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Bestes Celestron Teleskop

Letztes Update: 15.06.19

 

Welche sind die besten Celestron Teleskope im Jahr 2019?

 

 

Wer ein Teleskop kaufen möchte, wird bei Celestron sehr wahrscheinlich fündig werden, denn der Hersteller bietet eine große Bandbreite an Hobby- und Profimodellen für jeden Bedarf. Im Test haben wir die beliebtesten Modelle unterschiedlicher Bauart unter die Lupe genommen und präsentieren Ihnen die drei besten Celestron Teleskope in unserer abschließenden Bestenliste. Vorab geben wir Ihnen jedoch noch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Teleskoptypen, die der Hersteller führt, damit Sie das große Angebot vorab eingrenzen können und sich für das Modell entscheiden können, das Ihnen am ehesten zusagt. Sie sollten Sie allerdings darüber im Klaren sein, dass selbst ein günstiges Celestron Teleskop in der Regel etwas teurer ist, als ein Noname-Einstiegsmodell. Allerdings lohnt sich für die meisten der geringe Mehrpreis, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei Celestron stets sehr gut.

 

 

Was spricht für Celestron?

 

Das amerikanische Unternehmen gehört zu den weltweit größten Herstellern von Teleskopen und Zubehör. Neben hochwertigen Teleskopen aller Bauarten bietet der Hersteller auch hervorragende GoTo-Einrichtungen, die das präzise, computergesteuerte Verfolgen und Anvisieren von Beobachtungsobjekten ermöglichen. Celestron ist seit 1964 am Markt und hat seither seine Position immer weiter festigen können. Heute bietet der Hersteller eine riesige Bandbreite an Produkten, die jederzeit erweitert werden können. Sollten Sie einmal ein Ersatzteil oder eine Ergänzung benötigen, ist dies kein Problem, wenn Sie sich für ein Modell von Celestron entschieden haben.- Unabhängig davon, ob es sich um ein Einstiegsmodell oder ein Profigerät handelt.

 

 

Arten von Teleskopen und deren Vor- und Nachteile

 

Man unterscheidet bei Teleskopen neben der Größe der vorderen Öffnung, die den Lichteinfall und damit in Verbindung mit der Brennweite die maximale Vergrößerung bestimmt, zwischen drei Bauarten, die wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen möchten.

 

Linsenteleskop (Refraktor)

Das Linsenteleskop ist das klassische Teleskop, das einen langen Tubus aufweist und mit verschiedenen Linsen ausgestattet ist, die im Tubus verbaut sind. Das Licht fällt durch die Linsen und wird in das am Ende befindliche Okular geleitet. Linsenteleskope sind sehr kontrastreich und bieten eine gute Abbildungsleistung. Sie sind hervorragend für Erdbeobachtungen in der Natur oder auch die Beobachtung von Sonne oder Mond geeignet. Will man Planeten oder Deep-Sky Beobachtungen vornehmen, benötigt man eine größere Öffnung. Dies führt aber bei einem Linsenteleskop zu überproportional hohen Kosten und zudem einem sehr hohen Gewicht.

 

Spiegelteleskop (Newton-Teleskop)

Ein Spiegelteleskop hat keine Linse. Es besteht lediglich aus einem offenen oder geschlossenen Tubus, an dessen Ende sich ein Hohlspiegel befindet. Dieser bündelt das eingefangene Licht, wirft es wieder nach vorne zur Öffnung des Tubus, in dessen Mitte sich ein Fangspiegel befindet. Dieser lenkt das Licht schließlich zum Okular, was sich beim Newton-Teleskop daher seitlich am Tubus befindet. Durch die Bauweise wird das Bild seitenverkehrt abgebildet. Dadurch ist die Bauweise für Naturbeobachtungen ungeeignet. Umso besser geeignet ist ein Spiegelteleskop jedoch für Deepsky-Beobachtungen, denn hier stört die Abschattung durch den Fangspiegel nicht und Sie erhalten einen hervorragenden Preis im Verhältnis zur Öffnung. Trotz sehr großer Öffnung bleibt ein Newton-Teleskop zudem recht leicht, da keine Linse benötigt wird. Allerdings benötigen Sie gleichzeitig auch ein recht großes und sperriges Stativ. Eine günstige Alternative zum großen und teuren Stativ ist eine Dobson-Aufhängung, die Sie sogar selbst bauen können. Dadurch sind Sie dann jedoch deutlich eingeschränkt, was die Mobilität angeht.

 

Katadioptrisches Teleskop (Schmidt-Cassegrain)

Ein Schmidt-Cassegrain Teleskop bietet Vorteile beider Welten. Es hat ebenfalls einen Fangspiegel, allerdings wird hier direkt das Licht zum Hauptspiegel gelenkt, dieser wirft es zurück und letztendlich tritt das Licht durch ein Loch im Hauptspiegel zum Okular, das auch hier hinten sitzt. Durch diese Bauweise erhöht sich die Brennweite enorm, die Bauweise bleibt aber kompakt und klein. Damit können Sie mit einem sehr kompakten Modell bereits hervorragend Deepsky-Beobachtungen vornehmen, ohne einen riesigen Tubus oder eine enorm große Montierung mitschleppen zu müssen. Allerdings ist auch hier eine Abschattung durch den Fangspiegel vorhanden, die das Teleskop für Naturbeobachtungen nur bedingt geeignet macht. Außerdem sind diese Modelle recht preisintensiv, da die Bauweise komplex und aufwändig ist.

 

 

Kaufkriterien

 

Behalten Sie im Hinterkopf, dass die maximale Vergrößerung längst nicht alles ist. Die maximal angegebene Vergrößerung, die sich aus Öffnung und Brennweite ergibt, lässt sich nicht erreichen, da das Bild sehr schlecht wird. Mit zunehmender Qualität der Linsen, der Verarbeitung von Fang- oder Hauptspiegel sowie der Okulare nimmt auch die Abbildungsleistung und damit die maximal mögliche Vergrößerung zu. Wichtig ist also die Fähigkeit des Teleskops, möglichst viel Licht einzufangen. Mit einem Einsteigerteleskop für 100 oder 200 Euro können Sie keine 300 oder 600-fache Vergrößerung erwarten.

Außerdem lohnt sich stets auch ein Blick auf die Ausstattung. Denn welche Okulare mitgeliefert werden, wie das Zubehörpaket aussieht oder ob gar eine computergesteuerte GoTo-Steuerung enthalten ist, hat einen entscheidenden Einfluss auf den Gesamtpreis des Teleskops. Nur die reine Öffnung und Vergrößerung im Preisvergleich zu betrachten macht daher wenig Sinn.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

TravelScope 70 (70/400)

 

Als bester Refraktor für Einsteiger konnte sich das Travelscope 70 behaupten. Es hat eine Öffnung von 7 Zentimetern und eine Brennweite von 40 Zentimetern. Durch die stabile Bauweise in Verbindung mit dem leichten Aluminium-Stativ lässt es sich auch hervorragend als Reiseteleskop verwenden. Dank des aufrechten und sitenrichtigen Bildes können Sie es auch sehr gut zur Naturbeobachtung verwenden, aber natürlich ist es auch zur Beobachtung von Mond, Sonne, Jupiter oder hellen Deepsky-Objekten wie Nebeln und Sternenhaufen durchaus geeignet, auch wenn es Letztere nicht in Einzelsterne auflösen kann.

Im Lieferumfang sind ein Buch für Einsteiger (Erste Schritte mit dem Celestron-Teleskop), ein 20mm Okular für 20-Fache-Vergrößerung sowie ein 10mm Okular für 40-fache Vergrößerung und ein Amiciprisma für eine aufrechte Bilddarstellung enthalten.  

Das Suchfernrohr (5×24) ist recht einfach gehalten, erfüllt aber voll und ganz seinen Zweck, dass es sich um ein für Einsteiger ideales und zudem auch günstiges Linsenteleskop handelt. Alternativ ist es auch noch in günstigeren Ausführungen mit 50 oder 60mm Öffnung erhältlich. Diese Modelle eignen sich für die Himmelsbeobachtung aber nur bedingt.

 

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NexStar 130 SLT (136/650)

 

Das Newton-Spiegelteleskop für den semi-professionellen Einsatz konnte im Test auf ganzer Linie überzeugen. Es bietet eine Öffnung von 13 Zentimetern bei einer Brennweite von 65 Zentimetern. Mit den mitglieferten Okularen lässt sich eine 72-fache Vergrößerung (9mm), beziehungsweise 26-fache Vergrößerung (25 Millimeter) erreichen und dank der computergesteuerten azimutalen Montierung können Sie mehr als 4.000 eingespeicherte Himmelsobjekte kinderleicht anvisieren oder auch verfolgen.

Die Bedienung ist dank deutschen Menü sehr einfach und mit dem optionalen GPS-Modul, SkyQ Link WLAN und StarSense-Modul haben Sie die Möglichkeit, die Initialisierung vollständig zu automatisieren und um zusätzliche Funktionen zu erweitern.

Ein Buch für Einstieger ist ebenfalls bereits enthalten und natürlich ist auch das manuelle Anvisieren dank Starpointer Visiersucher und robustem Stahlstativ problemlos möglich. Unterm Strich ist das Teleskop hervorragend verarbeitet, ermöglicht bereits Deep-Sky-Beobachtungen heller Objekte und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zwar ist es im Vergleich zu Teleskopen ohne GOTO-Vorrichtung deutlich teurer, in dieser Kategorie bietet es aber einen verhältnismäßig günstigen Preis.

 

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NexStar 6 SE (150/1500)

 

Wer gleich aus dem Vollen schöpfen möchte und die Vorteile einer kompakten Bauweise mit einer großen Öffnung verbinden will, der kann zum NexStar 6SE greifen. Dabei können Sie zwischen 10,2 cm, 12,5cm, 15cm und 20,3 Zentimetern Öffnung wählen, die Brennweite ändert sich entsprechend. Beim getesteten Modell mit 1,50 Metern Brennweite waren die Tester sowohl von der Kompaktheit (9,5 Kilogramm inklusive Montierung) als auch von der Vergrößerungsleistung begeistert. Der Tubus ist trotz der hohen Brennweite dank der Bauweise extrem kompakt. Mit diesem Modell sind bereits 354fache Vergrößerungen möglich, was für detaillierte Deepsky-Beobachtungen oder Planetenbeobachtungen mehr als ausreicht.

Das im Lieferumfang enthaltene 25mm Okular bietet eine 60-fache Vergrößerung und dank der im Lieferumfang enthaltenen GOTO Einarm-Montierung können Sie auf 40.000 eingespeicherte Himmelsobjekte zurückgreifen und diese automatisch anvisieren.

Dank Autoguider-Anschlussmöglichkeiten können Sie später problemlos weitere Module wie GPS-Modul, SkyQ Link WLAN-Modul oder StarSense-Modul nachrüsten. Unterm Strich überzeugte bei dem Modell fast alles, sodass die Tester durchweg begeistert waren. Sowohl die Goto-Steuerung als auch die manuelle Bedienung sind komfortabel, die Abbildungsleistung ist hervorragend, lediglich ein weiteres Okular sollten Sie noch erwerben, denn aus dem Modell ist deutlich mehr rauszuholen als es mit dem mitgelieferten 25mm Okular möglich ist. Der große Nachteil ist jedoch der hohe Preis, der das Budget eines Einsteigers meist deutlich übersteigt. Wer es aber mit der Astronomie ernst meint, wird nicht enttäuscht werden.

 

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