Bester Unterwasser Metalldetektor

Letztes Update: 22.09.17

 

Welches sind die besten Unterwasser Metalldetektoren im Jahr 2017?

 

 

Wenn Sie gerne tauchen oder schnorcheln, könnte es Ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit Freude bereiten, unter Wasser auf Schatzsuche zu gehen. Hierzu ist es dann erforderlich, sich einen Unterwasserdetektor zu kaufen. Allerdings sollten Sie sich dessen bewusst sein, dass selbst ein günstiger Unterwasser Metalldetektor etwas teurer ist als ein Modell das für den Einsatz an der Oberfläche gedacht ist. Daher könnte als Alternative auch ein kompakter Pinpointer in Frage kommen. Was die verschiedenen Geräte ausmacht und auf was Sie achten sollten, erfahren Sie in der folgenden Zusammenfassung. Abschließend erhalten Sie in der Bestenliste noch eine Übersicht über die drei besten Unterwasser Metalldetektoren.

 

Funktionsweise eines Metalldetektors und des Pinpointers

 

Mit einem Unterwasserdetektor lassen sich Gegenstände aus Metall unter Wasser aufspüren. Dabei ist insbesondere die Schatzsuche unter Wasser ein aufregendes und spannendes Unterfangen. Dabei gibt es die herkömmlichen Metalldetektoren und die kleinen Pinpointer, die für die Feinortung zuständig sind, wenn der Detektor ausgeschlagen hat. Letztere sind sehr günstig und kompakt und können daher praktisch bei jedem Tauchgang problemlos mitgenommen werden.

Bei den Detektoren wird ein niederfrequenter Wechselstrom erzeugt, der durch die am Ende (oder beim Pinpointer im Stab) angebrachte Spule fließt. Dadurch entsteht ein Magnetfeld, das auf Metalle im Boden reagiert. Durch die Wechselwirkung verschiedener Metalle mit dem Magnetfeld kann der Detektor dann bestimmen, wo sich der Gegenstand befindet und gegebenenfalls auch, in welcher Tiefe. Je leistungsfähiger das Gerät ist, desto genauer lassen sich Gegenstände orten und desto genauer lässt sich bestimmen, um welche Metalle es sich handelt. Gute Geräte erlauben es zudem, genau herauszufiltern, welche Metalle ignoriert und auf welche Metalle das Gerät anschlagen soll. Dies ist möglich, da die Verwirbelungen des Stroms bei verschiedenen Metallen unterschiedlich ist. Beim Pinpointer hingegen geht es lediglich um die Feinortung, sodass sie zur echten Schatzsuche ohne Anhaltspunkt nicht geeignet sind.

 

 

Arten von Metalldetektoren

 

Grundsätzlich wird bei Unterwasserdetektoren ebenso wie bei herkömmlichen zwischen analogen und digitalen Modellen unterschieden. Analoge Detektoren arbeiten ausschließlich mit akustischen Signalen und verfügen über kein Display. Auch sind die Feineinstellungen nicht so genau veränderbar und es ist etwas schwieriger, mit ihnen exakte und zuverlässige Suchresultate zu erzielen. In der Regel kommen unter Wasser aber analoge Modelle zum Einsatz, häufig bieten sie neben einer akustischen Information zusätzlich eine LED, die über die Entfernung der georteten Objekte Aufschluss gibt. Auch kleine Pinpointer arbeiten stets analog, denn sie geben ein akustisches Signal wieder und verfügen über kein Display. Entsprechend können Sie hier auch weniger Feineinstellungen vornehmen oder zwischen verschiedenen Metallen zuverlässig unterscheiden. Aufgrund der Kompaktheit sind sie aber dennoch ein bei Tauchern beliebtes Hilfsmittel, verborgene Gegenstände zu suchen und zu orten.  

Im Test wurde allerdings größerer Wert auf archäologisch geprägte Modelle gelegt, dennoch haben wir auch den besten Pinpoointer für Sie in die Bestenliste aufgenommen, falls Sie auf der Suche nach einem solchen Gerät sind oder es ergänzend zu Ihrem Unterwasserdetektor zur Feinortung im Untergrund verwenden möchten. Der Vorteil besteht hier darin, dass die Punktortung sehr gut ist, was das Ausheben einer großen Grube unnötig macht. Dies ist je nach Gebiet unter Wasser ein großer Pluspunkt.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Viewee TO-GJ-027 

 

Als bester Unterwasserdetektor konnte sich das analoge Modell von Viwee durchsetzen, da es ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Ausstattung ist umfangreich und die Erkennungsquote sowie Tiefenwirkung ist insgesamt sehr gut.

Der Detektor ist nur bis zu einer Tiefe von 10 Metern wasserdicht, sodass er auf tiefen Tauchgängen nicht mitgenommen werden kann. Allerdings ist er gleichzeitig auch über Wasser als herkömmlicher Metalldetektor sehr gut nutzbar. Durch die einfache Bedienung ist er für Anfänger und Profis gleichermaßen verwendbar. Durch detaillierte Einstellungsmöglichkeiten haben Sie die Möglichkeit, ihn genau an Ihre Suchkriterien anzupassen. Er arbeitet mit einer Frequenz von 2,5 kHz, was insbesondere für die Suche nach Gold und kleineren Objekten ideal ist.

Mit einem Gewicht von 1,9 Kilogramm lässt sich das Modell leicht transportieren und führen. Sie können Lautstärke, Sensitivität und Spulentiefe individuell regeln und an Ihren Bedarf anpassen. Dadurch lässt es sich gut an die gesuchten Materialien anpassen. Mit den 8 AA-Batterien hält das Gerät bis zu 10 Stunden am Stück durch und im Lieferumfang sind neben einem benutzerdefinierten elektronischen Kopfhörer, der nicht austauschbar ist auch eine LED verbaut, die zusätzlich eine visuelle Zielreaktion gibt und natürlich eine Bedienungsanleitung.

Preislich liegt das Gerät im Einstiegsbereich, sodass sich ein insgesamt sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt.

 

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Fisher CZ 21

 

Der Fisher CZ 21 Quick Silver gehört zweifelsfrei zu den besten Unterwasserdetektoren überhaupt. Die maximale Tauchtiefe liegt bei 80 Metern, sodass er unter Wasser unbegrenzt einsetzbar ist. Zudem kann er auch zwei verschiedene Arbeitsfrequenzen (5 und 15 kHz) eingestellt werden, wodurch sehr tiefe Ortungen mit hoher Kleinteilempfindlichkeit möglich sind. Auch ein All Metal Mode ist natürlich an Bord, der einfaches Suchen an engen Stellen sehr komfortabel macht, ohne schwenken zu müssen. Außerdem ist er sehr robust gebaut und auch bei dauerhaftem Salzwassereinsatz lange einsetzbar.

Die Punktortung ist dank des Pinpointkopfes sehr gut und die Bedienung ist insgesamt ebenfalls sehr komfortabel und gut. Im Grenzbereich der Ortung erfolgt bei dem Modell zudem eine Signalverstärkung, was die Suche zusätzlich erheblich erleichtert. Die gesamte Elektronik ist unter dem Gürtel tragbar und das Gestell lässt sich universell verstellen. Dank umfangreicher Einstellungsmöglichkeiten und Möglichkeiten der Diskrimination bietet das Gerät alles, was ein guter Unterwasserdetektor braucht. Allerdings müssen Sie auch deutlich tiefer in die Tasche greifen als für Mittelklassegeräte, sodass es sich für einfache Hobbyanwender kaum lohnen wird, das Modell zu kaufen.

 

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KKmoon GP-POINTER

 

Bei dem Modell von KKmoon handelt es sich um einen kompakten Pinpointer mit 360°-Erfassung. Der vordere Bereich ist wie eine Klinge geformt, was das Kratzen im Boden erleichtert und die Bedienung ist dank nur einem Knopf denkbar einfach. Bei Erkennen eines Objektes gibt es neben dem akustischen Signal eine Vibration, sodass die Ortung sehr gut und einfach möglich ist. Außerdem ist ein LED-Licht vorhanden, das Sie als Taschenlampe verwenden können.

Der Aufbau des Modells ist denkbar einfach und minimalistisch. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, aber es ist nach IP66-Standard sowohl wasser- als auch staubdicht und kann dadurch auf flachen Tauchgängen mitgeführt werden. Allerdings sollten Sie es vermeiden, das Gerät für Einstätze in großer Tiefe zu verwenden, denn dafür ist es nicht ausgelegt. Lediglich für kleinere Tauchgänge in seichtem Gewässer oder beim Schnorcheln ist es sicher verwendbar, ohne dass Wasser eindringt.

Die Arbeitsfrequenz liegt bei 12 kHz was für die Erkennung kleiner Objekte sehr gut ist. Sowohl unter als auch über Wasser bietet das Modell eine insgesamt gute Leistung, allerdings empfiehlt es sich, es nur als Punktortungsgerät zu verwenden, wenn der Metalldetektor bereits angeschlagen hat.

 

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