Beste Schweißgeräte

Letztes Update: 22.09.17

 

Schweißgerät – Test 2017

 

 

Schweißgerät Kaufberater

 

Wenn Sie häufig mit Metall arbeiten, haben Sie sicher auch schon einmal über die Anschaffung eines Schweißgerätes nachgedacht. Das beste Schweißgerät für Sie zu finden, ist aber nicht einfach, denn Sie müssen sich zunächst mit den unterschiedlichen Arten von Schweißgeräten auseinandersetzen und zudem noch überlegen, welche Art von Schweißarbeiten Sie überwiegend erledigen möchten. Erst dann lohnt es sich, einen Preisvergleich vorzunehmen und ein günstiges Schweißgerät beziehungsweise eines, das Ihren Vorstellungen am ehesten entspricht, zu kaufen. Eine Entscheidungshilfe bietet Ihnen die Top-5 der besten Schweißgeräte im Jahr 2017.

 

Arten von Schweißgeräten

 

Schutzgas-Schweißgerät

Beim Schutzgas-Schweißgerät werden zwei Komponenten zur Schweißstelle hinzugefügt: Stahldraht und Schutzgas. Das Schutzgas schützt dabei den Lichtbogen sowie die Naht und die Verbindungsstelle vor der umgebenden Atmosphäre. Das Schutzgas selbst besteht meist aus CO2 und Argon. Der Vorteil dieser Geräte ist, dass sich die Materialien ohne Porten und mit einer sauberen Naht zusammenschweißen lassen.

 

Fülldraht-Schweißgerät

Diese Geräte sind kleiner als Schutzgas-Schweißgeräte und es wird keine Gasflasche benötigt. Auch hier wird der Lichtbogen mithilfe eines Schutzgases geschützt, allerdings befindet sich dieses direkt im Fülldraht selbst. Der blechummantelte Pulverkern des Fülldrahtes wird beim Schweißen gasförmig, es wird also im Lichtbogen erzeugt.

 

Elektroden-Schweißgerät

Bei dieser Variante kann auf Fülldraht und Gas gänzlich verzichtet werden. Es wird eine Stabelektrode verwendet, die aus einem Stahlkern besteht. Beim Schweißen verteilt sich die Umhüllung auf der Naht und schützt diese so vor Oxidation. Dadurch verschleißt die Stabelektrode im Laufe der Zeit und muss ersetzt werden.

 

WIG-Schweißgerät

In Prinzip handelt es sich hierbei um ein Schutzgas-Schweißgerät, welches statt des Fülldrahtes eine Wolframelektrode verwendet. Diese schmilzt nicht ab und vermischt sich auch nicht mit dem Schweißdraht. Daher wird der Schweißzusatz manuell hinzugefügt. Sie brauchen zur Bedienung daher unbedingt zwei Hände, können also nicht mit einer Schutzmaske arbeiten, die Sie festhalten müssen. So lassen sich – zumindest mit viel Erfahrung – sehr schöne Schweißergebnisse erzielen. Die Empfehlung lautet aber, als Anfänger lieber zu einer anderen Variante zu greifen.

 

Inverter-Schweißgerät

Bei diesen Geräten handelt es sich um eine eigene Bauweise von Schweißgeräten. Als Schweißstromstelle dient hier ein Inverter. Im Vergleich zum Transformator, der bei anderen Geräten als Stromquelle dient, ist er leichter und bietet einen elektronisch geregelten Schweißstrom.

 

 

Welches Schweißgerät ist für welche Aufgabenbereiche geeignet?

 

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Inverter-Schweißgeräte im Vergleich zu Transformator-Geräten im Test besser abschnitten. Insbesondere beim MIG/MAG und beim WIG Schweißen kommen sie zum Einsatz. Sie sind deutlich kompakter, es kann zwischen Gleich- und Wechselstrom variiert werden, sodass bei unterschiedlichen Materialien bessere Ergebnisse erzielt werden können und die Abkühlphase ist ebenfalls sehr kurz.

Welches Schweißverfahren nun für Sie am ehesten geeignet ist, hängt von Ihren Anforderungen ab. Welches Modell diese erfüllt und damit als bestes Schweißgerät für Ihre Zwecke in Frage kommt, richtet sich daher nach Ihrem Bedarf.

Sollten Sie häufig in schlecht belüfteten Innenräumen arbeiten und häufiger über längere Zeiträume hinweg arbeiten, lohnt sich ein WIG-Schweißgerät. Sie können zudem sehr gute Resultate erzielen, da die Schweißnähte mit viel Übung stets besser werden. Auch Arbeiten, bei denen Sie sich nah ans Schweißbad begeben müssen, sollten nur mit einem WIG-Schweißgerät durchgeführt werden. Für Arbeiten im Freien eignet es sich wiederum nicht, da es windanfällig ist. Für Anfänger kann das Schweißen mit einem WIG-Gerät – trotz einfacher Handhabung – sehr schwierig sein.

Ein Elektrodenschweißgerät lohnt sich, wenn Sie häufig mit dickeren Materialien arbeiten und kaum Feinarbeiten erledigen möchten. Die Geräte sind sehr handlich und transportabel und es lassen sich auch auf Dreck oder Rost gute Ergebnisse erzielen. Außerdem schneiden sie im Preisvergleich sehr gut an. Wenn Sie ein günstiges Schweißgerät kaufen möchten, können Sie ebenfalls zum Elektrodenschweißgerät greifen. Leider müssen Sie sich hier aber mit Schlacke herumschlagen, die mit einem Schlackehammer entfernt werden müssen. Dies kann zudem die Schweißergebnisse verschlechtern. Für Karosseriearbeiten ist es weniger empfehlenswert, da es schwierig sein kann, die richtigen Elektroden zu finden und sich entsprechend der Materialien für die richtige Elektrode zu entscheiden. Als Anfänger werden Sie Schwierigkeiten haben, gute Resultate zu erzielen, denn es benötigt viel Übung.

Ein Schutzgasschweißgerät ist empfehlenswert, wenn Sie ein Allround-Gerät suchen, das vielerlei Arbeiten erledigen kann. Es kann jedoch nur im Innenraum verwendet werden, sodass das Arbeiten im Freien aufgrund der windanfälligkeit nicht möglich ist. Als Anfänger können Sie mit einem Schutzgas-Gerät bereits gute Ergebnisse erzielen, ohne allzu viel Zeit in die Übung investieren zu müssen. Der Funkenflug ist relativ stark, sodass Sie auf keinen Fall auf einen Schweißhelm verzichten können. Leider sind die Geräte meist recht teuer und Sie benötigen neben dem Gerät auch Anschlussmaterial und Gas.

Wenn kein Schutzgas verwendet werden kann oder auch wenn im Freien gearbeitet werden soll, ist ein Fülldraht-Schweißgerät die erste Wahl. Diese Geräte bieten eine günstige und mobile Alternative zur Schutzgas-Variante, denn im Vergleich zu den Schutzgas-Modellen sind Fülldraht-Geräte deutlich günstiger.

 

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Preislage

 

Viele Hersteller haben sehr günstige Geräte unter 100 Euro im Angebot. Allerdings hat sich im Test gezeigt, dass sie gegenüber etwas hochwertigeren Modellen häufig deutlich schlechter funktionieren und auch schlechter verarbeitet sind. Wenn Sie sich die Top-5 Liste der Testsieger anschauen, werden Sie feststellen, dass dort kein Gerät unter 100 Euro zu finden ist. Dies hat natürlich seinen Grund.

Allerdings können Sie bereits gute Geräte zwischen 100 und 150 Euro kaufen, die durchaus überzeugende Ergebnisse liefern. Für dem Heimbedarf nutzbare Fülldraht- und Elektrodenschweißgeräte liefern in dieser Preislage durchaus gute Ergebnisse, sodass Sie auch mit einem kleineren Budget gut zurechtkommen können.

Mit teureren WIG/TIG- und Schutzgas-Geräten zwischen 200 und 300 Euro konnten im Test allerdings deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden. Allerdings wird nicht jeder so viel Geld für ein Schweißgerät investieren wollen.

Für eine größtmögliche Flexibilität können Sie auch zu einem Kombigerät greifen, müssen aber damit rechnen, mehr als 300 Euro investieren zu müssen. Die beste Herangehensweise ist, sich zunächst für ein Schweißverfahren zu entscheiden und dann unter den in Frage kommenden Geräten das Modell mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis auszuwählen, beziehungsweise für das, was in Ihr Budget passt.

 

 

Schweißgerät Testsieger – Top 5

 

 

Wer im Privathaushalt mit Metallen arbeiten und schweißen möchte, sollte sich vorher überlegen, welche Schweißtechnik er verwenden möchte und vor allem mit welcher Methode geschweißt werden soll. So wird bei einem WIG Schweißgerät (Elektrodenschweißgerät) ein Lichtbogen zwischen Brenner und Werkstoff gezündet, während ein Schutzgasschweißgerät Stahldraht und Schutzgas gleichzeitig unabhängig voneinander zugeführt werden.

Diese Technik hat im Hobbybereich aber einen Kostennachteil, da das Gas, welches aufgefüllt werden muss, recht teuer ist. Daher denken viele darüber nach, mit einem Fülldraht Schweißgerät zu arbeiten. Im Test finden Sie die besten Einstiegs Schweißgeräte im Jahr 2017 aus verschiedenen Kategorien unterhalb von 400 Euro.

 

 

Berlan BWIG180

 

1.Berlan WIG.TIG Inverter SchweißgerätDas beste Schweißgerät im Test war das WIG/TIG Inverter Schweißgerät von Berlan.

Das Gerät lag preislich im Mittelfeld und lässt Regelungen zwischen 20 und 180 A zu. Außerdem ist das komplette WIG Schlauchzubehör im Lieferumfang enthalten. Es arbeitet mit Argon, CO2 und läuft mit einer Leerlaufspannung von nur 56V.

Besonders überzeugen konnte das Gerät im Test durch die hochwertige du sichere Bauweise und Verarbeitung, die zu einer langen Lebensdauer beiträgt und insgesamt einen sehr guten Eindruck vermittelte. Auch die Zündungseigenschaften durch die Trafos haben sich als sehr gut erwiesen. Mit nur 10,5 Kilogramm Gesamtgewicht eignete sich das Gerät zudem auch sehr gut für den mobilen Einsatz und kann für größere Schweißarbeiten problemlos zum Arbeitsort transportiert werden, sodass große und schwere Werkstücke nicht erst zum Schweißgerät gebracht werden müssen.

Im Test konnten mit der WIG Schweißtechnik und Argonflasche sehr gute Ergebnisse erzielt werden und die Schweißnähte waren sauber und ordentlich. Es ist allerdings zu empfehlen, die Wolframelektrode anzuschleifen.

Das Elektrodenschweißen ist mit dem Gerät prinzipiell auch gut durchzuführen, die Ergebnisse sind aber deutlich gröber, eignen sich daher insbesondere für nicht sichtbare Stellen. Hier spielt sicherlich der Kostenfaktor eine Rolle.

Alles in Allem konnte das Gerät als WIG Schweißgerät trotz des günstigen Preises voll überzeugen und es wurden durchweg gute Ergebnisse erzielt, die teilweise – bei geübten Schweißern – an die von professionellen Geräten heranreichen konnten. Wenn Sie also auf der Suche nach einem Einstiegsgerät für WIG Schweißarbeiten sind, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, das BWIG180 zu kaufen, auch wenn das Zubehör wie der Schweißschild eher unteres Mittelmaß sind. Das Gerät an sich ist sein Geld allemal wert.

Der Testsieger unter den besten Schweißgeräten im Jahr 2017 überzeugte durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und ist insgesamt gut verarbeitet. Allerdings hat das Set auch ein paar Schwachstellen, sodass Sie die Vor- und Nachteile vor dem Kauf abwägen sollten. Im Folgenden erhalten Sie eine kurze Gegenüberstellung:

 

Vorteile:

Lieferumfang und Ausstattung: Im Set sind alle Komponenten inklusive Schläuche enthalten, sodass es direkt als WIG-Schweißgerät einsatzbereit ist.  

Kompakte Bauweise: Mit einem Gewicht von rund 10 Kilogramm und der kompakten Größe kann das Gerät sehr gut für den mobilen Einsatz verwendet werden.

Schweißergebnisse: Mit etwas Übung lassen sich mit dem Modell sehr gute Ergebnisse erzielen.

Preis-Leistungsverhältnis: Berücksichtigt man alle Einzelheiten, ergibt sich im Vergleich zu anderen Geräten ein insgesamt sehr gutes Preis-Lestungsverhältnis.

 

Nachteile:

Qualität des Zubehörs: Wie im Testbericht bereits erwähnt, ist die Qualität und Verarbeitung des Zubehörs nur mittelmäßig. Wer auf professionellem Niveau arbeiten möchte, sollte dies bedenken.

Schweißergebnisse beim Elektrodenschweißen: Zwar ist das Elektrodenschweißen möglich, die Ergebnisse sind aber nicht optimal. Etwas Abhilfe kann man schaffen, wenn die Elektrode angeschliffen wird.

 

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Armateh AT-9302

 

2.Kompakt Elektrodenschweißgerät 200A -Das günstige Schweißgerät von Armateh konnte vor allem durch zwei Faktoren überzeugen: Seine mit 5,5 Kilogramm Gesamtgewicht sehr kompakte und dennoch stabile Bauweise und die sehr guten Schweißergebnisse.

Das Elektrodenschweißgerät arbeitet mit 200A und ist für ELektroden bis 4,5mm geeignet, so lassen sich auch 4 oder 5 mm Bleche problemlos verarbeiten. Außerdem waren die Tester von den Anschlusskabeln positiv überrascht, die mit 2 Metern Länge ausreichend Freiraum boten.

Mit dem Inverterschweißgerät ließen sich im Test sehr gute Schweißergebnisse mit 2 – 3,25mm erzielen, es klebte nichts glühend fest und war leicht wieder abzulösen. Bei voller Elektrodeneinstellung lässt sich auch mit 4mm sehr gut arbeiten und der Lichtbogen war stets weich. Die Leistung des Gerätes war für die angegebenen Spezifikationen absolut ausreichend.

Es ergab sich im Test jedoch, dass die angegebenen Leerlaufspannung von 65 Volt nicht ganz eingehalten wurde, dennoch war das Zündverhalten – insbesondere unter Berücksichtigung des Preises – sehr gut.

Als Schwachstelle bei dem Gerät haben sich im Langzeittest die Zangen herauskristallisiert, die lediglich aus verkupfertem Stahl gefertigt sind und einige Stecker am Inverter drehten im Langzeittest durch, ließen sich also nicht mehr gut fixieren. Ersatzteilbeschaffung war aber trotz der chinesischen Herkunft des Produktes kein Problem, sodass insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis übrig bleibt und sich ein Kauf insbesondere dann lohnt, wenn Sie nicht sehr viel und häufig schweißen, sondern es eher sporadisch oder für den mobilen Einsatz eingesetzt werden soll. Bei sehr häufiger Benutzung ist die Gefahr relativ hoch, dass sich Schrauben lösen oder Gewinde auf Dauer durchdrehen. Dennoch insgesamt ein überzeugendes und vor allem günstiges Schweißgerät.

Als günstiges und gleichzeitig gutes Schweißgerät machte das Modell von Armateh eine gute Figur und eignet sich daher insbesondere für Einsteiger. Welche Vorteile und Nachteile das Modell hat, können Sie der folgenden Gegenüberstellung entnehmen:

 

Vorteile:

Preis: Das Gerät ist sehr günstig, sodass es sich insbesondere für Einsteiger und all diejenigen eignet, die keine professionellen Arbeiten durchführen möchten, bei denen es auf höchste Präzision ankommt.

Kabel: Die mitgelieferten Kabel sind gut verarbeitet und mit zwei Metern Länge haben Sie ausreichend Arbeitsspielraum.

Kompakte Bauweise: Dank kompakter Bauweise kann das Gerät auch gut für den mobilen Einsatz verewendet werden.

 

Nachteile:

Leerlaufspannung: Angegeben sind 65 Volt Leerlaufspannung, die aber nicht ganz erreicht wurde. Dadurch ist der Lichtbogen nicht ganz so sauber und stabil, wie es bei einer höheren Leerlaufspannung der Fall wäre.

Nur für den Heimbedarf: Da die Schweißresultate nicht optimal sind, ist das Gerät für den professionellen Einsatz nicht geeignet.

Zangen: Die Erfahrung mit dem Schweißgerät hat gezeigt, dass die Qualität der Zangen nur mittelmäßig ist. Bei starker Beanspruchung neigen sie dazu, sich stark abzunutzen und die Stecker drehten des Öfteren durch.

 

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Einhell BT-FW 100

 

3.Einhell Fülldraht Schweißgerät BT-FW 100Das 14 Kilogramm schwere Fülldrahtschweißgerät von Einhell konnte durch einen günstigen Preis und gute Leistungen überzeugen.

Auch das Zubehör mit Schweißschirm und Schlackehammer inkl. Drahtbürste überzeugte die Tester, sodass ein insgesamt stimmiges Gesamtpaket von Einhell zusammengestellt wurde. Über den Tragegurt ließ sich das Gerät zudem noch recht komfortabel transportieren. Bei längeren Arbeitseinsätzen funktionierte zudem die Ventilatorkühlung recht gut und das Gerät ist zudem vor Überhitzung geschützt.

Der Drahtvorschub kann über zwei Rollen individuell geregelt werden und sorgte zuverlässig und zügig für Drahtnachschub, sodass saubere und gleichmäßige Schweißnähte erzielt werden konnten. Im Gegensatz zum teureren Schutzgasschweißgerät lassen sich mit der Elektrodenvariante mit Fülldraht zwar keine so sauberen Schweißnähte schaffen, wenn man nicht sehr viel Übung und Geschick mitbringt, dennoch eignet sich das Gerät gut für Reparatur- oder Punktschweißarbeiten.

Hier brachte das Einhell zwar etwas weniger Stromstärke (I2 45/90 A) als es für wirklich saubere Schweißnähte erforderlich wäre, die Ergebnisse waren aber dennoch gut, sodass sich ein insgesamt noch gutes Preis-Leistungsgefüge ergab. Leider war das mitgelieferte Visier nicht am Kopf zu befestigen, was ein deutlicher Nachteil ist, denn mit dem Gerät sollte man stets beidhändig schweißen um optimale Ergebnisse zu erzielen. Mit 90 A Leistung sollte man sich allerdings bewusst sein, dass mehr als 3mm Bleche nur schwer zu verarbeiten sein werden.

Das Fülldrahtschweißgerät von Einhell konnte im Test überzeugen, da es ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine insgesamt solide Ausstattung und eine gute Funktionalität bietet. Allerdings kommt das günstige Gerät auch mit einigen Schwächen daher, die Sie kennen sollten, um eine Kaufentscheidung treffen zu können. Im Folgenden erhalten Sie daher nochmals eine Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen:

 

Vorteile:

Lieferumfang: Im Lieferumfang ist alles enthalten, was Sie zum Arbeiten mit dem Schweißgerät benötigen. Auch ein Schlackehammer sowie eine Drahtbürste sind enthalten.

Verarbeitung: Im Verhältnis zum Preis ist die Verarbeitung insgesamt gut. Die Kühlung arbeitet solide, sodass keine langen Pausenzeiten entstehen und der Überhitzungsschutz funktioniert ebenfalls so wie er soll.

Gute Resultate bei dünnen Blechen: Mit einer Materialstärke bis etwa 2,5 Millimeter kommt das Gerät gut zurecht. Darüber hinaus fehlt es jedoch an Leistung.

 

Nachteile:

Schweißnahtqualität: Im Vergleich zu Profigeräten sind die Ergebnisse bei den Schweißnähten deutlich schlechter, sodass es sich für den professionellen Einsatz nur bedingt eignet. Dies ist mitunter auch der geringen Stromstärke von nur 90 Ampere geschuldet.

Visier beidhändig zu nutzen: Das Visier kann nicht am Kopf fixiert werden, muss daher festgehalten werden. Dadurch können Sie nicht zweihändig schweißen.

 

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Einhell BT-GW 150

 

4.Einhell Schutzgas Schweißgerät BT-GW 150Das Schutzgasschweißgerät GW 150 von Einhell konnte sich in dieser Kategorie als Testsieger durchsetzen. Es arbeitet mit 150 A und verfügt über eine Ventilatorkühlung. Außerdem überzeugte es durch den Lieferumfang mit Schweißschirm, Druckminderer und Masseklemmen. Das 26 Kilogramm schwere Gerät ließ sich im Test durch die verbauten Rollen gut bewegen, sodass das Schweißgerät leicht von A nach B gebracht werden konnte.

Profischweißer wissen, dass Elektrodenschweißen kein eigentliches Schweißen ist, sondern „Braten“. Daher liefert Einhell mit diesem Einstiegsgerät eine wirklich günstige Alternative zu teuren Profigeräten, sodass das Schutzgasschweißen auch zuhause absolut erschwinglich ist. Allerdings hat sich gezeigt, dass Anfänger mit dem Gerät nur schwer bis gar nicht zurecht gekommen sind, da die Feineinstellungen für Drahtvorschub und Stromstufen sehr sensibel sind und eine Feinjustierung erforderlich ist. Unter’m Strich bleibt ein sehr günstiges Gerät, mit dem sich sehr gute Ergebnisse erzielen ließen, aber es ist dennoch nur für geübte Schweißer zu empfehlen, oder erfordert viel Geduld.

Das Schutzgasschweißgerät von Einhell bietet ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und ermöglicht es, Schweißarbeiten auf einem sehr hohen Niveau durchzuführen. Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht über die Vor- und Nachteile des Modells:

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Mit einer Leistung von 150 Ampere, einer guten Kühlung in Verbindung mit dem günstigen Preis ergibt sich ein insgesamt sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Lieferumfang: Im Lieferumfang sind neben einem Schweißschirm auch alle Kabel, Druckminderer und Masseklemmen enthalten.

Schweißergebnisse: Mit der nötigen Übung und bei korrekter Einstellung lassen sich gute Ergebnisse mit dem Gerät erzielen.

 

Nachteile:

Nicht Einsteigerfreundlich: Durch die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten und die Notwendigkeit der Feinjustierung zur Erreichung guter Ergebnisse eignet sich das Modell für Einsteiger und Anfänger nur bedingt.

Gewicht: Mit einem Gewicht von rund 25 Kilogramm ist das Modell etwas sperrig und trotz Rollen ist es mitunter umständlich, das Schweißgerät zum Werkstück zu transportieren, falls notwendig.

 

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NTF MIG-250

 

5.MIG-250 Schutzgas Inverter Schweißgerät MIG MAG + E-Hand IGBT 250Amp 230VDas Kombigerät von NTF war das teuerste im Test, überzeugte aber auf ganzer Linie als Allround-Talent, fast auf professionellem Niveau.

Das Schutzgas Inverter Schweißgerät kann für MIG / MAG genutzt werden und es ließen sich im Test gute Ergebnisse mit beiden Schweißtechniken erzielen. Durch die hohen Stromstärken (250A bei MIG und 200A bei MMA) ließen sich auch dickere Materialien gut verschweißen. Zudem werden ausreichend lange Kabel und Klemmen mitgeliefert, sodass das Schweißerherz nichts vermissen lässt.

Insgesamt ein sehr gutes Gerät, auch für den Heimgebrauch, auch wenn die Materialqualität der Regler und Knöpfe nicht ganz den Erwartungen der Tester entsprochen hat. Funktionalität war dennoch sehr gut und sowohl die Stromstärken als auch der Vorschub ließen sich gut regulieren. Für ambitionierte Hobbyschweißer lohnt es sich, das 2in1 Gerät zu kaufen.

Der Allrounder unter den Schweißgeräten bietet einen großen Funktionsumfang, eine solide Verarbeitung und kann mit guten Ergebnissen überzeugen. Allerdings hat es auch eine Schwachstelle, nämlich den Preis. In der Gegenüberstellung werden die Vor- und Nachteile nochmals übersichtlich für Sie zusammengefasst:

 

Vorteile:

2in1 Gerät: Mit dem Schweißgerät können Sie MIG und MAG Schweißen, sodass Sie je nach Arbeitsbedingungen die beste Schweißtechnik wählen können.

Leistung: Mit einer Stromstärke von 250 beziehungsweise 200 Ampere können Sie auch mit dickerem Material noch gut arbeiten und professionelle Ergebnisse erzielen.

Lieferumfang: Die mitgelieferten Kabel und Klemmen sind ausreichend lang und gut verarbeitet.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Gerät für ein Hobby-Schweißgerät auf einem recht hohen Niveau. Allerdings bringt es auch eine entsprechende Leistung, sodass es durchaus auch im professionellen Bereich eingesetzt werden kann.

Regler: Die Schwachstelle bei der Verarbeitung sind die Regler. Hier gibt es noch Potenzial nach oben.

 

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