Beste WIG Schweißgeräte

Letztes Update: 24.11.17

 

WIG Schweißgerät – Test 2017

 

 

Wenn Sie das beste WIG-Schweißgerät für Ihre Zwecke suchen, müssen Sie sich mit einer breiten Palette unterschiedlicher Kriterien auseinandersetzen. So spielen neben der Bedienung und der Möglichkeit, andere Schweißarten zu nutzen, auch die Verarbeitung, die Lehrlaufspannung, die Einstellungsmöglichkeiten und die Einschaltdauer eine Rolle. Je weniger Zeit Sie mit der Recherche verbringen, desto schwieriger wird es, eine gute Entscheidung zu treffen. Schnellentschlossene können mithilfe unseres Tests dennoch eine gute Entscheidung treffen, ohne großen Aufwand betreiben zu müssen. So kann das BWIG 180 von Berlan als WIG-TIG-Inverter-Schweißgerät insbesondere für Einsteiger uneingeschränkt empfohlen werden, denn es bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, lässt sich intuitiv bedienen und ist zudem sehr kompakt gebaut. Auch das WSM 200 von HST ist sehr empfehlenswert, da es ein sehr gut ausgestattetes Kombi-Schweißgerät mit HF-Zündung, umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten und sehr guten Schweißergebnissen sowie einer hohen Einschaltdauer von 60% bei voller Leistung punkten kann.

 

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

 

Kaufberater WIG-Schweißgerät

 

Im Vergleich zum MIG/MAG Schweißgerät ist ein WIG Schweißgerät das universell einsetzbare. Zudem entsteht wenig Rauch und es lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen.

Allerdings sind auch andere Schweißgeräte wie Schutzgas-Schweißgeräte in der Lage, die Aufgaben im Privatbereich gut zu erfüllen, weshalb Sie sich vor dem Kauf darüber im Klaren sein müssen, was die Vor- und Nachteile des WIG-Schweißgerätes sind, damit Sie überhaupt entscheiden können, ob ein WIG Gerät für Sie das richtige ist. Denn überwiegend werden diese Geräte von Profis eingesetzt.

Allerdings sieht man im Test der besten WIG-Schweißgeräte im Jahr 2017, dass die Hersteller auch erschwingliche Geräte für den Hobbybedarf im Angebot haben. Wenn Sie alle Kriterien beachten, können Sie einen Preisvergleich zwischen den Geräten vornehmen, die Ihren Bedarf erfüllen, sodass sich für Ihren Bedarf ein Gerät als bestes WIG-Schweißgerät herauskristallisiert.

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Wann lohnt sich der Kauf?

 

Wenn Sie ein günstiges WIG-Schweißgerät für den Heimbedarf kaufen möchten, ist dies generell schonmal kein Fehler, da die Geräte universell einsetzbar sind und ein (meist etwas günstigeres) Schutzgas-Schweißgerät vollständig ersetzen können.

Dennoch ist ein WIG-Gerät nicht für jeden geeignet. Über die einzelnen Vor- und Nachteile können Sie im nächsten Abschnitt etwas mehr erfahren. Zunächst erhalten Sie hier eine Empfehlung für Anwendungsbereiche, für die sich ein WIG-Gerät besonders eignet:

 

-> Wenn Sie hauptsächlich in Innenräumen oder schlecht belüfteten Räumen arbeiten und beabsichtigen, lang andauernde Schweißarbeiten durchzuführen

-> Wenn die Schweißnähte hervorragend ausgearbeitet sein müssen, sie also nach perfekten Ergebnissen streben. Je komplizierter und aufwändiger die Schweißarbeiten sind, desto eher lohnt sich der Kauf eines WIG-Schweißgerätes.

-> Wenn Sie Arbeiten verrichten möchten, bei denen schwer erreichbare Stellen involviert sind und Sie sich daher näher an das Schweißbad heranbewegen müssen.

 

Aus diesen Kriterien ergibt sich gleichzeitig, dass Sie eher zu einem alternativen Modell (MIG/MAG-Schweißgerät) greifen sollten, wenn Sie schnell und einfach gute Ergebnisse erzielen möchten und nicht ganz so viel Zeit in die Übung investieren wollen. Denn ohne die nötige Praxiserfahrung werden Sie beim WIG-Schweißen erst im späteren Verlauf nach viel Übung bessere Ergebnisse erzielen können, als mit günstigeren Einstiegsgeräten, die eher für den Hobbybedarf geeignet sind. Da aber beim WIG-Schweißen weniger Funken und Abgase als beim MIG/MAG entstehen, werden Sie im Laufe der Zeit deutlich bessere und professionellere Ergebnisse erzielen können.

Für dickere Materialien und einfache Schweißarbeiten können Sie auch zu einem noch günstigeren Elektrodenschweißgerät greifen. Es entstehen zwar keine Folgekosten, da kein Gas benötigt wird, aber die Ergebnisse sind unter’m Strich am schlechtesten und für Anfänger ist ein Schutzgas-Schweißgerät besser geeignet, zumal Sie beim Elektroden-Schweißgerät mit Schlacke zu kämpfen haben. Daher sollten Sie auch hier als Anfänger keine zu guten Ergebnisse erwarten.

Wenn Sie sich noch unschlüssig sind, was Sie im späteren Verlauf alles schweißen möchten, sind Sie mit einem WIG-Gerät auf der sicheren Seite, müssen sich aber darüber im Klaren sein, dass mehr Übung erforderlich ist als mit den anderen Geräten.

 

 

Vor- und Nachteile

 

Ein sehr großer Vorteil ist zweifelsfrei, dass im Gegensatz zu anderen Verfahren keine ummantelten Elektroden verwendet werden, wodurch wenig Schweißrauche und Dämpfe entstehen. Durch die nicht abschmelzende Wolframelektrode, die hier zum Einsatz kommt, entstehen insgesamt nicht nur weniger Dämpfe, sondern auch deutlich weniger Spritzer.

Dadurch eignet sich das Gerät insbesondere für Arbeiten im Innenraum. Auf der anderen Seite bedeutet es aber auch, dass Sie – wenn Sie im Freien arbeiten möchten – eher zu einem Alternativgerät greifen sollten, da die WIG-Geräte windanfällig sind. Um die Ergebnisse nicht zu beeinflussen ist daher das Arbeiten in einer Werkstatt oder Garage nahezu Pflicht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass aufgrund der verwendeten Gase Argon oder Helium keine Schlacke entsteht und Sie in allen Positionen schweißen können. Dadurch ist – mit der nötigen Erfahrung – das Ergebnis nicht nur sauberer, sondern Sie sparen sich auch den Einsatz eines Schlackehammers. Auf der anderen Seite ist das Gerät selbst aber deutlich anfälliger gegen Schmutz, Rost und Zink. Daher ist eine regelmäßige Entfernung des Rostes vor den Schweißarbeiten ein Muss.

Viele Geräte arbeiten zudem mit einer Hochfrequenzzündung (HF), wodurch der Lichtbogen zündet, ohne dass die Brennspitze das Metall berührt.

Wenn Sie ein WIG-Gerät kaufen möchten, bedenken Sie unbedingt den eingangs erwähnten Schwierigkeitsgrad. Zwar sieht das WIG-Schweißen unkompliziert aus und das Handling ist in der Tat auch recht unkompliziert. Allerdings ist es keineswegs einfach, sodass Sie deutlich mehr Übung benötigen als mit anderen Schweißverfahren, bevor Sie optimale Ergebnisse erzielen können.

 

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Kosten

 

WIG-Schweißgeräte (oder auch TIG-Schweißgeräte, wie sie im englischsprachigen Raum bezeichnet werden) sind im Vergleich zu Elektroden oder Schutzgas-Schweißgeräten etwas teurer, sind aber für den Privatanwender durchaus erschwinglich. So können Sie ein sehr gutes WIG-Gerät bereits ab einer Größenordnung zwischen 200 und 250 Euro kaufen. Wenn Sie zusätzliche Funktionen benötigen, wie sie ein Inverter-Impulsschweißgerät zum Schweißen von Aluminium (dies ist mit einem Gleichstrom-WIG-Gerät nicht möglich) bietet, müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen, aber auch hier können Sie um die 300 Euro bereits für den Hausgebrauch absolut ausreichende Geräte erwerben.

Bedenken Sie auch, dass Sie zusätzlich zum Gerät auch Zubehör wie Massekabel, Schweißkabel und ein Schlauchpaket (zum Gasanschluss) benötigen. Häufig sind diese erforderlichen Teile noch nicht im Lieferumfang enthalten. Für ein vollausgestattetes Gerät mit einer guten Leerlaufspannung zwischen 60 und 80 Volt, das mit allem Zubehör ausgestattet und optimalerweise noch handlich und mobil ist, müssen Sie zwischen 350 und 500 Euro rechnen. Damit sind Sie bestens ausgestattet, denn mehr benötigen Sie für den Hausgebrauch nicht. Alles darüber hinaus sind bereits Profi-Geräte, die sich nur dann lohnen, wenn Sie sehr häufig, intensive und komplizierte Schweißarbeiten durchführen müssen, bei denen perfekte Ergebnisse verlangt werden. Dies ist in der Regel nur im professionellen Bereich der Fall.

 

 

WIG Schweißgerät Testsieger – Top 5

 

 

Das Wolfram-Inertgasschweißen (WIG oder englisch TIG) hat gegenüber anderen Schmelzschweißverfahren einige Vorteile. So entstehen praktisch keine Schweißspritzer und die gesundheitliche Belastung durch Schweißrauche ist relativ gering. Zudem wird nicht mit einer abschmelzenden Elektrode gearbeitet. Durch das zusätzlich benötigte Gas, die hohe Lautstärke und hohe Temperatur ist das WIG-Schweißen für Anfänger nicht geeignet! Wer aber weiß, was er tut und ein gutes Schweißgerät kaufen möchte, für den ist ein WIG-Gerät meist die erste Wahl. Im Test wurden die gängigsten Inverter Geräte (Gleichstrom) für den Heimgebrauch unter die Lupe genommen und hinsichtlich Preis-Leistung und Schweißergebnissen in Form der Top-4 der besten WIG Schweißgeräte im Jahr 2017 zusammengefasst.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Berlan BWIG180

 

1.Berlan WIG TIGAls Testsieger und damit bestes WIG Schweißgerät setzte sich Modell von Berlan durch. Es konnte im Test durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie gute Schweißergebnisse überzeugen. Die Stromstärke ist zwischen 20 und 180 Ampere stufenlos regulierbar und es kann mit CO2 oder Argon betrieben werden.

Mit einer Leerlaufspannung von 56 Volt konnte der Lichtbogen im Test zuverlässig gespannt werden und auch mittelgroße Reparaturaufgaben waren für das günstige WIG Schweißgerät kein Problem. Zwar lässt sich die Gaslaufzeit beim Gerät nicht einstellen, jedoch sind die Werte gut austariert. Nach dem Schweißvorgang verfügt das Gerät zur Materialschonung über eine automatische Gasnachlauffunktion, sodass noch für einige Sekunden weiter Gas ausströmt. Natürlich beherrscht das Gerät neben dem WIG Schweißen auch das reine Elektrodenschweißen, das ohne Gas funktioniert und für kleinere Reparaturarbeiten durchaus gut einsetzbar ist, insbesondere da alles schnell einsatzbreit ist.

Für die Tester war die Ermittlung der korrekten Werte je nach Einsatzgebiet – insbesondere für Anfänger – sehr schwierig und es dauert eine Weile, bis man sich auf das Gerät eingestellt hat. Im Vergleich zu Geräten mit einer höheren Leerlaufspannung erreicht der Bogen keine ganz so hohen Temperaturen. Dadurch ist das Gerät für schwierige oder professionelle Aufgaben nur bedingt geeignet.

Hierzu hätte die Leerlaufspannung etwas höher sein müssen, sodass ein konstanter Lichtbogen erzeugt werden kann. Dennoch überzeugte das Gerät die Tester im Heimgebrauch, da die Bedienung – wenn man sich einmal eingestellt hat – sehr einfach ist und das Preis-Leistungsverhältnis unter‘m Strich sehr gut it. Für Einsteiger im WIG-Bereich ist das kompakte 10 Kilogramm schwere BWIG180 auf jeden Fall zu empfehlen.

Der Testsieger unter den besten WIG Schweißgeräten 2017 konnte insgesamt durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis überzeugen und bietet für die meisten Anwendungsbereiche eine ausreichende Leistung. Im Folgenden erhalten Sie eine Kurzübersicht über die Vor- und Nachteile des Modells:

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis in Verbindung mit der soliden Verarbeitung und guten Ausstattung ergibt sich ein insgesamt sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Bedienung: Die Bedienung und Handhabung ist insgesamt sehr einfach, auch wenn es insbesondere für Laien viel Übung bedarf, bis alle Werte korrekt justiert und eingestellt sind.

Gewicht: Mit nur etwa 10 Kilogramm ist das Gerät sehr leicht und daher einfach zu transportieren.

 

Nachteile:

Leerlaufspannung: Die Leerlaufspannung ist mit 56 Volt relativ niedrig und spannt den Lichtbogen zwar zuverlässig, er ist aber nicht ganz so stabil wie bei professionellen Modellen mit höherer Leerlaufspannung.

Temperatur: Durch die niedrige Leerlaufspannung ist die Temperatur des Lichtbogens nicht ganz so hoch wie bei Profigeräten, wodurch die Einsatzbereiche eingeschränkt sind.

Feineinstellung: Die Feineinstellungen sind etwas schwieriger zu justieren und es erfordert etwas Übung, sie exakt abzustimmen.

 

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HST WSM 200

 

2.HST TIG WIG MMA WSM 200Das Kombi-Schweißgerät von HAST konnte ebenfalls durch einen sehr günstigen Preis überzeugen sowie einer sehr hohen Leistung von bis zu 200 Ampere. Die HF Zündung verhinderte im Test zuverlässig das Verkleben und zur individuellen Anpassung können – ähnlich wie es bei Profigeräten der Fall ist – sowohl Gasnachströmzeit als auch Stromabsenkung frei geregelt werden.

Mit dem INVERTER-Impulsschweißgerät konnten im Test sowohl Edelstahl, alle legierte Stähle, Eisen, Kupfer als auch Werkstoffe auf Nickellegierungen mit Gleichstrom (DC) sehr gut verarbeitet werden.

Die Abschaltautomatik in Verbindung mit dem verbauten Ventilator sorgte für einen guten Überhitzungsschutz. Die Einschaltdauer des Gerätes liegt bei voller Leistung bei beachtlichen 60%, was durchaus mit professionellen Geräten mithalten kann. Dadurch verkürzen sich die Pausenzeiten beim Schweißen deutlich. Einzig die Leerlaufspannung von 56 Volt unterscheidet das günstige Gerät von professionellen Geräten, bei denen der Lichtbogen stabiler und heißer ist. Dennoch konnten mit dem WSM 200 im Test gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Mit rund 15 Kilogramm Gesamtgewicht ist das Gerät zudem noch ausreichend portabel, sodass es schnell und einfach zum gewünschten Einsatzort transportiert werden kann falls nötig.

Geübte Schweißer waren mit dem Gerät durchaus in der Lage sehr gute Schweißergebnisse zu erzielen, sodass das Gerät insgesamt absolut zu empfehlen ist und gibt nur wenig Anlass zur Kritik.

HST hat mit dem Modell WSM 200 ein gutes WIG Schweißgerät mit ordentlicher Ausstattung und Leistung im Angebot, dessen Anschaffung sich für den Privatbereich auf jeden Fall lohnt. Welche Vor- und Nachteile das Gerät im Test offenbarte, können Sie in der folgenden Gegenüberstellung übersichtlich sehen:

 

Vorteile:

Ausstattung: Mit einer guten HF-Zündung, freie Einstellmöglichkeiten für Gasnachströmzeit und Stromabsenkung sowie die guten Schweißergebnisse und Sicherheitsmechanismen sorgen für eine insgesamt runde und gute Ausstattung, insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich um ein Hobbygerät handelt.

Kurze Einschaltdauer: Durch die kurze Einschaltdauer von 60% unter Volllast können Sie schneller arbeiten, da weniger Pausen eingelegt werden müssen.

 

Nachteile:

Massekabel: Was im Testbericht noch nicht erwähnt wurde, ist das relativ kurze Massekabel, was etwas Anlass zur Kritik gibt, da Sie dadurch etwas eingeschränkter im Umgang sind.

 

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Telwin Tecnica 211/S

 

4.TELWIN Tecnica 211 SDas mobile WIG-Schweißgerät konnte im Test durch eine hohe Leerlaufspannung von 75 Volt überzeugen, womit sich sehr präzise und professionelle Arbeiten durchführen lassen. Zudem ist die Stromstärke zwischen 15 und 180 Ampere frei regelbar und bietet ausreichende Leistung für anspruchsvolle Schweißarbeiten.

Das Gerät ist mit nur 4,1 Kilogramm Gewicht sehr kompakt gebaut und lässt sich daher hervorragend für den mobilen Einsatz verwenden. Im Lieferumfang befindet sich neben zusätzlichem Schweißzubehör auch ein praktischer Tragekoffer.

Preislich liegt das Gerät im oberen Mittelfeld, sodass es für einfache Heimarbeiten unter Umständen bereits etwas überdimensioniert ist. Hier sind auch die günstigeren Geräte ausreichend. Wer aber auf professionellem Niveau arbeiten möchten und die Vorteile der kompakten Bauweise zu schätzen weiß, der wird mit dem Tecnica 211/s von Telwin sehr zufrieden sein.

Mit dem Schweißgerät können problemlos verschiedene Elektrodentypen von rutilsaueren über basische Elektroden bis hin zu Edelstahl- und Gusseisenelektroden verarbeitet werden. Durch die hohe Schweißstromstabilität kann mit dem Gerät sehr präzise und gut gearbeitet werden.

Gegen Überlastung ist die Anlage ebenfalls gut geschützt und verfügt sowohl über Arc-Force, als auch Hot-Start und Anti-Stick Funktionen. Dadurch wird das Arbeiten zusätzlich erleichtert, sodass das Gerät für ambitionierte Hobbyschweißer oder Profis, die ein Gerät für Zuhause suchen, uneingeschränkt empfohlen werden kann.

Das preislich im oberen Mittelfeld angesiedelte Gerät überzeugt vor allem durch die kompakte Bauweise in Verbindung mit einer guten Schweißstromstabilität überzeugt das Modell unterm Strich, kommt aber auch nicht ganz ohne Schwächen daher. Zur einfachen Entscheidungsfindung finden Sie im Folgenden eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile:

 

Vorteile:

Kompakte Bauweise: Mit einem Gewicht von rund 4 Kilogramm ist das Gerät außerordentlich kompakt und hervorragend für den mobilen Einsatz geeignet.

Schweißstromstabilität: Der Schweißstrom bleibt sehr stabil, sodass sauberes Arbeiten möglich ist.

Leerlaufspannung: Mit einer Leerlaufspannung von 75 Volt arbeitet das Gerät bereits auf nahezu professionellem Niveau, wodurch es sich für ambitionierte Schweißer sowie für Einsteiger gleichermaßen eignet.

 

Nachteile:

Preis: Für den Hobbybereich ist es beinahe schon überdimensioniert – zwar nicht hinsichtlich der Größe, aber hinsichtlich Leistung und Preis. Im Verhältnis zur Leistung geht der Preis in Ordnung, allerdings reicht für kleinere Schweißarbeiten auch ein einfacheres beziehungsweise günstigeres Modell in der Regel aus.

 

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NTF TIG200PD

 

5.WIG TIG E-HandDas TIG200PD von NTF war das teuerste Gerät im Test, lieferte unter’m Strich aber auch die besten Ergebnisse und kann durchaus auch für einfache professionelle Arbeiten eingesetzt werden. Die Bedienung über das Touchpanel ist umfangreich und flexibel, für Anfänger allerdings recht verwirrend, sodass sich für Einsteiger im Schweißbereich eher ein Einstiegsgerät eignet.

Die Stromstärke ist variabel zwischen 5 und 200 Ampere (WIG) bzw. 5 und 160 Ampere (E-Hand) einstellbar. Mit einer Leerlaufspannung zwischen 60 und 80 Volt können sehr saubere Ergebnisse erzielt werden und alle Einstellungen sind digital stufenlos variierbar.

Auch der Lieferumfang kann sich sehen lassen, denn eben dem Gerät, dem Schweißkabel und einem Massekabel mit 3m Länge befinden sich auch ein Schlauchpaket sowie drei verschiedene Elektrodenhalter im Paket.

Mit einem Gewicht von 9 Kilogramm ist es zudem noch ausreichend kompakt gebaut um auch schnell mal zum gewünschten Einsatzort transportiert zu werden, auch wenn es eher für den stationären Betrieb ausgelegt ist.

Wenn Sie auf der Suche nach einem semi-professionellen Kombigerät sind, mit dem sich auch anspruchsvolle Arbeiten gut erledigen lassen und zudem bereit sind, etwas mehr Geld zu investieren, dann lohnt es sich das Gerät von NTF zu kaufen.

Wer Erfahrung mit einem WIG Schweißgerät hat und auch zuhause auf professionellem Niveau schweißen möchte, der kann sich für ein hochwertiges Modell für den privaten Einsatz entscheiden. Das TIG200PD ist ein solches Gerät. Einsteiger sollten aber überlegen, ob eine solch hohe Investition lohnt und daher sorgfältig abwägen.

 

Vorteile:

Bedienung: Dank Touchpanel ist die Bedienung sehr intuitiv und umfangreich. Einsteiger werden von der Vielfalt der Möglichkeiten aber unter Umständen etwas überfordert sein.

Stromstärke: Mit bis zu 200 Ampere bei einer Leerlaufspannung zwischen 60 und 80 arbeitet das Gerät auf einem sehr hohen Niveau.

Schweißergebnisse: Aufgrund der hohen Leistung und der umfangreichen Optionen lassen sich sehr gute Schweißergebnisse erzielen.

Lieferumfang: Im Komplettset sind alle notwendigen Kabel in einer Länge von 3 Metern enthalten, wodurch sehr flexibel agiert werden kann.

Kompakte Bauweise: Mit nur 9 Kilogramm Gewicht ist das Gerät sehr handlich und kann daher flexibel eingesetzt werden.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Gerät auf einem relativ hohen Niveau, sodass es sicherlich nicht für jeden Amateur in Frage kommt.

 

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