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Beste Blutzuckermessgeräte

Letztes Update: 26.06.19

 

Blutzuckermessgerät – Test 2019

 

 

Wenn Sie das beste Blutzuckermessgerät suchen, sollten Sie neben der Entscheidung für ein Messverfahren, der Messgenauigkeit und dem grundsätzlichen Aufbau unbedingt auch Wert auf eine einfache Handhabung und die Ausstattung des Gerätes achten. Aufgrund des großen Angebotes und der Tatsache, dass nicht alle Faktoren auf den ersten Blick ersichtlich sind, kommen Sie um einen gewissen Rechercheaufwand daher nicht umhin. Falls Ihnen dies jedoch zu zeitaufwändig ist, Sie aber dennoch eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, hilft Ihnen unser Test weiter, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So ist das GL 40 von Beurer sehr empfehlenswert, denn es überzeugt nicht nur durch genaue und schnelle Messergebnisse, sondern kommt auch mit geringen Mengen Blut aus, ist sehr gut ausgestattet und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Alternativ kann auch das Komplettset von SmartLAB sehr empfohlen werden, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, die Ausstattung des Gerätes ebenfalls und es reicht bereits eine geringe Menge Blut aus.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

 

Blutzuckermessgerät Kaufberater

 

Für Diabetiker des Typs I und II ist ein Messgerät sehr wichtig, wenn nicht sogar lebenswichtig. Daher sollten Sie bei der Auswahl eines geeigneten Modells aus dem umfangreichen Angebot keineswegs einfach ein günstiges Blutzuckermessgerät kaufen, sondern ausschließlich zu empfehlenswerten und sicheren Geräten greifen, insbesondere auch da es gute und solide Modelle bereits zu sehr überschaubaren Preisen gibt. Vor einem Preisvergleich ist es zudem empfehlenswert, die Funktionsweise zu verstehen, die verschiedenen Arten von Messgeräten zu kennen und zu wissen, auf welche Kriterien es sich zu achten lohnt. Abschließend finden Sie in unserer Top-5-Liste noch eine Übersicht über die besten Blutzuckermessgeräte des Jahres 2019, wobei keine klare Empfehlung zu einem bestimmten Modell ausgesprochen werden kann, denn als bestes Blutzuckermessgerät für Sie kommt natürlich nur ein Modell in Frage, das auch die von Ihnen gewünschten Kriterien erfüllt und Funktionen bietet.

 

Funktionsweise

 

Ein Blutzuckermessgerät misst den Glukosewert im Blut. Um diesen Wert ermitteln zu können, benötigt das Gerät einen Tropfen Blut, der aus der Fingerkuppe entnommen wird. Daher wird zu den meisten Geräten eine Stechhilfe, eine sogenannte Lanzette, mitgeliefert. Allerdings gibt es auch Geräte, bei denen sie integriert ist, dazu später mehr.

Der Tropfen wird auf einen Teststreifen gegeben, der dann zur Analyse in das Gerät eingelegt wird. Im Gerät selbst findet dann eine chemische Reaktion der Glukose mit bestimmten Enzymen statt. Damit dies kontrolliert stattfinden kann, befindet sich im Inneren des Gerätes eine Reaktionskammer. Das Ergebnis dieser Reaktion wird innerhalb kürzester Zeit in Form des Messergebnisses auf dem Display angezeigt. Hierbei gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, den Wert zu ermitteln, wobei Ersteres heute der Standard ist.

 

Amperometrisches Verfahren (gängiges Verfahren)

Beim amperometrischen Verfahren kommt ein Bluttropfen auf einem Teststreifen zum Einsatz, der in der Reaktionskammer mit dem Enzym Glukose-Oxidase vermischt wird. Hieraus entsteht ein schwacher elektrischer Stromfluss, der mit Hilfe einer Elektrode sehr exakt gemessen werden kann. Hieraus lässt sich der Blutzuckerwert digital bestimmen und sehr genau anzeigen.

 

Photometrisches Verfahren (veraltet)

Dem photometrischen Verfahren liegt im Vergleich zum amperometrischen Verfahren keine chemische Reaktion, sondern ein Verfahren auf Basis von Lichtabsorption zugrunde. Zwar kommt ebenfalls ein Bluttropfen zum Einsatz, der in eine Art Reaktionskammer – in diesem Fall einem Strahleingang – geschoben wird, jedoch findet keine Reaktion statt, sondern lediglich eine Messung der Lichtabsorption des Blutes. Dieses Verfahren ist etwas ungenauer und kommt nur noch in älteren Geräten zum Einsatz. Daher haben wir es im Test auch komplett außen vor gelassen.

 

 

Arten von Messgeräten

 

Blutzuckermessgeräte sind heute sehr kompakt, handlich und vor allem günstig. Außerdem ist das Verfahren sehr schnell, sodass Sie das Messergebnis bereits nach wenigen Sekunden haben und zudem nur eine sehr geringe Menge Blut benötigen. Sie haben dabei die Wahl zwischen zwei verschiedenen Grundaufbauten von Geräten, die wir Ihnen im Folgenden kurz zusammengefasst haben.

 

Geräte mit Einzelstreifenmessung

Hierbei sind die Teststreifen sowie die Stechhilfe vom Gerät getrennt und bilden keine Einheit. Da das Gerät selbst nur für die Messung zuständig ist und keine weiteren Komponenten beinhaltet, sind die Modelle entsprechend sehr klein und handlich. Allerdings müssen Stechhilfen und Teststreifen jedes Mal wieder neu eingelegt und häufig nachgekauft werden. Zudem ist die Lagerung der Teststreifen nicht ganz unproblematisch, da sie hygienisch einwandfrei gelagert werden müssen, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.

 

Geräte mit integriertem Mess-System

Hierbei bilden Messzubehör und Gerät selbst eine Einheit. Sowohl die Stechhilfe, als auch der Teststreifen gehören zum Gerät und sind in dieses integriert. Dabei sind die Teststreifen meist in einem kleinen Behälter im Inneren des Gerätes eingelagert, der getauscht oder nachgefüllt werden kann. Dies reduziert Messfehler, da die Teststreifen hygienisch gelagert sind. Allerdings sind die Geräte etwas größer und nicht ganz so kompakt. Auf der anderen Seite müssen Sie aber kein zusätzliches Equipment separat lagern oder mit sich führen.

 

Funktionen und zusätzliches Zubehör

 

An sich benötigen Sie zu einem Blutzuckermessgerät außer den bereits erwähnten Lanzetten und Teststreifen kein weiteres Zubehör. Die drei Komponenten aus Messgerät, Lanzetten und Teststreifen ermöglichen eine genaue und schnelle Messung.

Hinsichtlich der Grundfunktion unterscheiden sich die Geräte kaum. Allerdings gibt es durchaus Unterschiede bei der Bedienung, den mitgelieferten Stechhilfen oder der grundsätzlichen Bandbreite an Funktionen. So bieten einige Geräte Sprach- oder Warnfunktionen, Auslesemöglichkeiten für den Computer über USB oder Bluetooth, um einen besseren Überblick über den Verlauf zu bekommen oder auch ein integriertes Mess-Tagebuch. Insbesondere für Diabetiker des Typs 1 kann es zudem sehr hilfreich sein, ein Gerät erst einmal testen zu können, bevor man es kauft, denn insbesondere für Typ 1 Patienten ist es enorm wichtig, dass sie intuitiv und gut mit dem Gerät zurechtkommen, da es lebenswichtig für sie ist. Eine absolut reibungs- und problemlose Bedienung ist daher enorm wichtig.

Außerdem unterscheiden sich die Geräte teilweise in der Menge an Blut, die sie benötigen. Moderne Vertreter benötigen in der Regel aber alle lediglich zwischen 0,3 bis 0,9 Mikroliter Blut, was im Vergleich zu alten Modellen sehr wenig ist.

Zudem müssen Sie darauf achten, dass das Gerät die Einheit so anzeigt, wie Sie es gewohnt sind, denn hier gibt es regionale Unterschiede. Viele Geräte ermöglichen es zudem, die Messeinheit selbst zu wählen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder mmol/l (Millimol pro Liter). Zwar können die Werte auch umgerechnet werden (Umrechnungsfaktor ist: mmol/l = mg/dl x 0,0555) aber natürlich ist es deutlich komfortabler, gleich den gewohnten Wert angezeigt zu bekommen.

 

 

Blutzuckermessgerät Testsieger – Top 5

 

 

Für Diabetiker ist ein zuverlässiges und einfaches Messsystem der Schlüssel zur unkomplizierten Bewältigung des Tagesablaufs. Da es Blutzuckermessgeräte ohne Blut als einfache kompakte Lösung für Zuhause nicht gibt, müssen Sie stets etwas Blut zur Messung verwenden. Moderne Geräte benötigen aber nur eine sehr geringe Menge, sodass der Vorgang des Stechens unkompliziert und schmerzfrei sein kann, wenn Sie sich für ein gutes Modell entscheiden. Zwar können Sie mittlerweile auch ein Blutzuckermessgerät ohne Stechen verwenden, hierbei handelt es sich aber um Modelle mit einem permanenten Fühler, der auf der Haut angebracht wird und dauerhaft dort verbleibt.

Dadurch kann ein solches Blutzuckermessgerät ohne Teststreifen verwendet werden, sodass keine Folgekosten entstehen. Diese Geräte sind jedoch recht neu und noch nicht breit am Markt vertreten. Außerdem haben viele Diabetiker Probleme mit der Vorstellung, dauerhaft einen Fühler mit Nadel am Körper zu tragen, da es den Alltag zusätzlich zu Einschränkungen führen kann. Auch werden sie nicht von allen Krankenkassen übernommen, da häufig Langzeittests fehlen. Im Test wurde diese Kategorie daher außen vor gelassen. In der Top-5-Liste erhalten Sie einen Überblick über die besten Blutzuckermessgeräte im Jahr 2019. Wenn Sie ein Blutzuckermessgerät mit Sensor unter 50 Euro kaufen möchten, werden Sie in der Top-5-Liste sicher ein passendes Gerät für Ihren Bedarf finden.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Beurer GL 40

 

Als bestes Blutzuckermessgerät und damit als Testsieger konnte sich das mit Knopfzellen betriebene Gerät von Beurer durchsetzen. Zwar ist es nicht perfekt, bietet aber von allen getesteten Modellen das beste Preis-Leistungsverhältnis und überzeugt durch recht schnelle und präzise Messwerte bei recht einfacher Anwendung du Handhabung. (Vorsicht! Die Anwendung muss exakt gemäß Anleitung erfolgen.)

Durch den extrabreiten beleuchteten Teststreifen lässt sich die Messung sehr einfach durchführen. Mit einer Blutmenge von nur 0,6 µl ist das Gerät in der Lage, innerhalb von etwa 5 Sekunden ein sehr genaues Messergebnis zu liefern. Das Display ist angenehm groß und ebenfalls beleuchtet und zeigt die Messwerte in mg/dL an. Trotz dessen, dass es sich um ein günstiges Blutzuckermessgerät handelt, kann sich der Lieferumfang durchaus sehen lassen.

Neben dem Gerät selbst liegen der Lieferung eine komfortable und einfache Stechhilfe sowie eine AST-Kappe, 5 Lanzetten, 5 Teststreifen sowie ein Etui und ein Tagebuch bei. AST-Messungen an alternativen Körperstellen sind ebenfalls kein Problem, sodass Sie Verhornungen an schmerzempfindlichen Stellen gezielt vermeiden können. Zudem verfügt das Gerät über eine integrierte Blutmengenkontrolle, sodass Falschmessungen aufgrund zu geringer Menge effektiv verhindert werden können.

Dank der 480 verfügbaren Speicherplätze für Messergebnisse haben Sie stets einen guten Überblick über Messwerte nach Datum und Uhrzeit und können Verläufe und Veränderungen schnell und einfach ermitteln. Wenn Sie eine zusätzliche Übersicht gewinnen möchten, können Sie mit dem Kabel und per separat erhältlicher Software zudem alle Daten an den PC übertragen Die Daten sind mit Diabass und SiDiary kompatibel).

Der größte Nachteil am Gerät ist, dass der Bluttropfen sehr exakt auf dem Teststreifen platziert werden muss, andernfalls werden teilweise falsche (zu niedrige) Werte ermittelt, was sehr gefährlich werden kann. Es ist daher dringend zu empfehlen, das Gerät vorher unter ärztlicher Aufsicht oder über einen Vergleich mit dem bisher genutzten Gerät für sich selbst zu „eichen“, indem die Messergebnisse bei entsprechend korrekter Handhabung und Durchführung auf Korrektheit hin überprüft werden. Als Erstgerät für Einsteiger ist das Modell daher nur bedingt geeignet.

Der Testsieger unter den besten Blutzuckermessgeräten konnte im Test insgesamt auf ganzer Linie überzeugen. Ob sich die Anschaffung auch für Sie lohnt, können Sie schnell entscheiden, indem Sie die Vor- und Nachteile abwägen, die wir im Folgenden für Sie nochmals kurz zusammengefasst haben.

Vorteile
Preis-Leistungs-Verhältnis:

Das Gerät von Beurer überzeugt durch einen günstigen Preis in Verbindung mit einer insgesamt guten Ausstattung und Funktionalität, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut ist.

Messwerte:

Entscheidend für ein gutes Blutzuckermessgerät sind exakte und schnelle Messwerte. Beides erfüllt das GL 40.

Benötigte Blutmenge:

Das Gerät benötigt leidlich 0,6 µl Blut, um exakte Werte zu ermitteln und verfügt zudem über eine Mengenkontrolle um Falschmessungen aufgrund einer zu geringen Menge zu verhindern.

Display:

Das Display ist groß, sehr gut lesbar (auch für Brillenträger ohne Brille) und beleuchtet.

Lieferumfang:

Unter Berücksichtigung des Preises ist – wie im Testbericht bereits erwähnt – der Lieferumfang unterm Strich gut.

Speicher:

Das Modell bietet 480 Speicherplätze, sodass Sie stets einen guten Überblick über die letzten Messergebnisse nach Datum und Uhrzeit haben.

Datenübertragung:

Dank USB-Verbindung lassen sich die Daten an Diabass oder SiDiary übertragen.

Nachteile
Auftragung des Bluttropfens:

Der Bluttropfen muss sehr exakt auf dem Teststreifen aufgetragen werden, sonst können die Messwerte schwanken und sogar deutlich zu niedrig sein.

Nur mg/dL:

Leider lässt sich die Anzeige nicht auf mmo/L umstellen.

Kaufen bei Amazon.de (€1.88)

 

 

 

 

smartLAB

 

Das umfangreiche Set von smartLAB überzeugt durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und günstige Folgekosten, da die Teststreifen von SmartLAB ebenfalls sehr günstig nachgekauft werden können. Das Gerät benötigt zur korrekten Ermittlung des Blutzuckerspiegels lediglich 0,6 µL kapillares Vollblut und kann bis zu 360 Messwerte inklusive Datum und Uhrzeit speichern. Dadurch haben Sie auch ohne Datenübertragung an einen PC stets eine gute Übersicht über Ihre Messverläufe.

Die Messdauer ist mit etwa 5 Sekunden entsprechend kurz und die Handhabung insgesamt ist unkompliziert und schnell. Die Messung erfolgt in mg/dl bzw. mmo/L, je nachdem, welche Messmethode Sie verwenden. Beachten Sie, dass Sie unbedingt die smartLAB pro Teststreifen, nicht die herkömmlichen smartLAB nG Teststreifen verwenden! Im Lieferumfang befinden sich neben dem Gerät selbst noch 10 smartLAB pro Teststreifen, eine ausführliche und gute Bedienungsanleitung, 10 smartLAB Lanzetten, eine Stechhilfe sowie ein strapazierfähiges Softcase, eine Kurzanleitung sowie ein Kontrollstreifen.

Die zwei benötigten AAA 1,5 Volt-Batterien sind ebenfalls bereits im Lieferumfang enthalten. Die mitgelieferte Stechhilfe funktioniert zwar, ist aber im Vergleich zu den Modellen der Mitbewerber nicht so gut verarbeitet und auch nur unzureichend in der Anleitung beschrieben. Dieser Umstand trübte den Gesamteindruck des Sets etwas. Da das Gerät an sich aber einfach zu bedienen ist und im Test stets exakte Werte anzeigte, konnte das Set insgesamt dennoch auf ganzer Linie überzeugen, was insbesondere auf den sehr günstigen Preis zurückzuführen ist.

Ob sich die Anschaffung des Modells von SmartLAB für Sie lohnt, können Sie am besten abwägen, wenn Sie die Stärken und Schwächen des Modells in der Gegenüberstellung noch einmal in Ruhe betrachten.

Vorteile
Preis-Leistung:

Das Set ist sehr günstig, auch hinsichtlich der Folgekosten, sodass sich insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt.

Blutmenge:

Zur korrekten Messung werden lediglich 0,6 µL Blut benötigt.

Speicher:

Dank einem Speicher, der 360 Messwerte speichert, haben Sie stets einen guten Überblick über die letzten Messungen.

Display:

Das Display ist sehr groß und gut lesbar, auch wenn Sie normalerweise eine Lesebrille tragen.

Anzeige variabel:

Sie können sich die Ergebnisse wahlweise in mg/dl oder in mmo/L anzeigen lassen.

Nachteile
Stechhilfe:

Die im Lieferumfang enthaltene Stechhilfe kann nicht vollends überzeugen, denn sie ist nicht gut verarbeitet.

Zu Amazon

 

 

 

 

S&D CodeFree 

 

Das Starterset von S&D konnte im Test durch eine einfache Handhabung, die kompakte Bauweise sowie gute Verarbeitung überzeugen. Die benötigten Verbrauchsmaterialien sind günstig und im Starterset sind bereits 10 Teststreifen, 10 Lanzetten sowie eine Stechhilfe, Batterien und ein Etui enthalten.

Da Sie das Blut an einer beliebigen Stelle am Körper entnehmen können und die Messergebnisse stets genau bleiben, ist die Anwendung besonders komfortabel und einfach. Das Gerät bietet 500 Speicherplätze zur Speicherung Ihrer Messwerte nach Datum und Uhrzeit. Dadurch haben Sie stets einen guten Überblick über den Messverlauf. Das Messergebnis kann innerhalb von etwa 5 Sekunden abgelesen werden.

Negativ wirkte sich im Test jedoch aus, dass die Teststreifen leicht verhaken können und die Messergebnisse im Vergleich zu Referenzmessungen teilweise außerhalb des Toleranzbereiches abwichen.

Die Differenzen kommen zustande, wenn die benötigte Blutmenge nicht exakt eingehalten wird oder das Blut nicht exakt auf dem Teststreifen platziert wurde. Dies führte im Test zu einer deutlichen Abwertung des ansonsten eigentlich guten Gerätes von S&D.

Das kompakte Gerät von S&D ist insgesamt solide verarbeitet und überzeugte die Tester – wenn auch nicht alle. Ob es für Sie in Frage kommt, sollten Sie daher vor dem Kauf sorgfältig anhand der Vor- und Nachteile abwägen:

Vorteile
Verarbeitung:

Die Verarbeitung des Modells ist solide und es ist zudem sehr handlich und kompakt gebaut.

Lieferumfang:

Im Lieferumfang ist für den Anfang alles enthalten, inklusive eines praktischen Etuis zur Aufbewahrung.

Speicher:

Dank 500 Speicherplätzen haben Sie stets einen guten Überblick über die letzten Messwerte.

Folgekosten:

Die Verbrauchsmaterialien sind günstig, sodass die Folgekosten gering sind.

Nachteile
Teststreifen:

Das Auftragen des Blutes sowie das Einlegen des Teststreifens müssen sehr exakt erfolgen, dadurch ist das Gerät für Anfänger nicht so gut geeignet.

Messergebnisse:

Da die Teststreifen beim Einlegen leicht verhaken, weichen die Messwerte mitunter dadurch zu stark ab.

Zu Amazon

 

 

 

 

ACCU CHEK Aviva II 

 

Das handliche und gute Modell von Roche überzeugt durch eine sehr gute Verarbeitungsqualität, eine sehr gute Stechhilfe sowie ein insgesamt gutes Preis-Leistungsverhältnis, auch wenn es preislich im oberen Mittelfeld unter den Testgeräten im Preiseinstiegsbereich liegt.

Im Lieferumfang sind 10 Teststreifen, eine 6-fach Lanzette sowie ein Etui enthalten. Der große Vorteil bei der Anwendung liegt insbesondere auch in der 6-fach Lanzette. Sie ermöglicht eine einfache und schnelle Anwendung auch unterwegs, da Sie zwischen sechs integrierten Nadeln wählen können, welche Sie verwenden möchten.

Auch die Tatsache, dass die Verbrauchsmaterialien (Teststreifen und Nadeln) sehr günstig sind, konnte überzeugen. Insgesamt misst das Gerät präzise, die Anleitung ist leicht verständlich und ausführlich und die Verarbeitung ist durchweg gut.

Lediglich der etwas höhere Preis im Vergleich zu einfachen Einstiegsmodellen könnte einige Tester etwas abschrecken, muss es aber nicht, denn die Investition lohnt sich.

Unterm Strich überzeugt das Modell von Roche. Ob es auch für Sie in Frage kommt, sollten Sie anhand der folgenden Gegenüberstellung für sich selbst nochmals genau abwägen.

Vorteile
Verarbeitung:

Die Verarbeitung des Modells ist insgesamt sehr gut und es ist zudem sehr handlich.

Stechhilfe:

Die Lanzette ist sehr gut, bietet sechs verschiedene Nadeln und kann auch unterwegs sehr gut verwendet werden.

Folgekosten:

Die Folgekosten sind unterm Strich günstig.

Messergebnisse:

Die Erfahrung mit dem Blutzuckermessgerät hat gezeigt, dass die Ergebnisse zuverlässig sind und stets innerhalb des Toleranzbereiches liegen.

Display:

Das Display ist groß und gut lesbar und die Einheiten können je nach Bedarf gewählt werden.  

Blutmenge:

Bereits eine sehr geringe Blutmenge reicht aus, um exakte Ergebnisse zu erhalten.

Nachteile
Preis:

Der Preis liegt deutlich über dem für die meisten anderen Einstiegsgeräte, sodass es nicht unbedingt für jeden in Frage kommt.

Kaufen bei Amazon.de (€13.99)

 

 

 

 

Medisana 79305 GlucoDock

 

Die Idee ist genial: Per iPod, iPad oder iPhone den Blutzuckerspiegel messen und gleich im Smartphone die Werte in der passenden App speichern. Die Lösung hierfür ist ein kleiner Dongle, der unten am Gerät eingesteckt wird und mit nur 0,6 μl Blut wird der Messwert innerhalb von 5 Sekunden ermittelt.

Die Menüführung der App ist hervorragend und es können mehrere Benutzerprofile angelegt werden, es gibt eine Tagebuchfunktion und im Lieferumfang sind eine passende Lanzette, Teststreifen sowie ein Etui enthalten.

Die Übertragung der Daten erfolgt per verschlüsselter Bluetoothverbindung, was im Test sehr einfach und unkompliziert funktionierte. Leider – das ist das große Manko – sind die Testergebnisse teilweise stärker abweichend, als es der Toleranzbereich im Test zuließ, was zu einer starken Abwertung des ansonsten sehr guten Gerätes führte.

Entsprechende Verbrauchsmaterialien sind ebenfalls günstig zu haben, sodass es sich trotz der Schwäche gut für den Einsatz unterwegs eignet, um einen schnellen Richtwert zu erhalten.

Wer unterwegs ein kompaktes Messgerät sucht und nicht die etwas größeren Modelle mit sich herumtragen möchte, für den könnte der GlucoDock für’s iPhone sehr interessant sein. Welche Vorteile und Nachteile er bietet, können Sie der nachfolgenden Gegenüberstellung nochmals entnehmen.

Vorteile
Kompakt:

Die Bauweise ist sehr kompakt, da das Gerät ohne Display auskommt.

Bedienung:

Die Bedienung über die App am Handy ist sehr einfach und komfortabel.

Blutmenge:

Die benötigte Blutmenge liegt bei nur 0,6 μl, was sehr wenig ist.

Funktionalität:

Dank der direkten Verbindung zur App haben Sie automatisch ein integriertes Tagebuch und damit eine gute Übersicht über die vergangenen Messungen. Dank Bluetooth-Verbindung ist die Datenübertragung zudem drahtlos und einfach.

Folgekosten:

Die Verbrauchsmaterialien sind günstig zu bekommen, sodass die Folgekosten gering sind.

Nachteile
Nur Apple:

Das Gerät ist nur mit iPhone, iPod Touch und iPad kompatibel. Android-Geräte gehen leer aus.

Messgenauigkeit:

Die Messgenauigkeit weicht teilweise von den Realwerten zu stark ab, sodass es für die alleinige Nutzung nicht geeignet ist, sondern nur als Zweitgerät, beispielsweise unterwegs.

Zu Amazon

 

 

 

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