5 beste Schweißgeräte im Test 2023

Letztes Update: 30.01.23

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Schweißgerät – Vergleich & Kaufberater

 

Sie suchen das beste Schweißgerät für den Heimbedarf, können sich aber nicht entscheiden, ob Sie zum Schutzgas-, Fülldraht-, Elektroden-, Wig- oder Inverter-Schweißgerät greifen sollen? Obwohl die Entscheidung natürlich vom Aufgabenbereich abhängt, hat sich in unserem Test gezeigt, dass insbesondere zwei Einsteiger-Schweißgeräte grundsätzlich für den Privatbereich sehr empfehlenswert sind. Wenn Sie unserer Kaufempfehlung folgen, können Sie eine gute Kaufentscheidung treffen und sparen sich Zeit für die Recherche, denn Verarbeitung und Funktionalität der Geräte sind durchweg gut. Wir können Ihnen beispielsweise das WIG 200 ST IGBT von Stahlwerk uneingeschränkt empfehlen, denn es ist sehr gut ausgestattet, bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und überzeugt durch seine kompakte Bauweise. Falls Sie ein Komplettset aus Schweißinverter und Zubehör kaufen möchten, können wir Ihnen das Modell E 181 eco von Weldinger sehr empfehlen, denn das Set ist sehr günstig, umfangreich und die Resultate des kompakten Schweißgeräts können sich durchaus sehen lassen.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Schweißgerät Kaufberater

 

Wenn Sie häufig mit Metall arbeiten, haben Sie sicher auch schon einmal über die Anschaffung eines Schweißgerätes nachgedacht. Das beste Schweißgerät für Sie zu finden, ist aber nicht einfach, denn Sie müssen sich zunächst mit den unterschiedlichen Arten von Schweißgeräten auseinandersetzen und zudem noch überlegen, welche Art von Schweißarbeiten Sie überwiegend erledigen möchten. Erst dann lohnt es sich, einen Preisvergleich vorzunehmen und ein günstiges Schweißgerät beziehungsweise eines, das Ihren Vorstellungen am ehesten entspricht, zu kaufen. Eine Entscheidungshilfe bietet Ihnen die Top-5 der besten Schweißgeräte im Jahr 2023.

Arten von Schweißgeräten

Schutzgas-Schweißgerät

Beim Schutzgas-Schweißgerät werden zwei Komponenten zur Schweißstelle hinzugefügt: Stahldraht und Schutzgas. Das Schutzgas schützt dabei den Lichtbogen sowie die Naht und die Verbindungsstelle vor der umgebenden Atmosphäre. Das Schutzgas selbst besteht meist aus CO2 und Argon. Der Vorteil dieser Geräte ist, dass sich die Materialien ohne Porten und mit einer sauberen Naht zusammenschweißen lassen.

Fülldraht-Schweißgerät

Diese Geräte sind kleiner als Schutzgas-Schweißgeräte und es wird keine Gasflasche benötigt. Auch hier wird der Lichtbogen mithilfe eines Schutzgases geschützt, allerdings befindet sich dieses direkt im Fülldraht selbst. Der blechummantelte Pulverkern des Fülldrahtes wird beim Schweißen gasförmig, es wird also im Lichtbogen erzeugt.

Elektroden-Schweißgerät

Bei dieser Variante kann auf Fülldraht und Gas gänzlich verzichtet werden. Es wird eine Stabelektrode verwendet, die aus einem Stahlkern besteht. Beim Schweißen verteilt sich die Umhüllung auf der Naht und schützt diese so vor Oxidation. Dadurch verschleißt die Stabelektrode im Laufe der Zeit und muss ersetzt werden.

WIG-Schweißgerät

In Prinzip handelt es sich hierbei um ein Schutzgas-Schweißgerät, welches statt des Fülldrahtes eine Wolframelektrode verwendet. Diese schmilzt nicht ab und vermischt sich auch nicht mit dem Schweißdraht. Daher wird der Schweißzusatz manuell hinzugefügt. Sie brauchen zur Bedienung daher unbedingt zwei Hände, können also nicht mit einer Schutzmaske arbeiten, die Sie festhalten müssen. So lassen sich – zumindest mit viel Erfahrung – sehr schöne Schweißergebnisse erzielen. Die Empfehlung lautet aber, als Anfänger lieber zu einer anderen Variante zu greifen.

Inverter-Schweißgerät

Bei diesen Geräten handelt es sich um eine eigene Bauweise von Schweißgeräten. Als Schweißstromstelle dient hier ein Inverter. Im Vergleich zum Transformator, der bei anderen Geräten als Stromquelle dient, ist er leichter und bietet einen elektronisch geregelten Schweißstrom.

 

Welches Schweißgerät ist für welche Aufgabenbereiche geeignet?

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Inverter-Schweißgeräte im Vergleich zu Transformator-Geräten im Test besser abschnitten. Insbesondere beim MIG/MAG und beim WIG Schweißen kommen sie zum Einsatz. Sie sind deutlich kompakter, es kann zwischen Gleich- und Wechselstrom variiert werden, sodass bei unterschiedlichen Materialien bessere Ergebnisse erzielt werden können und die Abkühlphase ist ebenfalls sehr kurz.

Welches Schweißverfahren nun für Sie am ehesten geeignet ist, hängt von Ihren Anforderungen ab. Welches Modell diese erfüllt und damit als bestes Schweißgerät für Ihre Zwecke in Frage kommt, richtet sich daher nach Ihrem Bedarf.

Sollten Sie häufig in schlecht belüfteten Innenräumen arbeiten und häufiger über längere Zeiträume hinweg arbeiten, lohnt sich ein WIG-Schweißgerät. Sie können zudem sehr gute Resultate erzielen, da die Schweißnähte mit viel Übung stets besser werden. Auch Arbeiten, bei denen Sie sich nah ans Schweißbad begeben müssen, sollten nur mit einem WIG-Schweißgerät durchgeführt werden. Für Arbeiten im Freien eignet es sich wiederum nicht, da es windanfällig ist. Für Anfänger kann das Schweißen mit einem WIG-Gerät – trotz einfacher Handhabung – sehr schwierig sein.

Ein Elektrodenschweißgerät lohnt sich, wenn Sie häufig mit dickeren Materialien arbeiten und kaum Feinarbeiten erledigen möchten. Die Geräte sind sehr handlich und transportabel und es lassen sich auch auf Dreck oder Rost gute Ergebnisse erzielen. Außerdem schneiden sie im Preisvergleich sehr gut an. Wenn Sie ein günstiges Schweißgerät kaufen möchten, können Sie ebenfalls zum Elektrodenschweißgerät greifen. Leider müssen Sie sich hier aber mit Schlacke herumschlagen, die mit einem Schlackehammer entfernt werden müssen. Dies kann zudem die Schweißergebnisse verschlechtern. Für Karosseriearbeiten ist es weniger empfehlenswert, da es schwierig sein kann, die richtigen Elektroden zu finden und sich entsprechend der Materialien für die richtige Elektrode zu entscheiden. Als Anfänger werden Sie Schwierigkeiten haben, gute Resultate zu erzielen, denn es benötigt viel Übung.

Ein Schutzgasschweißgerät ist empfehlenswert, wenn Sie ein Allround-Gerät suchen, das vielerlei Arbeiten erledigen kann. Es kann jedoch nur im Innenraum verwendet werden, sodass das Arbeiten im Freien aufgrund der windanfälligkeit nicht möglich ist. Als Anfänger können Sie mit einem Schutzgas-Gerät bereits gute Ergebnisse erzielen, ohne allzu viel Zeit in die Übung investieren zu müssen. Der Funkenflug ist relativ stark, sodass Sie auf keinen Fall auf einen Schweißhelm verzichten können. Leider sind die Geräte meist recht teuer und Sie benötigen neben dem Gerät auch Anschlussmaterial und Gas.

Wenn kein Schutzgas verwendet werden kann oder auch wenn im Freien gearbeitet werden soll, ist ein Fülldraht-Schweißgerät die erste Wahl. Diese Geräte bieten eine günstige und mobile Alternative zur Schutzgas-Variante, denn im Vergleich zu den Schutzgas-Modellen sind Fülldraht-Geräte deutlich günstiger.

 

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Preislage

Viele Hersteller haben sehr günstige Geräte unter 100 Euro im Angebot. Allerdings hat sich im Test gezeigt, dass sie gegenüber etwas hochwertigeren Modellen häufig deutlich schlechter funktionieren und auch schlechter verarbeitet sind. Wenn Sie sich die Top-5 Liste der Testsieger anschauen, werden Sie feststellen, dass dort kein Gerät unter 100 Euro zu finden ist. Dies hat natürlich seinen Grund.

Allerdings können Sie bereits gute Geräte zwischen 100 und 150 Euro kaufen, die durchaus überzeugende Ergebnisse liefern. Für dem Heimbedarf nutzbare Fülldraht- und Elektrodenschweißgeräte liefern in dieser Preislage durchaus gute Ergebnisse, sodass Sie auch mit einem kleineren Budget gut zurechtkommen können.

Mit teureren WIG/TIG- und Schutzgas-Geräten zwischen 200 und 300 Euro konnten im Test allerdings deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden. Allerdings wird nicht jeder so viel Geld für ein Schweißgerät investieren wollen.

Für eine größtmögliche Flexibilität können Sie auch zu einem Kombigerät greifen, müssen aber damit rechnen, mehr als 300 Euro investieren zu müssen. Die beste Herangehensweise ist, sich zunächst für ein Schweißverfahren zu entscheiden und dann unter den in Frage kommenden Geräten das Modell mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis auszuwählen, beziehungsweise für das, was in Ihr Budget passt.

 

5 beste Schweißgeräte (Test) 2023

 

Wer im Privathaushalt mit Metallen arbeiten und schweißen möchte, sollte sich vorher überlegen, welche Schweißtechnik er verwenden möchte und vor allem mit welcher Methode geschweißt werden soll. So wird bei einem WIG Schweißgerät (Elektrodenschweißgerät) ein Lichtbogen zwischen Brenner und Werkstoff gezündet, während ein Schutzgasschweißgerät Stahldraht und Schutzgas gleichzeitig unabhängig voneinander zugeführt werden.

Diese Technik hat im Hobbybereich aber einen Kostennachteil, da das Gas, welches aufgefüllt werden muss, recht teuer ist. Daher denken viele darüber nach, mit einem Fülldraht Schweißgerät zu arbeiten. Im Test finden Sie die besten Einstiegs Schweißgeräte im Jahr 2023 aus verschiedenen Kategorien unterhalb von 400 Euro.

 

 

1. Stahlwerk WIG 200 ST IGBT

 

Als bestes Schweißgerät konnte sich das WIG-Schweißgerät von Stahlwerk durchsetzen. Es bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es ist recht günstig und dennoch sehr gut ausgestattet. Sie können die Stromstärke variabel zwischen 30 und 200 A einstellen. Die Leerlaufspannung liegt mit 65 Volt auf einem hohen Niveau, es erreicht entsprechend einen heißen und stabilen Lichtbogen.

Auch etwas umfangreichere Projekte lassen sich mit dem 45 x 22 x 37 cm großen Gerät gut erledigen. Es ist mit einem Gewicht von nur 12 Kilogramm sehr leicht und erreicht eine Einschaltdauer von 60% bei voller Leistung von 200 A. 100% Einschaltdauer erreicht das Gerät bei einer Stromstärke von 126 A. Es kann auch als Fülldrahtschweißgerät und Schutzgasschweißgerät genutzt werden.

Der Lieferumfang ist insgesamt gut, denn das Schlauchpaket für den Gasanschluss, ein 8-teiliges Zubehörset sowie Massekabel, Gas-Verbindungsschlauch mit Schnellkupplung, Elektrodenhalter und ein Knickschutz liegen bei. Darüber hinaus erhalten Sie noch eine Drahtbürste und einen Schlackehammer.

Das Gerät ist unterm Strich gut ausgestattet und es lassen sich viele Feineinstellungen vornehmen. Dank Hotstart und Anti-Stick ist die Handhabung komfortabel. Neben Wolfram-Inert-Schutzgasschweißen mit z.B. Argon ist auch MMA-Elektrodenschweißen sowie ARC-Schweißen möglich. Zwar ist das Zubehörset recht einfach verarbeitet und der Lüfter arbeitet im Betrieb recht laut, das Gesamtpaket ist aber besonders für Einsteiger interessant. Der Testsieger unter den besten Schweißgeräten im Jahr 2023 konnte also insgesamt absolut überzeugen.

Vorteile:
Preis:

Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Bauweise:

Mit einem Gewicht von nur rund 11 Kilogramm ist das Schweißgerät sehr leicht und zudem kompakt gebaut.

Lieferumfang:

Der Lieferumfang ist sehr gut, denn es liegt viel Zubehör bei.

Bedienung:

Es lässt sich komfortabel bedienen und eignet sich sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene.

Leerlaufspannung:

Die Leerlaufspannung liegt bei 65 V.

Einschaltzeit:

Es erreicht bei voller Stromstärke von 200 Ampere eine Einschaltzeit von 60%.

Nachteile:
Schlauchset:

Die Verarbeitung des Zubehörs ist nur mäßig. Das kann bei intensiver Beanspruchung zu Lasten der Lebensdauer gehen.

Lüfter:

Der Lüfter arbeitet im Betrieb relativ laut.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

 

 

2. Weldinger Aktionsset Schweißinverter

 

Das Komplettset von Weldinger beinhaltet ein sehr günstiges Schweißgerät sowie sämtliches Zubehör wie Automatik-Schweißhelm, Elektrodensortiment, Schlackehammer und Handschuhe. Mit dem Gerät lässt sich Stahl und Edelstahl hervorragend schweißen, es hat eine Leistung von 180 A und schweißt Elektroden bis zu einem Durchmesser von 4 mm. Insgesamt liegen 110 Elektroden mit einem Durchmesser zwischen 2 und 3,25 mm bei. Die mitgelieferten Kabel haben eine Länge von vier Metern, sodass Sie flexibel agieren können. Das Schweißgerät selbst misst nur 13,5 x 32 x 22 cm und hat ein Gewicht von rund vier Kilogramm, sodass es auch im mobilen Einsatz sehr praktisch ist. Die Einschaltdauer liegt bei voller Leistung bei 60%, 100% erreichen Sie bis maximal 145 A.

Der IGBT-Inverter ist insgesamt sehr ordentlich verarbeitet und auch der Schweißhelm überzeugte im Test, denn es handelt sich um einen Solar-Automatikhelm, der automatisch auf die entsprechende Schutzstufe abdunkelt. Er sitzt bequem, ist gut gepolstert und auch die Schweißhandschuhe sind robust und langlebig. Am Gerät selbst wird der Schweißstrom auf der Anzeige klar angezeigt und natürlich können Sie ihn frei einstellen (zwischen 20 und 180 A). WIG-Schweißen ist mit dem Gerät zwar nicht möglich, aber Hotstart und Antistick sind natürlich vorhanden. Die Leerlaufspannung ist mit 65 Volt allerdings relativ niedrig, sodass der Lichtbogen nicht ideal ist. Zudem nutzen sich die Zangen relativ schnell ab, wenn es intensiv genutzt wird. Für den professionellen Einsatz ist es daher nicht gut geeignet.

Als günstiges und gleichzeitig gutes Schweißer-Komplettset machte das Modell von Weldinger unterm Strich eine sehr gute Figur und eignet sich daher insbesondere für Einsteiger. Welche Vorteile und Nachteile das Modell hat, können Sie der folgenden Gegenüberstellung entnehmen:

Vorteile
Preis:

Das Gerät ist sehr günstig und insbesondere das Komplettset eignet sich preislich und auch qualitativ für Einsteiger sehr gut.

Ausstattung:

Im Set sind alle benötigten Zubehörteile bereits enthalten, sodass Sie gleich loslegen können. Außerdem verfügt das Gerät über Hotstart und Antistick.

Helm:

Ein Automatik-Solarschweißhelm liegt der Lieferung bereits bei.

Bauweise:

Das Gerät ist sehr kompakt gebaut und dadurch auch für den mobilen Einsatz sehr gut geeignet.

Kabel:

Die Kabel sind ordentlich verarbeitet und mit einer Länge von vier Metern sehr lang, sodass Sie flexibel arbeiten können.

Nachteile
Nicht für den professionellen Einsatz:

Das Gerät ist recht einfach verarbeitet und da sich die Zangen relativ schnell abnutzen, ist es für den professionellen Bereich nicht geeignet.

Leerlaufspannung:

Mit 65 V ist die Leerlaufspannung recht gering, sodass der Lichtbogen nicht ganz so sauber und stabil ist.

Zangen:

Die Erfahrung mit dem Schweißgerät hat gezeigt, dass die Zangen qualitativ nicht so hochwertig verarbeitet sind, sodass sie sich bei intensiver Nutzung schnell abnutzen.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

 

 

3. IPTOOLS SUPERTIG-200DI

 

Bei dem Schweißgerät von IPTools handelt es sich um ein Inverter-Schweißgerät, WIG Schweißgerät und MMA-Schweißgerät in einem. Es kann mit Gleich- und Wechselstrom betrieben werden und es ist entsprechend sehr flexibel einsetzbar.

Die Stromstärke lässt sich zwischen 20 und 200 A frei einstellen, allerdings liegt die Einschaltdauer mit 35% bei voller Stromstärke auf einem nur mäßigen Niveau. Beim E-Hand-Schweißen wird sogar nur eine Einschaltdauer von 35% bei 160 Ampere erreicht. Insgesamt ist das Gerät sehr kompakt gebaut und solide verarbeitet. Die Handhabung ist komfortabel und für den Privatgebrauch reicht es in den meisten Einsatzbereichen völlig aus. Es misst nur 41 x 19 x 32 cm und wiegt 16 Kilogramm. Dadurch ist es sehr transportabel.

Die Ausstattung kann dank Hotstart, Anti-Stick und 32-Bit-Prozessor sowie verstellbarer Pulsfrequenz bis 250 Hz, IP21S Schutzklasse und einer hohen Leerlaufspannung von 70 Volt überzeugen. Darüber hinaus verfügt es über 10 Speicherplätze für Voreinstellungen, was sehr komfortabel ist. Es ist zwar nicht ganz günstig, das Preis-Leistungs-Verhältnis kann aber dennoch auf ganzer Linie überzeugen, zumal auch umfangreiches Zubehör mitgeliefert wird. 

Nachteilig ist noch zu erwähnen, dass die Anleitung nicht sehr gut ist, was für Einsteiger sicherlich ein großer Nachteil ist. Welche Stärken und Schwächen es vereint, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

Vorteile:
Kompakt:

Es ist kompakt gebaut und wiegt nur rund 16 Kilogramm.

Stromstärke:

Es arbeitet mit einer Stromstärke von bis zu 200 Ampere.

Schweißarten:

Es kann für viele verschiedene Schweißarten hervorragend genutzt werden.

Einstellung:

Sie können alle Einstellungen sehr genau verändern und die Pulsfrequenz ist frei regulierbar.

Ausstattung:

Das Gerät ist gut ausgestattet und wird mit viel Zubehör geliefert.

Nachteile:
Anleitung:

Die Anleitung ist nicht sehr gut.

Preis:

Preislich liegt das Gerät schon auf einem etwas höheren Niveau.

Einschaltzeit:

Die Einschaltzeit liegt unter Volllast nur bei 35%.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

 

 

4. Telwin Tecnica 211/s

 

Das sehr kompakte und handliche Schweißgerät von Telwin ist ideal für den mobilen Einsatz geeignet. Die Leerlaufspannung liegt mit 75 Volt auf einem sehr hohen Niveau, so dass Sie saubere Ergebnisse erzielen können. Die Stromstärke kann zwischen 15 und 180 Ampere frei eingestellt werden. Insbesondere auch für den Privatbereich ist das Gerät damit bestens ausgestattet.

Es wiegt nur 4,1 Kilogramm und misst 30 x 13 x 23 cm. Damit ist der Transport unkompliziert. Auch der Lieferumfang des Geräts kann überzeugen, denn es liegt viel Zubehör bei. Auch ein Transportkoffer wird mitgeliefert. Durch den insgesamt fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut. Zwar müssen Sie mit einer sehr geringen Einschaltdauer von nur 18% bei 170 Ampere leben, daher sind lang andauernde Arbeiten nicht so gut möglich. Selbst mit einer Stromstärke von 105 Ampere wird nur eine Einschaltdauer von 60% erreicht.

Sie können mit verschiedenen Elektroden arbeiten und der Schweißstrom ist sehr stabil. Dadurch ist eine hohe Präzision gegeben. Vor Überlastung ist es gut geschützt und auch Hotstart, Anti-Stick und Arc-Force sind vorhanden. Allerdings sind die Einstellungsmöglichkeiten eingeschränkt und auch auf Ausstattungen wie ein Display müssen Sie verzichten.

Vorteile
Bauweise:

Das Modell ist sehr kompakt gebaut und wiegt nur rund.

Schweißstrom:

Der Schweißstrom ist sehr stabil.

Leerlaufspannung:

Die Leerlaufspannung ist mit 75 Volt auf einem hohen Niveau angesiedelt.

Ausstattung:

Das Gerät überzeugt durch eine gute Ausstattung und einen ordentlichen Lieferumfang.

Preis:

Durch den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Nachteile:
Einschaltdauer:

Sie erreichen mit dem Modell nur eine Einschaltdauer von 18% bei 170 Ampere. Bei 105 Ampere sind es nur 60%.

Funktionen:

Die Einstellungsmöglichkeiten sind begrenzt und auf Zusatzausstattungen wie ein Display müssen Sie verzichten.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

 

 

5. MIG-250 Inverter Schweißgerät MIG MAG

 

5.MIG-250 Schutzgas Inverter Schweißgerät MIG MAG + E-Hand IGBT 250Amp 230VDas Kombigerät von NTF war das teuerste im Test, überzeugte aber auf ganzer Linie als Allround-Talent, fast auf professionellem Niveau.

Das Schutzgas Inverter Schweißgerät kann für MIG / MAG genutzt werden und es ließen sich im Test gute Ergebnisse mit beiden Schweißtechniken erzielen. Durch die hohen Stromstärken (250A bei MIG und 200A bei MMA) ließen sich auch dickere Materialien gut verschweißen. Zudem werden ausreichend lange Kabel und Klemmen mitgeliefert, sodass das Schweißerherz nichts vermissen lässt.

Insgesamt ein sehr gutes Gerät, auch für den Heimgebrauch, auch wenn die Materialqualität der Regler und Knöpfe nicht ganz den Erwartungen der Tester entsprochen hat. Funktionalität war dennoch sehr gut und sowohl die Stromstärken als auch der Vorschub ließen sich gut regulieren. Für ambitionierte Hobbyschweißer lohnt es sich, das 2in1 Gerät zu kaufen.

Der Allrounder unter den Schweißgeräten bietet einen großen Funktionsumfang, eine solide Verarbeitung und kann mit guten Ergebnissen überzeugen. Allerdings hat es auch eine Schwachstelle, nämlich den Preis. In der Gegenüberstellung werden die Vor- und Nachteile nochmals übersichtlich für Sie zusammengefasst:

Vorteile
2in1 Gerät:

Mit dem Schweißgerät können Sie MIG und MAG Schweißen, sodass Sie je nach Arbeitsbedingungen die beste Schweißtechnik wählen können.

Leistung:

Mit einer Stromstärke von 250 beziehungsweise 200 Ampere können Sie auch mit dickerem Material noch gut arbeiten und professionelle Ergebnisse erzielen.

Lieferumfang:

Die mitgelieferten Kabel und Klemmen sind ausreichend lang und gut verarbeitet.

Nachteile
Preis:

Preislich liegt das Gerät für ein Hobby-Schweißgerät auf einem recht hohen Niveau. Allerdings bringt es auch eine entsprechende Leistung, sodass es durchaus auch im professionellen Bereich eingesetzt werden kann.

Regler:

Die Schwachstelle bei der Verarbeitung sind die Regler. Hier gibt es noch Potenzial nach oben.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

Wir haben noch MEHR! Schauen Sie sich auch die folgenden Artikel an:

 

MIG-Schweißgerät Top-liste

WIG-Schweißgerät Testsieger

Beste Inverter-Schweißgerät

Hobelmaschinen Testsieger

Beste Schlagschrauber 

 

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Testberichte aus früheren Jahren

 

 

Armateh AT-9302

 

Das günstige Schweißgerät von Armateh konnte vor allem durch zwei Faktoren überzeugen: Seine mit 5,5 Kilogramm Gesamtgewicht sehr kompakte und dennoch stabile Bauweise und die sehr guten Schweißergebnisse.

Das Elektrodenschweißgerät arbeitet mit 200A und ist für ELektroden bis 4,5mm geeignet, so lassen sich auch 4 oder 5 mm Bleche problemlos verarbeiten. Außerdem waren die Tester von den Anschlusskabeln positiv überrascht, die mit 2 Metern Länge ausreichend Freiraum boten.

Mit dem Inverterschweißgerät ließen sich im Test sehr gute Schweißergebnisse mit 2 – 3,25mm erzielen, es klebte nichts glühend fest und war leicht wieder abzulösen. Bei voller Elektrodeneinstellung lässt sich auch mit 4mm sehr gut arbeiten und der Lichtbogen war stets weich. Die Leistung des Gerätes war für die angegebenen Spezifikationen absolut ausreichend.

Es ergab sich im Test jedoch, dass die angegebenen Leerlaufspannung von 65 Volt nicht ganz eingehalten wurde, dennoch war das Zündverhalten – insbesondere unter Berücksichtigung des Preises – sehr gut.

Als Schwachstelle bei dem Gerät haben sich im Langzeittest die Zangen herauskristallisiert, die lediglich aus verkupfertem Stahl gefertigt sind und einige Stecker am Inverter drehten im Langzeittest durch, ließen sich also nicht mehr gut fixieren. Ersatzteilbeschaffung war aber trotz der chinesischen Herkunft des Produktes kein Problem, sodass insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis übrig bleibt und sich ein Kauf insbesondere dann lohnt, wenn Sie nicht sehr viel und häufig schweißen, sondern es eher sporadisch oder für den mobilen Einsatz eingesetzt werden soll. Bei sehr häufiger Benutzung ist die Gefahr relativ hoch, dass sich Schrauben lösen oder Gewinde auf Dauer durchdrehen. Dennoch insgesamt ein überzeugendes und vor allem günstiges Schweißgerät.

Als günstiges und gleichzeitig gutes Schweißgerät machte das Modell von Armateh eine gute Figur und eignet sich daher insbesondere für Einsteiger. Welche Vorteile und Nachteile das Modell hat, können Sie der folgenden Gegenüberstellung entnehmen:

Vorteile
Preis:

Das Gerät ist sehr günstig, sodass es sich insbesondere für Einsteiger und all diejenigen eignet, die keine professionellen Arbeiten durchführen möchten, bei denen es auf höchste Präzision ankommt.

Kabel:

Die mitgelieferten Kabel sind gut verarbeitet und mit zwei Metern Länge haben Sie ausreichend Arbeitsspielraum.

Kompakte Bauweise:

Dank kompakter Bauweise kann das Gerät auch gut für den mobilen Einsatz verewendet werden.

Nachteile
Leerlaufspannung:

Angegeben sind 65 Volt Leerlaufspannung, die aber nicht ganz erreicht wurde. Dadurch ist der Lichtbogen nicht ganz so sauber und stabil, wie es bei einer höheren Leerlaufspannung der Fall wäre.

Nur für den Heimbedarf:

Da die Schweißresultate nicht optimal sind, ist das Gerät für den professionellen Einsatz nicht geeignet.

Zangen:

Die Erfahrung mit dem Schweißgerät hat gezeigt, dass die Qualität der Zangen nur mittelmäßig ist. Bei starker Beanspruchung neigen sie dazu, sich stark abzunutzen und die Stecker drehten des Öfteren durch.

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