Online bezahlen – was sind die sichersten Methoden?

Letztes Update: 24.06.24

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Wer im Internet einkaufen möchte, sollte unbedingt immer auf eine verschlüsselte Datenverbindung achten. Nur wenn das kleine Schloss oben in der Browserleiste geschlossen ist, werden die Daten zum digitalen Geldverkehr sicher online versendet. Doch es gibt auch andere Sicherheitsfaktoren, die Anbieter und Kunden berücksichtigen sollten. 

Beispielsweise verwenden Anbieter wie das beste Online Casino mit PayPal, NetBet, die modernen Schnittstellen des Payment-Dienstleisters, um für eine sichere Datenverbindung zu sorgen. Für Online-Zahlungen gibt es eine Reihe von Zahlungsmethoden, die sicherer für Verbraucher sind, als andere. In diesem Artikel möchten wir sie unter die Lupe nehmen.

 

Der Kauf auf Rechnung ist die wohl sicherste Bezahlmethode im Internet 

Im Internet wird Bestandskunden häufig der Kauf auf Rechnung angeboten. Dabei werden Artikel aus dem Onlineshop zusammen mit der Rechnung verschickt, die nach Erhalt der Ware binnen einer bestimmten Frist beglichen werden muss. Gefällt ein Artikel nicht, kann die gesamte Sendung oder auch nur ein Teil davon anstandslos an den Online-Händler zurückgeschickt werden. 

Die Rechnung wird dann um die entsprechenden Posten gekürzt oder gar nicht bezahlt, wenn die gesamte Bestellung zurückgegeben wird. Beim sicheren Kauf auf Rechnung trägt der Onlinehändler das volle Ausfallrisiko. Für Verbraucher ist diese gängige Bezahlmethode im Internet hingegen besonders sicher. Neukunden müssen bei einigen Anbietern auf den Vorzug eines Rechnungskaufs verzichten, während andere Händler oder regionale Ladengeschäfte auch bei neuen Käufern auf das Zugpferd des Kaufs auf Rechnung setzen.

 

Das SEPA-Lastschriftverfahren gilt als sicher für Online-Zahlungen 

Bietet ein Onlineshop das Erteilen eines SEPA-Mandats an, muss man als Käufer seine Bankdaten inklusive IBAN (bei Auslandszahlungen auch den BIC) angeben. Immer, wenn sensible Nutzerdaten online weitergegeben werden, können sie theoretisch durch Hacker ausgelesen werden. 

Kommt es nach einem SEPA-Lastschriftmandat aber wirklich einmal zu Problemen mit dem Versand einer Bestellung, kann die Gesamtsumme bei der Hausbank innerhalb von acht Wochen zurückgebucht werden.

Das macht das SEPA-Mandat für alle Online-Einkäufe bei unbekannten Händlern interessant, bei denen man noch keine positiven Erfahrungen gesammelt hat. Beim SEPA-Lastschriftverfahren gilt das gesetzliche „Recht auf bedingungslose Rückerstattung“, sodass man auch beschädigte oder versehentlich bestellte Waren leichter erstattet bekommt.

 

Bei der Zahlung per Nachnahme erst nach Erhalt der Ware bezahlen 

Für den Kauf per Nachnahme werden zusätzliche Gebühren fällig, welche die Versandkosten ordentlich in die Höhe treiben können. Die Verbraucherzentrale berichtet detailliert über die Besonderheiten dieser Zahlungsart, die allgemeinhin als sicher gilt. Beim Versand per Nachnahme wird die gesamte Rechnungssumme bei Erhalt der Lieferung fällig. 

Den Gesamtbetrag kassiert der Briefträger, woraufhin man als Kunde eine Bestätigung über die geleistete Zahlung erhält. Die Frist für die gesetzliche Gewährleistung bei Elektroartikeln beginnt mit dem Tag der Übergabe, an dem die Waren inklusive der Nachnahmegebühren bezahlt werden. 

Sendungen per Nachnahme werden meistens nicht von den Nachbarn angenommen und werden auch nicht einfach so in den Briefkasten eingeworfen. Ist man einmal nicht zu Hause, wenn die bestellte Ware per Nachnahmesendung ausgeliefert wird, muss man sie persönlich in der nächsten Postfiliale abholen.

 

Der Kauf per Vorkasse birgt hohe Risiken für Käufer

Immer noch bieten einige Onlinehändler ihre Waren auch per Vorkasse an oder nutzen sogar ausschließlich diese relativ unsichere Bezahlmöglichkeit. Vor allem bei Privatverkäufen über die bekannten Handelsplattformen oder über regionale Kleinanzeigenportale stolpern wir häufig über den Kauf per Vorkasse. 

Dabei wird die Kaufsumme plus möglicher Versand- und Portokosten an den Verkäufer überwiesen, bevor die bestellten Artikel in den Versand gehen. Kommt es zu Problemen mit nicht gesendeten Waren, hat man keine Möglichkeit, eine Zahlung per Vorkasse zurückbuchen zu können. 

In einigen Fällen wird es aber dennoch möglich, sich gegen betrügerisch auftretende Händler nach einer missglückten Bestellung per Vorkasse zur Wehr setzen zu können. Das Kreditkartenunternehmen oder die Hausbank können den Geldausgang zum Online-Händler bestätigen und beim weiteren Kontakt behilflich sein. 

So kann beispielsweise einfacher ein Nachweis eingefordert werden, dass die bezahlten Waren vom Händler auch wirklich verschickt worden sind. Gegen Verlust oder Schäden auf dem Zustellweg mit der Deutschen Post hilft es, immer eine versicherte Versandart auszuwählen.

Wie sicher sind Zahlungen per Kreditkarte im Onlineshop? 

Gibt man die Daten der Kreditkarte auf einer unzureichend gesicherten Webseite ein, können diese von Cyber-Kriminellen abgefangen werden. Zudem sind viele Kreditinstitute derzeit von massiven Phishing-Angriffen betroffen, die immer nach einem ähnlichen Prinzip ablaufen. Anstatt online überall die Kreditkarten preiszugeben, kann diese vergleichsweise teure und mitunter unsichere Bezahlmethode aber abgesichert werden; das funktioniert so:

 

Externe Zahlungsdienstleister können unsichere Zahlungsarten absichern 

Wer sich für die Eröffnung eines Nutzerkontos bei Zahlungsanbietern wie Klarna oder auch Paypal entscheidet, gibt nur dort seine vertraulichen Bank- oder Kreditkartendaten ein. Für die Bezahlung in einem teilnehmenden Online-Shop reicht es anschließend aus, seine beim externen Bezahldienst hinterlegte E-Mail-Adresse einzugeben. 

Nach der Weiterleitung auf die Seite des gewünschten Zahlungsdienstleisters sollte zunächst kurz die URL im Browser kontrolliert werden. So kann man verhindern, auf einer gefälschten Phishing-Seite sensible Bankdaten einzugeben.

Externe Zahlungsdienstleister machen es auch bei einer sonst eher unsicheren Zahlungsart möglich, zusätzlichen Käuferschutz zu erhalten. Bei Problemen mit einer Bestellung lässt sich dann auch das von einer Kreditkarte gezahlte Geld ohne großen Aufwand zurückbuchen. Neben Paypal und Klarna sind dies die derzeit meistgenutzten Alternativen für das sichere Bezahlen im Internet:

2Checkout

Amazon Pay 

Apple Pay 

Fast Spring 

Google Pay 

Stripe 

WePay

 

Mit Kryptowährungen sicher über die Technologie der Blockchain bezahlen 

Um die vielen Herausforderungen in der Selbstständigkeit besser meistern zu können, investieren zahlreiche Jungunternehmer in digitale Währungen. Diese können bis zu einem bestimmten Grad wie konventionelle Zahlungsmittel auch beim Bezahlen im Internet verwendet werden. Die Besitzrechte sind beim Geldtransfer über die Blockchain jederzeit nachverfolgbar, weshalb digitale Tokens auch für die moderne Vertragsgestaltung eingesetzt werden. 

Zwar sind Smart Contracts überaus sicher, eine Zahlung in einer Kryptowährung lässt sich aber nicht so ohne Weiteres wieder an den Absender zurückbuchen. Wer sicher mit Bitcoin, Ethereum & Co. online zahlen möchte, kann diese Transaktionen aber ebenso wie eine Bezahlung mit der Kreditkarte über eine externe E-Wallet absichern. 

Kryptowährungen sind für Privathalter und Selbstständige nicht zuletzt daher überaus interessant als Zahlungsmittel, da sie nach einer Spekulationsfrist von 12 Monaten steuerfreie Gewinne abwerfen; ähnlich wie bei Aktiendepots.

Bislang ist es aber nur in Amerika möglich, direkt aus einer E-Wallet heraus in digitalen Coins bezahlen zu können. In Deutschland muss man den Umweg über einen Online-Broker gehen, der den Kryptohandel über Umwege mit Paypal ermöglicht. Andere Online-Aktiendepots sind nicht mit der Paypal App kompatibel.

 

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