Bester mobiler Projektor

Letztes Update: 20.04.19

 

Mobile Projektoren – Test 2019

 

 

Es kann sehr aufwändig sein, den besten mobilen Projektor zu finden, denn das Angebot ist mittlerweile sehr groß und insbesondere die kompakten Geräte unterscheiden sich sehr deutlich hinsichtlich Verarbeitung und Qualität der Projektion. Da Sie sich sowohl mit der Helligkeit und Bildqualität als auch mit Kriterien wie Preislage, Verarbeitung, Auflösung und Stromversorgung befassen müssen, ist der Rechercheaufwand sehr hoch. Falls Ihnen die Zeit dafür fehlt und Sie lieber eine schnelle aber dennoch gute Entscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn den Rechercheaufwand haben wir bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell G1 von iCodis sehr empfehlen, denn er ist extrem kompakt, solide verarbeitet, verfügt über einen Akku und überzeugt durch eine ordentliche Auflösung. Alternativ ist auch das nicht ganz so kompakte Modell GEPC063ABEU von Mpow als Full HD Beamer empfehlenswert, denn er ist solide verarbeitet, bietet viele Anschlussmöglichkeiten und einen günstigen Preis.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Mobile Projektoren Kaufberatung

 

Das Angebot an mobilen Beamern ist sehr groß und im Vergleich zu großen Projektoren liegen hier Kriterien wie Bildqualität und Auflösung noch weiter auseinander. Unsere Empfehlung lautet daher, sich vor einem Preisvergleich mit den wichtigsten Kriterien wie Auflösung, Helligkeit sowie Preislage und Größe zu befassen. So können Sie besser abwägen, ob für Ihre Zwecke ein günstiger mobiler Projektor ausreicht, oder ob Sie eher zu einem höherwertigen Modell greifen sollten. Abschließend können Sie unserer Top-Liste noch eine Übersicht über die besten mobilen Projektoren des Jahres 2019 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Auflösung

 

Mobile Projektoren arbeiten häufig mit niedrigeren Auflösungen als größere Geräte. Außerdem sind sie nicht so lichtstark, was zu geringerem Kontrast und einer weniger satten Farbdarstellung führt. All diese Faktoren sind der Grund dafür, dass sich mobile Beamer und insbesondere Mini-Projektoren für Präsentationen in helleren Räumen oder auch das Anschauen von Filmen in nicht abgedunkelten Räumen nicht gut eignen.

Wer den Projektor aber verwenden möchten, um hin und wieder einen Film anzuschauen oder Inhalte vom Smartphone schnell und einfach sichtbar machen zu können, der kann mit kleinen mobilen Geräten durchaus voll auf seine Kosten kommen. Man muss hier zudem deutlich zwischen Mini und Micro-Beamern und herkömmlichen mobilen Beamern unterscheiden, die durchaus eine beachtliche Größe erreichen können, aber dennoch gut mobil einsetzbar sind. So gibt es natürlich auch mobile Beamer, die für Präsentationen ausreichen und sehr gute Auflösungen und Kontrastverhältnisse bieten. Im Prinzip unterscheiden sich diese Geräte aber kaum von klassischen kompakten Projektoren, sodass die Grenze zwischen mobilem und stationärem Projektor durchaus schwammig verläuft.

Wichtig bei der Auflösung ist zu beachten, dass ausschließlich die native Auflösung die tatsächliche Auflösung des Beamers widerspiegelt. Zwar geben die Hersteller auch gerne an, welche Auflösung das Gerät unterstützt, das bedeutet aber nicht, dass die Projektion auch tatsächlich dieser Auflösung entspricht. Wenn ein Hersteller angibt, dass es sich um einen Full HD Beamer mit einer nativen Auflösung (meist im Kleingedruckten) von 800 x 480 Pixeln handelt, bedeutet dies lediglich, dass der Projektor Full HD Eingangssignale in seine native Auflösung herunterrechnen und dadurch auch Full HD Eingangsquellen wiedergeben kann. Die Auflösung selbst ist aber von Full HD (1.920 x 1.080) weit entfernt. Je nach Einsatzbereich kann es aber für Sie von großer Bedeutung sein, dass der Beamer zumindest HD (1.280 x 720) oder gar Full HD Auflösung unterstützt. Insbesondere für Präsentationen sind hochauflösende Inhalte wichtig, um Schriften noch gut lesen zu können. Achten Sie daher stets auf die native Auflösung und lassen Sie sich nicht von den Angaben der Hersteller zur „unterstützten Auflösung“ blenden! Grundsätzlich gibt es nur wenige mobile Projektoren, die hochauflösend arbeiten. Im 4K Bereich sind Beamer meistens deutlich zu groß, um noch als mobiler Beamer durchzugehen.

 

 

Helligkeit und Bildqualität

 

Welches Gerät als bester mobiler Projektor für Ihre Zwecke in Frage kommt, hängt vom Einsatzbereich ab. Wenn sie auch in helleren Räumen Inhalte an die Leinwand projizieren möchten, sind Ihre Anforderungen an das Gerät deutlich höher als würden Sie nur hin und wieder Filme im dunklen Raum anschauen wollen. Hierbei ist wichtig zu verstehen, dass das Kontrastverhältnis, die Helligkeit und die Bildqualität tendenziell mit der Größe der Geräte abnehmen. Dies hängt mit der größeren Kühlleistung zusammen, die hellere Beamer benötigen aber auch mit der Lichtquelle, denn kleine LEDs in Mini Projektoren erreichen nicht die gleiche Helligkeit wie größere Lampen.

Ein guter Anhaltspunkt ist die Helligkeit in Lumen pro m². Sie sollte selbst bei einem Mini-Projektor nicht unter 100 Lumen liegen, denn darunter geht praktisch nichts. Wollen Sie hingegen eine Bilddiagonale von 130 Zoll erreichen und auch in nicht vollständig abgedunkelten Räumen etwas erkennen können, sollten Sie sich schon jenseits der 1.000 Lumen bewegen. Je mehr, desto besser. Viele mobile Beamer verzichten zudem auf eine Trapezkorrektur, was dazu führen kann, dass das Bild stark verzerrt wird, wenn der Projektor nicht genau parallel bzw. gerade zur Projektionsfläche aufgebaut wird. Gerade bei sehr kompakten mobilen Projektoren kann die Darstellung bzw. Verzerrung des Bildes zum Problem werden, da sich der Spiegel nicht sehr stark verstellen lässt.

 

 

Preislage, Stromversorgung und Größe

 

Je kleiner ein Projektor ist, desto näher müssen Sie mit ihm an die Wand rücken. Mini Beamer fangen bereits bei unter 100 Euro an, allerdings dürfen Sie hier auch nicht allzu viel erwarten. Höherwertige und auch höher auflösende Modelle erreichen dann schnell mehrere Hundert Euro und mit Zunahme der Funktionen, der Auflösung und Leuchtkraft kann es auch schnell über 1.000 Euro hinausgehen. Die Preisspanne ist entsprechend groß. Es kommt dabei auch hier auf Ihre Anforderungen an. Brauchen Sie beispielsweise einen Beamer mit WLAN oder Bluetooth oder muss der Beamer überhaupt ins Netzwerk integriert werden? Legen Sie auf eine hohe Auflösung und weitere Funktionen wie verschiedene Anschlüsse, 3D-Fähigkeit etc. Wert? Mit steigenden Anforderungen steigt auch der Preis.

Mobile Geräte werden meist ebenso wie herkömmliche Beamer am Strom angeschlossen. Insbesondere bei den sehr kompakten Modellen ist häufig aber auch der Betrieb über eine Powerbank (per USB-Anschluss) oder ein Betrieb über einen integrierten Akku möglich. Bei großen Beamern ist der Stromverbrauch hingegen deutlich größer, sodass diese Möglichkeit hier meist wegfällt. Wer auf absolute Mobilität den größten Wert legt, der sollte darauf achten, dass der Projektor über einen Akku verfügt, der aufgeladen werden kann.

 

 

Mobile Projektoren Testsieger – Top 5

 

 

Wem unterwegs das Display von Smartphone, Tablet oder Notebook zu klein ist, um auf diesem am Abend ein Video abzuspielen oder zu streamen, für den könnte gegebenenfalls die Anschaffung eines mobilen Projektors in Frage kommen. Der Vorteil bei einem solchen Gerät ist, dass man lediglich eine relativ flache, helle Wand benötigt und sofort das Zimmer, in dem man sich befindet, zum Heimkino umwandeln kann. Da es mittlerweile sehr viele verschiedene Produkte am Markt gibt, fällt die Auswahl nicht immer leicht. Wir haben daher im Test die beliebtesten Modelle näher unter die Lupe genommen. Die Testsieger können Sie der Top-5-Liste der besten mobilen Projektoren des Jahres 2019 entnehmen und sich so einen Überblick über empfehlenswerte Modelle verschaffen, ohne lange recherchieren zu müssen.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

iCodis G1

 

Als bester mobiler Projektor hat sich der G1 von iCodis durchgesetzt. Der Mini Projektor punktete durch seine kompakte Bauweise und sein Format, durch das er einer handelsüblichen Powerbank gleicht.

Mit den Maßen 15 x 8 x 2 Zentimeter und einem Gewicht von 200 Gramm zählt er zu den kleinsten und leichtesten Modellen am Markt. Sein interner Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh und liefert eine ausreichend hohe Kapazität, um den LED Projektor knapp zwei Stunden mit Strom zu versorgen.

Über einen HDMI-Anschluss kann das Gerät an weitere Endgeräte angeschlossen werden, um auch deren Bildschirminhalte an die Wand zu projizieren. Für Smartphones oder Tablets besteht die Möglichkeit, auch über WLAN mit dem Gerät zu interagieren, da ein WLAN-Modul bereits integriert ist.

Airplay und Miracast werden daher problemlos unterstützt und es besteht zudem die Möglichkeit, Videos vom USB-Stick oder einer MicroSD-Karte abzuspielen. Der G1 liefert eine Auflösung von 854×480 Pixeln und hat eine Leuchtkraft von rund 100 Lumen. Dies ist ausreichend, um in einem abgedunkelten Raum einen Film genießen zu können.

Im Test wurde jedoch moniert, dass einige USB-Festplatten und MicroSD-Karten nicht unterstützt wurden, so dass die Anwendung etwas eingeschränkt ist. Dennoch handelt es sich um ein sehr kompaktes und zuverlässiges Produkt, was insbesondere durch seine Mobilität überzeugte.

 

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Mpow GEPC063ABEU-FR-LP

 

Auch das Modell von Mpow konnte die meisten Tester überzeugen. So fertigt die Firma einen 1080p Projektor, der jedoch nicht größer als ein halber Schuhkarton ist und gleichzeitg eine unglaubliche Helligkeit von 1.200 Lumen erzeugen konnte. Hiermit werfen Sie Bilder und Videos gestochen scharf und klar an die Wand. Mehrere Ein- und Ausgabeoptionen geben Ihnen die Möglichkeit, das Gerät mit anderen Audio- oder Videogeräten zu verbinden. So steht Ihnen neben HDMI und VGA auch ein AV- und USB-Anschluss zur Verfügung.

Durch sein geringes Gewicht von nur 1,3 Kilogramm lässt sich das Modell von Mpow fast überall mit hinnehmen. Einem gelungenen DVD- oder Konsolenabend steht somit nichts mehr im Wege.

Preislich liegt das Modell deutlich unter vergleichbaren Modellen am Markt, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Projektor ehr gut ist. Insgesamt ist das Gerät ein günstiger mobiler Projektor, der eine Anschaffung Wert sein könnte, falls Sie nicht auf eine extrem kompakte Bauweise angewiesen sind und auf eine hohe Bildqualität setzen.

 

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Aiptek PocketCinema V60 

 

Der PocketCinema V60 ist ein vielseitiger und hochwertiger mobiler Projektor. Die DLP-Technologie, die hier zum Einsatz kommt, bietet einen sehr hohen Kontrast von 1000:1 und ein breites Spektrum an Farben.

Mit einer Helligkeit von 50 Lumen ist das Gerät ein idealer Begleiter für Präsentationen, die Sie auf Geschäftsreisen oder Meetings halten möchten. Der Mediaplayer, der im Gerät integriert ist, ermöglicht die Wiedergabe von Musik-, Film- und Fotodateien und unterstützt die meisten gängigen Formate. Außerdem können Sie mit dem Gerät auch PDF- und Office Dateien abspielen, so dass der Präsentation von PowerPoint Projekten nichts im Wege steht.

Sound lässt sich über einen integrierten Lautsprecher ebenfalls abspielen, die Soundqualität ist aber eher schwach und reicht für große Räume nicht aus. Die Auflösung des V60 beträgt 640 x 480 Pixel (4:3 Format). Hiermit kann eine Projektionsfläche von 15 bis 150 Zentimetern auf der Wand abgebildet werden. Die helle LED hat eine Lebensdauer von etwa 20.000 Stunden, was bei einer täglichen Benutzung von fünf Stunden etwa elf Jahre lang halten sollte.

Einige wenige Tester bemängelten die Helligkeit der LED. Da es sich hierbei allerdings nicht um einen Tageslichtprojektor handelt, muss man damit leben, dass dieser nur in abgedunkelten Räumen verwendet werden kann.

Wer sich dessen bewusst ist, kann mit dem Gerät aber dennoch eine Menge Spaß haben und voll auf seine Kosten kommen.

 

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iCodis CB-200s

 

Bei dem mobilen Beamer CB-200s hat iCodis neben der Mobilität auch sehr auf die Konnektivität Wert gelegt. So lassen sich an diesem Modell neben Notebook, Smartphone und Tablets auch mühelos alle Arten von Spielekonsolen anschließen und dessen Bild an die Wand projizieren.

Mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln liefert er eine ausreichende Qualität für die meisten Anlässe und schafft es auf eine Projektionsfläche von 254 Zentimetern in der Diagonalen. Ein ebenfalls integrierter Akku hat eine Kapazität von 3.200 mAh und kann den Projektor etwa 1,5 Stunden mit Strom versorgen. Dies entspricht einer durchschnittlichen Spielfilmlänge, so dass Sie bei einem spontanen Videoabend nicht stundenlang damit beschäftigt sind, Multimediageräte miteinander zu verkabeln. Dank des um 360° schwenkbaren Arms können Sie den Projektor drehen wie Sie möchten, beziehungsweise wie es benötigt wird, um ein sauberes Bild darzustellen. Die langlebige LED-Lampe des Beamers hat eine Lebensdauer von etwa 20.000 Stunden und hält somit auch bei regelmäßiger Benutzung mehrere Jahre.

Im Test wurde jedoch festgestellt, dass ein Dauerbetrieb des Modells über vier bis fünf Stunden trotz angeschlossenem Netzteil nicht möglich ist, was das Produkt allerdings qualitativ in keinster Weise schlechter dastehen lässt, zumindest, wenn Sie ihn nur für einzelne Filme oder kurze Videos nutzen möchten.

Preislich liegt er im oberen Mittelfeld, so dass für dieses Gerät trotz der kleinen Schwäche ebenfalls eine Kaufempfehlung aussprechen kann.

 

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Rif6 The Cube

 

Hinter den Namen „The Cube“ der Firma Rif6 verbirgt sich ein leistungsstarker, kleiner und kompakter Projektor, der insbesondere durch seine Projektionsqualität überzeugen konnte. Der zwei Zoll Projektor schafft es, eine 120 Zoll große Fläche in eine Leinwand zu verwandeln, auf der Sie nicht nur Filme oder Videos, sondern auch Bilder betrachten können.

Dank integriertem Akku kann man das Modell ebenso 90 Minuten ohne externe Stromquelle betreiben. Dies ermöglicht Ihnen sogar die Verwendung beim Campen, so dass Sie die Bilder des Tages gemütlich im Schlafsack an die Zeltdecke projizieren können.

Ein kleines Mini-Stativ und eine Fernbedienung sind im Lieferumfang ebenfalls enthalten. Wie bei vergleichbaren Modellen im Test kann auch hier eine MicroSD-Karte verwendet werden. Ebenso ist die Möglichkeit gegeben, den Cube über ein HDMI- oder MHL-Anschluss mit dem abspielenden Gerät zu verbinden.

Preislich liegt der Beamer in der oberen Preisklasse, wodurch er sicherlich nicht für jeden in Frage kommt. Alles in Allem hat das Modell auf dem Markt definitiv seine Daseinsberechtigung und er kann dem zukünftigen Besitzer viel Freude bereiten.

 

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