fbpx

Bester Fotodrucker fürs Smartphone

Letztes Update: 23.08.19

 

Welche sind die besten Fotodrucker für Smartphones im Jahr 2019?

 

 

Wenn Sie einen kompakten Drucker kaufen möchten, auf den Sie auch direkt vom Smartphone aus drucken können, sind die kleinen mobilen Drahtlosdrucker ideal. Es gibt sie als Thermosublimationsdrucker oder auch als Mini-Tintenstrahldrucker. Sie sind mobil, schnell einsatzbereit und benötigen entweder Tinte und Fotopapier oder arbeiten mit Spezialpapier. Im Test haben wir die beliebtesten Modelle unter die Lupe genommen und die besten Fotodrucker für Smartphones in unserer Bestenliste zusammengefasst. Zwar ist selbst ein günstiger Fotodrucker fürs Smartphone teurer als ein einfacher Tintenstrahldrucker, die Investition lohnt sich aber für viele. Um eine bessere Entscheidung treffen zu können, erhalten Sie im Folgenden nochmals einen kurzen Überblick über die wichtigsten Unterschiede zum Tintenstrahldrucker sowie die Folgekosten bzw. Druckkosten.

 

 

Funktionsweise und Ausstattungsmerkmale der Drucker für Smartphones

 

Ein wichtiges Kriterium, das ein Drucker für Ihr Smartphone erfüllen muss ist natürlich die Tatsache, dass Sie ihn direkt mit dem Smartphone verbinden können, ohne den Umweg über einen PC gehen zu müssen. Dazu kommt in der Regel Bluetooth oder WLAN zum Einsatz. Beides ist möglich, der Vorteil einer WLAN-Verbindung ist mitunter, dass Sie den Drucker auch ins Heimnetzwerk integrieren können, sofern Sie dies möchten.

Ein weiteres Kriterium, das uns im Test wichtig war, ist die Mobilität. Der ideale Smartphone-Drucker ist ein mobiler Fotodrucker, den Sie problemlos mitführen können. Dabei ist es wichtig, dass die Druckqualität hoch und die Folgekosten möglichst gering sind. Ob sich letztendlich eher ein Thermosublimationsdrucker oder ein Tintenstrahldrucker für Sie lohnt, hängt von Ihren Anforderungen ab. Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile.

 

 

Tintenstrahl oder Thermo-Sublimation

 

Tintenstrahldrucker sind im Vergleich zu Thermosublimationsdruckern nicht so kompakt. Die Patronen sowie die Druckkopf-Technologie benötigt mehr Platz als es beim Thermodrucker der Fall ist. Daher ist ein mobiler Tintenstrahldrucker nie so kompakt wie ein Thermosublimationsdrucker. Außerdem gibt es nur sehr wenige Tintenstrahldrucker, die über einen Akku verfügen, Sie benötigen daher einen Stromanschluss. Wenn Mobilität eines der Hauptkriterien für Sie ist, kommt daher im Prinzip als Fotodrucker nur ein Thermosublimationsdrucker in Frage.

Hinsichtlich Druckgeschwindigkeit hat allerdings der Tintenstrahldrucker in der Regel die Nase vorn und bietet zudem den Vorteil, dass er üblicherweise auch größere Formate drucken kann als ein Sublimationsdrucker, der in der Regel mit kleinformatigem Spezial-Fotopapier gefüttert wird. Die Druckgeschwindigkeit wird in Seiten pro Minute angegeben und ist damit leicht vergleichbar. Das Thermosublimationsverfahren benötigt hier mehr Zeit, da in der Regel die verschiedenen Farben in vier Durchgängen gedruckt werden und abschließend eine Schutzschicht darüber gelegt wird. Durch die längere Wartezeit ist allerdings auch die Druckqualität sehr hoch, sodass sich die Ergebnisse dieses Verfahrens kaum von Labordrucken unterscheiden lassen. Zwar schaffen moderne Tintenstrahler ebenfalls hohe Auflösungen, allerdings ist es ein gänzlich anderes Verfahren, das zudem mit dem Nachteil einhergeht, das die Farben im Laufe der Zeit verblassen und zudem anfällig gegen Feuchtigkeit sind – von einigen teuren Spezialtinten abgesehen.

Lassen Sie sich hier nicht davon täuschen, dass bei den Thermosublimationsdruckern die Auflösung deutlich niedriger ist als beim Tintenstrahldrucker. Durch das „Backen“ wird das Endresultat dennoch gestochen scharf sein. So sind die 300 dpi im Sublimationsverfahren nicht mit der DPI-Angabe eines Tintenstrahldruckers oder gar Laserdruckers vergleichbar.

 

 

Folgekosten

 

Das Thermosublimationsverfahren ist das teuerste Verfahren, da die Spezialpapiere üblicherweise recht teuer sind. So kostet ein Ausdruck in 10×15 oder auch 5 x 7,6 – was von vielen mobilen Druckern maximal unterstützt wird – zwischen etwa 30 und 70 Cent, ohne die Anschaffungskosten mit einzubeziehen. Ein Tintenstrahldrucker ist da mit einem Preis zwischen etwa 10 und 40 Cent deutlich günstiger. Sowohl der Tintenstrahler als auch der Thermo-Drucker liegen damit weit über dem durchschnittlichen Preis für einen professionellen Abzug. Ob sich ein solcher Drucker als Fotodrucker für Sie lohnt, hängt also davon ab, ob Sie Wert darauf legen, die Fotos selbst schnell ausdrucken zu können. Wer ein oder zwei Tage warten kann, der kann auch einfach auf Online-Druckdienste oder den nächsten Fotodrucker im Kaufhaus zurückgreifen. Beide Varianten sind hier deutlich günstiger als der eigene Druck mit einem Handydrucker.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

HP Sprocket

 

Der Handydrucker von HP arbeitet mit der ZINK-Technik, auf die Polaroid das Patent hat. Auch die Polaroid-Drucker arbeiten daher mit diesem Verfahren. Da es sich um ein thermisches Verfahren handelt, liegt auch hier die Tinte im Papier, wodurch das Papier entsprechend teuer ist, was für diese Verfahren aber typisch ist.

Der Drucker arbeitet mit einer Druckauflösung von 313 x 400 dpi, was für einen Thermosublimationsdrucker sehr gut ist. Entsprechend ist auch die Druckqualität sehr gut. Der Drucker kann maximal 5 x 7,6 cm große Fotos ausdrucken und es steht auch nur eine einzige Papiersorte zur Verfügung, die mit etwa 50 Cent pro Blatt im 20er Paket zu Buche schlägt.

Die zugehörige Sprocket-App konnte im Test überzeugen, denn sie ermöglicht das vorherige Bearbeiten der Fotos. Auch wenn die Möglichkeiten hier eingeschränkt sind, lassen sich witzige Effekte mit Rahmen und Filtern erzielen. Die Verbindung wird über Bluetooth aufgebaut, was im Test zuverlässig und gut funktionierte. Neben der sehr guten Druckqualität konnte der Drucker ebenfalls durch die kompakte Bauweise (7,5 x 11,6 x 2,3 cm) und das schicke Design punkten. Dank Akku können Sie den Drucker problemlos überall hin mitnehmen und mobil ausdrucken. Unterm Strich ist er daher trotz des etwas höheren Preises sehr empfehlenswert.

Der Testsieger führt die Liste der beste Smartphone Fotodrucker 2019 zu Recht an, denn er konnte im Test auf ganzer Linie überzeugen, auch wenn man mit der einen oder anderen Schwäche leben muss. Welche Vor- und Nachteile sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

Vorteile
ZINK-Techik:

Dank dem thermischen ZINK-Verfahren ist die Tinte bereits im Papier verborgen, es müssen also keine Farbpatronen gekauft werden.

Bildqualität:

Die Qualität der Ausdrucke ist dank hoher Auflösung insgesamt sehr gut.

Bauweise:

Der Drucker ist sehr kompakt und handlich.

Bedienung:

Die Bilder lassen sich einfach per Bluetooth vom Smartphone an den Drucker senden.

Akku:

Dank integriertem Akku können Sie auch ohne Stromanschluss kabellos Fotos ausdrucken.

Nachteile
Druckkosten:

Das Spezialpapier verursacht verhältnismäßig hohe Folgekosten.

Format:

Größere Fotos als 5 x 7,6 cm lassen sich mit dem Gerät nicht drucken.

Kaufen bei Amazon.de (€111.19)

 

 

 

 

Polaroid ZIP

 

Der kompakte Drucker von Polaroid arbeitet mit ZINK-Fotopapier, er ist in vier verschiedenen Farben erhältlich und sehr kompakt gebaut. Er misst nur 7,4 x 11,9 x 2,3 cm bei einem Gewicht von unter 190 Gramm. Als Papier ist lediglich das eigene ZINK-Papier im Format 2×3 Zoll (5 x 7,6 cm) verwendbar, dies ist daher auch die maximale Bildgröße, die in etwa Din A8 entspricht.

Der Verbindungsaufbau kann entweder über Bluetooth oder auch NFC erfolgen. Beides funktionierte reibungslos und unkompliziert. Dank integriertem Akku ist der Drucker jederzeit mobil einsetzbar. Das zugehörige Papier ist jedoch sehr teuer, denn im 20er Pack schlägt es mit deutlich über 60 Cent zu Buche, was im Vergleich zu anderen Papieren recht teuer ist. Immerhin: Mit größeren Papierpaketen lassen sich die Kosten auf unter 60 Cent drücken.

Die Bildqualität ist gut, allerdings hatten wir im Test den Eindruck, dass die Bilder etwas zu stark überschärft sind. Eine App wird nicht zwingend benötigt, es stehen aber verschiedene Apps zur Verfügung. Leider klappten diese nicht immer so wie sie sollten und es musste hier und da ein Drucker-Neustart durchgeführt werden, bevor es dann mit dem Druck klappte. Preislich liegt das Gerät im Mittelfeld, sodass sich unterm Strich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt.

Der ZIP von Polaroid ist unterm Strich ein sehr guter Fotodrucker für Smartphones. Sollten sie noch unschlüssig sein, ob sich der Kauf für Sie lohnt, hilft Ihnen die nachfolgende Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile sicher weiter.

Vorteile
ZINK-Techik:

Beim von Polaroid patentierten ZINK-Fotopapier ist die Farbe bereits im Papier enthalten, es werden daher keine Druckerpatronen benötigt.

Bauweise:

Der Drucker ist kompakt gebaut und daher sehr handlich und mobil.

Konnektivität:

Es lassen sich Bilder einfach drahtlos vom Smartphone per NFC oder Bluetooth übertragen.

Bildqualität:

Die Bildqualität ist insgesamt sehr ordentlich.

Preis-Leistung:

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut.

Nachteile
Druckkosten:

Das ZINK-Papier ist in der Anschaffung relativ teuer.

Format:

Die maximale Größe für Fotos liegt bei 5 x 7,6 cm.

Bildschärfe:

Die Schärfe der Fotos wird künstlich erhöht und sie wirken mitunter etwas überschärft.

Kaufen bei Amazon.de (€82)

 

 

 

 

Canon Selphy CP1300

 

Canon macht mit seinem Drucker vieles richtig, sodass er sich als bester 10×15 Mobildrucker durchsetzen konnte. Zwar benötigt man durch das Verfahren neben dem Papier auch immer eine neu Kartusche, die für 54 Ausdrucke reicht, allerdings schlagen 2 Kartuschen inklusive 108 Blatt Papier im Format 10×15 nur mit rund 30 Cent je Ausdruck zu Buche, was im Vergleich zur Konkurrenz sehr gut ist. Auch der Preis des Druckers selbst ist erfrischend günstig und mit einer Auflösung von 300×300 dpi sind die Fotos scharf und zudem wirken die Farben sehr natürlich.

Verbunden wird das 11,7 x 8,4 x 19,6 cm große Modell per WLAN und es wird ein Netzstecker zum Betrieb benötigt, denn ein Akku ist nicht integriert. Dafür können Sie gute Fotoausdrucke im Postkartenformat erstellen.

Leider ist die Bedienung im Vergleich zu den anderen Modellen sehr umständlich, denn es wird die SD-Karte in den Drucker eingelegt und am Display müssen die Bilder ausgewählt werden. Da dies aber kein zuverlässiges Erkennen der Bildqualität zulässt, ist es mitunter schwierig, hier das richtige Motiv zu wählen und man ist gezwungen, nicht in Frage kommende Fotos bereits vorab auf der Kamera zu löschen. Zudem werden nachbearbeitete Fotos auf Speicherkarten nicht immer problemlos erkannt. Mangels Bluetooth-Verbindung muss man daher den Drucker ins WLAN integrieren, was im Test recht gut funktionierte. Unterm Strich ist die Bildqualität aber gut, die Geschwindigkeit ist ebenfalls gut. Leider sind auf den fertigen Ausdrucken durch das Transportieren des Papiers kleine Kratzer zu sehen, die insbesondere im Gegenlicht auffallen. Wer damit leben kann erhält aber ein günstiges und insgesamt gutes Produkt, mit dem sich Fotos zu moderaten Preisen im 10×15-Format drucken lassen.

Unsere Erfahrung mit dem Fotodrucker für Smartphones von Canon war insgesamt sehr positiv, auch wenn das Gerät im Test einige Schwächen offenbarte. Welche Stärken und Schwächen sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

Vorteile
Format:

Es können Fotos bis zu einer Größe von 10x15 cm gedruckt werden.

Druckkosten:

Im Vergleich zu anderen Modellen sind die Druckkosten mit knapp 30 Cent pro Bild etwas niedriger.

Preis-Leistung:

Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Druckers ist insgesamt sehr gut.

Bildqualität:

Durch die ordentliche Druckauflösung sind die Fotos sehr scharf und die Bildqualität ist sehr gut.

Display:

Auf dem integrierten Display wird eine Vorschau des ausgewählten Bildes auf der SD-Karte angezeigt.

Nachteile
Kartuschen benötigt:

Der Drucker benötigt zusätzlich Farbkartuschen und Spezialpapier.

Bedienung:

Die Bedienung des Druckers ist etwas umständlich, denn er verfügt über keine Bluetooth-Verbindung.

Kratzer:

Beim Transport des Papiers durch den Drucker entstehen mitunter kleine Rillen und Kratzer auf dem Papier.

Kaufen bei Amazon.de (€117.89)

 

 

 

 

Weitere interessante Artikel, die von unseren Kollegen verfasst wurden:

 

Fotodrucker von Canon Top-liste

 

 

Leave a Reply

avatar
  Subscribe  
Notify of
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (3 votes, average: 4.67 out of 5)
Loading...
DMCA.com Protection Status