Beste Thermostate

Letztes Update: 22.09.17

 

Thermostat – Test 2017

 

 

Heizungssteuerung Kaufberater

 

Mit einer modernen Heizungssteuerung – auch Thermostat genannt – lassen sich die Heizungseinstellungen sehr einfach und komfortabel vornehmen. Natürlich sollten Sie sich jedoch mit dem Thema auseinandersetzen, bevor Sie einfach ein günstiges Thermostat kaufen, denn die Unterschiede zwischen den Modellen sind teilweise enorm. Welches Modell sich schlussendlich als bestes Thermostat für Ihren Zweck durchsetzt, sollten Sie in Ruhe abwägen und nicht überstürzen, denn neben dem reinen Preisvergleich macht es Sinn, sich mit den unterschiedlichen Thermostat-Typen und den Zusatzfunktionen ausgiebig zu befassen, nicht zuletzt, da das Angebot sehr umfangreich ist. Als Entscheidungshilfe finden Sie zudem die Testsieger übersichtlich zusammengefasst in Form der Top-5-Liste der besten Thermostate im Jahr 2017.

Arten von Thermostaten für die Heizungssteuerung

 

Neben der Bedienungsart oder Anschlusstechnik, lassen sich moderne Thermostate nach ihrer Netzwerkkompatibilität unterscheiden. Diese Unterteilung macht insofern Sinn, als dass die Anschlusstechnik bei allen Modellen ähnlich ist und die getesteten Thermostate mit nahezu allen thermostatgesteuerten Heizungssystemen prinzipiell funktionieren. Auch hinsichtlich der Bedienung gibt es im Grunde keine allzu großen Unterschiede, abgesehen davon, dass einige etwas umständlicher und andere etwas einfacher zu bedienen sind, beziehungsweise über eine Touch-Steuerung oder eine normale Bedienung mit Knöpfen verfügen. Der größte Unterschied aber liegt in der Netzwerkfähigkeit, denn schlussendlich ändern sich mit diesem Feature die komplette Art der Bedienung und die Möglichkeiten. Sie sollten sich daher vorher gut überlegen, ob Sie eine Heizungssteuerung mit Fernzugriff bevorzugen, oder lieber eine klassische ohne Netzwerkzugriff. Eine Entscheidungshilfe bietet eine kurze Gegenüberstellung der beiden Arten: Vorweg sei gesagt, dass eine klare Empfehlung zur einen oder anderen Art nicht ausgesprochen werden kann, denn in beiden Kategorien gibt es sehr gute Geräte. Hier sollte daher allein Ihre Präferenz ausschlaggebend sein.

 

Thermostat mit Fernzugriff: Wenn Sie ein Fan des modernen „Smart-Home“ Trends sind, kommen Sie um ein Heizungsthermostat, das Sie per App und Netzwerk steuern können kaum umhin. Zusätzlich ergibt sich der große Vorteil, dass Sie die Temperatur auch über das Internet – sofern Sie dies möchten – regeln können. Sie haben in der Regel Zugriff auf Statistiken wie Temperaturverläufe, es gibt passende Apps für das Smartphone und so weiter. Dadurch ist es sehr einfach, die Heizung genau so einzustellen, wie Sie es wünschen. Dadurch erreichen Sie eine bessere Kosten- und Heizeffizienz und reduzieren auch den CO2-Ausstoß recht erheblich. Allerdings müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass eine solche Steuerungseinheit im Vergleich zur klassischen Variante deutlich teurer ist.

Thermostat ohne Fernzugriff: Hier müssen Sie Temperatur und Zeiten manuell am Gerät einstellen. Die Geräte sind natürlich ebenfalls programmierbar und individuell einstellbar. Im Gegensatz zur Variante mit Fernzugriff sind sie deutlich günstiger, meist etwas einfacher zu bedienen und können häufig ebenfalls per Funk mit Fühlern oder Heizkörperthermostaten verbunden werden, ohne dass sie dabei netzwerkfähig sind.

 

 

 

Funktionen

 

Es gibt viele unterschiedliche Funktionen und Möglichkeiten, abhängig vom jeweiligen Modell. Es lohnt sich daher, die unterschiedlichen Features miteinander zu vergleichen, damit Sie das Gerät auswählen können, das am besten zu Ihrem Bedarf passt. Einige Funktionen, auf die es sich zu achten lohnt, können Sie der folgenden Übersicht entnehmen.

 

Zeitschaltuhr: Ein Thermostat sollte in der Lage sein, sich auf bestimmte Rhythmen programmieren zu lassen. Dadurch können Sie die Heizung optimal an Ihren Tagesablauf anpassen, denn es ist nicht sinnvoll, die Heizung komplett durchlaufen zu lassen, wenn Sie den größten Teil des Tages nicht Zuhause sind. Zudem können Sie die exakte Temperatur einstellen die Sie haben möchten, wenn Sie nach Hause kommen.

Heiz- und Kühlsteuerung: Sollten Sie zusätzlich zur Heizung auch eine Klimaanlage installiert haben, lohnt es sich, ein Modell zu kaufen, an das Sie auch beide Geräte anschließen können. In West- und Nordeuropa erhältliche Geräte bieten diese Möglichkeit jedoch meist nicht, da Haus-Klimaanlagen nicht sehr verbreitet sind.

Einfache Handhabung: Die Bedienung sollte intuitiv und einfach sein. Viele unübersichtliche Schalter und Knöpfe sind nur hinderlich und auch nicht erforderlich, denn im Grunde ist die Programmierung und Steuerung der Anlage recht unkompliziert. Mehr und mehr Hersteller steigen daher auch auf die intuitive Touch-Bedienung ohne Knöpfe um, bei der das Thermostat direkt über den Bildschirm gesteuert wird.

Übersichtliches Display: Ebenso wichtig wie eine gute Bedienung ist auch ein gutes Display. Es sollte klar erkennbar, groß genug und idealerweise beleuchtet sein, damit Sie es auch bei Dunkelheit gut bedienen können.

Interner Speicher: Achten Sie darauf, dass das Thermostat über einen internen Speicher verfügt, damit Sie nach einem Stromausfall nicht alle Einstellungen erneut vornehmen müssen. In der Regel reicht eine einfache Knopfbatterie auch aus.

Preislage

 

Das reine Thermostat ist nicht teuer. Sie erhalten einfache Einstiegsgeräte, die gute Arbeit leisten und über gute Sensoren und Temperaturfühler verfügen bereits zwischen 20 und 50 Euro. Etwas höherwertige Modelle mit zusätzlichen Möglichkeiten sowie der Option, weitere Einheiten, Sensoren oder Fühler anzuschließen,  kann zwischen etwa 50 und 100 Euro erworben werden.

Sollten Sie sich für ein netzwerkfähiges Thermostat entscheiden wollen, müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen, denn hier beginnen empfehlenswerte Modelle erst ab etwa 150 bis 200 Euro. Alles in allem ist es aber nicht sehr kostenintensiv, sich eine neue Heizungssteuerung zuzulegen, sofern Sie bereits eine thermostatgesteuerte Heizung besitzen. Teurer wird es daher entsprechend, wenn am Kessel ebenfalls noch ein Empfänger angeschlossen werden muss, da Sie in diesem Falle ein komplettes System benötigen und nicht nur eine Steuereinheit.

 

 

Thermostat Testsieger – Top 5

 

 

Wer das Heizsystem im Haus effizient automatisch steuern möchte, der sollte darüber nachdenken, ein digitales Thermostat zu kaufen, das in den am häufigsten genutzten Räumen angebracht wird und zur Steuerung der Raumtemperatur dient sowie leicht eingestellt und angepasst werden kann.

Moderne Thermostate eignen sich sowohl für wasser- als auch elektrisch betriebene Heizsysteme. Natürlich wird zum Thermostat eine entsprechende Bedieneinheit benötigt, die mit den Werten des Wandthermostates etwas anfangen kann. Da Sie aber mit der Bedien-Einheit seltener in Berührung kommen als mit dem Thermostat macht es Sinn, das System nach Qualität des Thermostates auszuwählen. Im Test finden Sie die besten Thermostate im Jahr 2017.

 

 

SM-PC #a31

 

1.M-PC®, Digital Thermostat RaumthermostatDas digital Thermostat von SM-PC konnte im Test durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis überzeugen. Es überzeugte durch eine einfache Bedienung, denn per Touchkeys kann es sehr einfach gesteuert werden und es können komplette Wochenpläne eingespeichert werden. Dadurch bietet das günstige Thermostat alles, was Sie brauchen um eine einfache automatische Temperaturregulierung zu erzielen.

Durch die einfache Bauweise kann das Gerät mit wasserbetriebenen, elektrischen oder auch Infrarot-Heizsystemen betrieben werden. Die Montage ging im Test ebenfalls sehr leicht von der Hand und das Gerät verfügt zusätzlich über eine Tastensperre, sodass versehentliches Verstellen verhindert wird. Sie erwies sich im Test als funktionale Kindersicherung.

Das Thermostat ist für Umgebungstemperaturen zwischen 0 und 40 Grad geeignet und funktionierte exakt und problemlos. Das Gerät wird per 230 Volt Wechselstrom betrieben, kann also nicht in einem 24-Volt Kreislauf integriert werden.

Nachteilig empfanden die Tester teilweise, dass kein exaktes Tagesprogramm eingestellt werden kann, sondern mindestens 5 Tage die gleichen Werte aufweisen müssen. Es könnte daher eher als Wochenend-Programm klassifiziert werden. Dies ist aber in der Regel ausreichend. Wer hier mehr Einstellmöglichkeiten benötigt, sollte auf jeden Fall ein etwas teureres Gerät kaufen. Insgesamt überzeugte aber das Preis-Leistungsverhältnis auf ganzer Linie und auch die Optik konnte die Tester begeistern.

Wenn Sie ein günstiges aber gutes Thermostat suchen, lohnt sich ein genauerer Blick auf den Testsieger auf jeden Fall. Um besser abwägen zu können, ob das Gerät für Sie in Frage kommt, erhalten Sie im Folgenden eine Kurzübersicht über die Vor- und Nachteile:

 

Vorteile:

Preis: Hinsichtlich Preis-Leistung schnitt das Gerät sehr gut ab, denn es ist im Verhältnis zur Funktionalität und Verarbeitung sehr günstig.

Bedienung: Die Bedienung ist intuitiv und gut und die zusätzliche Tastensperre bietet einen guten Schutz vor dem ungewollten Verstellen durch Kinder.

Display: Das große und übersichtliche Display ermöglicht einen schnellen Überblick über den aktuellen Status sowie die Temperatur.

 

Nachteile:

Programmierbarkeit: Ein tagesaktuelles Programm kann nicht eingestellt werden, da immer 5 Tage den gleichen Wert aufweisen müssen.

Sensoren: Die Temperaturfühler arbeiten im Vergleich zu hochwertigeren Modellen nicht ganz so genau. In der Regel ist die Abweichung aber innerhalb eines Toleranzbereiches, der absolut akzeptabel ist.

 

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Imowell DRT-TS

 

2.DRT-TS Digital Room ThermostatDas digitale Raumthermostat von Imowell in Unterputz-Bauweise überzeugte durch die sehr gute Bedienbarkeit über das Touchdisplay sowie ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Es wird über 230 Volt Spannung betrieben und hat einen Stromverbrauch von nur 2 Watt. Auch bei diesem Modell kann zwar keine Taggenaue Einstellung vorgenommen werden, aber durch die 5+2, 6+1 oder 7+0 Einstellungsoptionen reicht die Wocheneinstellung in der Regel aus, da die Temperatur-Voreinstellungen zwischen Wochentagen und Wochenenden variiert werden können. Allerdings ist hier zu erwähnen, dass bei der Vorwahl 6+1 oder 5+2 für die Wochenenden nur eine einzige Einschaltzeit vorprogrammiert werden kann, während bei den Wochentagen drei Ein- und Ausschaltzeiten eingestellt werden können. Wählt man die Variante 7+0, können zwar für alle Tage 3 Ein- / Ausschaltzeiten gewählt werden, jedoch sind diese an den Wochenenden dann zu den Wochentagen identisch.

Der Temperaturbereich des Gerätes liegt zwischen 5 und 35 Grad und kann in 0,5 Grad Schritten sehr exakt eingestellt werden. Dies funktionierte im Test sehr gut und der NTC-Sensor arbeitete sehr exakt.

Die Verarbeitung des Gerätes ist erstklassisch und auch die Optik konnte im Test voll überzeugen. Die Bedienung ist ebenfalls sehr leicht und geht spielerisch von der Hand, da die Touch-Sensoren sehr gut und schnell ansprechen.

Das gute Thermostat von Imowell liegt preislich im unteren Mittelfeld und erfüllt die gängigsten Anforderungen. Ob es für Ihre Zwecke ausreichend ist, können Sie am besten einschätzen, wenn Sie einen Blick auf die Übersicht der Vor- und Nachteile werfen:

 

Vorteile:

Sensoren: Der NTC-Sensor arbeitet sehr exakt und gut, sodass die Einstellungen in Verbindung mit den 0,5 Grad Schritten sehr exakt möglich ist.

Verarbeitung: Wie im Testbericht bereits erwähnt, ist die Verarbeitung insgesamt sehr gut, insbesondere wenn man den günstigen Preis berücksichtigt. Durch die Unterputz-Montage wirkt das Gerät hochwertig und schick.

Bedienung: Dank LCD-Display mit Touchfunktion ist die Bedienung einfach und intuitiv.

 

Nachteile:

Keine taggenaue Einstellung: Es gibt lediglich die Möglichkeit, 5+2, 6+1 oder 7+0 einzustellen, es müssen also immer mindestens 5 Tage die gleichen Einstellungen aufweisen.

Komplizierte Programmierung: Die Programmierung erfordert etwas Übung, denn durch die verschiedenen Programme und Abweichungen in den Einschaltzeiten zwischen Wochenenden und Wochentagen ist dies nicht ganz so intuitiv gelöst.

 

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MAX! EQ-3 WT+

 

3.99011 eQ - 3 MAXDas Modell von Max konnte vor allem durch eine clevere Ein-Raumlösung überzeugen bei gleichzeitiger Option zur Zentralsteuerung über einen Cube. Da das Thermostat Wifi verwendet – beziehungsweise bei der Zentralheizungslösung der Cube an das Netzwerk gekoppelt wird –  ist es auch möglich, das Gerät via Smartphone oder Internet fernzusteuern, sodass die Bedienung äußerst komfortabel und leicht von der Hand geht.

Die Steuerung als Ein-Raumlösung direkt über das Thermostat an der Wand war im Test ebenfalls sehr komfortabel und einfach möglich. Hierzu ist kein PC erforderlich. Das Gerät selbst wird per Batterie betrieben, weshalb keinerlei Verkabelung notwendig ist. Allerdings werden spezielle Thermostate an den Heizkörpern benötigt, die das Gerät ansteuern kann. Ohne zentrale Lösung können bis zu 8 Heizkörperthermostate sowie Fensterkontakte pro Wandthermostat verwendet werden. Den Langzeittest über 1 Jahr konnte das Batteriebetriebene Gerät komplett überstehen und der Hersteller spricht von einer Laufzeit von 2 Jahren.

Im Test ergaben sich bei zentraler Steuerung mehrerer Heizkörper im Test leider teilweise Probleme bei der Steuerung der Heizkörper. Denn mangels Möglichkeit, einen Regler-Offset einzustellen kann es vorkommen, dass in einem Raum zwei Heizkörper unterschiedlich warm sind und die Soll-Temperatur nicht erreicht wird. Dadurch kann das System im Vergleich zu anderen Zentralsystemen ineffizient werden, was die Einzelsteuerung der Heizkörper angeht. Insgesamt funktionierte das System im Test aber gut und die Bedienbarkeit war sehr komfortabel. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist unter’m Strich gut.

Per optionaler zentraler Steuereinheit kann das Thermostat netzwerkfähig gemacht werden, aber gleichzeitig auch als Ein-Raum-Lösung verwendet werden. Ob diese Lösung für Sie in Frage kommt, können Sie anhand der Kurzübersicht über Vorteile und Nachteile gut abwägen.

 

Vorteile:

Funkverbindung: Durch die Funkverbindung muss nichts verkabelt werden, das Gerät ist also sofort einsatzbereit – vorausgesetzt, Sie verfügen über die passenden Thermostateinheiten an den Heizkörpern.

Bedienung: Die Steuerung ist insgesamt komfortabel und gut, insbesondere bei der Cube-Lösung mit zentralem Steuergerät lässt sich die Steuerung bequem per App oder PC durchführen.

Verbindungsmöglichkeiten: Durch die Vielzahl an Möglichkeiten kann das Gerät für viele Szenarien verwendet werden. Ohne Zentraleinheit können bereits bis zu acht Heizkörperthermostate per Funk verbunden werden.

 

Nachteile:

Keine direkte Steuerung der Heizung: Zum Betrieb werden Heizkörperthermostate benötigt, die die Funksignale empfangen. Eine direkte Steuerung der Heizungsanlage kann nur mit passender zentraler Steuereinheit erfolgen.

Fehlender Regler-Offset: Die Erfahrung mit dem Thermostat hat gezeigt, dass es beim Ansteuern von zwei Heizkörpern in einem Raum zu unterschiedlichen Temperaturen kommen kann, was dazu führen kann, dass die Soll-Temperatur nicht erreicht wird.

 

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Honeywell T87RF2059

 

4.Honeywell evohome Funkraumthermostat, T87RF2059Das Funkraumthermostat von Honeywell überzeugte durch ein sehr minimalistisches aber funktionales Design sowie eine robuste Bauweise.

Das Gerät ist von Haus aus für Fußbodenheizungen designet worden, funktioniert aber ebenfalls tadellos bei der Ansteuerung einzelner Heizkörper oder eines zentralen Heizsystems. Es sendet per Funksteuerung das Signal an ein passendes Bediengerät, sodass die Montage und der Anschluss sehr einfach zu bewerkstelligen waren. Sehr gut gefiel den Testern die Temperatureinstellung über Drehen des äußeren Rings des Thermostates. Neben dem Einsatz in Verbindung mit einem zentralen System können auch kompatible Heizkörperregler mit dem Gerät angesteuert werden, wenn die Temperaturmessung nicht am Heizkörper direkt erfolgen soll. So lässt sich das Gerät universell einsetzen und machte einen insgesamt soliden und guten Eindruck, denn die Temperaturermittlung und Ansteuerung funktionierte sowohl exakt als auch problemlos.

Die Montage des Thermostates selbst ist denkbar einfach, da keine Verkabelung oder Ähnliches benötigt wird. Als großer Nachteil stellte sich für die Laien unter den Testern allerdings die mangelhafte Bedienungsanleitung heraus. Denn beispielsweise der exakte Kopplungsvorgang von Thermostat und Heizkörperregler werden nicht beschrieben, sodass externer Rat gesucht werden muss. Dies brachte dem ansonsten sehr guten Gerät einen deutlichen Abzug ein.

Wer es minimalistisch mag, sollte sich das Modell von Honeywell auf jeden Fall genauer anschauen. Es gibt allerdings nicht nur Vorteile, sondern Sie müssen auch ein paar Schwächen in Kauf nehmen. Welche das sind, können Sie der Übersicht auf einen Blick entnehmen:

 

Vorteile:

Design: Das Design ist minimalistisch aber funktional und schick.

Kompatibel mit Fußbodenheizungen: Im Test funktionierte es sowohl mit Fußbodenheizungen – wofür es entwickelt wurde – sehr gut, aber auch die Steuerung einzelner Heizkörper ist kein Problem.

Bedienung: Die Temperaturregelung erfolgt über den äußeren Steuerring. Dies ist intuitiv, einfach und komfortabel.

Installation Die Montage erfolgt ohne Verkabelung, dadurch ist sie denkbar einfach.

 

Nachteile:

Passende Empfänger notwendig: Da nicht die Heizung zentral gesteuert wird, sondern einzelne Komponenten, benötigen Sie die passenden Empfänger, die die Funksignale empfangen können.

Mangelhafte Anleitung: Der Kopplungsvorgang zwischen Steuergerät du Empfängern ist nur mangelhaft beschrieben, sodass die Inbetriebnahme für Laien sehr schwierig ist.

 

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Honeywell RTH6580WF

 

5.Honeywell Wi-Fi 7-Day Programmable Thermostat by HoneywellDas mit Abstand teuerste Thermostat im Test war das Modell RTH6580WF von Honeywell. Das WLAN-Thermostat kann komplett über das Internet angesteuert werden, wodurch sich eine maximale Flexibilität bei der Bedienung ergibt und es hervorragend für die Steuerung von unterwegs aus geeignet ist. So können Sie bequem vom Urlaub oder von unterwegs aus das Gerät einstellen und die gewünschte Temperatur beim Erreichen Ihres Zuhauses vorwählen. Das Gerät ist für den amerikanischen Markt entwickelt und verfügt über Anschlüsse für Heiz- und Kühlsysteme. Die Montage und der Anschluss gingen – für geübte Leute – recht schnell von der Hand, jedoch liegt dem Gerät keine (!) deutsche Bedienungsanleitung bei! Auch die WLAN-Verbindung war schnell aufgebaut und per kostenloser Online-Registrierung funktionierte auch der Remote-Zugriff sehr schnell und einfach.

Fraglich ist allerdings, in wie fern es eine Ersatzlösung gibt, sollte die Website des Herstellers einmal nicht verfügbar oder erreichbar sein, denn ein direkter Remotezugriff auf das Gerät ist nur über den Umweg des Herstellers möglich.

Insgesamt konnte das Modell auf ganzer Linie hinsichtlich Bedienbarkeit, Funktionen und Verarbeitung überzeugen, jedoch muss jeder für sich selbst entscheiden, ob solch umfangreiche Funktionen notwendig sind oder ob es nicht ausreichend ist, ein deutlich günstigeres Gerät zu kaufen.

Das netzwerkfähige Thermostat überzeugte durch eine größtmögliche Flexibilität in der Anwendung, jedoch kommt es auch nicht ohne Schwächen daher. Um abwägen zu können, ob es für Sie in Frage kommt, können Sie einen Blick auf die Zusammenstellung der Vor- und Nachteile werfen:

 

Vorteile:

Fernsteuerbar: Da das Modell netzwerkfähig ist, kann es von Haus aus über das Internet angesteuert werden, wodurch Sie maximale Kontrolle über Ihre Heizung von überall aus haben.

Heiz- und Kühlsystem-Anschlüsse: Wenn Sie über eine Haus-Klimaanlage verfügen, können Sie diese daher ebenfalls über das Modell steuern.

Bedienbarkeit: Die Bedienung ist intuitiv und übersichtlich und auch die Bedienung per App ist sehr gut.

 

Nachteile:

Zugriff nur über Website des Herstellers: Wenn die Hersteller-Website nicht verfügbar ist, funktioniert auch der Remote-Zugriff nicht.

Preis: Preislich liegt das Gerät im oberen Bereich, sodass es sicherlich nicht für jeden in Frage.

 

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