Beste Kompaktkamera mit großem Sensor

Letztes Update: 22.01.19

 

Welches sind die besten Kompaktkameras mit großem Sensor im Jahr 2019?

 

 

Wenn Sie eine digitale Kompaktkamera kaufen möchten und sich für ein Modell mit hoher Bildqualität entscheiden möchten, kommen Sie um ein Gerät mit 1 Zoll großem Sensor kaum umhin. Zwar ist selbst eine günstige Kompaktkamera mit großem Sensor deutlich teurer als ein einfacheres Modell mit kleinem Sensor oder gar CCD-Sensor, der Mehrpreis lohnt sich aber, wenn Sie die Unterschiede in der Bildqualität zu schätzen wissen. Worauf Sie achten sollten, was den Sensor ausmacht und welche Kaufkriterien sonst noch relevant sind, erfahren Sie hier. Im Test haben wir uns dann ausschließlich Modelle mit 1 Zoll CMOS-Sensor angeschaut und die besten Kompaktkameras mit großem Sensor für Sie in unserer abschließenden Bestenliste zusammengefasst.

Vorteile eines großen CMOS-Sensors

 

Wer sich mit Digitalkameras und der Technik, die in ihnen steckt etwas befasst, wird schnell merken, dass bei der Kompaktkamera ein großer Sensor dazu beiträgt, die Bildqualität enorm zu verbessern und Rauschen zu reduzieren. Je mehr Licht der Sensor einfachen kann, desto brillanter werden die Aufnahmen, insbesondere bei schwachen Lichtverhältnissen. In Kompaktkameras kommen Sensoren mit einer Größe von 1/2,3 Zoll (6,2 x 4,6mm), 1,1/7 Zoll (7,6 x 5,7 mm) als CCD-Sensor oder 2/3 Zoll (8,8 x 6,6 mm) zum Einsatz. 1 Zoll (13,2 x 8,8 mm) CMOS-Sensoren in Kompaktkameras sind auch heute noch eher eine Seltenheit, werden aber von den großen Herstellern wie Canon, Sony, Panasonic oder auch Lumix sowie Nikon durchaus in verschiedenen Modellen verbaut. Es gibt auch einige Ausnahmen, bei denen Bildwandler der 1,5 Zoll Klasse in Kompaktmodellen verbaut werden, üblicherweise findet man größere Sensoren aber ausschließlich in Systemkameras mit Wechselobjektiven.

Eng mit der Frage nach der Sensorgröße hängt auch die Frage nach der Anzahl an Megapixeln zusammen, denn die Größe des Sensors bestimmt letztendlich auch die Anzahl an Megapixeln. Die Antwort ist ganz einfach: Die Megapixel-Anzahl ist bei einer Kompaktkamera komplett zweitrangig, wenn nicht sogar gänzlich egal. Dies liegt schlichtweg daran, dass Profikameras zwar hoch (mit 20, 40 oder gar 60 MP) auflösen, bei einer Kompaktkamera hingegen 14 Megapixel nicht besser sind als 10. Das Gegenteil ist eher der Fall. Denn je mehr Pixel sich auf den Sensor – der eine fixe Größe hat – quetschen müssen, desto weniger Sensorfläche steht einem Bildpunkt zur Verfügung. Je höher die Auflösung, desto höher muss die Auslöseempfindlichkeit sein, was aber wiederum zu Bildfehlern führen kann. So hat Canon beispielsweise die Megapixel von der G10 zur G11 oder G12 wieder von 14,6 auf 10 reduziert.

Weitere Faktoren für eine bestmögliche Bildqualität können Sie auch in unserem Test der besten Kompaktkameras nochmals nachlesen.

 

 

Handhabung und Bedienung einer Kompaktkamera

 

Im Vergleich zu großen Spiegelreflex- oder Systemkamera mit Wechselobjektiv ist eine Kompaktkamera deutlich einfacher und flexibler in der Handhabung, da sie – wie der Name schon sagt – sehr kompakt gebaut ist. Je kleiner die Kamera allerdings ist, desto größer ist auch das Risiko, dass der Bedienkomfort darunter leidet. Außerdem fällt auch das Display einer Kompaktkamera häufig sehr klein aus, was sich negativ auf eine Touch-Bedienung (sofern vorhanden) auswirken kann. Achten Sie daher auf eine komfortable Bedienung, nicht nur wenn Sie große Hände haben.

Wenn Sie sich für ein Modell mit Touchscreen entscheiden, sollten Sie unbedingt auch darauf achten, dass die Menüführung intuitiv und sinnvoll  an die Größe des Bildschirms angepasst wurde. Aufschlüsse darüber können Sie in der Regel den Bewertungen und Meinungen anderer Käufer entnehmen, denn aus der reinen Artikelbeschreibung erhalten Sie hierüber meist wenige Informationen.

Generell gilt es abzuwägen, ob Sie eher auf viele Automatikfunktionen setzen oder auf eine komplexe Bedienung der zahlreichen Funktionen Wert legen. Je mehr Sie selbst steuern können, desto komplexer wird die Bedienung letztendlich. Aber die Möglichkeiten erweitern sich auch entsprechend. Für Schnappschüsse guter Qualität reicht bei einer Kamera mit großem Sensor in vielen Fällen auch ein Automatikmodus aus.

 

 

Zusatzausstattungen und –Funktionen

 

Was die Ausstattung angeht, so sind die meisten modernen Kompaktkameras mit zahlreichen Zusatzfunktionen ausgestattet, die sich von Modell zu Modell unterscheiden. Wichtige Kriterien sind die Frage nach der Übertragung der Bilder (per Kabel, Bluetooth oder WLAN) sowie die Kernfunktionen zur Einstellung der Bild- und Videoqualität. Für die meisten spielt zudem die Qualität und Auflösung der Videos eine große Rolle. Achten Sie daher auch auf diese Kriterien.

Am besten ist es, wenn Sie sich vorab überlegen, auf welche Kriterien Sie Wert legen und was Sie nicht unbedingt benötigen. Denn es gibt wasserdichte Kompaktkameras, Modelle mit Akku oder Batterie, verschiedene Aufnahmemodi, die andere Modelle nicht bieten oder Möglichkeiten zur Langzeitfotografie – beispielsweise für Astro-Aufnahmen. Auch ein schwenkbares Display, Anzahl an Bildern in Serienaufnahmen, ein Filtergewinde, ein guter Weißabgleich oder ein manueller Fokus können wichtige Kriterien sein – sofern Sie darauf Wert legen.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Sony DSC-RX100 Cyber-shot

 

Die DSC-RX100 von Sony verfügt über einen 1 Zoll Exmor CMOS 1.0 Sensor, der für eine Auflösung von 20,2 Megapixeln sorgt. Die Bildqualität ist insgesamt sehr gut und auch Videoaufnahmen sind in Full HD Auflösung möglich. Auch hinsichtlich der Ausstattung überzeugt das Modell, denn es gibt eine ganze Reihe von Ausstattungsmerkmalen, die der Kamera insgesamt zum Testsieg verhalfen.

Hierzu gehören neben dem 6-fachen Zoom und dem F1,8 Objektiv von Zeiss auch Faktoren wie das gute Aluminiumgehäuse, die kompakte Bauweise und jede Menge Einstellungsmöglichkeiten. Wer Wert auf eine kompakte und robuste Kamera legt, die eine hervorragende Bildqualität bietet, der wird hier fündig. Sie misst insgesamt 10,16 x 5,81 x 3,59 cm und findet leicht in jeder Tasche Platz. Der gute Bildstabilisator sorgt zudem für wackelfreie Videos und scharfe Fotos und das helle Display ist auch bei voller Sonneneinstrahlung noch gut erkennbar.

Auch die Empfindlichkeit, die im Rauschunterdrückungs-Modus bis ISO 25600 reicht, konnte überzeugen. WLAN oder NFC bietet das Modell zwar nicht und auch Zeitlupenaufnahmen sind nicht möglich, allerdings ist dies Meckern auf hohem Niveau, denn unterm Strich überzeugt das Modell auf ganzer Linie.

 

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Canon PowerShot G7 X Mark II

 

Die G7X von Canon konnte im Test auf ganzer Linie überzeugen, denn das Modell mit 1 Zoll CMOS-Sensor bietet eine Auflösung von 20,1 Megapixeln bei gleichzeitig sehr guter Bildqualität. Das lichtstarke Canon Zoom Objektiv (1:1.8 – 2.8) und der 4-fach optische Zoom sorgen für umfangreiche Möglichkeiten im Alltag.

Hinten befindet sich ein intuitiv zu bedienender Touchscreen, der zusätzlich klappbar ist und mit 7,5 cm (3 Zoll) Diagonale noch ausreichend groß ausfällt. Er löst mit 1 Mio. Pixeln auf und stellt die geschossenen Fotos scharf und gut dar. Der Lichtempfindlichkeitsbereich reicht bis zu einem ISO-Wert von 12.800, sodass auch Fotos in der Dämmerung noch sehr gut möglich sind. Bei Reihenaufnahme schafft das Modell 8 Bilder pro Sekunde und natürlich sind auch Full HD Videoaufnahmen möglich. Mit einem Gewicht von 294 Gramm bei einer Größe von 4,22 x 10,55 x 6,09 cm ist das robust gebaute Modell mit Metallgehäuse noch angenehm leicht und kompakt, sodass es in jede Tasche passt. WLAN und NFC sind ebenfalls an Bord, sodass die Ausstattung sich ebenfalls sehen lassen kann. Dank 5-Achsen Bildstabilisator gelingen Videos und Fotos verwacklungsfrei. Auch der 31 Punkt Autofokus konnte im Test überzeugen, denn er arbeitet zuverlässig, sehr schnell und sorgt für eine hohe Bildschärfe in jeder Situation. Dank einfacher Bedienung ist das Modell sehr einsteigerfreundlich, allerdings liegt sie preislich bereits auf einem sehr hohen Niveau, sodass sie sicherlich nicht für jeden Einsteiger in Frage kommen wird.

Besonders positiv ist auch zu erwähnen, dass die Kamera per Micro USB und Powerbank auch unterwegs aufgeladen werden kann. Dies ist für viele sicherlich ein echter Pluspunkt. Einzig die Tatsache, dass das Menü nicht sehr intuitiv und gut aufgebaut ist, bietet Raum für Kritik. Ebenfalls ärgerlich: Die Übertragung der Bilder von Kamera zu PC. Während die mobile Übertragung gut klappt, brauchen Sie für die Datenverbindung einen Image Gateway Account bei Canon, was nicht sehr praktisch ist.

 

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Canon PowerShot G9 X

 

Die G9 X von Canon arbeitet mit einer Auflösung von 20,2 Megapixeln und einem 3-fachen optischen Zoom. Der DIGIC6 Bildprozessor sorgt in Verbindung mit dem 1 Zoll großen CMOS-Sensor für sehr gute Bilder. Der Bildstabilisator arbeitet ebenfalls sehr gut und das lichtstarke 1:2,0 Objektiv macht auch Aufnahmen bei Dämmerung sehr gut möglich. Dank gutem optischen Bildstabilisator und Objektiv-Steuerring haben Sie umfangreiche Möglichkeiten und das 3 Zoll große Touchscreen ermöglicht zudem eine gute Bedienung, auch wenn die Menüführung sicher verbesserungswürdig ist. 

Unterm Strich schießen Sie mit der G9 X rauscharme und gute Bilder mit hervorragender Farbwiedergabe. Videos lassen sich natürlich ebenfalls in Full HD Auflösung aufnehmen (bei 60 Bildern pro Sekunde). Dank WLAN und NFC ist die drahtlose Übertragung von Inhalten problemlos möglich, die Übertragung der Bilder auf den PC ist allerdings sehr unkomfortabel. Das Modell kann per USB geladen werden und somit auch per Powerbank unterwegs und dank kompakter Bauweise passt sie problemlos in jede Tasche.

Negativ fielen im Test die Videoresultate aus, denn hier gibt es deutlich sichtbare Sprünge des optischen Stabilisators und der Belichtungssteuerung. Außerdem sind die Lamellen des Objektivs etwas anfälliger als beispielsweise bei der G7X Mark II. Unterm Strich gelingen mit dem Modell aber hervorragende Fotos auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen, die Verarbeitung des Gehäuses ist erstklassig und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

 

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