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Beste Ständerbohrmaschinen

Letztes Update: 26.06.19

 

Ständerbohrmaschine – Test 2019

 

 

Wenn du die beste Ständerbohrmaschine suchst, solltest du dich vor dem Kauf mit einigen Dingen befassen, denn das Angebot am Markt ist sehr groß. Hierzu gehören neben der Leistung auch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten, die Handhabung und Verarbeitung sowie natürlich die Ausstattungsmerkmale und Funktionen. Wenn Sie alle Faktoren berücksichtigen möchten, kann die Entscheidungsfindung recht langwierig werden. Sollte Ihnen hierfür die Zeit fehlen und Sie lieber eine schnelle aber dennoch gute Entscheidung treffen wollen, können Sie auch unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die besten Ständerbohrmaschinen ermittelt und für Sie zusammengefasst. So können wir Ihnen die PBD 40 von Bosch uneingeschränkt empfehlen, denn sie ist nicht nur funktional und leistungsstark, sondern auch sehr präzise. Alternativ ist auch das Modell TD 13 T 250 von Woodstar sehr empfehlenswert, denn sie ist günstig, überzeugt aber dennoch mit recht präzisen Ergebnissen und einer komfortablen Bedienung.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Ständerbohrmaschinen Kaufberatung

 

Wenn Sie häufiger Gewinde schneiden, Löcher durch Metall, Kunststoff oder Holz bohren möchten, kommen Sie um einen Säulenbohrmaschine bzw. Ständerbohrmaschine nicht herum. Da das Angebot aber so groß ist und es teilweise Definitionsprobleme mit den Begrifflichkeiten gibt, lautet unsere Empfehlung, sich vor einem Preisvergleich unbedingt mit dem Thema ein wenig auseinanderzusetzen. Wir raten dringend davon ab, einfach die nächstbeste günstige Ständerbohrmaschine zu kaufen, sondern vorher zu überlegen, welche Anforderungen man an das Gerät hat. Nur so kann man abwägen, welches Modell als beste Ständerbohrmaschine überhaupt in Frage kommt. Auf welche Kriterien Sie achten sollten und wie es sich hinsichtlich Einsatzbereichen und Ausstattung verhält, verraten wir Ihnen hier. Unserer abschließenden Top-5-Liste können Sie zudem noch eine Übersicht über die besten Säulenbohrmaschinen des Jahres 2019 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Begrifflichkeit und Einsatzbereich

 

Wenn man von einer Ständerbohrmaschine spricht, meint man eigentlich ein Modell mit festem Tisch, der sich nicht verstellen lässt. Im Vergleich zur Säulenbohrmaschine ist sie damit eigentlich etwas unflexibler. Heute haben sich die Begrifflichkeiten aber weitestgehend vermischt, sodass viele Hersteller und auch Händler keinen Unterschied mehr zwischen Säulen-, Ständer-, Standbohrmaschine und sogar Tischbohrmaschine mehr machen. Allerdings versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch unter einer Tischbohrmaschine eher ein kleineres Modell, das für feinmotorische Aufgaben wie beispielsweise in der Elektrotechnik eher genutzt wird. Für Arbeiten mit Metall, Holz und Kunststoffen kommen dann eher Standbohrmaschinen zum Einsatz, die in der Regel an einer Werkbank fixiert werden oder selbst über ein großes Gestell verfügen.

Man nutzt die Bohrmaschinen für präzise Bohr- und Schneidarbeiten in verschiedenen Materialien. Dabei gibt es einen Vorschub nach unten zum Werkstück hin. Es gibt einfache Modelle für den Hausgebrauch, die nur wenige Kilogramm wiegen und gleichzeitig auch mehrere Tonnen schwere Industrie-Standbohrmaschinen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, denn Sie können nicht nur Löcher durchbohren, sondern können die Geräte auch hervorragend zum Schneiden von Gewinden in Metall oder Kunststoff verwenden sowie zum Erstellen von ausgefrästen Löchern für Scharniere oder Dübel und so weiter.

 

 

Kriterien, auf die Sie beim Kauf achten sollten

 

Leistung und Drehzahl:

Die Motorleistung bestimmt direkt die Drehzahl und Kraft des Gerätes. Viele Werkstücke dürfen allerdings ohnehin nur mit geringer Drehzahl bearbeitet werden, da sie sonst ausbrechen können. Der Motor treibt das Gewinde an und überträgt die Geschwindigkeit auf Spindel und Bohrfutter. Im Idealfall lässt sich die Drehzahl stufenlos anpassen, sodass Sie möglichst flexibel arbeiten können. Je dicker die Bohrer sind, die Sie maximal einsetzen möchten, desto kraftvoller sollte letztendlich auch der Motor sein. Für sehr dünne Bohrer reichen Modelle mit geringer Leistung aus. Große Industriemaschinen und Gewerbe-Säulenbohrer benötigen zum Betrieb bereits Kraftstrom. Beachten Sie gegebenenfalls auch die Dauer-Bohrleistung, denn sie bestimmt, wie lange das Gerät dauerhaft betrieben werden kann, bevor es eine Abkühlphase braucht. Wer viel mit Metall arbeitet, sollte diese Zeitangabe beachten.

 

Einstellungen:

Nicht nur die Drehzahl sollte regulierbar sein. Auch ein höhenverstellbarer Bohrtisch ist wichtig. Obwohl es per Definition bei einer Ständerbohrmaschine nicht möglich sein sollte, dass der Tisch neigbar ist, ist diese Funktion bei vielen Modellen dennoch vorhanden. Meist liefen die Hersteller passende T-Nuten oder einen Schraubstock, mit Hilfe dessen sich die Werkstücke auf dem Bohrtisch fixieren lassen. Sehr vorteilhaft sich sicherlich auch erweiterte Einstellungsmöglichkeiten und Programme wie beispielsweise ein automatisches Gewindeprogramm (sofern Rechts- und Linkslauf vorhanden ist). Achten Sie auch auf eine einfache Wechselmöglichkeit für das Bohrfutter. Wenn ein Schnellspannfutter vorhanden ist, kann der Wechsel oft werkzeuglos erfolgen.

 

Rechts- und Linkslauf:

Wenn Sie häufiger Gewinde schneiden möchten, müssen Sie darauf achten, dass das Gerät sowohl rechts als auch links herum drehen kann. Dies ist wichtig, denn bei Gewinden Bohrt man zunächst in einer Richtung durch und in der anderen Richtung zurück. Ein Automatikprogramm erleichtert das Gewindeschneiden erheblich im Vergleich zur Führung per Hand.

 

Größe und Gewicht:

Die Bandbreite ist hier sehr groß. Es gibt von kleinen, kompakten Tisch-Bohrmaschinen für Bastler und alle, die feine Arbeiten erledigen möchten über größere  Modelle mit größerer Werkzeugaufnahme für Metall und Holz im Bereich zwischen 15 und 50 Kilogramm bis hin zu großen Industrie-Bohrern mit mehreren Tonnen Gewicht alles, was das Herz begehrt. Für den Privatgebrauch sind die kleineren und kompakteren Modelle natürlich deutlich praktischer. Schauen Sie sich an, wo Sie die Maschine später befestigen möchten und richten Sie sich danach, was die Bauart und Größe angeht.

Zusätzliche Ausstattungsmerkmale

 

Viele Hersteller statten ihre Geräte mit zusätzlichen elektronischen Ergänzungen aus. Dies kann beispielsweise ein Display zum Ablesen der eingestellten Werte oder eine Elektronik sein, über die Sie mehrere Programme einstellen können. Interessant ist auch ein Ziel-Laser, der das genaue und präzise Aufsetzen auf dem Werkstück erleichtert.

Automatische Steuerungsmöglichkeiten können die Handhabung erleichtern und für genauere Ergebnisse sorgen. Allerdings nimmt dadurch die Komplexität zu und die Bedienung wird mitunter etwas komplizierter. Zudem sind aufwändige Geräte mit umfangreichen digitalen Einstellungsmöglichkeiten häufig deutlich teurer.

Zu den einfacheren Ausstattungsmerkmalen gehören eine präzise Vorschubsteuerung, ein leicht verstellbarer Tisch, eine Spanabsaugung, eine Beleuchtung des Werkstücks oder auch ein Schnellspannfutter oder ein Tiefenanschlag. Wir empfehlen, sich vor dem Kauf zu überlegen, auf welche Funktionen Sie besonderen Wert legen und auf welche Sie verzichten können, denn umfangreiche Ausstattungen treiben häufig auch den Preis in die Höhe.

 

 

Ständerbohrmaschine Testsieger – Top 5

 

 

Eine Ständerbohrmaschine ist für den professionellen als auch für den Hobbybedarf ein sehr nützliches Werkzeug, wenn Sie präzise Löscher oder Fräsungen in Holzwerkstücken vornehmen wollen. Professionelle Standbohrmaschinen wie die Ständerbohrmaschine von Alzmetall sind für den Privatbedarf in der Regel unrentabel, da sie mit mehreren Tausend Euro zu Buche schlagen. Daher wurden im Test die beliebtesten Modelle für den Heimbedarf unter die Lupe genommen und hinsichtlich Handhabung, Verarbeitung und Preis-Leistungsverhältnis bewertet. Das Ergebnis können Sie der Top-5-Liste der besten Ständerbohrmaschinen im Jahr 2019 entnehmen.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Bosch PBD 40

 

Als Testsieger und damit beste Ständerbohrmaschine konnte sich das Modell von Bosch durchsetzen. Es überzeugte trotz des relativ hohen Preises durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie eine sehr gute Verarbeitung und Bedienbarkeit.

Die Tischbohrmaschine arbeitet sehr präzise und ermöglicht punktgenaues Bohren und Fräsen, wodurch sie auch im professionellen Bereich gut verwendet werden kann. Dank integriertem Laser und LED Licht werden die Werkstücke gut ausgeleuchtet und es kann punktgenau gearbeitet werden, da es durch den Laser auf dem Werkstück stets gut erkennbar ist, wo der Bohrer am Werkstück auftreffen wird.

Im Gegensatz zu günstigeren Modellen mit Laser ist auf die Laserpeilung bei dem Modell von Bosch Verlass, auch wenn die Linien relativ dick sind, was eine millimetergenaue Anpeilung erschwert. Die digitale Anzeige ermöglicht eine exakte und genaue Einstellung der Drehzahl und der sauber und ruhig laufende Motor sorgt dafür, dass diese exakt gehalten wird. Dank zwei Gängen kann beim Getriebe unkompliziert und schnell zwischen hoher Drehzahl und viel Kraft gewechselt werden. Der Parallelanschlag in Verbindung mit dem großen Arbeitstisch sorgt dafür, dass die Werkstücke sehr gut fixiert werden können, was dank der Schnellspannklemme auch mit runden Werkstücken gut funktioniert.

Der Motor selbst arbeitet mit Leerlaufdrehzahlen zwischen 200 bis 2.500 min/-1 und der Bohrfutterspannbereich reicht von 1,5 bis 13 Millimeter, was für die meisten Anwendungsbereiche ebenfalls ausreichend ist. Insgesamt bringt das gut verarbeitete und sauber arbeitende Gerät rund 20 Kilogramm auf die Waage und steht auch ohne Fixierung sehr fest auf dem Tisch oder der Werkbank. Wenn Sie eine hochwertige Ständerbohrmaschine suchen, ist das Modell von Bosch auf jeden Fall empfehlenswert, jedoch müssen Sie auch entsprechend tief in die Tasche greifen, was sich nur lohnt, wenn Sie das Gerät auch entsprechend häufig nutzen.

 

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Woodstar TD 13 T 250 

 

Das Modell von Woodstar bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, denn neben dem günstigen Preis konnte das Gerät durch eine gute Verarbeitung und eine einfache Bedienung überzeugen. Die Maschine misst insgesamt 46 x 36 x22,5 Zentimeter und hat ein Gewicht von rund 15 Kilogramm. Es ist daher empfehlenswert, die Maschine stets auf dem Untergrund fest zu fixieren, damit keine Kippgefahr besteht.

Das Bohrfutter kann Bohrer mit einem Durchmesser von bis zu 13 Millimetern aufnehmen und die Leerlaufdrehzahl ist mit 500 bis 2.500 min/-1 ebenfalls ordentlich und kann in fünf Stufen variiert werden. Die Motorleistung von 350 Watt ist zur Bearbeitung dickerer Metallwerkstücke zwar nicht ausreichend, aber Hölzer und Kunststoffe lassen sich gut und sauber bearbeiten.

Unterm Strich bietet das Gerät eine gute Leistung in Verbindung mit durchaus präzisen Bohrergebnissen. Allerdings läuft der Motor im Vergleich zu anderen Modellen etwas unruhiger, sodass das Gerät beim Arbeiten recht stark vibriert, was für ein sehr exaktes Arbeiten ungünstig ist. Allerdings ist das Bohrfutter für die Verwendung sehr kleiner Bohrer unter 3 Millimetern ohnehin nicht ausgelegt. Wenn Sie eine günstige Ständerbohrmaschine suchen, die für die meisten privaten Einsatzbereiche ausreichend ist und mit den Schwachstellen leben können, ist die TD13 T 250 von Woodstar auf jeden Fall empfehlenswert.

 

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Scheppach DP16SL

 

Scheppach bietet mit der DPL16SL ein solides Mittelklasse-Modell, das mit einem Laser ausgestattet ist und über einen mit 550 Watt recht starken Motor verfügt.

Dank der robusten Gusseisen-Konstruktion ist die Haltbarkeit insgesamt sehr gut und auch das notwendige Gewicht für ein ruhiges und sauberes Arbeiten ist vorhanden. Die Maschine wiegt insgesamt rund 23 Kilogramm und misst 35 x 48 x 73 Zentimeter und kann Bohrer mit einem Durchmesser von bis zu 16 Millimeter aufnehmen.

Die Drehzahl kann in 5 Stufen von 510 bis 2.430 min/-1 gewählt werden und es lassen sich sowohl Holz- als auch Kunststoff- und Metallwerkstoffe gut verarbeiten, da das Gerät eine ausreichende Leistung und gute Laufruhe bietet.

Leider ist die Verarbeitung einzelner Komponenten nicht optimal. So ist das Laserkreuz nicht ganz exakt ausgerichtet und die Maschine ist zudem relativ laut. Auch ist das Spiel etwas zu groß um sehr exakt arbeiten zu können. Dennoch ist das Gerät insgesamt für den Hobbybereich ausreichend und durchaus solide und funktional, sodass sich ein Kauf lohnt, wenn Sie mit den kleinen Schwächen leben können.

 

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Rotenbach 500W

 

Bei der Tischbohrmaschine von Rotenbach handelt es sich um ein Einstiegsmodell mit einer Leistung von 500 Watt und einer Spindeldrehzahl zwischen 420 bis 2.640 Umdrehungen. Mit dem B16-Bohrfutter können Sie bis zu einer Bohrtiefe von 5 Zentimetern arbeiten und der 2-fache Riemenantrieb bietet 9 verschiedene Übersetzungsstufen.

Die Maschine hat ein Gesamtgewicht von rund 26 Kilogramm, ist insgesamt solide verarbeitet und läuft relativ ruhig. Der Bohrtisch ist um 45° neigbar und das Gerät schaltet sich automatisch ab, wenn die Schutzabdeckung für die Riemen geöffnet wird, was die Verletzungsgefahr minimiert, wenn die Übersetzung geändert wird.

Schlecht gelöst ist lediglich die Fixierung des Bohrfutters, denn es wird einfach in den Stift gedrückt und nicht festgezogen, sodass das Bohrfutter immer wieder aus dem Stift fallen kann. Unterm Strich kann das Gerät aber aufgrund des günstigen Preises und des nur geringen axialen Spiels der Bohrspindel mit guten Resultaten überzeugen. Die Bedienung ist ebenfalls sehr einfach, wodurch auch Einsteiger mit dem Gerät gut zurechtkommen.

 

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Einhell BT-BD 401

 

Bei dem Modell von Einhell handelt es sich um eine sehr günstige Säulenbohrmaschine, die für Einsteiger und einfache Arbeiten konzipiert ist. Die Leistung von 350 Watt in Verbindung mit dem maximalen Bohrdurchmesser von 13 Millimetern bei einer Bohrtiefe von 50 Millimetern reicht für Arbeiten mit Holz und Kunststoff aus und die Verarbeitung kann sich im Verhältnis zum Preis durchaus sehen lassen. Auch hinsichtlich der Laufruhe überzeugt das Modell.

Natürlich ist auch ein Tiefenanschlag vorhanden und übliche Funktionen wie Höhen- und WInkelverstellung des Bohrtischs sowie Drehzahlregulierung in fünf Stufen (580 bis 2.650 min-1) sind ebenfalls vorhanden.

Negativ wirkte sich jedoch aus, dass die Spindel ein beachtliches Spiel von bis zu 2 Millimetern in alle Richtungen aufweist, wodurch ein sehr exaktes Arbeiten nicht möglich ist. Zudem ist die Vibration recht stark.

Für millimetergenaue Arbeiten oder professionelle Einsätze ist das Gerät nicht geeignet, ist aber für Einsteiger und einfache Arbeiten in Anbetracht des sehr günstigen Preises insgesamt dennoch empfehlenswert, sodass es sich dennoch für den Heimgebrauch lohnt, das Gerät zu kaufen, wenn Sie mit den kleinen Ungenauigkeiten und der etwas schwächeren Leistung leben können.

 

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