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Beste Wärmeleitpasten

Letztes Update: 25.08.19

 

Wärmeleitpaste Test 2019

 

 

Wenn Sie eine neue CPU verbauen möchten, die noch keine Wärmeleitpaste enthält, macht es Sinn, die beste Wärmeleitpaste zu finden. Dies ist mitunter aber nicht so einfach, denn die Auswahl ist sehr groß. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zunächst mit der Zusammensetzung der Pasten zu befassen, bevor Sie sich näher mit der Aufbringung, der Dosierung und dem Preis befassen. Falls Ihnen dies jedoch zu aufwändig ist und Sie lieber einfach nur schnell eine gute Wärmeleitpaste finden möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen die Paste NT-H1 von Noctuna sehr empfehlen, denn sie lässt sich gut dosieren, ist natürlich nicht leitend und bietet sehr gute thermische Eigenschaften zum günstigen Preis. Alternativ ist auch die Paste MX-2 von Arctic sehr empfehlenswert, denn sie hat sehr gute thermische Eigenschaften, ist hochwertig verarbeitet und ist natürlich nicht leitend.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Wärmeleitpasten Kaufberatung

 

Als Laie ist es nicht so einfach, die beste Wärmeleitpaste zu finden, denn sowohl das Angebot als auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Pasten sind mitunter sehr groß. Unsere Empfehlung lautet daher, sich vor einem Preisvergleich bzw. bevor Sie einfach blind eine günstige Wärmeleitpaste kaufen, zunächst mit der Zusammensetzung der Pasten, den Einsatzbereichen und dem Auftragen zu befassen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir im Test die besten Wärmeleitpasten des Jahres 2019 für Sie ermittelt und abschließend zusammengefasst.

Zusammensetzung von Wärmeleitpasten

 

Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten von Wärmeleitpasten bzw. Kühlpasten, wie sie auch bezeichnet werden. Die Effizienz und Wärmeleitfähigkeit hängt stark von den verwendeten Bestandteilen der Paste ab. Daher werden sie auch nach Zusammensetzung klassifiziert. Welche beiden Arten von Wärmeleitpasten es gibt, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

 

Silikonbasierte Wärmeleitpasten:

Bei diesen Pasten kommt Silikon als Hauptbestandteil zum Einsatz. Es kommen zusätzlich häufig auch Metalloxide wie Aluminium, Zink oder Silber zum Einsatz. Die Wärmeleitfähigkeit ist insgesamt gut, aber nicht ideal. Daher ist eine Wärmeleitpaste mit Silikon für anspruchsvolle Prozessoren und übertaktete Systeme nicht geeignet.

 

Wärmeleitpasten mit Metalloxiden:

Hier ist die Basis kein Silikon, sondern flüssiges Metall. Häufig bestehen sie aus Gallium mit Aluminium, Kupfer, Silber oder Grafit. Im Vergleich zu silikonbasierten Pasten ist die Leitfähigkeit bis zu neun Mal besser, sodass sie sich auch für übertaktete Systeme eignet. Allerdings leitet die Paste den Strom, sodass es zu Kurzschlüssen kommen kann. Zudem greift die Paste Aluminium an, wenn Gallium enthalten ist.

Achten Sie neben der Zusammensetzung und dem wärmeleitenden Stoff auch auf den Lieferumfang. So liegen nicht immer Reinigungstücher oder Spatel im Lieferumfang enthalten. Außerdem macht es wenig Sinn, eine Paste mit großem Fassungsvermögen zu kaufen, wenn Sie nur einmalig eine Paste auftragen möchten. Denn hier reicht auch eine sehr kleine Tube bzw. ein einziges Pad völlig aus.

 

 

Wichtige Anwendungshinweise

 

Wenn Sie sich für eine Wärmeleitpaste mit Metalloxiden entscheiden, müssen Sie zwei wichtige Dinge beachten. Solche Flüssigmetall-Pasten dürfen keinesfalls auf Aluminium aufgetragen werden, denn durch die chemische Reaktion können Prozessor oder Kühlkörper irreparabel beschädigt werden. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass Metalloxid-Wärmeleitpasten elektrisch leitend sind. Hier ist häufig auch Gallium enthalten, das Aluminium geradezu auffressen und in seiner Stabilität und Struktur beschädigen kann.

Um herauszufinden, welche Paste für Ihr Gerät am besten geeignet ist, helfen Produkttests aber auch Kriterien, die Sie selbst prüfen können. Hierzu gehören die Effizienz der Wärmeleitfähigkeit, die maximal mögliche Nutzungsdauer oder auch die Verträglichkeit mit den verschiedenen Materialien. Befassen Sie sich zudem genau mit dem Auftragen der Paste, denn wenn hier Fehler gemacht werden, lassen sich diese später nur sehr schwer beheben, wenn überhaupt. Die Paste muss immer exakt so aufgetragen werden, wie angegeben und es dürfen nur Pasten verwendet werden, die vom Prozessorhersteller in ihrer Materialzusammensetzung freigegeben sind. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie stets auf eine Wärmeleitpaste auf Silikonbasis setzen, denn hier verzichten Sie zwar auf Wärmeleitfähigkeit, gehen aber kein sonstiges Risiko ein.

Auftragen der Pasten

 

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Wärmeleitpaste gleichmäßig aufgetragen wird. Idealerweise liegt der Paste daher ein kleiner Spatel bei, denn mit der Tube allein ist es mitunter schwierig, die Paste gleichmäßig zu verteilen. Noch besser funktioniert ein kleiner Pinsel, allerdings liegt ein solcher in der Regel nicht bei.

Ist die Paste einmal aufgetragen, müssen Sie beachten, dass sie nach einer gewissen Zeit erneuert werden müssen. Um dies durchführen zu können, ist es wichtig, dass sich die Paste wieder vollständig entfernen lässt, denn es dürfen keine Rückstände auf dem Prozessor verbleiben. Bevor Sie eine Wärmeleitpaste erneuern, sollten Sie daher Reinigungsalkohol mit einem Gehalt von mindestens 70% zur Hand haben. Alternativ gibt es auch Wärmeleitpasten-Entferner, der allerdings deutlich teurer ist. Die Paste sollte erneuert werden, wenn Sie dauerhaft hohe Temperaturen bei Ihrer CPU feststellen. Es ist daher empfehlenswert, hin und wieder mit Tools wie CPU-Z die Temperatur zu überprüfen.

Sollten Sie sich das Auftragen der Pasten nicht zutrauen, gibt es auch die Alternative, Wärmeleitpads zu verwenden. Diese sind nicht flüssig und werden direkt auf die CPU geklebt und sind bereits in der richtigen Dosierung vorbereitet. Wer heute eine neue CPU kauft, der wird feststellen, dass hier sehr häufig bereits Wärmeleitpads aufgetragen sind.

 

 

Wärmeleitpaste Testsieger – Top 5

 

 

Wärmeleitpasten optimieren die Wärmeübertragung zwischen zwei Objekten und besitzen eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Vor allem bei Montageflächen von Kühlkörpern, die Risse, Rillen oder Erhöhungen sowie Vertiefungen aufweisen, ist der Einsatz der Pasten sinnvoll. Genutzt werden sie im Privatbereich natürlich überwiegend zwischen CPU bzw. GPU und Kühler, damit eine bestmögliche Kühlwirkung erzielt werden kann. Neben der Elektronik können Wärmeleitpasten aber auch im Motorenbau oder bei Heiz- und Kühlgeräten eingesetzt werden. Wenn Sie eine gute Wärmeleitpaste suchen, werden Sie bei unserem Produktvergleich sicher fündig. Wir haben in der Kategorie “Beste Wärmeleitpasten 2019” die fünf Favoriten für sie zusammengestellt.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Noctuna NT-H1

 

Der Testsieger unter den Wärmeleitpasten ist die NT-H1 von Noctuna – die günstige Wärmeleitpaste bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie ist in einer hochwertigen Zusammensetzung hergestellt und bringt eine herausragende Leistung beim Einsatz in den verschiedensten Bereichen mit.

Die handliche Größe lässt sich gut bedienen und die Form einer Spritze liegt gut in der Hand und dosiert die benötigten Mengen auf beste Weise. Die Benetzungs- und Verteilungseigenschaften präsentieren sich damit exzellent – es kann immer genau so viel auf die zu bearbeitende Fläche aufgetragen werden, wie nötig ist.

Damit gibt es keinen Überschuss und die Unebenheiten auch kleiner Flächen werden flächendeckend benetzt. Die Dosierung ist stets leicht und effizient, was die Anwendung sehr komfortabel macht. Dabei garantiert die Paste Stabilität für eine lange Zeit und es muss nicht nachgearbeitet werden.

Weiterhin ist die beste Wärmeleitpaste im Test nicht elektrisch leitend und korrodiert auch nicht, was die empfindlichen elektronischen Bauteile und Flächen bestmöglich schont. Geeignet ist die Paste damit sogar auch für Kompressor-Kühler. Die Menge reicht – wenn Sie ein wenig geübt sind – für etwa sieben bis zehn Anwendungen an CPUs aus, denn es befinden sich nur 3,5 g in der Spritze. Für größere Flächen und andere Anwendungsbereiche müssen Sie gegebenenfalls mehrere Stück kaufen oder auf eine Paste zurückgreifen, die in größeren Mengen angeboten wird. Wenn Sie auf eine hohe Qualität zu einem günstigen Preis setzen wollen, ist dieses Produkt eine klare Empfehlung, denn es eignet sich sowohl für den privaten als auch den professionellen Einsatz. Natürlich ist die Wärmeleitpaste hervorragend für CPUs und GPUs verwendbar.

 

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Arctic MX-2

 

In einer Menge von 4,54 g wird die Paste MX-2 von Arctic geliefert. Damit ist sie insbesondere für den Privateinsatz ideal und sie bietet eine hohe Performance. Wer geübt im Umgang mit den Pasten ist, wird mit einer Tube locker sieben bis zehn Anwendungen durchführen können. Natürlich hängt dies aber auch von der Größe der zu kühlenden Fläche ab. Die leistungsstarke Wärmepaste hat eine extrem hohe Wärmeleitfähigkeit bei einem niedrigen thermischen Widerstand, was sie in vielen Bereichen nutzbar macht.

Konzipiert ist sie aber speziell für die Verwendung mit Computerprozessoren. Dank der Spritzenform lässt sich die Paste auch auf kleinen Flächen präzise und wirkungsvoll auftragen. Sie ist aus hochwertigen Kohlenstoff-Mikropartikeln gefertigt und damit besser geeignet und vor allem leichter dosierbar als Flüssigmetall. Dank der hohen Wärmeleitfähigkeit wird die Wärme von CPU und GPU in Sekundenschnelle und sehr effizient abgeführt. Die Konsistenz der weißen Paste ist auch für Laien optimal aufzutragen. Bei sehr kleinen Bauteilen muss einfach nur ein kleiner Punkt aufgetragen werden, so werden auch etwaige Lufträume vermieden, denn die Paste verteilt sich durch Druck perfekt.

Des Weiteren ist sie absolut metallfrei und damit nicht elektrisch leitend, was Kurzschlüsse ausschließt – der perfekte Schutz für Ihren PC oder Laptop. Die qualitativ hochwertige Wärmeleitpaste ist sehr lange haltbar. Wenn Sie einmal ordnungsgemäß aufgetragen wurde, kann sie bis zu 8 Jahre lang auf der CPU bleiben, ohne erneuert werden zu müssen. Zwar ist das Dosieren mitunter etwas schwieriger, wenn Sie noch ungeübt sind, dennoch überzeugte das Produkt im Test auf ganzer Linie und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

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Cooler Master MasterGel

 

Mit einer Füllmenge von 99,8 g ist die Wärmeleitpaste von Cooler Master perfekt geeignet für großflächige oder professionelle Anwendungen. Die graue Paste findet im Bereich von Computern ihren Einsatz und bringt eine extrem hohe Wärmeleitfähigkeit von 11 W/mk mit. Dank der hochwertigen Nano-Diamant-Partikel kann in einem breiten Temperaturbereich von -50 bis hin zu 150 °C gearbeitet werden. Auto-Oxidation oder Erosion werden langfristig vermieden, was das Material optimal schützt und eine hohe Langlebigkeit garantiert.

Überschüsse trocknen durch die geringe Viskosität nicht so schnell aus und neigen nicht zu Zerbröselung, damit können sie leicht entfernt werden, was ein sehr sauberes Arbeiten ermöglicht. Entwickelt wurde die effiziente und günstige Wärmeleitpaste vor allem für Anwender, die CPUs, GPUs und Chipsätze mit einer hohen Performance mit einer optimalen Wärmeleitfähigkeit ausstatten möchten. Das Produkt ist natürlich nicht leitend, was Kurzschlüsse verhindert und die elektronischen Geräte schützt.

Beachten Sie aber, dass die Paste sehr dickflüssig ist und zudem etwas strenger riecht. Dadurch bleibt die Viskosität zwar sehr lange erhalten, das gleichmäßige Auftragen ist für Einsteiger aber etwas schwieriger als bei manch anderer Paste.

 

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BONYX TC-009-3X

 

In einem hervorragenden Verhältnis von Preis und Leistung präsentiert sich auch die Paste für die Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit von BONYX. Als 3er Pack bringt sie eine stattliche Menge von 18,1 g mit und ist damit für zahlreiche Anwendungen im Bereich GPUs und CPUs verwendbar. Die Wärmeleitfähigkeit ist mit >1.0W/mK sehr hoch und damit auch für den Profieinsatz durchaus sehr gut geeignet.

Die graue Paste ist natürlich antistatisch und bietet damit einen umfassenden Schutz Ihrer empfindlichen elektronischen Bauteile. Weiterhin härtet sie nicht vollständig aus, was ein Bröseln der Paste vermeidet und Überschüsse leicht entfernbar macht. Auch ist die Wärmepaste nicht ätzend und schont damit bei Gebrauch Ihre Gesundheit und Ihre Haut, falls mal etwas daneben geht. Dies dürfte insbesondere Anwender freuen, die noch nicht so versiert im Umgang mit den Kühlpasten sind.

Die Spritzen sind sehr handlich und griffig, damit ist ein präzises und auch sehr genaues Arbeiten ohne Probleme möglich. Die Konsistenz ist so ausgelegt, dass effizient und sparsam aufgetragen werden kann und alle Unebenheiten gekonnt aufgefüllt werden, um das Optimum an Wärmeleitfähigkeit herauszuholen. Ein wenig Fingerspitzengefühl erfordert der Umgang jedoch schon, sodass die Paste nur bedingt empfehlenswert ist, wenn Sie vorher noch nie mit CPU-Kühlpasten gearbeitet haben.

 

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Thermal Grizzly Kryonaut TG-K-001-RS 

 

Mit einem zusätzlichen Spachtel zum einfachen Verarbeiten ist die Wärmeleitpaste von Thermal Grizzly ausgestattet, das macht sie besonders benutzerfreundlich und auch für Anfänger leicht verwendbar. Mit 12.5 W/mk ist die Paste extrem leitfähig und kann in einem großen Bereich von -250 bis 350 °C genutzt werden, was sie zu einem guten Allrounder für viele Anwendungsbereiche macht.

Dank der Spritze lässt sich auch diese Paste effizient und leicht auftragen. Die Paste ist auch für größere Kühlsysteme geeignet, für viele oder sehr große Flächen sind 4,54 g aber nicht ausreichend und es ist besser, gleich mehrere Stücke zu bestellen.

Teilweise ist die Paste auch etwas zäh und lässt sich nicht ganz so gut verteilen. Mit etwas Übung bekommt man den Dreh aber schnell raus. Unterm Strich handelt es sich um ein empfehlenswertes und gutes Produkt für vielerlei Bereiche und insbesondere auch für Einsteiger.

 

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