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Bester Messerschärfer aus Keramik

Letztes Update: 12.11.19

 

Welche sind die besten Messerschärfer aus Keramik im Jahr 2019?

 

 

Wenn Sie einen Messer-, Scheren- oder Axtschärfer aus Keramik kaufen möchten, müssen Sie bedenken, dass diese Art Schärfer nicht für alle Arten von Messern ideal geeignet ist. Welche Arten von Messerschärfern es gibt, worauf Sie achten sollen und wofür Keramikschärfer am besten geeignet sind, fassen wir Ihnen im Folgenden nochmals kurz zusammen. Abschließend finden Sie noch unsere Bestenliste, der Sie die besten Messerschärfer aus Keramik entnehmen können, die wir im Test ermittelt haben.

 

 

Arten von Messerschärfern

 

Vorweg: Unabhängig davon, welche Art von Schleifgerät oder Schleifstein Sie kaufen: Es gibt sowohl günstige als auch hochwertige Modelle. So kann durchaus auch ein günstiger Messerschärfer aus Keramik gute Dienste leisten, sofern er denn ordentlich verarbeitet ist.

 

 

Schleifsteine

 

Schleifsteine sind insbesondere für japanische Messer europäischer Herkunft oder auch echte Japanmesser interessant, denn sehr harte Klingen müssen sanft geschärft werden. Das Verfahren ist aber relativ schwierig und ohne das nötige Geschick und die nötige Geduld lassen sich keine perfekten Ergebnisse erzielen. Allerdings bestehen Schleifsteine nicht aus Keramik, sodass sie in dieser Kategorie bei der Wertung nicht mit berücksichtigt wurden.

 

 

Wetzstahl

 

Wetzstahl – beziehungsweise Schärfstäbe, denn zu einem Keramikstab ist die Bezeichnung ‚Wetzstahl‘ sicherlich irreführend – sind die Klassiker unter den Messerschärfern. Sie erfordern ein gewisses Geschick, können aber mit ein wenig Übung zu sehr guten Resultaten führen, wenn sie härter als die Klinge sind und Sie es beherrschen, die Schneide gleichmäßig in einem Winkel von etwa 20 Grad abzuziehen. Professioneller Wetzstahl ist in der Regel zusätzlich gehärtet oder diamantbeschichtet, aber auch Modelle aus Keramik konnten im Test durchaus überzeugen, denn der Härtegrad ist gut und zum dauerhaften scharfhalten sind sie daher gut geeignet.

 

 

Elektronische und manuelle Messerschärfer

 

Manuelle Messerschärfer, die bereits über einen vorgegebenen Winkel verfügen, sind insbesondere für Einsteiger komfortabler, da nicht genau auf den Winkel geachtet werden muss. Bei Keramikmodellen handelt es sich üblicherweise um eine Öffnung mit zwei gegeneinandergestellten Keramikrollen, die beim Durchziehen über die Klinge kratzen. Elektrische Schleifgeräte arbeiten anders, sodass sie aus der Kategorie der besten Messerschärfer ebenfalls herausfallen.

 

 

Was macht einen guten Messerschärfer aus?

 

Messerschärfer müssen letztendlich zwei Kriterien erfüllen: Sie sollten solide verarbeitet sein und hart sein, damit sie auch gehärtete Klingen schärfen können. Welche Art von Messerschärfer oder für welches Material Sie sich entscheiden, ist dabei nicht ganz so wichtig. So kann ein Keramikschärfer durchaus seinen Zweck voll und ganz erfüllen, wenn Sie mit Messern arbeiten, die sich damit auch entsprechend schärfen lassen. Für andere Messer müssen Sie jedoch härtere Geschütze auffahren. So ist für echte japanische Messer aus asiatischer Herkunft in der Regel ein Schleifstein Pflicht. Mit einem Keramikschärfer kommen sie hier nicht weit, da die Klingen sehr hart sind und sanft geschliffen werden müssen. Keramik kann die empfindlichen Klingen beschädigen.

Im Gegensatz zu anderen Modellen verfügen Keramikschärfer in der Regel nur über einen einheitlichen Feinheitsgrad. Dadurch ist nur das Nachschleifen und Scharfhalten einer Klinge möglich, nicht aber das Reparieren einer sehr stumpfen oder beschädigten Klinge. Meist dienen sie lediglich dem Feinschliff. Daher sollten sie regelmäßig verwendet werden, um die Messer auf einem durchgehend hohen Schärfegrad zu halten.

 

 

Für welche Messer sind Keramikschärfer geeignet?

 

Mit keramischen Messerschärfern können Sie verschiedene Arten von Klingen gut schärfen. Europäische Messer oder auch Standard-Äxte oder Scheren können Sie mit einem Keramikschärfer gut bearbeiten und dauerhaft scharf halten.

Von Keramikmessern oder sehr harten japanischen Messern sollten Sie allerdings die Finger lassen. Das Schärfen von Keramikmessern sollte ohnehin ein Profi übernehmen, denn im Gegensatz zu Stahlmessern lassen sich diese nicht gut zuhause nachschärfen. Handelsübliche Küchenmesser aus Edelstahl können mit Keramik aber unterm Strich gut scharf gehalten werden. Zwar erzielen Sie in der Regel keine ganz so perfekten Ergebnisse wie mit Profi-Messerschärfern mit Diamantbeschichtung oder mit Schleifsteinen, dafür sind sie deutlich günstiger und der Schärfegrad eines guten Modells reicht für den Hausgebrauch in der Regel aus – sofern Sie es korrekt anwenden. Auch Damastmesser können mit dem richtigen Keramik-Wetzstab recht gut scharf gehalten werden, es erfordert aber ein wenig Übung und es muss eine gewisse Grundschärfe vorhanden sein.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Fiskars XSharp 120740 

 

Als bester Keramik-Messerschärfer setzte sich das Modell von Fiskars durch. Es besteht aus einem Spezialkeramik-Schleifkopf, mit dem Sie Äxte und Messer gleichermaßen gut schärfen können. Dies ist sowohl für Rechts- als auch Linkshänder möglich, was ein großer Vorteil gegenüber anderen Messerschärfern ist.

Das Einstellen des optimalen Winkels kann durch Verschieben der Innenseite erreicht werden, was sehr einfach und unkompliziert ist. Das Gehäuse ist stabil verarbeitet und dank der rutschfesten Auflagepunkte an der Unterseite hält es sehr fest und sicher, sodass sich auch größere Kochmesser oder Äxte gut nachschärfen lassen. Der Schleifkopf ist langlebig und sehr hart und auch das robuste Gehäuse aus glasfaserverstärktem Kunststoff konnte den Langzeittest und den Härtetest problemlos überstehen. Insgesamt misst das Modell 16,5 x 4,5 x 5 cm, liegt preislich im Mittelfeld und bietet unterm Strich gute Resultate. Um hochwertige Küchenmesser perfekt scharf und glatt zu bekommen ist das Modell allerdings nicht ideal geeignet. Hier sorgen Schleifstäbe mitunter für bessere Ergebnisse.

 

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Wüsthof 4456 J 3000 

 

Der Schleifstab von Wüstenhof hat eine Länge von 26 cm und einen Durchmesser von 1,4 cm. Inklusive Griff misst das Modell 38,5 cm. Selbst Damastmesser ließen sich im Test mit dem Modell gut nachschärfen, sofern Sie Übung haben und noch eine Grundschärfe vorhanden ist. Zwar ist das Modell dafür nicht ausgelegt, der Härtegrad ist aber ausreichend. Der Keramikkörper entspricht einer Körnung von 3.000, womit sich ein solider Feinschliff erzielen lässt.

Zum Schleifen sehr stumpfer Messer ist das Modell nicht geeignet, aber mit herkömmlichen Küchenmessern und verschiedenen Stahlarten, die bei uns üblich sind, kam das Produkt gut zurecht. Zwar ist er preislich recht intensiv und zudem bruchempfindlich, unterm Strich überzeugte er aber durch gute Resultate und eine solide Verarbeitung. Wer einen Keramik-Wetzstab kaufen möchte, der kann hier nicht viel falsch machen.

 

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Kyocera 334900 CSW-12

 

Der Keramik-Schleifstab von Kyocera ist zwar günstig, kann aber dennoch durch gute Resultate überzeugen. Das Modell ist in Japan hergestellt und kann durch eine robuste Bauweise und eine ergonomische Form überzeugen. Die Zirkoniakeramik ist sehr hart und kann daher auch für härtere Messer gut verwendet werden und bei korrekter Anwendung lassen sich die Messer sehr gut auf einem scharfen Niveau halten.

Für alle Arten von Stahlmessern kann das Modell gut verwendet werden, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut und Schwächen hat das Modell kaum, wenn man vom Fehlen einer deutschen Anleitung absieht. Außerdem muss man beachten, dass Keramikstäbe stets bruchempfindlich sind, ein pfleglicher Umgang mit dem Wetzstab ist daher Pflicht.

 

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