Bester Dremel 3D-Drucker

Letztes Update: 19.04.19

 

Welche sind die besten Dremel 3D-Drucker im Jahr 2019?

 

 

3D-Drucker gewinnen zunehmend an Bedeutung und werden auch immer erschwinglicher. Bausätze sind bereits für um etwa 200 Euro zu haben. Wer sich einen 3D-Drucker kaufen möchte, sollte allerdings bedenken, dass viele Modelle eine Menge Know-How voraussetzen. Dies ist bei den Modellen von Dremel anders, denn sie sind komplett montiert und sehr einfach zu bedienen. Die Modelle von Dremel eignen sich auch hervorragend zu Lehrzwecken oder in der Familie, um die Kinder in die Welt des 3D-Drucks eintauchen zu lassen. Bevor Sie sich für ein solches Gerät entscheiden, sollten Sie sich aber mit dem Grundaufbau eines 3D-Druckers befassen, über die verschiedenen Filamente Bescheid wissen und die Vorteile der Dremel-Modelle kennen. Außerdem sollten Sie sich bewusst sein, dass auch der günstige Dremel 3D-Drucker etwas teurer ist, als andere Einstiegsmodelle. In unserer Bestenliste stellen wir üblicherweise die Testsieger dar, da es bei Dremel aber nur zwei verschiedene Druckermodelle gibt, macht es wenig Sinn, die besten Dremel 3D-Drucker zu küren. Daher geben wir Ihnen eine Kurzübersicht über die beiden Geräte, damit Ihnen die Entscheidung leichter fällt.

 

Aufbau des 3D-Druckers

 

Die verschiedenen Geräte unterschiedlicher Hersteller arbeiten grundsätzlich nach einem ähnlichen Prinzip. Im Folgenden erhalten Sie eine Kurzübersicht über die wichtigsten Bauteile. Die gängigste Bauart ist die Prusa-Bauart, bei der die Platte nicht beweglich ist, sondern der Extruder in alle drei Dimensionen beweglich ist. Bei den Modellen von Dremel bewegt sich allerdings die Platte nach oben und unten, sodass zu Beginn die Platte ganz nach oben fährt und dann langsam immer weiter nach unten wandert.

 

Extruder:

Der Extruder ist für das Schmelzen des Kunststoffs verantwortlich, der al Filament bezeichnet wird. Außerdem überträgt er das Material auf die Druckplatte und wandert in Richtung der X- und Y-Achse über die Platte und bringt das Material auf. Wie bereits erwähnt, ist für die Z-Achse die Platte selbst verantwortlich. Am Markt gibt es aber auch eine Reihe von Modellen, bei denen die Platte starr ist.

Durch das schichtweise Auftragen des Kunststoffs, sind die einzelnen Schichten beim fertigen Objekt sichtbar, zumindest bis zu einer Schichtstärke von etwa 20 Mikron. Erst ab dann wird es für das bloße Auge komplett unsichtbar. Das Zusammenspiel von Temperatureinstellung, Filament, Extruder und Geschwindigkeit hat entscheidenden Einfluss auf die Druckqualität. Hier bieten die Modelle von Dremel den großen Vorteil, dass alles komplett vorkalibriert ist und Sie keine Feinjustierungen vornehmen müssen, bevor Sie zum ersten Mal drucken.

 

Druckplatte:

Auf die Druckplatte wird das Filament aufgetragen. Das Objekt darf während des Drucks keinesfalls verrutschen, daher ist es insbesondere zu Beginn sinnvoll, passende Druckmatten mit zu bestellen, auf denen das Objekt besser haftet, denn Dremel arbeitet nicht mit beheizten Druckplatten.

 

Bedieneinheit:

Üblicherweise bieten 3D-Drucker nur eine einfache Bedieneinheit, gegebenenfalls mit SD-Karten-Slot. Dremel verbaut bei seinen Modellen jedoch kleine Touch-Screens sowie eine integrierte Software, mit denen Sie die Druckeinstellungen verändern können und dadurch den Drucker auch ohne direkten Anschluss an den PC gut verwenden können. Das ist insbesondere dann praktisch, wenn er zu Schulungszwecken oder im Unterricht zum Einsatz kommt. Als Datenträger lassen sich SD-Karten oder USB-Sticks verwenden.

 

 

Inbetriebnahme und Informationen zum Filament

 

Üblicherweise müssen Sie für die Verwendung eines 3D-Druckers gute Softwarekenntnisse mitbringen. Bei Dremel ist alles etwas einfacher gestaltet und dank der integrierten Software können Sie die Rohdaten direkt am Gerät anpassen oder druckfertig machen. Dies erleichtert den Einstieg erheblich. Außerdem arbeitet der Drucker ausschließlich mit PLA-Filamenten, die auf einer unbeheizten Druckplatte verwendet werden können. ABS-Filamente sind mit den Geräten von Dremel nicht kompatibel, da sich die Platte nicht beheizen lässt, dies für die härteren ABS-Kunststoffe aber zwingend aus fixierungsgründen erforderlich ist. Achten Sie also unbedingt darauf, dass Sie ausschließlich ABS-Filamente nachkaufen.

Die Handhabung und der Einstieg sind mit PLA-Filamenten deutlich einfacher, sodass Dremel auch hier den Fokus auf Einfachheit und Bedienkomfort gelegt hat. Zwar ist dadurch die Variantenvielfalt etwas eingeschränkter, allerdings reichte das Filamentangebot den meisten Anwendern völlig aus.

 

 

Vor- und Nachteile der Dremel-Drucker

 

Eigentlich ist bereits alles gesagt: Die Drucker sind sehr einfach zu handhaben, können ohne PC verwendet werden und erlauben einen schnellen und einfachen Einstieg in die Welt des 3D-Drucks. Nachteilig ist sicherlich, dass die Platte nicht beheizbar ist, sodass Sie auf PLA-Filament angewiesen sind und kein Holzmaser-Filament oder ABS-Filament verwenden können, das deutlich härter ist. Auch hinsichtlich der Feineinstellungen ist man bei den Modellen von Dremel etwas eingeschränkt, sodass extrem komplexe Objekte teilweise nur schwer realisierbar sind.

Dennoch bietet der Hersteller sehr hochwertige und gut verarbeitete Drucker mit einer sehr ordentlichen Druckqualität, bei denen der Fokus klar auf dem Bedienkomfort liegt. Allerdings müssen Sie dafür auch ein paar Euro mehr investieren als beispielsweise für einen Selbstbausatz, der gleiche Druckergebnisse mit allerdings auch deutlich mehr Aufwand bietet.

 

 

Produktübersicht

 

 

Idea Builder 3D20

 

Der Idea Builder 3D20 ist das Einstiegsgerät von Dremel. Er liegt preislich im oberen Mittelfeld, wenn man ihn mit anderen Einstiegsmodellen vergleicht, bietet aber den eingangs bereits erwähnten extrem hohen Bedienkomfort.

Die Einrichtung insgesamt ist denkbar einfach, sodass man bereits nach wenigen Minuten mit dem Druck loslegen kann. Durch die geschlossene Bauweise ist er sicher vor Kinderhänden, sodass sich niemand verbrennen kann und zudem auch sauber und leise. Auf der Dremel Community-Seite können Sie nach der Registrierung auf einen großen Fundus an 3D-Objekten zurückgreifen, wenn Sie nicht selbst modellieren möchten.

Der Druckkopf heizt auf bis zu 230°C auf, das Gerät selbst wiegt insgesamt knapp 9 Kilogramm und misst 40 x 48,5 x 33,5 Zentimeter. Damit passt er auf jeden Tisch oder Schreibtisch und lässt sich auch schnell und einfach wieder wegräumen. Das Druckvolumen im Inneren ist mit 23 x 15 x 14 Zentimeter zwar nicht sehr groß, reicht aber für die meisten Anwendungen und Objekte durchaus aus.

Im Lieferumfang sind neben dem Gerät selbst auch bereits eine SD-Karte sowie ein USB-Stick, zwei Druckmatten, eine Filamentspule und eine Software von Dremel enthalten, sodass Sie bei Bedarf auf gleich mit dem Modellieren loslegen können. Die Software bietet jedoch nur relativ einfache Funktionen und kann mit einer professionellen 3D-Software keinesfalls mithalten. Allerdings ist sie im Gegenzug auch deutlich einfacher zu bedienen.

 

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Idea Builder 3D40

 

Der Idea Builder 3D40 misst insgesamt 51,2 x 39,8 x 40,7 Zentimeter und bietet eine Druckkapazität von 17 x 22,5 x 15,5 Zentimetern. Die Bedienung ist dank integrierter Software und Touch-Screen sehr komfortabel und einfach. Sie haben zudem die Möglichkeit, mit dem Drucker direkt über das WLAN Daten von anderen Systemen abzurufen. Alternativ können Sie auch einen USB-Stick (im Lieferumfang enthalten) verwenden. Zusätzlich liefert Dremel die Software Autodesk (inkl. Print Studio) mit, mit der sich schon recht komplexe 3D-Arbeiten durchführen lassen. Natürlich ist auch bereits Filament bei der Lieferung enthalten und zwei Druckmatten, die optional untergelegt werden können, um die Entnahme des Objektes zu erleichtern.

Die Druckplatte lässt sich entfernen, sodass sich das Objekt komfortabler und einfacher lösen lässt. Außerdem bietet das Gerät nach oben hin eine durchsichtige Abdeckung, sodass Sie während des Druckvorgangs den aktuellen Fortschritt hervorragend mitverfolgen können. Der gesamte Bauraum ist geschlossen, was die Lautstärke und die Verbrennungsgefahr deutlich reduziert.

Unterm Strich ist das Gerät sehr benutzerfreundlich, extrem schnell einsatzbereit und bietet eine insgesamt Druckqualität. Allerdings liegt er auch preislich aufgrund der WLAN-Technologie, der etwas robusteren Bauweise und dem wartungsfreien Extruder preislich nochmals deutlich über dem Niveu des kleineren Bruders, dem 3D20.

 

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Zubehör

 

 

3D20 Idea Builder Druckmatten-Set

 

Für die Modelle von Dremel sind Druckmatten zum nachkauf erhältlich. Diese sind nicht zwingend notwendig, unterstützen aber einen optimalen Druck und sorgen für bessere Resultate sowie ein leichteres Ablösen des Objektes von der Druckplatte. Die ist insbesondere beim 3D20 sinnvoll.

Insbesondere für etwas kompliziertere Objekte mit großer Auflagefläche ist es sehr empfehlenswert, eine solche selbstklebende Druckmatte zu verwenden.

 

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ScotchBlue 2090-48A Abklebeband

 

Wer die recht teuren, aber genau passenden Druckmatten von Dremel nicht kaufen möchte, aber dennoch ein leichteres Entfernen der gedruckten Objekte zu schätzen weiß, dem sei das Abklebeband von Scotch ans Herz gelegt. Es ist als Papier sowie als Rolle erhältlich, lässt sich von glatten Oberflächen problemlos restlos entfernen und ist im Vergleich zu den Druckmatten deutlich günstiger.

 

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