Beste Turntables

Letztes Update: 22.04.19

 

Turntable – Test 2019

 

 

Wenn Sie den besten Turntable suchen, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Um das beste Modell zu finden, müssen Sie sich vor dem Kauf über wichtige Kriterien wie Verarbeitung und Funktionsweise und natürlich insbesondere mit dem Tonabnehmer und dem Antrieb befassen, denn dies ist bei einem Plattenspieler das Wichtigste. Dies macht die Recherche entsprechend aufwändig. Falls Ihnen dies allerdings zu aufwändig ist und Sie lieber eine schnelle aber dennoch gute Kaufentscheidung treffen möchten, sind Sie hier richtig, denn wir haben den Rechercheaufwand bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen den DT 400 USB von Dual sehr empfehlen, denn das Gerät überzeugt durch eine gute Ausstattung inklusive USB-Schnittstelle und eine sehr gute Verarbeitung zum fairen Preis. Alternativ ist auch das Modell Rpm 1.3 Genie von Pro-ject sehr empfehlenswert, denn der manuelle Plattenspieler ist kompakt gebaut, hochwertig verarbeitet und lässt sich komfortabel handhaben.  

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Plattenspieler Kaufberatung

 

Wer einen Plattenspieler kaufen möchte, hat nach wie vor die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Abgelöst von CDs und MP3s wurden Schallplatten nie, auch wenn die Verkaufszahlen natürlich eine andere Sprache sprechen. Die Plattenspieler-Verkäufe hingegen steigen seit einigen Jahren wieder an. Die Einsatzbereiche von Turntables sind allerdings sehr unterschiedlich, sodass als bester Turntable für Ihre Zwecke nur ein Modell in Frage kommen sollte, das Ihren Anforderungen auch gerecht wird. Vor einem Preisvergleich möchten wir Ihnen daher die Empfehlung geben, sich mit der Funktionsweise, den unterschiedlichen Typen und Ausstattungsmerkmalen zu befassen. Denn ein günstiger Turntable bietet im Vergleich zu einem High-End-Modell in der Regel einen deutlich geringeren Funktionsumfang. Abschließend haben wir Ihnen eine Top-5-Liste der besten Turntables des Jahres 2019 zusammengestellt, die wir im Test ermittelt haben.

Funktionsweise eines Turntables

 

Im Prinzip sind Plattenspieler recht einfach aufgebaut, denn jeder besteht aus einem Spieler mit Tonarm und dem Tonabnehmer. Plattenspieler können dabei in der Regel auf entweder 33 oder 45 Umdrehungen pro Minute eingestellt werden. Für 12‘‘ Langspielplatten werden 33 Umdrehungen gewählt und für die kleinen 7‘‘ Platten sowie 12‘‘ Maxi-Singles kommen 45 Umdrehungen zum Einsatz.

Zum Anschluss des Plattenspielers kamen früher ausschließlich Phono-Eingänge zum Einsatz, die heute aber nur noch bei höherwertigen AV-Receivern und Verstärkern vorhanden sind. Mit einem Phono-Vorverstärker kann dies aber nachgerüstet werden. Moderne Plattenspieler haben heute in der Regel aber auch andere Anschlussmöglichkeiten per AUX oder auch USB an den PC. Dies trifft insbesondere auf Modelle zu, mit denen Sie auch Schallplatten digitalisieren können.

Was die Grundausstattung angeht, unterscheidet man zwischen manuellen Plattenspielern, bei denen der Tonarm von Hand bewegt werden muss sowie halbautomatischen Plattenspielern, die das Ende der Platte erkennen und den Tonarm zurückführen. Die dritte Bauart sind vollautomatische Plattenspieler, bei denen vom Auflegen des Tonarms bis hin zum Zurückfahren alles vollautomatisch passiert.

 

 

Tonabnehmer, Tonarm und Antrieb

 

Der Tonabnehmer ist beim Plattenspieler für die Umwandlung der mechanischen Schwingungen der Schallplatte in elektrische Spannung zuständig. Dabei unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten. Elektromagnetische Wandler oder Magnetsysteme sind vor allem im Einstiegsbereich üblich. Der Tonabnehmer sorgt dabei für eine hohe Ausgangsspannung, sodass nahezu alle Verstärker mit der Signalübertragung klar kommen. Elektrodynamische Wandler erzeugen die Spannung hingegen durch Induktion, die durch die Bewegung zustande kommt. Sie werden auch als Moving-Coil-Tonabnehmer bezeichnet. Hier wird ein Vorverstärker benötigt, da die Spannung deutlich geringer ist.

Beim Tonarm kommt es neben den bereits geschilderten Unterschieden hinsichtlich der Automatik auch auf weitere Kriterien an. So sollten Sie die beiden Haupt-Tonarm-Typen kennen. Da ist zum einen der Radialtonarm zu nennen, der im Vergleich zum Tangentialtonarm günstiger ist, aber an einer festen Position auf dem Plattenspieler montiert ist. Durch die Bewegung entlang eines Radius entstehen leichter Störgeräusche und Verzerrungen. Auch kann er leichter verrutschen. Der Tangentialtonarm hingegen bewegt sich parallel zur Schallplatte auf einem Schlitten. Man findet diese Bauart aber nur recht selten im Handel, insbesondere auch aufgrund des deutlich höheren Preises.

Beim Antrieb unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten, die wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten:

 

Reibradantrieb:

Hierbei handelt es sich um einen Antrieb, der mit Hilfe einer Gummirolle die Kraft des Motors auf den Plattenteller überträgt. Bis in die 80er Jahre war diese Antriebsart die gängigste. Heute findet man sie aber nicht mehr so oft, da die Tonqualität im Vergleich zu den anderen Antriebsarten hier schlechter ist, da das Rad schwingt.

 

Direktantrieb:

Beim Direktantrieb treibt die Antriebsachse des Motors direkt auch den Plattenteller an. Insbesondere DJs schwören auf diese Antriebsart, da der Plattenspieler schnell einsatzbereit ist und sich gut steuern lässt. Bei sehr günstigen Plattenspielern kann diese Antriebsart aber zu Problemen führen, wenn der Motor leicht ruckelt. Ein hochwertiger Motor ist hier daher unverzichtbar.

 

Riemenantrieb:

Motor und Plattenteller sind beim Riemenantrieb mit einem Gummiriemen verbunden. Der Riemen umschließt dabei den Plattenteller und bewegt ihn. Die Tonqualität ist gut, da Schwingungen durch die Trennung von Motor und Plattenteller reduziert werden.  

Weitere Ausstattungsmerkmale und ideales Einsteigermodell finden

 

Natürlich spielt beim Kauf auch die Nadel eine große Rolle. Man unterscheidet hier zwischen elliptischem und sphärischem Schliff. Üblicherweise besteht die Nadel aus einem Diamanten, es können aber auch Rubine oder Saphire zum Einsatz kommen. Der Schliff des Steins gibt dabei der Art der Nadel den Namen – sphärisch oder elliptisch. Der elliptische Schliff sorgt für eine breitere Erfassung aus den Rollen, wodurch mehr Frequenzen abgedeckt werden. Außerdem wird die Tonausgabe lauter. Allerdings sorgt dies für einen verstärkten Verschleiß der Platten, weshalb DJs oder Anwender, die teure Platten abspielen möchten, eher auf den sphärischen Schliff setzen.

Zusammenfassend empfehlen wir Einsteigern einen Schallplattenspieler mit Riemenantrieb, da durch die Trennung von Motor und Plattenteller die Störfaktoren reduziert werden. Zudem ist die Wartung unkompliziert. Als Tonabnehmer sollte ein Magnetsystem zum Einsatz kommen, da Sie sich hier keine Gedanken um einen Vorverstärker machen müssen. Außerdem sollte der Tonarm halbautomatisch und als Radialtonarm angebracht sein, denn dieser lässt sich am unkompliziertesten bedienen. Was den Nadelschliff angeht, empfehlen wir den sphärischen Schliff, da er die Schallplatten deutlich weniger belastet und daher den Verschleiß reduziert.

 

 

 

Turntable Testsieger – Top 5

 

 

Wenn Sie einen neuen Plattenspieler kaufen möchten, stehen Sie vor einer recht großen Auswahl und es ist teilweise schwierig zu entscheiden, welches Modell für den jeweiligen Bedarf als bester Plattenspieler in Frage kommt. Daher haben wir im Test die beliebtesten Modelle unter die Lupe genommen und die Testsieger zur Top-5-Liste der besten Turntables des Jahres 2019 zusammengefasst. Unabhängig davon, ob für Ihren Anwendungsbereich ein sehr hochwertiger und teurer oder eher ein günstiger Turntable in Frage kommt; in der Top-5-Liste finden Sie empfehlenswerte Modelle unterschiedlicher Preislagen, die alle ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Dual DT 400 USB

 

Als bester Turntable setzte sich das Modell von Dual durch. Er ist in verschiedenen Varianten mit Direktantrieb für DJs oder mit Riemenantrieb, sowie mit hochwertigem Holz- oder Kunststoffgehäuse erhältlich. Dank USB-Schnittstelle lassen sich Schallplatten problemlos digitalisieren, sodass Sie das Gerät auch zum Speichern Ihrer alten Plattensammlung hervorragend verwenden können. Preislich beweg sich das Gerät im Mittelfeld, wodurch sich ein insgesamt sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt.

Die Drehzahl kann auf 33 oder 45 eingestellt werden und dank automatisch aufsetzendem Tonarm sowie Auto-Stop-Funktion am Plattenende ist die Bedienung sehr einfach und komfortabel. Die Tonarmrückführung passiert ebenfalls vollautomatisch. Bei dem Magnet-Tonabnehmer handelt es sich um das AT 3600L System, was für ein gutes Abtasten und eine entsprechend hohe Qualität sorgt. Insbesondere das zweifach kugelgelagerte Tonarmlager konnte die Tester überzeugen, denn es machte einen sehr soliden und guten Eindruck.

Unterm Strich überzeugte für den Alltagsgebrauch insbesondere die Variante mit Aluminium-Plattenteller mit Riemenantrieb und zwiefacher Drehzahl-Auswahl, denn hiermit haben Sie eine gute Flexibilität, gepaart mit einer soliden und robusten Bauweise zu einem sehr guten Preisgefüge. Das Gerät verfügt über einen Staubschutzdeckel und ist mit einer Größe von 473,5 x 37,2 x 12,15 Zentimetern recht kompakt gebaut, sodass es problemlos überall Platz findet. Wer allerdings ein sehr hochwertiges Gerät sucht, wird von der Verarbeitung mit viel Kunststoff gegebenenfalls nicht vollständig überzeugt sein.

 

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Pro-ject Rpm 1.3 Genie

 

Bei dem Modell von Pro Ject handelt es sich um einen manuellen Plattenspieler mit minimalen Abmessungen. Die Oberfläche des Chassis ist in glänzendem Weiß gehalten und der sehr gute Synchronmotor mit zweistufigem Pulley treibt den Plattenteller über einen außen laufenden weißen Silikonring an.

Da der Motor keine mechanische Verbindung zum Chassis hat, werden Vibrationen effektiv unterbunden. Der Plattenteller selbst besteht aus feingewuchtetem Holzfasermaterial und über die vergoldeten Cinch-Buchsen sowie dem mit Masseklemme ausgestatteten Anschlussterminal lassen sich individuelle NF-Kabel zum Phonoeingang des Verstärkers problemlos und mit hoher Qualität anbinden.

Beim Tonarm handelt es sich um einen justierten MM-Tonabnehmer Ortofon 2M Red. Headshell sowie Tonarmrohr sind aus Aluminium gefertigt und erwiesen sich im Test als langlebig und robust gleichermaßen. Insbesondere auch beim Abspielen welliger Platten konnte das Modell sehr überzeugen, da das Gegengewicht durch exzentrische Montage zur Plattentellerebene hin abgesenkt ist. Insgesamt überzeugt das tuningfähige Modell mit seinem abgekoppelten Motor auch ganzer Linie, ist sehr gut verarbeitet und lässt sich zudem leicht einstellen. Lediglich der Arm aus Aluminium wurde von einigen Testern als etwas zu lasch empfunden, was störend ist, wenn Sie etwas höhere Ansprüche haben.

 

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Technics SL 1210 MK2

 

Bei dem Modell von Technics handelt es sich um einen hervorragenden Profi-Turntable, der allerdings ohne Tonabnehmer geliefert wird, sodass dieser separat erworben werden muss. Wer auf professionelle Qualität und eine extrem hochwertige Verarbeitung angewiesen ist oder Wert legt, kommt an dem SL 1210 MK2 kaum vorbei. Das Gerät ist zwar preislich auf einem sehr hohen Niveau angesiedelt, bietet aber im Gegenzug alles, was einen erstklassigen Plattenspieler ausmacht.

Beim Gehäuse handelt es sich um ein Alu-Druckguss-Gehäuse und der Teller wird per Quarz-Direkt-Antrieb zur Rotation gebracht. Der Sockel absorbiert nahezu alle Vibrationen, sodass einem ungestörten Musikgenuss nichts im Wege steht. Auch der Tonarm konnte die Tester begeistern, denn er ist massearm und verfügt über eine qualitativ sehr hochwertige Kardanaufhängung, die auch im Langzeittest überzeugen konnte.

Bei dem MK2 handelt es sich um den Klassiker schlechthin, der in nahezu jedem Club der Welt vertreten ist und das schon seit über 20 Jahren. Wer einen DJ-Turntable sucht, der solide, qualitativ hochwertig und sehr zuverlässig ist, der wird an dem MK2 sehr lange viel Freude haben. Für den einfachen Hausgebrauch ist er allerdings aufgrund des hohen Preises eher uninteressant.

 

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Pioneer PL 990

 

Der PL 990 von Pioneer bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, denn es handelt sich um einen soliden und robusten vollautomatischen Plattenspieler mit einem massearmen Tonarm und einem guten Servermotor. Er bietet zwei Geschwindigkeiten und verfügt über eine Universal-Tonabnehmer-Aufnahme sowie einen integrierten Phono-Entzerrervorverstärker, der das Klangbild verbessert. Im Automatikmodus wird die Nadel im Vergleich zu anderen Vollautoamten zwar gefühlt etwas härter aufgesetzt, in der Praxis erwies sich dies aber noch als grenzwertig und damit gefahrlos möglich.

Preislich liegt das Modell im unteren Mittelfeld und misst insgesamt 42x36x9,4 Zentimeter inklusive Staubschutz. Leider hat sich im Test gezeigt, dass das Modell ein Problem mit etwas zu groß geratenen Schallplatten hat, denn diese können bis zum Tonabnehmer reichen, da der Abstand zum Teller recht knapp bemessen ist.

Dadurch lassen sich größere Platten mit dem Modell leider nicht abspielen. Wen dies nicht stört und wer lediglich auf der Suche nach einem soliden und zuverlässigen Gerät zum gelegentlichen Genuss von Vinylplatten ist, der kommt mit dem Schallplattenspieler von Pioneer auf jeden Fall auf seine Kosten, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut.

 

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Dual DT 210 USB

 

Der DT 210 ist der kleinste und auch günstigste der DT-Serie von Dual. Im Vergleich zu den anderen Modellen aus der Serie ist er mit nur 2,75 Kilogramm sehr leicht und misst nur 35 x 9,5 x 34,8 Zentimeter, sodass er sich sehr gut für den mobilen Einsatz eignet.

Über DJ-Funktionen verfügt er nicht und auch das Auflagegewicht lässt sich im Gegensatz zu den größeren Modellen nicht einstellen. Allerdings kann das Modell dennoch durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis punkten, denn es ist sehr günstig aber gut und solide verarbeitet, sodass Sie lange Freude an ihm haben werden. Als Abtastnadel kommt natürlich eine Diamantnadel zum Einsatz, der Plattenteller ist aus Aluminium gefertigt und das Gehäuse ist aus solidem Kunststoff gefertigt. Die Abdeckhaube ist für ein besseres Handling bei Bedarf abnehmbar. Wenn Sie auf der Suche nach einem günstigen aber soliden Modell zum hören oder Digitalisieren von Platten per USB-Verbindung sind, werden Sie am kleinen Dual DT 210 mit Sicherheit viel Freude haben.

Leider gibt das Gerät im Standby-Modus ein leichtes brummendes Geräusch von sich, das über die Boxen hörbar ist. Dies stört zwar beim Musikhören nicht, kann aber in einem ruhigen Raum durchaus als störend empfunden werden, sodass er gegebenenfalls abgeklemmt werden muss.

 

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