Beste Radiatoren

Letztes Update: 24.04.19

 

Radiator – Test 2017

 

 

Wenn Sie auf der Suche nach dem besten Radiator sind, werden Sie feststellen, dass die Suche mitunter sehr aufwändig sein kann, da Sie auf verschiedene Faktoren achten müssen. So muss die Größe und Art des Radiators zum Raum und dem Anwendungsbereich passen, aber auch Funktionen, Ausstattungsmerkmale, Sicherheit und Leistung spielen natürlich eine große Rolle. Falls Ihnen die Zeit für aufwändige Recherchen fehlt, können Sie mithilfe unserer Empfehlung eine gute Kaufentscheidung treffen, ohne lange suchen zu müssen, denn den Rechercheaufwand haben wir bereits für Sie erledigt. Wir können den 1275 1500 NOC von EWT uneingeschränkt empfehlen, denn er ist sehr leicht und damit mobil, überzeugt durch eine gute Leistung von 1.500 Watt und hat einen niedrigen Energieverbrauch bei gleichzeitig einfacher Bedienung, variabler Leistungseinstellung und bietet unterm Strich eine gute Heizleistung in Räumen bis etwa 10m². Alternativ ist auch das Modell RA 5520 von AEG sehr empfehlenswert, denn er ist zwischen 600 und 1.500 Watt regelbar, kompakt gebaut, konnte in kleinen Räumen durch eine gute Heizleistung überzeugen und bleibt dabei mobil, ist sehr sicher und arbeitet in Räumen bis zu einer Größe von 15m² durchaus effizient.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

 

Radiator Kaufberater

 

Zum Heizen eines kleinen Raumes, der selbst nicht an den Heizkreislauf angeschlossen ist, kann es sich lohnen, einen Radiator zu verwenden. Sie haben hier die Wahl zwischen Konvektoren, Ölradiatoren und Radiatoren ohne Öl, die umweltfreundlicher und leichter sind. Die Heizleistung ist dabei bei den jeweiligen Geräten im Vergleich in etwa identisch, je nachdem, wieviel Watt das Modell hat. Welches Modell für Ihre Anforderungen als bester Radiator in Frage kommt, hängt von Ihrem genauen Bedarf ab. Daher sollten Sie sich mit der verschiedenen Arten von Radiatoren sowie der Heizleistung und der zusätzlichen Ausstattungsmerkmale auseinandersetzen, bevor Sie ein Modell kaufen oder einen Preisvergleich durchführen. Eine Übersicht über die besten Radiatoren im Jahr 2019 erhalten Sie in Form der Top-5-Liste der Testsieger.

 

Arten von Radiatoren

 

Heizkörper werden meist nach Bauform und Material unterschieden. Die ersten Heizkörper im 19. Jahrhundert bestanden aus Grauguss und es handelte sich um einen Rippenheizkörper. Diese Modelle waren sehr schwer und unpraktisch. Auch ist die Oberfläche älterer Modelle im Vergleich zu modernen Geräten deutlich kleiner, sodass sich eine schlechtere Heizleistung ergibt. Als während der Kriegszeit Eisen knapp wurde, konnte man immer mehr Heizkörper aus Porzellan kaufen. Während in der DDR Porzellan noch lange nach den 50er Jahren verwendet wurde, hat sich mittlerweile und auch damals in Westdeutschland bereits Metall als Grundmaterial durchgesetzt.

Klassisch für Radiatoren ist der Aufbau in einer gerippten Konstruktion, die eine größtmögliche Oberfläche schaffen soll. Um vor Korrosion zu schützen, wird das Material entweder lackiert oder pulverbeschichtet. Beim grundsätzlichen Aufbau unterscheidet man heutzutage eigentlich nur noch nach der Anzahl der Rippen, denn hinsichtlich der Bauform hat sich die Rippen-Bauart durchgesetzt. Wenn Sie nicht jedes Mal durchzählen möchten, können Sie sich einfach an der Typenbezeichnung orientieren. Durch diesen Typ (Beispielsweise Typ 11, Typ 22 oder Typ 33) wird angegeben, wie viele Platten der Heizkörper hat (erste Ziffer) und wie viele Konvektionsbleche vorhanden sind (zweite Ziffer).

Radiatoren hingegen können auch nach der Befüllung unterschieden werden.

Üblicherweise werden mobile Radiatoren mit Öl gefüllt und fest installiere Radiatoren sind an den Wasserkreislauf angeschlossen. Bei einem Radiator ohne Öl wird nichts eingefüllt, es befindet sich lediglich Luft im Inneren. Der große Vorteil ist, dass diese Modelle deutlich leichter sind und schneller aufheizen und weniger Strom benötigen. Auch gibt es das berühmte Knack-Geräusch bei Radiatoren ohne Öl nicht. Zudem bietet die Tatsache, dass nichts im Inneren ist eine größere Sicherheit, denn schließlich kann kein Öl auslaufen, wo keines ist. Im Vergleich zu Modellen mit Öl werden sie jedoch nicht so heiß, eignen sich daher nur für sehr kleine Räume und keinesfalls als Dauerlösung. Auch kühlen Sie deutlich schneller aus, da ein Wärmeträger im Inneren vorhanden ist.

 

 

Heizleistung

 

Die Heizleistung des Radiators richtet sich nach der Leistung in Watt. Den reinen Stromverbrauch können Sie anhand der folgenden Formel berechnen:

Leistungsaufnahme x Strompreis/kWh x Einsatzzeit = Gesamtkosten Strom

Ein integriertes Thermostat sorgt beim Erreichen der Wunschtemperatur für eine Abschaltung, sodass sich der Stromverbrauch über einen längeren Zeitraum betrachtet etwas reduziert. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass Sie für das Erwärmen eines Kubikmeters Luft rund 50 Watt benötigen. Daraus lässt sich die Formel für die benötigte Leistung nach Raumgröße ableiten:

Leistung des Radiators = Raumgröße in Kubikmetern (m³) x 50 Watt

Dies bedeutet, dass Sie für einen Raum mit einer Fläche von 20 Quadratmetern und einer Höhe von 2 Metern bereits eine Leistung von 2.000 Watt benötigen.

Die überwiegende Zahl der Radiatoren, die die Hersteller im Angebot haben, arbeitet mit einer Leistung zwischen 500 und 2.000 Watt. Ob Sie sich für ein umweltfreundlicheres Modell ohne Öl oder eines mit Öl entscheiden, ist hierbei Ihnen überlassen. Hinsichtlich der Heizleistung unterscheiden sich die Modelle nicht. Der Haupt-Unterschied liegt darin, dass ein Radiator ohne Öl – neben dem geringeren Gewicht – deutlich schneller aufheizt, aber auch deutlich schneller wieder abkühlt. Dadurch eignen sich diese Modelle am besten zum kurzfristigen schnellen Aufheizen sehr kleiner Räume. Eine klare Empfehlung für die eine oder andere Variante kann jedoch nicht ausgesprochen werden.

 

 

Zusatzausstattung

 

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Modelle gegen Frost abgesichert sind. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie den Radiator in einem Raum nutzen, in dem es auch frieren kann (zum Beispiel Wintergarten, Garage oder Werkraum). Einige sehr günstige Modelle bieten keine Frostschutzautomatik, daher sollten Sie ausschließlich in der Wohnung genutzt werden. Die Automatik sorgt dafür, dass sich das Gerät selbst kurz einschaltet, falls es notwendig ist, um einen Schaden zu vermeiden.

Achten Sie ebenfalls unbedingt auf das Vorhandensein eines Thermostates, damit Sie die Temperatur des Heizkörpers an Ihren Bedarf anpassen können. Im Test haben alle Modelle ein Thermostat verbaut, jedoch bieten einige Hersteller noch Modelle an, die ohne Thermostat verkauft werden. Hier sollten Sie sich im Zweifel ein zusätzliches Thermostat für die Steckdose besorgen, das die Stromversorgung unterbricht, wenn die gewünschte Temperatur erreicht wird.

Bei Ölradiatoren sollten Sie – selbst bei kleineren Modellen – darauf achten, dass Rollen verbaut sind. Durch das hohe Gewicht der Ölfüllung sind sie mit zunehmender Größe kaum mehr alleine zu transportieren, wenn Sie sie an unterschiedlichen Standorten einsetzen möchten. Weniger Relevant ist die Mobilität, wenn Sie das Gerät ohnehin an einem festen Standort platzieren.

Gute Radiatoren verfügen zudem über einen Hitzeschutz, der einen Gerätedefekt durch Überhitzung verhindert. Auch ein günstiger Radiator bietet dies in der Regel. Allerdings kann es hier vorkommen, dass der Hitzeschutz das Gerät abschaltet, bevor die am Thermostat eingestellte Temperatur überhaupt erreicht wurde.

 

 

Radiator Testsieger – Top 5

 

 

Neben den bekannten und bewährten Ölradiatoren gibt es auch umweltfreundlichere Modelle die ohne Öl betrieben werden und eine gute Heizleistung erzielen. Ob Sie einen Radiator mit oder ohne Öl kaufen, hängt meist von Wärmeleistung und Preis ab. Im Test wurden Radiatoren mit und ohne Öl ausgiebig unter die Lupe genommen und hinsichtlich Leistung, Preisniveau und Verarbeitung bewertet. Die besten Radiatoren im Jahr 2019 unter 100 Euro können Sie in Form der Top-5 Testsieger hier nachlesen, sodass Ihnen die Entscheidung erleichtert wird, welches Modell Sie kaufen möchten.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

EWT 1275 1500 NOC eco 15 TLS

 

1.EWT NOC eco 15 TLS Radiateur ThermostatDer beste Radiator im Test war das günstige Modell von EWT. Das Gerät wird als Öko-Radiator vermarktet, da kein Öl zum Einsatz kommt. Dadurch ist das Modell insgesamt etwas leichter und umweltfreundlicher, überzeugte dennoch durch eine gute Heizleistung und eine im Vergleich zu Öl-Radiatoren kürzere Aufheizzeit.

Dadurch verbraucht das Gerät im Schnitt – je nach Verwendungsart und –dauer – bis zu 1/3 weniger Energie, was sich auf die Gesamteffizienz positiv auswirkt. Das knapp 8 Kilogramm schwere Gerät verfügt über 7 Heizrippen und kommt mit einer Leistung von 1.500 Watt aus. Durch die verbauten Laufrollen ist der 37×62,2x28cm große Radiator flexibel einsetzbar und lässt sich schnell und unkompliziert verschieben und aufstellen. Der große Vorteil des Gerätes liegt zudem in der Tatsache, dass auch nach jahrelangem Betrieb keine Altölentsorgung notwendig wird. Die Leistung kann in zwei Stufen variiert werden (1.000 und 1.500 Watt), das Gerät verfügt über eine Kabelaufwicklung, eine Kontrollleuchte, einen Überhitzungsschutz bei Dauerbetrieb und einen Griff zum einfachen Verschieben des Gerätes. Die Ausstattung konnte daher insgesamt überzeugen.

Im Test konnte das Gerät insbesondere kleine Räume bis 10 Quadratmeter sehr effizient heizen. Größere Räume zwischen 15 und 20 Quadratmeter ließen sich ebenfalls noch gut heizen, hier arbeitet das Gerät aber aufgrund des dauernden Stromverbrauchs relativ unrentabel. Dennoch ist die Heizleistung insgesamt als sehr gut zu bewerten.

Hinsichtlich Optik hat das Gerät den meisten Testern nicht gefallen, aber ein Heizkörper ist sicherlich nicht in erster Linie dazu gedacht, schön auszusehen. Wenn Sie ein effizientes und günstiges Gerät suchen, das ohne Öl betrieben wird und ihn vorwiegend für kleinere Räume und sporadischen Einsatz benötigen, lohnt es sich, den Radiator von EWT zu kaufen.

 

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AEG RA 5520

 

2.AEG 7 Fin Oil Radiator,Das Modell RA 5520 konnte sich bereits als bester Ölradiator im Test durchsetzen und überzeugte auch im Test über alle Radiatoren hinweg und musste sich nur dem Gerät von EWT geschlagen geben. Der günstige Radiator verfügt über 7 Heizrippen und kann in 3 Leistungsstufen geregelt werden. Das verbaute Thermostat funktionierte zuverlässig und gut, sodass insbesondere in kleinen Räumen effizient geheizt werden konnte.

Das Gerät arbeitet mit einer Leistung von 1.500 Watt, die sich über die beiden zusätzlichen Stufen mit 600 bzw. 900 Watt Leistung auf die gewünschte Heizleistung reduzieren lässt.

Mit einem Gewicht von 9 Kilogramm ist das 37,5x64x24,5 cm (BxHxT) große Gerät etwas schwerer als der Testsieger der ohne Öl betrieben wird, ist aber dennoch sehr kompakt und lässt sich über die angebrachten Rollten unkompliziert bewegen und transportieren. Außerdem verfügt das Gerät über einen Hitzeschutz, sodass das Gerät insgesamt sehr sicher betrieben werden kann, auch im Dauerbetrieb. Hier ist es allerdings schnell ineffizient im Vergleich zu einer fest installierten Heizung.

Der unangenehme Geruch, den einige Tester bei Inbetriebnahme feststellten, verschwand nach längerer Laufzeit. Am besten eignet sich das Gerät für kleine Räume unter 15m². Bei etwas größeren Räumen konnte zwar auch noch eine gute Wirkung erreicht werden, jedoch wurden die per Thermostat eingestellten Temperaturen bei kälteren Außentemperaturen nicht mehr erreicht bevor der Hitzeschutz griff. Als günstigster Ölradiator im Test überzeugt das Gerät durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und ist für den Einsatz in kleinen Räumen sehr empfehlenswert.

 

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EWT NOC eco 25 TLS

 

3.EWT NOC eco 25 TLSDer ölfreie Radiator Eco 25 von EWT war der zweitteuerste im Test und überzeugte durch eine sehr gute Heizleistung. Allerdings ist das Gerät mit 11,7 Kilogramm und einer Größe von 55,1×28,2×63,3 cm nicht sehr kompakt, ließ sich aber dennoch über die angebrachten Rollen gut verschieben und hat einen sehr sicheren Stand. Der Radiator arbeitet mit einer Leistung von 2.500 Watt und konnte besonders durch die kurze Aufheizzeit und gute Wärmeleistung überzeugen. Die Leistung ist in zwei Stufen (1.700 Watt und 2.500 Watt) regulierbar, sodass auch der Einsatz in kleinen Räumen effizient möglich ist.

Der Überhitzungsschutz sorgt für einen sicheren Betrieb und setzte im Test bei der Verwendung in sehr großen Räumen ein, wenn es im Dauerbetrieb lief, da die eingestellte Temperatur des Thermostates nicht erreicht werden konnte.

Im Test verursachte das Gerät beim Ausschalten und auch im Betrieb recht laute Knackgeräusche, sodass der Einsatz im Schlafzimmer nicht empfehlenswert ist. Ansonsten konnten auch größere Räume mit 25m² sehr gut geheizt werden. Die Verarbeitung insgesamt ist nicht hervorragend, aber ausreichend gut und insgesamt erreicht das Gerät ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

 

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DeLonghi KH771120

 

4.KH 771120Der Radiator von DeLonghi mit 11 Heizrippen konnte im Test vor allem durch die sehr gute Heizleistung und das schlicht elegante Design überzeugen. Dafür ist es allerdings auch das teuerste Gerät unter den Testsiegern gewesen, sodass sich die Anschaffung nur lohnt, wenn er häufig genutzt werden soll. Für den sporadischen Einsatz in kleineren Räumen lohnt es eher, ein kleineres Gerät zu kaufen.

Das Gerät von DeLonghi misst 48x15x63cm und wiegt stolze 16,1 Kilogramm.

Dadurch eignet es sich am besten, wenn es nur selten verschoben und transportiert werden soll, denn das ist bei dem KH771120 durchaus aufwändig. Das Gerät arbeitet mit einer Leistung von 2.000 Watt kann kann in drei Stufen reguliert werden. Das Thermostat funktionierte zuverlässig und gut und konnte das eingestellte Temperaturniveau gut halten. Insbesondere gefiel den Testern die verbaute Frostschutzfunktion, sodass das Gerät auch in sehr kalten Räumen wie Werkstatt, Garage oder Scheune problemlos eingesetzt werden kann. Die verbauten Mulden zum einfacheren Transport sind ebenfalls sinnvoll. Ein 25m² großer Raum wurde auch bei niedrigen Außentemperaturen schnell und zuverlässig aufgeheizt. Hinsichtlich Wärmeleistung ist der Radiator von DeLonghi der beste im Test gewesen. Leider verursacht das Gerät im Dauerbetrieb einen unangenehmen Geruch nach vielen Stunden Laufzeit, sodass es für den Dauerhaften Betrieb im Innenraum nur bedingt zu empfehlen ist.

 

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Einhell MR 715/2

 

5.Einhell Oil-Filled Radiator MR 715 2Der kompakte und günstige Radiator von Einhell tut was er soll und das auch zuverlässig und gut.

Er ist keine Schönheit und auch die Verarbeitung hätte etwas hochwertiger sein können, dennoch konnte er mit einer Leistung von 1.500 Watt (in 3 Stufen regelbar) über die 7 Heizrippen eine gute Heizleistung bringen, solange er in Räumen unter 20m² verwendet wurde.

Er verfügt über einen Überhitzungs-und Kippschutz, sodass ein sicherer Betrieb gewährleistet ist.

Die Aufheizzeit ist im Vergleich zu anderen Modellen etwas träge, aber insgesamt arbeitete das Gerät zuverlässig und gut und ist insbesondere aufgrund des guten Preis-Leistungsgefüges empfehlenswert.

 

 

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