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Beste analoge Synthesizer

Letztes Update: 19.09.19

 

Synthesizer Test 2019

 

 

Analoge Synthesizer Kaufberatung

 

Das Angebot an analogen Synthesizern ist sehr groß, entsprechend sollten Sie sich vor dem Kauf genau überlegen, ob ein analoges Modell das richtige ist oder ob die Nachteile die Vorteile überwiegen. Außerdem sollten Sie sich insbesondere auch mit den Fragen beschäftigen, ob für Sie ein einfacher und günstiger Synthesizer mit oder ohne Keyboard ausreicht und wie viele Stimmen Sie benötigen. Abschließend finden Sie noch eine Empfehlung in Form unserer Top-5-Liste der besten analogen Synthesizer des Jahres 2019, die wir im Test ermittelt haben.

 

 

Analog vs. digital vs. Hybrid-Synthesizer

 

Um herauszufinden, welches Modell als bester analoger Synthesizer in Frage kommt, sollten Sie sich vor einem Preisvergleich zunächst überlegen, ob ein analoges Modell überhaupt das richtige ist oder ob nicht doch eher ein digitaler oder ein Hybrid-Synthesizer für Ihre Zwecke besser wäre. Was die einzelnen Varianten ausmacht und welche Vor- und Nachteile sie bieten, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

Analoger Synthesizer:

Analoge Synthesizer erzeugen die Klänge ausschließlich analog. Dies führt zu einem kraftvollen und lebendigen sowie klaren Sound, der immer ein klein wenig anders klingt und dadurch einen besonderen Charakter hat. Zwar gibt es von der reinen Wellenstruktur der Klänge kaum Unterschiede zu den digitalen Modellen, die wirklich feststellbar wären, Fans von analogen Synthesizern schwören aber auf den besonderen Klang und die Eigenarten, die jede Modellreihe mit sich bringt.

 

Digitaler Synthesizer:

Digitale Synthesizer bieten im Vergleich zu den analogen Modellen eine Reihe von Vorteilen. Insbesondere die Tatsache, dass digitale Oszillatoren sehr stimmstabil sind und immer die korrekte Tonhöhe erzeugt wird, sticht hier heraus. Sie müssen im Gegensatz zu den analogen Vertretern ihrer Art nicht erst warm werden. Einige Methoden der Klangerzeugung sind ganz und gar nur auf digitalen Synthesizern möglich. Hierzu gehören beispielsweise FM- oder Wavetable-Synthese und das Sampling. Nicht zu vergessen ist auch, dass sich Einstellungen deutlich leichter speichern und abrufen lassen.

 

Hybrid-Synthesizer:

Wer sich nicht entscheiden kann, kann auch zum  hybriden Synthesizer greifen. Hier werden die beiden Synthesizer-Arten miteinander kombiniert. In der Regel sind digitale Oszillatoren verbaut, es kommen aber analoge Filter zu Einsatz, was den Klang sanfter und weicher macht. Außerdem werden die Übergänge fließender.

Letztendlich haben beide bzw. alle drei Varianten ihre Vor- und Nachteile, denn nicht umsonst sind analoge Synthesizer nach wie vor sehr gefragt. Überlegen Sie sich vor dem Kauf gut, welche Bauweise für Sie am  ehesten in Frage kommt.

Neben der Bauart stellt sich auch immer die Frage, ob man eher zum Hardware- oder Software-Synthesizer greifen sollte. Wenn Sie es puristisch mögen, bleibt ohnehin nur der analoge Hardware-Synthesizer. Allerdings haben die virtuellen Instrumente schlichtweg den Vorteil, dass sie deutlich variabler und im Studio komfortabler zu nutzen sind. Software Synthesizer gibt es in Form von Audio-Plugins. Hinsichtlich der Klangqualität und Zuverlässigkeit muss man im Vergleich allerdings ein paar Abstriche in Kauf nehmen. Wer aber mit möglichst wenig Equipment und sehr günstig ein großes Repertoire an Klängen aufbauen möchte, für den ist ein Software-Synthesizer ideal.

 

 

Synthesizer mit oder ohne Keyboard

 

Synthesizer gibt es sowohl mit als auch ohne Tasten. Bei bestimmten Modellen können Sie zudem auswählen, ob Sie eine Variante mit oder ohne Tastatur bevorzugen. Auch die Tastenanzahl kann variieren. Gängig sind zum Beispiel Modelle mit 25, 37, 49 oder 88 Tasten. Um die Tastenanzahl abwägen zu können, sollten Sie sich aber zunächst fragen, ob Sie überhaupt eine Tastatur am Synthesizer benötigen.

 

Der große Vorteil ist klar:

Sind Tasten vorhanden, kann der Synthesizer sofort ohne zusätzliches Equipment bespielt werden. Außerdem muss man keine Verkabelung vornehmen und es ist keinerlei Einrichtungsarbeit nötig. Vergessene Kabel oder vergessenes Equipment gehören hiermit der Vergangenheit an. Schlussendlich ist man mit einem Modell mit Tasten natürlich auch deutlich platzsparender und kompakter unterwegs.

 

Es gibt aber auch entscheidende Nachteile:

So sind Modelle mit Tasten nicht nur (deutlich) teurer als vergleichbare Ausführungen ohne Keyboard, sondern sie sind auch praktischer, wenn mehrere Synthesizer bespielt werden sollen. Zudem kann man das passende MIDI-Keyboard ganz nach seinem Geschmack auswählen und ist nicht an die Anordnung am Synthesizer gebunden. Separate Keyboards sind teilweise deutlich besser ausgestattet und bieten mehr Möglichkeiten sowie gegebenenfalls Bedienelemente zur DAW-Steuerung.

Anzahl der Stimmen und parallel spielbarer Sounds

 

Auch die Anzahl der Stimmen spielt eine große Rolle. Monophone Synthesizer haben nur eine Stimme, polyphone Synthesizer hingegen können verschiedene Töne gleichzeitig wiedergeben. Insbesondere wenn Sie Basslinien oder lead-Sounds generieren möchten, kommen Sie um ein polyphones Modell nicht herum. Gleiches gilt auch für Akkorde und Flächen, denn diese zu spielen ist mit einem monophonen Modell schlichtweg nicht möglich. Wenn Sie sich für ein polyphones Modell entscheiden, empfehlen wir darauf zu achten, dass mindestens vier bis acht Stimmen vorhanden sind.

Achten Sie in diesem Zusammenhang auch darauf, ob die Stimmen paraphon oder polyphon erzeugt werden. Nur wenn der Synthesizer Polyphonie beherrscht, kommt für jede Stimme eine komplette Stimmarchitektur inklusive einem eigenen Verstärker, Oszillator und Filter zum Einsatz. Paraphonie-Synthesizer arbeiten mit nur einem Weg für alle Stimmen.

Außerdem spielt die maximal mögliche Anzahl an gleichzeitig spielbaren Stimmen eine große Rolle. Wenn der Synthesizer als alleinige Soundquelle dienen soll, muss er unbedingt multimbral sein! So kann er mehrere Klänge gleichzeitig spielen, sodass beispielsweise Bass, Lead-Sound und andere Sounds parallel ausgegeben werden können. Hierzu muss der Synthesizer mehrere sogenannte Parts bieten. Man findet solche Modelle auch häufig unter der Bezeichnung Workstation.

 

 

Synthesizer Testsieger – Top 5

 

 

Wenn Sie lieber mit einem Synthesizer analog arbeiten, statt einen MIDI-Controller in Verbindung mit einer Software-Synthesizer Lösung zu verwenden, sind Sie hier richtig. Im Test haben wir die beliebtesten Modelle unter die Lupe genommen und die besten Synthesizer des Jahres 2019 in unserer Bestenliste für Sie zusammengefasst. Welches Modell es sich für Sie zu kaufen lohnt hängt dabei natürlich von Ihrem Bedarf und Ihren Erwartungen ab.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Moog Mother-32

 

Als Testsieger und damit bester Synthesizer setzte sich das Modell von Moog durch. Das Gerät überzeugt durch vielfältige Einsatzmöglichkeiten und eine hervorragende Verarbeitung in Verbindung mit einem sehr guten Klang.

Insgesamt misst das Gerät 35,6 x 17,8 x 20,3 cm und ist so konzipiert, dass es sich sowohl für den Eurorack-Einsatz im Modularsystem als auch als Standalone-Gerät sehr gut verwenden lässt. Es handelt sich um einen semi-modularen und monophonen Synthesizer mit voll ausgestatteter Stimme. Das Gerät ist vollständig echtanalog und mit einem spannungsgesteuerten Step-Sequencer ausgestattet. Durch die kompakte Bauweise kann das Gerät problemlos mitgenommen werden oder über die 32 Mini-Klinkenbuchsen in ein Modular-System integrieren.

Für den Standalone-Einsatz liegen zwei Echtholz-Seitenteile bei, die Sie einfach anbringen können. Einen Eurorack-Einbaurahmen müssen Sie bei Bedarf jedoch separat bestellen, er liegt der Lieferung nicht bei. Alle für Moog typischen Ausstattungsmerkmale wie VCO und Ladder-Filter sind natürlich auch beim Mother-32 vorhanden. Die Typenbezeichnung spiegelt die Eigenschaft als 32-Step-Sequencer mit 64 Presets wieder. Durch den LFO, der bis in den Audiobereich schwingen kann, den Noise-Generator sowie ein patch-Feld und zwei spannungsgesteuerte Mixer wird die Ausstattung abgerundet. Zwar liegt das Gerät preislich bereits im oberen Bereich, sodass es sicherlich nicht für jeden Hobbyeinsatz in Frage kommt, durch die gute Verarbeitungsqualität und Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch insgesamt sehr gut.

 

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Korg Microkorg

 

Der Korg Synthesizer liegt preislich im Mittelfeld und überzeugt durch eine gute Ausstattung, solide Verarbeitung und ein unterm Strich sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Soundqualität ist gut und die Bauweise ist sehr kompakt, sodass das Gerät problemlos mitgeführt werden kann. Einzig die recht einfach verarbeitete Tastatur ließ bei dem Modell Anlass zur Kritik.

Unterm Strich bietet das Gerät sehr umfangreiche Möglichkeiten für eigene Sounds, nicht zuletzt auch dank gutem Arpeggiator und Vocoder durch das mitgelieferte Mikrofon. Die Regler und Knöpfe sind gut verarbeitet und durch den guten Klang, die vielseitigen Möglichkeiten ist das Gerät insgesamt sehr empfehlenswert.

Auch ohne stundenlanges Studieren der Bedienungsanleitung kommen selbst Einsteiger schnell zu guten Ergebnissen. Die Ausstattung überzeugt auf ganzer Linie, denn neben 2 Oszillatoren und Noise Generator sind auch umfangreiche Funktionen wie Modulationen, Tastatur mit 37 Tasten, 2 Audio Line-INS sowie umfangreiche Ausgänge, 128 Programme und vielseitige Effekte vorhanden. So kommen sowohl Einstiger als auch Fortgeschrittene voll auf ihre Kosten.

 

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Stylophone Gen X-1

 

Der GEN-X-1 ist ein sehr günstiger Synthesizer mit eingebautem Lautsprecher. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist entsprechend sehr gut. Insbesondere für Einsteiger ist das Modell sehr gut geeignet. Zwar sind die Möglichkeiten etwas eingeschränkt und auch die Verarbeitung ist im Vergleich zu deutlich teureren Modellen sehr viel einfacher, durch den sehr günstigen Preis lohnt sich ein Kauf aber dennoch, denn die wichtigsten Funktionen wie LFO (Recht- und Dreieck-Wellen) sowie Tiefpassfilter, Hüllkurve, Pulsweitenmodulation (PWM) und Schalter für Unteroktaven sind auch hier vorhanden.

 Die Bedienung ist mit dem Eingabestift etwas umständlich und es erfordert ein wenig Übung, hat man den Bogen aber einmal raus, lassen sich mit der Klaviatur und dem Stift sehr gute Klänge erzeugen, die es durchaus auch mit deutlich teureren Geräten aufnehmen können.

Von schrulligen Beats bis hin zu schönen Melodien ist alles möglich, denn jeder Klang lässt sich krümmen, twisten und verzerren, so wie es sich für einen analogen Synthesizer gehört. Wer ein günstiges aber dennoch empfehlenswertes Gerät sucht, der wird hier fündig und kann eine Menge Spaß damit haben.

 

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Waldorf Blofeld 

 

Der Waldorf Synthesizer liegt preislich im oberen Mittelfeld und eignet sich für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Der analoge Synthesizer bietet alle wichtigen Funktionen die man von einem Synthesizer erwartet und durch die breite Palette an organischen Sounds lassen sich völlig neue Texturen und Räumlichkeiten erzielen, die insgesamt für sehr umfangreiche und vielfältige Möglichkeiten sorgen.

Optisch macht das Modell ebenfalls einiges her. Der Klangcharakter ist voll und reichhaltig, denn der Blofeld kann nicht nur warme und organische Sounds produzieren, sondern dank leistungsfähiger Wavetable-Engine haben Sie ein vollumfängliches Synthesizer-System zur Hand, das auf den revolutionären PPG-Synthesizern der 80er basiert. Jeder der drei Oszillatoren verfügt über umfangreiche Funktionen wie Pulse-Wellenform, variabler Pulsbreite, Sägezahn, Dreieck und sogar eine Sinuswellenfunktion, die sonst nur selten in einem analogen Synthesizer zu finden ist.

Da die Bedienung etwas komplexer ist als bei einfachen Modellen, ist es für blutige Anfänger nur bedingt geeignet, denn es ist schon eine Menge Übung notwendig, um vollumfänglich mit dem Gerät zu arbeiten. Insgesamt sind die Einstellmöglichkeiten nahezu unbegrenzt und es stehen zudem mehr als 1.000 Presets zur Verfügung, die die Ausstattung abrunden. Wer ein klanglich hervorragendes Modell sucht und vor einer etwas komplexeren Bedienung nicht zurückschreckt, der erhält hier ein hochwertiges Markenprodukt zum fairen Preis.

 

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Korg Volca  

 

Beim VOLCA BASS handelt es sich um einen analogen Bass-Synthesizer, der durch eine gute Verarbeitung zum günstigen Preis überzeugt. Entsprechend ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.

Die kraftvollen analogen Bass-Sounds lassen ultimative Basslines erzeugen. Dadurch eignet sich das Gerät sowohl als aggressiver Gegenpol zu den Drums als auch für den Rhythmus-Support oder als Groove-Generator. Die Struktur des Modells ist einfach, dennoch überzeugen die Ergebnisse auf ganzer Linie und insbesondere wer im Bereich des Acid House Stils unterwegs ist, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Auch komplexe Patterns lassen sich mithilfe der Sequenzen, die jeden Oszillator separat nutzen, sehr gut erstellen. Die Platzierung von Oszillatoren im Bass-Bereich und gleichzeitig in den Höhen ist ebenfalls möglich, wodurch reichhaltige und volle Bass- und Melodienlinien gleichzeitig erzielt werden können. Durch den Korg Analogfilter sind die Sounds hell und knackig.

Leider ist die Bedienung mitunter etwas fummelig und die recht bescheidenen Anschlussmöglichkeiten in Verbindung mit dem nicht perfekten Step-Sequenzer ließen Raum für Kritik. Berücksichtigt man aber das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, kann das Gerät insbesondere auch für Einsteiger und Fortgeschrittene, die eine günstige Lösung suchen, absolut empfohlen werden.

 

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