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Beste Thermodetektoren

Letztes Update: 20.08.19

 

Thermodetektor – Test 2019

 

 

Wenn Sie den besten Thermodetektor suchen, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Außerdem müssen Sie sich vor dem Kauf nicht nur mit den verschiedenen Einsatzbereichen und Arten von Thermodetektoren befassen, sondern dürfen auch Kriterien wie Ausstattung, Messbereich und Verarbeitung nicht außer Acht lassen. Dies macht die Recherche jedoch recht aufwändig. Falls Ihnen die Zeit dafür fehlt und Sie lieber schnell einen guten Thermodetektor finden möchten, können Sie alternativ unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben den Rechercheaufwand bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen den GIS 1000C aus der Bosch Professional Serie sehr empfehlen, denn das Modell bietet einen großen Messbereich, ist sehr präzise und er überzeugt durch eine umfangreiche Ausstattung. Alternativ ist auch das Pyrometer TG165 von Flir sehr empfehlenswert, denn das Gerät verfügt über eine Wärmebildkamera, einen Micro SD Kartenslot und eine kompakte und robuste Bauweise bei hoher Präzision.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Thermodetektoren Kaufberatung

 

Wenn Sie einen Thermodetektor suchen, haben Sie die Qual der Wahl, denn die Auswahl ist sehr groß. Daher lautet unsere Empfehlung, sich vor einem Preisvergleich darüber im Klaren zu werden, für welchen Bereich Sie das Gerät überwiegend verwenden möchten. Denn es richtet sich insbesondere nach dem Einsatzbereich, welches Modell als bester Thermodetektor überhaupt in Frage kommt. Um Ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern, können Sie unserer abschließenden Top-Liste noch eine Übersicht über die besten Thermodetektoren des Jahres 2019 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Einsatzbereiche

 

Die Einsatzbereiche solcher Messgeräte sind sehr vielfältig. Je nachdem, was Sie mit dem Gerät messen bzw. überprüfen möchten, lohnt sich die Anschaffung eines hochwertigen Modells oder eben nicht.

Die einfachsten Geräte mit kleinem Display, über das die Temperatur angezeigt wird, eignen sich bereits sehr gut zur Überprüfung der Grilltemperatur als Grill-Thermometer oder eben auch zur Messung der Temperatur anderer Materialien wie dem Kochwasser, der Kaminscheibe, des Heizkörpers, des Badewasser etc. Die Messbereiche sind auch bei günstigen Wärmedetektoren bereits sehr breit gefächert. Die sehr einfachen Modelle werden häufig auch als Infrarot-Thermometer oder Pyrometer bezeichnet.

Mit höherwertigen Thermodetektoren können Sie dann bereits umfangreiche Messungen vorgenommen werden. Die Temperaturbereiche reichen häufig von -50°C bis rund 1.000°C, sodass Sie nicht nur Extremtemperaturen messen können, sondern es lassen sich auch Wärmebrücken an Gebäuden gut erkennen. Wird die Luftfeuchtigkeit zusätzlich gemessen, können Sie bereits sehr gute Analysen im Haus durchführen, was Klimabrücken oder Schwachstellen am Mauerwerk angeht. Wärmebild-Thermodetektoren erlauben es mitunter, ganze Bereiche zu analysieren. Sie kommen ebenfalls in einem breiten Bereich zum Einsatz. Sie können sogar bei der Jagd behilflich sein oder es lassen sich Schwachstellen am Haus, an denen Wärme verloren geht, bereits von außen erkennen.

Natürlich können Sie mit einem solchen Gerät aber auch bei einfache Aufgaben im Alltag zum Einsatz kommen. Dies kann die Überprüfung der Temperatur des Badewassers, der Sauna, des Babyfläschchens oder der Heizungsrohre sein, um die Isolation zu überprüfen.

 

 

Arten von Thermodetektoren

 

Man kann die Detektoren von einfach nach professionell in drei Kategorien einteilen, wobei es natürlich auch Mischlösungen gibt. Je höher Ihre Ansprüche sind, desto eher sollten Sie auch zu einem hochwertigen Modell mit großem Farbdisplay und umfangreichen Funktionen greifen, das jedoch auch recht preisintensiv sein kann.

 

Einfache Infrarot Wärmedetektoren:

Ein einfacher und günstiger Thermodetektor ist in der Regel nur für den Privatgebrauch wirklich sinnvoll nutzbar. Als Allround-Gerät können Sie viele verschiedene Temperaturen und Temperaturunterschiede Messen, haben aber nur wenige Einstellungsmöglichkeiten. Auf dem kleinen Display wird üblicherweise lediglich die aktuell gemessene Temperatur angezeigt. Einen Speicher oder verschiedene Einstellungsmöglichkeiten gibt es in der Regel nicht.

 

Wärmedetektoren mit großem Display:

Im Vergleich zu einfachen Modellen haben Sie mit einem Thermodetektor mit großem Display in der Regel weitere Einstellungsmöglichkeiten, können Messwerte speichern und gegebenenfalls auch Differenzen anzeigen lassen. Häufig sind die Displays beleuchtet, sodass sie auch bei schwachen Lichtverhältnissen gut lesbar sind.

 

Wärmedetektoren mit Farbdisplay:

Ein hochwertiger Detektor mit Farbdisplay verfügt häufig sogar über eine integrierte Wärmebildkamera. Etwas einfachere Geräte erlauben die Anzeige von verschiedenen Messwerten, gegebenenfalls Toleranzen und erlauben es, zusätzliche Einstellungen vorzunehmen. Insbesondere wenn Sie auf professionellem Niveau mit dem Gerät arbeiten möchten, lohnt sich die Anschaffung eines solchen kompakten Allround-Geräts.

Sonstige Ausstattungsmerkmale

 

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf den Temperaturbereich. Außerdem kann es gegebenenfalls sinnvoll sein, wenn Sie das Gerät per Bluetooth oder USB mit Tablet, Laptop oder Smartphone verbinden können, um Messwerte und Verläufe abzuspeichern. Viele Geräte messen zusätzlich auch die Luftfeuchtigkeit und es gibt auch Modelle, die gleichzeitig die Feuchte von Wänden ermitteln können. So kann ein Thermodetektor zur Allzweckwaffe für die Temperaturmessung und Analyse von Immobilien sein.

Sie sollten zudem auf das Display achten und prüfen, was hier alles angezeigt wird und ob es einen internen Speicher gibt. Die meisten Modelle werden mit Batterien betrieben. Hier reichen die Batterien meist für einige hundert bis mehrere tausend Messungen. Für den professionellen Bereich kann auch ein Gerät mit Akkubetrieb sinnvoll sein. Nicht jeder Thermodetektor ist zudem in der Lage, ganze Messbereiche darzustellen. Selbst wenn ein großes Display vorhanden ist, muss dies noch lange nicht bedeuten, dass sie das Gerät auch als Wärmebildkamera verwenden können. Achten Sie daher genau auf den Funktionsumfang.

Natürlich ist schlussendlich auch die Verarbeitung ein entscheidendes Kriterium. Der ideale Thermodetektor ist leicht, kompakt und dennoch robust gebaut, damit er problemlos transportiert werden kann und gleichzeitig langlebig ist.

 

 

Thermodetektor Testsieger – Top 3

 

 

Gerade in der Industrie, beim Schmieden oder Arbeiten mit heißen Materialien kann es enorm wichtig sein zu wissen, wie heiß das Objekt ist, ohne es berühren zu müssen. Außerdem kann man mit einem solchen Gerät seine Wohnung auf Herz und Nieren untersuchen, um so eine schlechte Isolierung oder Schäden an Fenstern frühzeitig erkennen zu können. Vor der Anschaffung eines Thermodetektors sollte man aber genau wissen, welches Modell zu einem passt. Wir haben im Test die beliebtesten Produkten unter die Lupe genommen und die Testsieger in unserer TOP-3 Liste der besten Thermodetektoren des Jahres 2019 zusammengefasst.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Bosch GIS 1000C Professional

 

Als bester Thermodetektor hat sich das Modell GIS 1000C Professional von Bosch durchsetzen können. Mit diesem Gerät lassen sich Temperaturen zwischen -40°C und +1000°C präzise und berührungslos messen und dokumentieren. Ebenso ist es möglich, die Luftfeuchtigkeit mit einer Abweichung von nur 2% zu bestimmen.

Insbesondere bei laufenden Maschinen oder heißen, unter Spannung stehenden Materialien, macht sich die Infrarot-Messmethode bezahlt. Die Messgenauigkeit des Detektors ist sehr hoch und wird mit einer Abweichung von 1°C angegeben. Betrieben wird das Modell der Firma Bosch mit vier handelsüblichen AA Batterien, womit es sich etwa drei bis fünf Stunden betreiben lässt. Zwei Laserpunkte helfen Ihnen, den genauen Messpunkt des Gerätes zu ermitteln, so dass Falschmessungen deutlich reduziert werden. Damit Sie sich vor extremen Temperaturen schützen können, bietet es zudem die Möglichkeit, aus einer Entfernung von bis zu fünf Metern ziemlich genaue Daten zu ermitteln.

Die Messwerte können Sie direkt am 2,8 Zoll großen Farbdisplay ablesen und interpretieren. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, das Gerät mit einer Smartphone- oder Tablet App via Bluetooth zu verbinden, um so die Daten bequem zu speichern, weiterzuverarbeiten oder mit Kollegen anzusehen, beziehungsweise Verläufe zu dokumentieren. Hierbei ist es egal, ob Sie ein Apple-Produkt mit iOS, oder ein Android-Gerät verwenden. Auf beiden wurden im Test hervorragende Ergebnisse erzielt. Bilder können, falls Sie kein Tablet oder Smartphone besitzen, auch auf dem internen Speicher abgelegt werden.

Mit einem Gewicht von 600 Gramm und der Größe von 14 x 9 x 21 cm, liegt das Modell gut in der Hand und ermöglicht ein angenehmes Arbeiten. Preislich liegt das GIS 1000C Professional im oberen Bereich, allerdings liefert die Firma Bosch hier ein absolut hochwertig verarbeitetes Gerät, das seinen Preis durchaus Wert ist. Wer detaillierte Temperaturen in seiner Umwelt, an Materialien oder bei bestimmten Prozessen aufzeichnen und dokumentieren möchte und zudem bereit ist, für eine hochwertige Qualität ein bisschen mehr Geld in die Hand zu nehmen, der sollte sich das GIS 1000C Professional auf jeden Fall genauer anschauen und in die engere Auswahl nehmen.

 

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Flir TG165

 

Der Wärmebild-IR-Pyrometer TG165 von FLIR konnte im Test durch seinen innovativen Wärmebildsensor punkten. Die gute Ansprechzeit von 150 mK und die Bildwiederholfrequenz von 9 Hz ermöglichen eine präzise und sehr genaue Messung. Das Gerät ist intuitiv zu bedienen, so dass zuvor keine spezielle Vorbereitung nötig ist.

Sie haben die Möglichkeit, aus einer sicheren Entfernung von bis zu fünf Metern Ihre Messungen durchführen, so dass Sie nicht allzu nah an die Hitzequelle herantreten können. Bilder, die während der Messungen gemacht werden, können einfach auf dem Display betrachtet oder bei Bedarf gespeichert werden. Gespeicherte Daten werden auf einer 8 GB großen Micro-SD Karte abgelegt und können im späteren Verlauf ebenso auf einem PC oder Notebook gespeichert und weiterverarbeitet werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, das Gerät mittels USB-Kabel mit dem Computer zu verbinden, falls dieser mit keinem SD-Kartenleser ausgestattet ist. Die Micro-SD Karte sowie das USB-Kabel sind im Lieferumfang enthalten, so dass Sie sofort nach Erhalt des Gerätes mit Ihren Messungen loslegen können.

Insgesamt ist das Gerät sehr kompakt und gleichzeitig robust gebaut, so dass Sie es auch problemlos in einem Werkzeugkoffer mit sich führen können, ohne Angst haben zu müssen, dass es beschädigt werden könnte. Einige Tester monierten, dass die aufgenommenen Bilder recht klein sind und man diese auf dem Display nur mit dem geübten Auge gut interpretieren kann. Hier hilft aber die Übertragung auf ein Drittgerät weiter, denn genaue Analysen finden ohnehin in der Regel im Nachhinein statt. Da das Modell der Firma FLIR im oberen Preissegment angesiedelt ist, hätte man hier allerdings durchaus ein etwas größeres Display verbauen können, auch wenn man dadurch etwas an Kompaktheit einbüßt.

Alles in Allem ist der Thermodetektor solide gebaut und liefert genaue und präzise Messergebnisse. Insbesondere für Menschen, die nicht das erste Mal mit einem Thermodetektor arbeiten und auf der Suche nach einem zuverlässigen Produkt sind, kann für den TG165 eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden.

 

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Bosch PTD 1

 

Der PTD 1 von Bosch ist speziell für Hausbesitzer konstruiert worden. Hiermit können Sie ohne großen Aufwand Ihr Haus auf Schwachstellen bezüglich Isolation, Wärmebrücken oder die Dichte der Fenster prüfen. So können Sie mit dem Gerät die Raumtemperatur, Oberflächentemperatur von Objekten oder Wänden, sowie die Luftfeuchtigkeit messen und somit detaillierte Daten sammeln. Das Gerät analysiert die aufgenommenen Daten und gibt Hinweise darauf, ob bei manchen Stellen im Haus eventuell die Gefahr von Schimmelbildung besteht oder nicht. Mittels einer grünen, gelben und roten LED teilt das Gerät dem Nutzer mit, ob im speziellen Fall ein Handlungsbedarf besteht oder nicht. Somit können Sie, bei frühzeitiger Erkennung solcher Stellen, Ihre Gesundheitund die Ihrer Familie schützen.

Der maximale Arbeitsbereich des PTD 1 liegt bei fünf Metern, so dass auch schwer erreichbare Stellen an Dachgiebeln oder Fenstern problemlos erreicht werden können. Ein Laserkreis markiert die Stelle, an der gemessen wird, so dass der Nutzer sich immer visuell rückversichern kann, dass er auch genau den gewünschten Bereich analysiert. Der messbare Temperaturbereich liegt bei -20°C bis 200°C. Betrieben wird das Gerät durch zwei AA Batterien und hat eine Betriebsdauer von etwa 600 Messungen. Nach vier Minuten schaltet das Gerät ab und arbeitet insgesamt sehr energieeffizient. Bemängelt wurde, dass die Umgebungstemperatur-Anpassung zu träge sei. In der Praxis bedeutet dies, dass man dem Gerät zwischen Messungen im Wohnraum und Räumen mit anderen klimatischen Bedingungen wie Kellerräumen, ein paar Minuten Zeit zur Aklimatisierung geben muss, bevor man mit der eigentlichen Messung beginnt. Andernfalls können die Messergebnisse verfälscht werden. Die Einhaltung einer solchen Paus ist wichtig, da das Modell anhand der Umgebungstemperatur und der Oberflächentemperatur die Gefahr der Schimmelentstehung beurteilt.

Unterm Strich ist es ein günstiger Thermodetektor, der insbesondere für gesundheitsbewusste Besitzer eines Hauses oder einer Eigentumswohnung empfohlen werden kann. Allerdings haben Sie natürlich auch als Mieter das Recht darauf, in einer schimmelfreien Wohnung zu leben und so können Sie sich im Vorfeld, bevor Sie einziehen, eine generelle Übersicht über das Objekt verschaffen.

 

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