Beste akustische Gitarren

Letztes Update: 22.09.17

 

Akustische Gitarre – Test 2017

 

 

Akustikgitarre Kaufberater

 

Wer gerne ein Instrument lernen möchte, wird sich höchstwahrscheinlich auch schon mit dem Thema Gitarre auseinandergesetzt haben und war eventuell aufgrund der Tatsache verwirrt, dass das Angebot und die Modellvielfalt so groß sind. Es lohnt sich daher, sich vor einem Preisvergleich mit den unterschiedlichen Arten von akustischen Gitarren auseinanderzusetzen und nicht einfach eine günstige akustische Gitarre zu kaufen, ohne die Alternativen zu kennen. Die beste akustische Gitarre ist stets die, die Ihrem Anspruch am ehesten entspricht sowie die optimale Größe und den besten Aufbau ausweist. Eine Übersicht über die fünf besten akustischen Gitarren im Jahr 2017 erhalten Sie zudem in der Zusammenstellung der Testsieger.

 

Arten von akustischen Gitarren

 

Im Grunde wird zwischen zwei Bauarten von akustischen Gitarren unterschieden, zwischen denen Sie wählen können. Westerngitarren und Konzertgitarren.

Westerngitarren sind mit Stahlsaiten bezogen. Im Vergleich dazu verfügen Konzertgitarren über Nylonsaiten. Für Einsteiger lautet die Empfehlung, eine Konzertgitarre zu kaufen, da das Herunterdrücken der Saiten deutlich einfacher ist. Wenn die Fingerkuppen noch nicht trainiert sind, werden Sie beim Spielen mit Stahlsaiten deutlich mehr Schmerz empfinden als beim Bespielen von Nylonsaiten. Daher sind auch E-Gitarren für Einsteiger gänzlich ungeeignet, da auch sie zu einem unangenehmen Gefühl auf den Fingerkuppen führen. Mit zunehmender Übung führt die Hornhautbildung auf den Fingerkuppen dazu, dass auch das Spielen auf Stahlsaiten kein Problem mehr darstellt. Für Einsteiger spielt zudem häufig der Preis eine Rolle. Konzertgitarren sind im Vergleich zu Westerngitarren sind meist etwas günstiger, sodass auch hinsichtlich dieses Aspektes die Anschaffung einer Konzertgitarre empfehlenswert ist.

Als weitere Form gibt es dann noch elektroakustische Gitarren, bei denen ein Tonabnehmer verbaut ist. Wenn die akustische Lautstärke nicht mehr ausreicht, können Sie zusätzlich einen Verstärker anschließen, was insbesondere beim Spielen in großen Räumen empfehlenswert ist.

Grundsätzlich können Sie sich merken – unabhängig von der Einsteiger-Tauglichkeit – dass Sie mit einer Konzertgitarre sanftere Töne spielen können und sie sich am besten eignet, wenn Sie nur mit den Fingern spielen möchten. Sie besitzen meist keinen Tonabnehmer und sie fallen eher in den klassischen Bereich. Westerngitarren hingegen sind die klassischen Lagerfeuergitarren mit Stahlsaiten und klingen etwas härter und sind daher zur Begleitung von Gesang sehr gut geeignet. Häufig ist ein Tonabnehmer vorhanden, der den Klang zusätzlich über einen Verstärker wiedergeben kann.

 

 

Wichtige Begrifflichkeiten und Aufbau

 

Zunächst sollten Sie sich beim Kauf für eine Größe entscheiden. Während Erwachsene stets eine 4/4 Gitarre, also eine Gitarre in voller Größe kaufen sollten, ist es für Kinder empfehlenswert, eine ¾ Gitarre (oder kleiner) zu kaufen. Des Weiteren sollten Sie die verschiedenen Eigenschaften der Gitarre miteinander vergleichen. Um hinsichtlich Aufbau und Materialbeschreibung erkennen zu können, wie die Gitarre verarbeitet ist, müssen Sie die Begrifflichkeiten kennen. Im Folgenden erhalten Sie eine kurze Übersicht über die wichtigsten Begriffe bei Akustikgitarren:

 

Der Kopf: Der Kopf der Gitarre besteht aus Kopfplatte, Sattel, den Wirbeln sowie der Stimmmechanik, die dafür sorgt, dass die Akkorde korrekt klingen. Der Sattel bildet dabei das Bindeglied zwischen Kopfplatte und dem Griffbrett. Der Sattel kann sowohl aus Kunststoff, als auch aus Holz oder Knochenmaterial hergestellt sein.

 

Der Hals: Der Hals einer Gitarre besteht aus dem Griffbett und den darauf fest eingelassenen Buchstäbchen. Das Griffbett wird dabei meist auf der Grundform des Halses aufgeleimt. Bei Westerngitarren wird der Hals aufgrund der höheren Saitenspannung meist über einen verstellbaren Spannstab stabilisiert. Das Griffbett ist mit den Buchstäbchen in Bünde unterteilt und mit Markierungen (Dot-Inlays oder Markierungen außen am Hals) versehen.

 

Der Korpus: Der Korpus dient als Resonanzkörper und besteht aus Boden, Zargen und Decke. In der Mitte befindet sich das Schallloch, welches je nach Gitarre rund oder oval sein kann. Zusätzlich befindet sich der Steg auf dem Korpus, an dem das Ende der Saiten montiert ist. Die Befestigung von Nylon oder Natursaiten erfolgt mithilfe einer bestimmten Knotentechnik. Stahlsaiten werden hingegen mit einem Pin befestigt. Der Klang hängt dabei im Wesentlichen von den Materialien des Korpus ab.

Eine klare Empfehlung kann hier nicht ausgesprochen werden, unterschiedliche Materialien klingen schlichtweg anders. Gitarren aus massivem Holz sind deutlich teurer als solche aus geleimtem Holz. Weit verbreitet sind Hölzer wie Ahorn, Birke, Fichte, Ebenholz, Zeder, Mahagoni oder Palisander. Je nach Ausführung sind dann noch weitere Elemente wie Tonabnehmer, Schlagbrett oder Kabelbuchsen auf der Decke befestigt. Die Mensur bestimmt übrigens die maximale Saitenlänge und beschreibt den Abstand zwischen Sattel und Steg.

 

Preislage

 

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine sehr günstige akustische Gitarre für 50 Euro nicht viel taugen kann. Dies kann man sich recht einfach klarmachen, wenn man bedenkt, dass ein paar gute Saite sowie eine gute Mechanik zusammen bereits mindestens 60 Euro kosten. Daher sind ganz einfache Einstiegsmodelle mit einfachsten Materialien „zusammengeschustert“ und machen auf Dauer keinen Spaß – die Saiten verstellen sich, der Klang ist schlechter und so weiter.

Allerdings gilt ebenso, dass eine teure Gitarre im Vergleich zu einem guten Einsteiger-Modell nicht zwangsläufig besser sein muss. So ist eine Gitarre um die 500 Euro nicht zwangsläufig besser als ein gutes Modell um die 200 Euro. Hier müssen Sie das Herstellungsland, Materialien und auch die Marke bedenken, die beim Preis eine entscheidende Rolle spielen.

Als Faustregel können Sie davon ausgehen, dass eine empfehlenswerte und gute Gitarre mindestens etwa 200 Euro kosten sollte. Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass Sie auf einer einfachen Einstiegs-Gitarre für 50 Euro ebenfalls die Griffe lernen können. Der Spielspaß und der Klang sowie Haltbarkeit sind im Vergleich zu einem hochwertigen Modell jedoch deutlich schlechter. Daher sollten Sie bei der Kaufentscheidung auch Ihren Kenntnisstand und Ihr Gehör bzw. Ihre Ansprüche beachten.

 

 

Akustische Gitarre Testsieger – Top 5

 

 

Kaum jemand liebt das Gitarrenspiel nicht. Ob als Begleitung in einer Band, am Lagerfeuer, Zuhause oder einfach in einer kleinen Runde – mit einer Gitarre lassen sich vielfältige musikalische Stimmungen schaffen. Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen akustischen Konzert- oder Westerngitarre sind, wird Ihnen die Zusammenstellung der besten akustischen Gitarren im Jahr 2017 sicher helfen. Auch wenn Sie eine elektroakustische Gitarre kaufen möchten, werden Sie unter den Top-5 der Testsieger der beliebtesten Modelle fündig. Im Test wurde keine sehr günstige akustische Gitarre für Einsteiger getestet, sondern lediglich hochwertige Modelle ab 100 Euro aufwärts.

 

 

Yamaha C40BL 

 

1-yamaha-c40blAls beste akustische Gitarre im Test konnte sich das Modell C40BL von Yamaha durchsetzen. Sie überzeugte vor allem durch eine sehr hochwertige Verarbeitung in Verbindung mit einem hervorragenden Klang. Die Konzertgitarre ist aus Meranti gefertigt, die Decke aus Fichte und das Griffbrett und Brücke aus Palisander. Die Mensur beträgt 65 cm, ist somit für alle gängigen Anforderungen bestens gerüstet.

Auch wenn die Decke aus Sperrholz gefertigt ist, ergibt sich durch die Bauweise und der Wahl der Materialien ein sehr guter und voller Klang, der auch dem verwendeten Meranti geschuldet ist, welches dem Mahagoni-Holz in Beschaffenheit, Härte und Struktur sehr ähnlich ist.

Das sehr gute Modell ist aufgrund der Preislage auch für Einsteiger gut geeignet, da es im Einstiegs-Preissegment für fortgeschrittene Gitarren angesiedelt ist. Die verchromten Mechaniken sorgen für eine gute Spannung der Nylonsaiten, sodass die Gitarre kaum nachgestellt werden muss, wenn sie einmal richtig eingestellt wurde.

Insgesamt konnte das Modell die Tester hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses ebenso überzeugen wie bezüglich der Verarbeitung und des Klanges. Wenn Sie eine gute aber preiswerte Gitarre suchen, von der Sie über viele Jahre oder Jahrzehnte hinweg gute Dienste erwarten können, sind Sie mit dem nur 1,4 Kilogramm schweren C40-Modell von Yamaha sicherlich gut bedient. Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, die Gitarre später an einen Verstärker anschließen zu wollen, müssen Sie jedoch zu einem elektroakustischen Modell greifen, denn über einen entsprechenden Anschluss verfügt die C40 nicht, es handelt sich um eine reine akustische Konzertgitarre.

Der Testsieger unter den besten akustischen Gitarren im Jahr 2017 bietet eine hochwertige Verarbeitung in Verbindung mit einem guten Klang. Dennoch hat das Modell auch die eine oder andere Schwäche. Ob sich die Anschaffung für Sie lohnt, können Sie der Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile entnehmen:

 

Vorteile:

Verarbeitung: Hinsichtlich Materialauswahl und Verarbeitung ist die Gitarre sehr gut, sodass sie sich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen gut eignet. Auch die verchromten Mechaniken und die Brücke sind insgesamt solide und robust.

Klang: Dank der hochwertigen Hölzer wie Mahagoni und Meranti sorgen für einen guten Klang.

Preis: Preislich liegt das Modell im unteren Mittelfeld.

 

Nachteile:

Decke: Die Decke ist nur aus Sperrholz gefertigt, was als einzige Verarbeitungs-Schwachstelle angesehen werden kann.

Nicht an Verstärker anschließbar: Da es sich um eine reine akustische Gitarre handelt, kann das Instrument nicht an einen Verstärker angeschlossen werden.

 

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Yamaha F370DWTBS 

 

2-yamaha-f370dwtbsDie hochwertig verarbeitete Westerngitarre von Yamaha überzeugte hinsichtlich der Verarbeitung und Klangqualität. Mit einer Mensur von 64,8 handelt es sich um eine ganz normale Gitarre in gängiger Größe, die aufgrund der verwendeten Materialien für viele Einsatzbereiche gut geeignet ist.

Dennoch ist das Preisgefüge noch so gestaltet, dass sie auch für Einsteiger gut geeignet ist. Es handelt sich um eine reine akustische Gitarre ohne jegliche Anschlüsse. Die Rückseite ist aus Sapelli hergestellt und das Griffbrett besteht aus Rosenholz. Die Decke besteht aus Fichte und Boden sowie Zargen sind aus Nato. Durch diese Materialkombination ergibt sich nicht nur ein sehr sauberer und voller Klang, sondern auch für eine entsprechend lange Haltbarkeit ist gesorgt. Die Gitarre ist mit einem Gewicht von 2,3 Kilogramm für eine Akustikgitarre verhältnismäßig schwer, was an den hochwertigen Materialien und der guten Materialstärke liegt.

Die mitgelieferten Stahlsaiten lassen sich gut spannen und halten aufgrund der hochwertigen Mechanik entsprechend lange die Spannung. Ebenfalls sind zum Anbringen eines Gurtes entsprechende Druckknöpfe vorhanden, sodass sie das Modell auch bequem umhängen können. Im Lieferumfang ist allerdings kein Gurt enthalten.

Einige Tester störten sich etwas daran, dass das Modell im Vergleich zu anderen Westerngitarren etwas dicker ist. Hieran gewöhnt man sich in der Regel aber sehr schnell, sodass sich über diesen kleinen Unterschied im Vergleich zu anderen Modellen schnell hinwegsehen lässt, insbesondere da man durch einen sehr guten Klang und eine gute Verarbeitung optimal entschädigt wird.

Die Westerngitarre von Yamaha bietet eine gute Verarbeitung sowie eine gute Klangqualität. Welche Vorteile und Nachteile die gute akustische Gitarre bietet, können Sie der nachfolgenden Gegenüberstellung entnehmen, sodass Sie besser abwägen können, ob das Instrument für Sie in Frage kommt.

 

Vorteile:

Preis-Leistungsverhältnis: Da die Gitarre trotz guter Verarbeitung preislich noch im Mittelfeld angesiedelt ist, bietet sie insgesamt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Verarbeitung: Durch die hochwertige Verarbeitung in Kombination mit einer guten Holzauswahl ist das Modell sehr robust und entsprechend lange haltbar.

Klang: Der Klang ist voll und sauber, was der guten Verarbeitung und den hochwertigen Materialien zu verdanken ist.

 

Nachteile:

Gewicht: Mit einem Gewicht von rund 2,3 Kilogramm ist das Instrument für eine Akustikgitarre verhältnismäßig schwer.

Dicke: Die Gitarre ist etwas dicker als übliche Westerngitarren, sodass etwas Eingewöhnungszeit notwendig ist.

 

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Lindo „Willow“ LDG-675/BL 

 

3-lindo-willowAls beste Elektro-Akustische Gitarre setzte sich die im mittleren Preisbereich angesiedelte „Willow“ von Lindo durch. Sie überzeugte die Tester durch ein außergewöhnliches Design und einen gut arbeitenden integrierten Vorverstärker. Außerdem sind ein 3-Band Equalizer sowie ein digitales automatisches Stimmgerät an Board, sodass sich die Gitarre mit 65er Mensur insbesondere auch für Einsteiger in den elektroakustischen Bereich gut eignet.

Die Satin-Lackierung konnte im Test nicht nur aufgrund ihrer Optik – im wahrsten Sinne des Wortes – glänzen, sondern überzeugte auch durch eine gute Kratzfestigkeit und Langlebigkeit. Das Griffbrett und die Saitenführungen sind aus Palisanderholz gefertigt, Der Hals ist aus Ahorn.

Die Druckguss-Stimmmechanik sorgte für ein sehr präzises Stimmen der Gitarre. Für saisonbedingte Änderungen am Hals ist ein Inbusschlüssel ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Zusätzlich liefert Lindo Gitarren mit dem Modell eine Gitarrentasche inkl. Reißverschlusstaschen für Zubehör sowie einen Tragriemen. Damit ist die Grundausstattung perfekt und Sie können mit dem in China produzierten Modell gleich loslegen.

Die Widow von Lindo überzeugte im Test als beste elektroakustische Gitarre. Dank des guten Preisgefüges ist sie für Fortgeschrittene und Amateure gleichermaßen interessant und bietet ein insgesamt gutes Preis-Leistungsgefüge. Anhand der folgenden Gegenüberstellung der im Testbericht aufgeführten Vorteile und Nachteile können Sie schnell abschätzen, ob das Instrument für Sie in Frage kommt oder nicht.

 

Vorteile:

Design: Das Instrument ist außergewöhnlich designt, was bei dem Großteil der Tester großen Zuspruch fand.

Ausstattung: Der integrierte Vorverstärker verrichtet eine gute Arbeit und in Verbindung mit dem 3-Band-Equalizer sowie dem integrierten digitalen Stimmgerät ergibt sich eine insgesamt solide und gute Ausstattung.

Preis-Leistungsverhältnis: In Anbetracht der insgesamt soliden, wenn auch nicht perfekten Verarbeitung in Verbindung mit einem unterm Strich guten Klang und dem verhältnismäßig günstigen Preis ergibt sich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

 

Nachteile:

Gesamtverarbeitung: Was im Testbericht noch nicht erwähnt wurde ist die Tatsache, dass die Verarbeitung insgesamt im Vergleich zu hochwertigeren Modellen nicht ideal ist. Hier und dort fehlt etwas Leim und das Griffbrett ist nicht ganz sauber. Für Profis ist das Modell daher nicht zu empfehlen.

Klang: Im Vergleich zu anderen Modellen ist der Klang nicht ganz so voll, aber dennoch gut, insbesondere für Anfänger zum Üben und auch für Fortgeschrittene absolut ausreichend.

 

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Yamaha FX370C 

 

4-yamaha-fx370cDie sehr hochwertige elektroakustische Gitarre von Yamaha war die teuerste Gitarre im Test, konnte aber auch auf ganzer Linie hinsichtlich Verarbeitung, Zubehör und Klang überzeugen. Sie verfügt über ein hervorragend arbeitendes Piezo-Tonabnehmer-System sowie einen eingebauten Vorverstärker mit eingebautem 3-Band-Equalizer.

Dieser verfügt über eine Mid-Range-Frequenz-Kontrolle und einen Lautstärkeregler. Die Gitarre verfügt über einen Cutaway am Korpus, sodass Sie auch hohe Lagen des Griffbretts gut erreichen können.

Die Decke der Gitarre ist aus Fichte gefertigt, Boden und Zargen aus Nato und das Griffbrett aus Palisander.

Durch die schwarze Lackierung wirkt das Instrument edel und hochwertig. Die Mensur beträgt 63,4 und von den Testern wurde das Modell insgesamt als sehr griffig und gut empfunden. Die Bünde sind rein und alles ist sehr hochwertig verarbeitet. Trotz des etwas höheren Preises als die übrigen Modelle im Test ist auch die Elektro-Akustische Gitarre mit Stahlsaiten von Yamaha noch sehr gut für Einsteiger geeignet, da sie auch ohne Verstärker einen guten und vollen Klang bietet.

Mit der FX370C hat Yamaha eine sehr solide und gute elektroakustische Gitarre im Sortiment, die durchaus auch profitauglich ist. Ob sich die Anschaffung für Sie lohnt, können Sie der nachfolgenden Gegenüberstellung der Plus- und Minuspunkte entnehmen:

 

Vorteile:

Verarbeitung: Die verwendeten Materialien sind hochwertig und sauber verarbeitet, wodurch sich eine lange Haltbarkeit und auch eine gute Bespielbarkeit ergibt.

Ausstattung: Das Tonabnehmersystem, der Equalizer sowie der Vorverstärker sind sehr gut.

Klang: Auch ohne Verstärker kann das Modell von Yamaha mit einem soliden und guten Klang überzeugen, der insbesondere Einsteiger und Fortgeschrittene sehr zufriedenstellen wird.

 

Nachteile:

Preis: Preislich ist das Instrument bereits im oberen Mittelfeld angesiedelt, daher für Anfänger nur bedingt geeignet.

 

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Lindo LDG-BS 

 

5-lindo-ldg-bsDas in China hergestellte Modell mit 65er Mensur von Lindo Gitarren überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Insbesondere für Einsteiger in den elektroakustischen Bereich eignet sich das mit Stahlsaiten bespannte Instrument daher sehr gut, da es angenehm und mild zu bespielen ist. Der in blau Hochglanz gestaltete Vollkorpus wirkt edel und gut und auch hinsichtlich des Klanges und der Verarbeitung muss sich das chinesische Modell keineswegs verstecken. Es ist ein guter Aktiv-Vorverstärker installiert, ebenso wie ein Digitalstimmgerät mit LCD und ein 4-Band Klangregler.

Die Designelemente wie Hai Griffbretteinlagen und elfenbeinfarbene Saitenhalterungen werden durch einen Körper in Fichtenholz-Verarbeitung (mit Lindenholz-Elementen), einem Hals aus Catalpa-Holz mit dualem Halsspannstab und durch das Griffbrett und die Brücke aus Palisanderholz zu einem gelungenen Gesamtpaket aus guter Verarbeitung, gutem Klang und gutem Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem erhalten Sie im Lieferumfang ebenfalls eine Gitarrentasche sowie einen Inbusschlüssel für Einstellungen am Hals.

Damit ist das Gesamtpaket komplett und Sie machen sicherlich keinen Fehler, wenn Sie eine günstige Elektro-Akustische Gitarre suchen, die neben einem guten Klang auch eine schicke Optik und eine gute technische Ausstattung bietet. Damit sind Sie für die meisten Anforderungen im Einstiegs- und semiprofessionellen Bereich bestens gerüstet.

Die Erfahrung mit der akustischen Gitarre von Lindo hat gezeigt, dass sie insbesondere von Einsteigern sehr geschätzt wird, da das Preis-Leistungsverhältnis insgesamt gut ist. Ob das Modell auch für Sie in Frage kommt, können Sie anhand der Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile leicht abschätzen.

 

Vorteile:

Ausstattung: Die Gitarre verfügt über einen Aktiv-Vorverstärker, ein digitales Stimmgerät mit LCD-Anzeige sowie einen 4-Band Equalizer und ist damit hervorragend ausgestattet für eine Gitarre im mittleren Preisbereich.

Verarbeitung: Im Vergleich zu einfacheren Modellen des chinesischen Herstellers ist die LDG-BS deutlich besser und solider verarbeitet und damit auch für fortgeschrittene Anwender empfehlenswert.

Klang: Der Klang ist voll und gut und muss sich auch hinter teilweise deutlich teureren elektroakustischen Gitarren nicht verstecken.

 

Nachteile:

Preis: Da die Gitarre im Vergleich zu reinen Einsteiger-Modellen deutlich teurer ist, ist sie für blutige Anfänger nur bedingt geeignet.

Teilweise kleinere optische Mängel: Es hat sich gezeigt, dass einige Modelle kleinere optische Mängel bei Lieferung aufwiesen, ein Tausch war aber kein Problem. Dennoch ein etwas ärgerlicher Punkt bei einem ansonsten sehr guten Instrument.

 

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