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Beste 3D Drucker

Letztes Update: 17.06.19

 

3D Drucker – Test 2019

 

 

Wenn auch für Sie die Zeit für einen 3D-Drucker reif ist, sie aber noch nicht wissen, welches Modell als bester 3D-Drucker für Ihre Zwecke in Frage kommt, sollten Sie beim Kauf nicht zu voreilig sein, denn es gilt, einige Dinge zu beachten. Vor allem müssen Sie sich fragen, ob ein Bausatz oder ein fertig zusammengebauter Drucker am meisten Sinn macht. Natürlich spielen auch die Funktionen, Druckauflösung und die Bauart eine große Rolle. Falls Ihnen die Zeit fehlt, aufwändige Recherchen zu betreiben, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen und ohne großen Rechercheaufwand eine gute Entscheidung treffen. So hat sich im Test gezeigt, dass der Mecreator 2 von Giantarm uneingeschränkt empfohlen werden kann, denn er bietet eine sehr gute Kombination aus Funktionalität, kompakter Bauweise sowie Kompatibilität mit einem günstigen Preis, sodass er für Einsteiger ideal geeignet ist. Alternativ ist auch der Prusa 13 von Anycubic sehr empfehlenswert, wenn Sie nach einem Modell mit einer etwas höheren Auflösung suchen, denn er bietet eine solide Verarbeitung, eine Layer-Auflösung von 0,1 bis 0,3 mm und ist dennoch preisgünstig und kompakt gebaut.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

 

3D-Drucker Kaufberater

 

Im Vergleich zum herkömmlichen Drucken ist das Drucken mit einem 3D-Drucker deutlich aufwändiger und komplizierter. Daher sollten Sie – wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen 3D-Drucker zu kaufen – vor einem Preisvergleich oder gar dem Kauf eines Modells die Technik, Funktionsweise und die Hürden verstehen, die mit dem 3D-Druck einhergehen. Außerdem sollten Sie einige wichtige Kaufkriterien beachten, denn häufig ist ein günstiger 3D-Drucker nicht ohne Grund günstig, sondern bietet im Vergleich zu hochwertigen Modellen deutliche Nachteile und Sie müssen zudem Abstriche bei der Druckqualität in Kauf nehmen. Das Angebot an verfügbaren Modellen ist mittlerweile sehr groß und umfangreich und die Frage, welches Modell als bester 3D-Drucker für Ihren Bedarf in Frage kommt, lässt sich mitunter nicht so einfach beantworten. In der Top-5-Liste der besten 3D-Drucker im Jahr 2019 wurden verschiedene Einsteigermodelle auf deren Preis-Leistungsverhältnis, Bedienung und Qualität hin überprüft, um Ihnen abschließend eine Empfehlung an die Hand zu geben, die Ihnen die Entscheidungsfindung erheblich erleichtern kann.

 

Aufbau des 3D-Druckers

 

Im Grunde sind alle 3D-Drucker gleich aufgebaut. Sie bestehen aus 3 wichtigen Elementen und einem passenden Filament. Im Folgenden erhalten Sie eine kurze Übersicht über die Funktionsweise und Eigenschaften der einzelnen Bestandteile:

 

Der Extruder:

Der Extruder ist für das Schmelzen des Filaments zuständig und bewegt sich entsprechend des zu druckenden Objekts über die Druckplatte. Es ist also gewissermaßen der Druckkopf. Da der Druck Schicht für Schicht erfolgt, richtet sich die Qualität und Feinheit des Drucks nach der Schichtdicke. Je dicker die Schicht ist, desto besser sieht man beim späteren Druckobjekt die einzelnen Schichten. Wenn Sie es vorziehen, dass man die einzelnen Schichten nicht mehr sehen kann, sollten Sie nach einem 3D-Drucker Ausschau halten, der eine Layer-Schicht von nur 20 Micron erreichen kann. Da das flüssige Filament im Mikro-Millimeter-Bereich den Kunststoff auftragen muss, ist insbesondere ein hochwertiger Extruder für eine entsprechend hohe Druckqualität zuständig. Dabei spielt das genaue Zusammenspiel von Temperatur und Geschwindigkeit eine große Rolle. Um dies zu ermöglich, muss auch das Filament entsprechend hochwertig und optimal auf den Extruder abgestimmt sein. Einige Modelle unterstützen zudem den Druck mit zwei oder gar drei Extrudern, sodass Sie mehrfarbig drucken können. Dies ist aber im Einstiegsbereich in der Regel nicht zu finden.

 

Die Druckplatte:

Die Druckplatte stellt das Fundament des Druckverlaufs dar. Eine gute Haftung des Objekts auf der Druckplatte spielt für ein optimales Druckergebnis eine entscheidende Rolle. Wenn sich das Druckobjekt löst, ist der Druck beendet. Die Druckplatte ist zudem dafür verantwortlich, das Objekt in der vertikalen Achse zu bewegen, daher muss sie über eine filigrane und sehr genaue Mechanik verfügen.

 

Die Bedieneinheit:

Über die Bedieneinheit werden alle Einstellungen vorgenommen. So lassen sich Feinheit und Geschwindigkeit einstellen und in der Regel können Sie zudem auf eine SD-Karte zugreifen. Die meisten Modelle lassen sich zudem per USB direkt mit dem PC verbinden. Grundsätzlich sind die Einstellungsmöglichkeiten übersichtlich und nicht sehr komplex, da die Abläufe in der Druckdatei gespeichert sind.

 

 

Inbetriebnahme und Informationen zum Filament

 

Wenn Sie sich neu mit 3D-Druckern beschäftigen, müssen Sie mit einigen Hürden rechnen, die es zu meistern gilt. Zwar sind diese Hürden in den letzten Jahren stetig kleiner geworden, allerdings müssen Sie sich intensiv mit der zugehörigen Software auseinandersetzen und die wesentlichen Druckereinstellungen manuell vornehmen. Hier müssen Sie sich auch vor Augen halten, dass mit der Komplexität der Software zwar auch die Einstellungsmöglichkeiten zunehmen, Sie aber andererseits auch deutlich mehr Zeit benötigen, bis Sie die Software beherrschen, als es bei einer einfachen Software der Fall ist. Insbesondere wenn Sie als Einsteiger nur einfache Objekte Drucken möchten und sich an das Metier gewöhnen möchten, ist es hilfreich, eine einfache Software zu verwenden.

Auch müssen Sie damit rechnen, dass die ersten Objekte eher frustrierend sein werden, bis Sie schlussendlich mit dem Ergebnis zufrieden sind. Wichtig ist vor allem, die korrekten Temperatur-, Geschwindigkeits- und Stärke-Einstellungen zu wählen, damit die Ergebnisse gelingen müssen.

Da Drucker für den Privatgebrauch mit thermoplastischem Kunststoff arbeiten, sind die Druckergebnisse auch zu einem großen Teil von der Qualität des Kunststoffs abhängig. Am häufigsten kommen ABS und PLA Filamente zum Einsatz. Diese unterscheiden sich optisch nicht, sondern lediglich hinsichtlich der Verarbeitung und der Eigenschaften. ABS Filamente benötigen eine beheizte Druckplatte. Allerdings bieten nicht alle 3D-Drucker eine beheizbare Druckplatte. Wenn das Material auf einer kalten Platte verwendet wird, können Spannungsrisse entstehen und das Material krümmt sich vom Boden hoch. Dieser Effekt wird als Warp-Effekt bezeichnet. Im Vergleich zu PLA ist ABS grundsätzlich deutlich weicher und im ausgedruckten Zustand weniger brüchig.

PLA Filament kann auch auf kalten Druckplatten verwendet werden und dementsprechend leichter in der Handhabung. Es ist nicht so fehleranfällig und gut für Deko-Objekte wie Vasen, Gefäße oder Ersatzteile geeignet. Für Einsteiger sind Drucker, die PLA Filament verwenden daher deutlich besser geeignet.

Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass die Größe vom Filament zum Drucker passt. Meist kommt entweder 3mm Filament oder 1,75mm Filament zum Einsatz. Mit 1,75mm Filament können Sie deutlich feinere Resultate erreichen, da weniger Material pro Schicht verwendet wird.

 

Weitere Kriterien und Eigenschaften

 

Trotz prinzipiell gleicher beziehungsweise ähnlicher Drucktechnik unterscheiden sich die Drucker in ihren Ergebnissen teilweise deutlich voneinander. Dies liegt zum größten Teil an der Mechanik, die bei hochwertigen Modellen deutlich genauer und feiner arbeitet. Dies führt dazu, dass die Druckdüse genauer arbeitet und die Schichten sehr fein aufgetragen werden.

Auch auf die Gehäusegröße sollten Sie beim Kauf achten. Zwar gibt es einige wenige Modelle für den Privatgebrauch, die es ermöglichen, Objekte zu drucken die größer sind als 50x 35 x 50 Zentimeter, in der Regel sind die entsprechenden Räume zum Druck aber nur etwa halb so groß. Dadurch ist entsprechend auch die Größe der druckbaren Objekte stark eingeschränkt.

Wenn Sie sich grundsätzlich für einen gewissen Drucker entschieden haben und sich eventuell ein Budget gesetzt haben, lohnt es sich noch darüber nachzudenken, ob Sie einen Bausatz oder einen fertigen Drucker kaufen möchten. Im Vergleich zum fertigen Modell ist ein Bausatz deutlich günstiger, allerdings sollten Sie technisch versierter sein, um den Aufbau in einer absehbaren Zeit realisieren zu können. Für blutige Anfänger und Einsteiger ist dies daher weniger zu empfehlen. Insbesondere auch deshalb, weil zu den meisten Bausätzen der Support nur eingeschränkt ist.

 

 

3D Drucker Testsieger – Top 5

 

 

Obwohl es 3D Drucker erst seit einigen Jahren in einem erschwinglichen Preisbereich für Privat- und Hobbyanwendungen gibt, sind die Modelle mittlerweile zuverlässig und gut, auch wenn es teilweise noch erhebliches Potenzial nach oben gibt. Wenn Sie sich einen 3D Drucker kaufen möchten, lohnt es auf jeden Fall, einen Preisvergleich durchzuführen, denn während ein günstiger 3D Drucker bereits um die 300 Euro zu haben ist, gehen professionellere Geräte durchaus in die Tausende. Im Test wurden die beliebtesten Modelle für den Privatgebrauch unter die Lupe genommen und zur Top-5-Liste der besten 3D Drucker im Jahr 2019 zusammengefasst. 3D Drucker mit Scanner wurden im Test außen vor gelassen.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Giantarm Mecreator 2

 

Als Testsieger konnte sich der Mini 3D Drucker von GIANTARM durchsetzen. Er liegt preislich im Einstiegsbereich und überzeugt durch eine robuste Bauweise dank des montierten Metallgehäuses und unterstützt zudem verschiedene Filament-Typen (ABS, PLA, flexible PLA sowie Holz-Polymere).

Die robuste Konstruktion sorgt neben einer hohen Standfestigkeit für Langlebigkeit. Sowohl Netzteil als auch Mainboard sind im Boden verbaut, was zu einer kompakten Bauweise beträgt, sodass der 46 x 46 x 41 cm große Drucker problemlos auf dem Schreibtisch Platz finden kann. Die maximale Temperatur des Heizbetts beträgt 110°C und der externe Extruder erhitzt sich auf maximal 240°C. Diese Temperaturbereiche sind ideal für die meisten Filamente.

Der Durchmesser des Filaments sollte 1,75 Millimeter betragen, womit der Drucker einen Nozzle Durchmesser von 0,4 Millimetern bei einer Positionier-Genauigkeit von 0,05 Millimetern in der X- und Y-Achse beziehungsweise 0,02 Millimeter in der Z-Achse erreicht. Dies entspricht einer Druckgenauigkeit durch das FDM-Verfahren von 0,05 Millimetern. Damit können bereits sehr kleine und filigrane Bauteile gedruckt werden, die eine sehr hohe Passgenauigkeit aufweisen.

Auch die Druckgeschwindigkeit von 60 bis 80 Millimetern pro Sekunde kann sich durchaus sehen lassen. Für große Objekte bedeutet dies aber natürlich auch, dass Sie entsprechend Geduld mitbringen müssen. Allerdings ist die maximale Druckgröße natürlich ohnehin auf den Bauraum von 16 x 16 x 16 Zentimetern begrenzt.

Im Test konnte der Drucker sowohl unter Windows als auch Linux und Mac-Systemen problemlos in Betrieb genommen werden. Per USB oder SD-Karte werden die Dateiformate STL, 3DS, OBJ, AMF, DAE sowie G-Code unterstützt, wodurch sich eine insgesamt sehr hohe Kompatibilität und Konnektivität ergibt. Insbesondere für den Einsatz im Heimbereich ist der Drucker damit bestens ausgestattet und GIATARM leistet sich bei dem Modell kaum Schwächen. Lediglich die Gesamt-Anordnung und Verarbeitung der beweglichen Komponenten wies ein paar kleinere Ungereimtheiten wie schleifende Teile an Kabeln auf, die sich aber problemlos manuell korrigieren ließen.

Der Testsieger unter den 3D Druckern konnte mit seiner robusten Bauweise und einer insgesamt guten Funktionalität überzeugen. Ob sich die Anschaffung für Sie lohnt, können Sie anhand der folgenden Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen des Modells schnell entscheiden.

Vorteile
Bauweise:

Die Bauweise ist stabil, kompakt und robust, sodass das Gerät sehr standfest und gleichzeitig auch lange haltbar ist.

Preis-Leistungsverhältnis:

Preislich liegt der Drucker im Einstiegsbereich, wodurch sich in Verbindung mit der guten Druckgenauigkeit von 005 Millimetern insgesamt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ergibt.

Filament-Kompatibilität:

Mit dem Gerät können Sie sowohl mit ABS, PLA, flexiblem PLA als auch Holz-Polymer drucken.

Funktionalität:

Das Modell kann per USB oder SD-Karte mit Modellen gefüttert werden und es werden alle gängigen Formate unterstützt.

Nachteile
Druckgeschwindigkeit:

60 bis 80 Millimeter pro Sekunde sind für den Preisbereich zwar in Ordnung, aber es ist Geduld gefragt, wenn Sie größere Objekte drucken möchten.

Maximale Druckgröße:

Mit 16 x 16 x 16 Zentimetern Innenraum ist die maximale Objektgröße etwas eingeschränkt.

Verarbeitung beweglicher Elemente:

Die Verarbeitung und Befestigung der Kabel ist nicht ideal gelöst, sodass hin und wieder Teile schleifen.

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Anycubic Prusa I3

 

Als bester Bausatz-3D-Drucker konnte sich das Modell von Anycubic durchsetzen. Das System ist insgesamt gut ausgestattet und es gibt jede Menge Zubehör, sodass insbesondere Bastler und Tüftler mit dem Gerät sehr zufrieden sein werden. Allerdings müssen Sie auch mit etwas Erfahrung durchaus mit einer Aufbauzeit zwischen 10 und 15 Stunden rechnen.

Der fertige Drucker mit I3-Kinematik macht sowohl optisch als auch hinsichtlich der Verarbeitung einen insgesamt sehr guten Eindruck. Auch technisch bietet das Modell solide Komponenten und damit insgesamt gute Ergebnisse. Ab Werk ist das Gerät für PLA ausgelegt (Druckbett-Beschichtung). Da im Lieferumfang sowohl 1 Kilogramm PLA in schwarz, als auch Blue Tape enthalten sind, können Sie sofort mit dem Druck beginnen.

Natürlich können auch alle anderen Materialien, die im korrekten Temperaturbereich der Düse (bis ca. 260 Grad) liegen verwendet werden, wenn die Druckbett-Beschichtung angepasst wird. Die Layer-Auflösung ist mit 0,1 bis 0,3 Millimetern ordentlich und auch die Positionierungsgenauigkeit der X-Y-Achse von 0,012 bzw. der Z-Achse von 0,02 Millimetern liegen in einem guten Bereich. Als Anschlüsse können sowohl USB, als auch SD-Karte verwendet werden. Der Standard-Düsendurchmesser liegt bei 0,4 Millimetern, kann aber individuell auch auf 0,3 bzw. 0,5 oder 0,8 Millimeter angepasst werden. Mit einem Bauvolumen von 20 x 20 x 16 Zentimetern lassen sich bereits mittelgroße Objekte drucken und der Drucker bleibt dabei mit einer Größe von 46 x 43,5 x 42,7 Zentimetern dennoch angenehm kompakt.

Wenn Sie einen 3D-Drucker als Bausatz kaufen möchten, kann der Prusa I3 definitiv empfohlen werden. Lediglich der nur mäßige Support, wenn während des Aufbaus oder Betriebs Rückfragen bestanden, sorgte bei einigen Testern für Unmut.

Aus einem Bausatz kann ein sehr guter 3D Drucker zum günstigen Preis zusammengebaut werden, sofern das technische Verständnis vorhanden ist, um den Zusammenbau bewerkstelligen zu können. Welche Vorteile und Nachteile das Modell bietet, können Sie der folgenden Gegenüberstellung entnehmen:

Vorteile
Verarbeitung:

Die einzelnen Komponenten sind solide und gut verarbeitet, was insgesamt zu einer langen Lebensdauer beiträgt.

Auflösung:

Mit einer Layer-Auflösung von 0,1 bis 0,3 Millimetern ergibt sich ein insgesamt überzeugendes und gutes Druckergebnis.

Größe:

Dank des Bauvolumens von 20 x 20 x 16 Zentimetern lassen sich bereits mittelgroße Objekte drucken, dennoch ist das Gerät insgesamt kompakt und klein.

Preis:

Preislich liegt das Modell im Einstiegsbereich. Dank der guten Verarbeitung in Verbindung mit guten Druckergebnissen ist das Preis-Leistungsverhältnis insgesamt gut.

Nachteile
Montagezeit:

Auch wenn Sie über die nötige Erfahrung mit 3D Drucker und deren Montage verfügen, müssen Sie mit einer Bauzeit von 10 bis 15 Stunden rechnen.  

PLA-optimiert:

Von Haus aus wird lediglich PLA unterstützt. Wenn Sie mit anderen Materialien drucken möchten, muss daher die Druckbett-Beschichtung angepasst werden.

Support:

Der Support ist nur mäßig, sodass Sie sich keine gute Hilfe erwarten sollten, wenn Sie Probleme bei der Montage haben. Anfänger sollten daher die Finger von dem Modell lassen.

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Flashforge 1169 Finder

 

Das 53,5 x 50,5 x 50 Zentimeter große Gerät von Flashforge wiegt lediglich rund 1 Kilogramm und ist sehr schick designt, wodurch es auf jedem Schreibtisch eine gute Figur abgibt. Die Bauart ist komplett offen, sodass Sie stets einen guten Blick auf den Druck haben und dank der Touchscreen-Bedienung ist die Handhabung insgesamt sehr komfortabel und einfach.

Entworfen wurde das Modell in erster Linie zu schulischen Zwecken für Erzieher und Heimanwender. Dadurch ist die Bedienung zwar sehr einfach, aber die Anwendung auch begrenzt. So können Sie lediglich PLA-Druck durchführen und es ist keine Wärmeplatte vorhanden. Kabel sind ebenfalls nicht sichtbar, es ist alles im Rahmen versteckt. Wenn das Filament zur Neige geht, warnt der Drucker automatisch. Die Finder-Größe beträgt 42 x 42 x 42 Zentimeter bei einem relativ beschränkten Bauvolumen von 14 x 14 x 14 Zentimetern und die Auflösung mittels Fused Deposition Modelling liegt zwischen 0,1 und 0,2 Millimetern.

Die Positionierungsgenauigkeit bei X- und Y-Achse liegt bei 0,011 Millimetern und bei der Z-Achse bei 0,0025 Millimeter. Dies ist im Vergleich mit anderen Geräten der Einstiegsklasse sehr gut und erlaubt in Verbindung mit der Schichtdicke von 0,1 bis 0,5 Millimetern durchaus auch filigranen Objektdruck. Der Düsendurchmesser beträgt 0,4 Millimeter und ist nicht anpassbar. Die Wellengeschwindigkeit liegt je nach Modell zwischen 40 und 200 Millimetern pro Sekunde, was sich ebenfalls sehen lassen kann.

Leider zeigte das Modell im Test einige Schwächen bei aufwändigen und komplexen Objekten, sodass er hinsichtlich Druckqualität etwas hinter den anderen Modellen zurückliegt. Wenn Sie aber Wert auf eine einfache Bedienung, schnelle Inbetriebnahme und schickes Design legen, lohnt sich die Anschaffung des Gerätes durchaus.

Wie im Testbericht bereits erwähnt, ist das kompakte und einfach zu bedienende Modell ideal für Lernzwecke geeignet. Ob sich die Anschaffung auch für den Privatbereich lohnt, können Sie anhand der Gegenüberstellung der Vorteile und Nachteile schnell abwägen.

Vorteile
Bauweise:

Die kompakte offene Bauweise konnte im Test überzeugen. Das Druckobjekt ist jederzeit gut sichtbar und mit einem Gewicht von unter einem Kilogramm ist der Drucker sehr mobil und leicht.

Druckergebnisse:

Mit einer Wellengeschwindigkeit zwischen 40 und 200 Millimetern pro Sekunde und einer Schichtdicke zwischen 0,1 bis 0,5 Millimetern lassen sich gute Ergebnisse in überschaubarer Zeit erzielen.

Bedienung:

Die Bedienung ist sehr einfach und komfortabel und auch als Laie lassen sich recht schnell die ersten sichtbaren Ergebnisse erzielen.

Nachteile
Bauvolumen:

Da das Bauvolumen nur 14 cm³ beträgt, ist die Maximalgröße der Objekte eingeschränkt.

Nur für PLA:

Da keine Wärmeplatte vorhanden ist, lässt sich ausschließlich PLA-Druck durchführen.

Druckqualität komplexer Objekte:

In der Praxis hat sich gezeigt, dass mit zunehmender Komplexität die Ergebnisse ungenauer werden.

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Dremel 3D40 Idea Builder

 

Der PLA 3D Drucker von Dremel konnte im Test auf ganzer Linie überzeugen, liegt allerdings auch preislich bereits in einem Bereich, der für viele Anwender über dem Budget liegen wird, das für einen 3D Drucker angesetzt wurde. Wenn Sie bereit sind etwas mehr zu investieren, werden Sie jedoch durch hervorragende Resultate und eine robuste und haltbare Bauweise belohnt.

Die Inbetriebnahme erfolgt in wenigen Schritten, die Steuerung ist dank des Farb-Touch-Displays intuitiv und einfach und dank WLAN und USB ist auch der Anschluss an den Rechner oder Laptop sehr schnell und unkompliziert erledigt. Da der Arbeitsbereich komplett geschlossen aber sichtbar ist, ist der Druck lärm- und staubfrei. Dremel liefert mit einem Gerät ebenfalls die 3D40 Idea Builder Software, eine Filament-Spule mit weißem Filament sowie USB-Kabel, Stick, Spatel und eine Druckmatte sowie zwei Sonderdruckmatten mit.

Mit einer Größe von 51,5 x 39,8 x 40,7 Zentimetern und einem Gewicht von rund 15 Kilogramm passt der Drucker allerdings nicht mehr so ohne weiteres auf jeden Schreibtisch. Er bietet eine Druckkapazität von 17 x 22,5 x 15,5 Zentimetern und arbeitet mit einer Schichtauflösung von 100 Mikron, wodurch auch feinste Strukturen und sehr filigrane Objekte realisierbar sind.

Insgesamt überzeugt das Modell hinsichtlich Druckqualität und Geschwindigkeit auf ganzer Linie, lediglich die Software ist eher mittelmäßig und auch die Tatsache, dass kein Speicherkartenslot enthalten ist, enttäuscht etwas.

Dremel macht mit seinem Modell vieles richtig und es gibt kaum Anlass zu Kritik. Ob sich die Investition in das relativ teure Gerät für Sie lohnt, können Sie gut anhand der Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile erkennen.

Vorteile
Verarbeitung:

Das Modell ist sehr kompakt und solide gebaut und auf eine lange Haltbarkeit ausgelegt. Zudem arbeitet das Modell sehr leise und völlig staubfrei.

Funktionalität:

Die Druckkapazität liegt mit 17 x 22,5 x 15,5 im oberen Mittelfeld und das Gerät überzeugt hinsichtlich der Druckqualität auf ganzer Linie. Mit einer Schichtauflösung von 100 Mikron lassen sich bereits sehr filigrane und detailreiche Objekte drucken.

Bedienung:

Dank der einfachen Inbetriebnahme und des guten Farb-Touch-Displays sind sowohl Bedienung als auch Handhabung insgesamt sehr gut.

Lieferumfang:

Neben dem Gerät selbst werden noch die Software 3D40 Builder sowie eine Filament-Spule, ein USB-Kabel, ein USB-Stick, Spatel und drei Druckmatten mitgeliefert.

Nachteile
Preis:

Preislich liegt das Modell bereits im Einstiegsbereich für professionelle Einsätze, was für viele Privatanwender zu viel ist.

Software:

Die Software ist kompliziert und nicht ideal. Insbesondere Einsteiger werden eine Weile brauchen, bis sie mit der Software zurechtkommen.

Kein Kartenslot:

Auf einen Kartenslot verzichtet Dremel, die Daten können lediglich per USB übermittelt werden.

Gewicht:

Mit einem Gewicht von rund 15 Kilogramm gehört das Gerät bereits zu den gewichtigeren seiner Klasse und ist dadurch entsprechend nicht sehr transportabel und mobil.

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Flashforge Creator Pro Dual Extruder

 

Bei dem großen und 22 Kilogramm schweren FDM-Drucker von Flashforge handelt es sich um ein recht massives Gerät, das für den privaten Einsatz auf dem Schreibtisch aufgrund seiner Größe nicht sonderlich gut geeignet ist und sowohl preislich als auch hinsichtlich der Ausstattung bereits auf dem Niveau für professionelle 3D Drucker liegt. Der Drucker misst insgesamt 56 x 48 x 41 Zentimeter und ist für PLA sowie ABS ausgelegt, aber auch PLA, HIPS und PVA-Filamente sind nutzbar.

Dank SD-Speicherkartenslot und einfacher Bedienung ist die Handhabung recht unkompliziert und komfortabel, sodass auch Laien gut mit dem Modell zurechtkommen. Die in FlashPrint aufgearbeiteten Daten lassen sich per SD-Karte unkompliziert übertragen, sodass er insbesondere für den Standalone-Betrieb sehr gut verwendet werden kann.  

Die Schichtstärke liegt bei 0,2 Millimetern und es kann eine Schichtauflösung von bis zu 100 Micron (0,1 Millimeter) erreicht werden. Dem Gerät liegt die Software „ReplicatorG“ bei, mit der sich der G-Code einer beliebigen STL-Datei erzeugen lässt. Außerdem liegen dem 3D Drucker Kit zwei Rollen Filament mit jeweils einem Kilogramm sowie eine SD-Karte mit Software und Test-Druckdaten bei, sodass Sie gleich mit dem Druck loslegen können.

Insgesamt konnte der Drucker mit Dual-Extruder und 6,3 Millimeter starker Aluminium-Druckplatte auf ganzer Linie überzeugen, allerdings liegt das Gerät preislich im oberen Bereich für den privaten Einsatz, sodass es sicherlich nicht für jeden in Frage kommt.

Der schwere und preislich im oberen Bereich angesiedelte Drucker konnte im Test insgesamt auf ganzer Linie überzeugen. Dennoch will die Investition wohl überlegt sein, denn der Preis ist beachtlich. Um besser abschätzen zu können, ob sich die Anschaffung für Sie lohnt, sollten Sie die Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen sorgfältig studieren.

Vorteile
Filamanet-Kompatibilität:

Der Drucker ist für PLA- und ABS-Druck ausgelegt, aber auch HIPS und PVA-Filamente können verwendet werden.

Bedienung und Handhabung:

Die Inbetriebnahme und Datenübertragung per SD-Karte sind unkompliziert und auch die Bedienung überzeugte. Dadurch ist das Gerät auch für Neulinge auf dem Gebiet des 3D-Drucks gut geeignet.

Druckauflösung:

Mit einer Schichtstärke von 0,2 Millmetern und einer Auflösung von 100 Mikron lassen sich gute Ergebnisse auch bei feinen Objekten erzielen.

Software:

Die ReplicatorG Software ist solide und gut und kann auch von Einsteigern recht schnell erlernt werden.

Nachteile
Gewicht und Größe:

Mit einem Gewicht von rund 22 Kilogramm bei einer Größe von 56 x 48 x 41 Zentimetern findet das Modell nicht so ohne weiteres auf jedem Schreibtisch Platz.

Preis:

Aufgrund des recht hohen Preises ist das Modell für viele Privatanwender unrentabel.

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