▷ Soundkarte Testsieger – Bestenliste

Beste Soundkarten

Letztes Update: 15.11.19

 

Soundkarte – Test 2019

 

Wenn Sie eine Soundkarte kaufen wollen, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist ebenso groß wie die Unterschiede zwischen den Modellen. Im Test haben wir uns verschiedene externe Soundkarten, USB Soundkarten sowie interne Soundkarten angeschaut und die besten Soundkarten 2019 für Sie übersichtlich zusammengestellt. So finden Sie auf jeden Fall ein empfehlenswertes Modell für Ihre Anforderungen.

 

 

Creative Sound Blaster Audigy FX

 

Als Testsieger und damit beste Soundkarte für den alltäglichen Einsatz konnte sich das Modell von Creative durchsetzen. Es handelt sich um eine günstige interne Soundkarte, die sowohl als 5.1 Soundkarte als auch als 7.1 Soundkarte erhältlich ist. Der Preisunterschied zwischen den beiden Varianten ist allerdings recht groß. Für den normalen Gebrauch ist die 5.1 Variante allerdings in der Regel völlig ausreichend.

Die Qualität des Surround-Sounds ist sehr gut, da echter 5.1 Kanal Sound mit der Karte ausgegeben werden kann. So lässt sich jeder Rechner in ein Heimkino-System verwandeln. Ein optischer Ausgang ist hier allerdings nicht vorhanden, dies Sollten Sie beachten. Die Karte beherrscht 24-Bit Digital zu Analog Konvertierung mit einer Abtastrate von 192 kHz. Die Systemsteuerung der Soundkarte wird per CD mitgeliefert und erlaubt umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten und auch der 600-Ohm Kopfhörerausgang überzeugte im Test. Der Rauschabstand liegt bei 106 dB und dank unabhängiger Line- und Mikrofoneingänge können auch zwei unterschiedliche Audioquellen parallel angeschlossen werden.

Der Funktionsumfang ist insgesamt eingeschränkt und bei einigen Systemen kam es unter Windows 10 zu Kompatibilitätsproblemen, die mit bestimmten Windows-Updates in Verbindung zu stehen scheinen. Da die letzte aktuelle Treibersoftware für die Karte von Creative 2015 herausgebracht wurde, muss man das Modell mit etwas Vorsicht genießen. Wer aber eine relativ günstige 5.1 bzw. 7.1 Karte sucht, der kommt mit der PCI Soundkarte von Creative dennoch voll auf seine Kosten, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, denn die Karte tut grundsätzlich das, was sie soll; allerdings nur unter Windows.

 

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TechRise 618625

 

Wenn Sie eine sehr günstige Soundkarte suchen, die sich einfach per USB am Rechner anschließen lässt, sollten Sie sich das Modell von TechRise auf jeden Fall anschauen. Es handelt sich um ein sehr einfach aufgebautes Modell, das Ihnen die Möglichkeit bietet, die Lautstärke zu regulieren sowie Kopfhörer, Lautsprecher und Mikrofone anzuschließen. Dabei stehen sowohl Audio Ausgänge als auch Eingänge zur Verfügung.

Treiber sind sowohl für Linux als auch Mac OS und Windows nicht erforderlich, sodass die kompakte USB-Soundkarte praktisch aus jedem System funktioniert. Insbesondere ist das Modell natürlich für Rechner interessant, die beispielsweise selbst über keinen Mikrofonanschluss verfügen. Die Einsatzbereiche des kleinen Geräts sind natürlich eingeschränkt. Durch den sehr günstigen Preis lohnt sich die Anschaffung aber auf jeden Fall, wenn Sie einen Verwendungszweck für das USB-Gerät haben.

Auch wenn die Soundkarte im Laptop defekt ist oder der Soundchip auf dem Mainboard ein Problem hat, bekommen Sie mit dem Produkt von TechRise eine günstige Lösung. Die Verarbeitung ist allerdings sehr einfach und die Leistung ist natürlich ebenfalls sehr überschaubar. Wunder sollten Sie daher nicht erwarten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber durch den günstigen Preis unterm Strich sehr gut.  

 

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CSL-Computer 23033332

 

Bei dem Modell von CSL handelt es sich um eine ordentliche externe USB-Soundkarte, die vielseitige Anschluss- und Kontrollmöglichkeiten bietet. Sie dient sowohl als Lautstärkeregler und Anschlussmöglichkeit für Kopfhörer, Headset und Mikrofon als auch als Steuerungseinheit für Musik, Kopfhörerverstärker sowie USB-Hub mit drei Anschlüssen.

Das Design ist minimalistisch gehalten, es ist komplett Plug and Play fähig, benötigt also unter Mac OS und Windows keine Treiber. Unter Linux funktioniert das Gerät allerdings nicht. Zusätzlich zu den Anschlüssen und Reglern ist auch ein kleiner Equalizer mit vier Soundprofilen direkt am Gerät angebracht, über den Sie den Klag gemäß Voreinstellungen regulieren können. Die Ausgabequalität ist ordentlich, wenn auch natürlich nicht so kraftvoll wie bei einer vollwertigen internen Soundkarte.

Außerdem wird natürlich nur Stereo Sound unterstützt. Mit einer Größe von 9,5 x 8 cm ist das Gerät nicht mehr ganz klein, nimmt also etwas Platz auf dem Schreibtisch in Anspruch. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut, denn sowohl Verarbeitungsqualität als auch Ausstattung und Funktionalität sind im Verhältnis zum Preis sehr ordentlich. Dank blauer LED-Beleuchtung ist die aktuelle Lautstärke-Einstellung auch im dunklen Raum sehr gut erkennbar.

 

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Creative Sound BlasterX G6

 

Wenn Sie auf der Suche nach einer hochwertigen externen Soundkarte sind, ist die 7.1 USB Soundkarte von Creative sehr empfehlenswert. Sie kommt als Gaming-DAC- als auch als USB-Soundkarte zum Einsatz und kann sogar dafür verwendet werden, die Klangqualität an Konsolen wie der Nintendo Switch, der Playstation oder der Xbox zu verbessern. Sie arbeitet zwar nicht mit echtem 7.1 Surround-Sound, sondern bietet lediglich virtuellen 7.1 Sound, sorgt aber dank Dolby Digital und guter Kopfhörerverstärkung für klaren und kräftigen Sound, der sich sehen lassen kann.

Jeder Audiokanal wird einzeln verstärkt, wobei die niedrige Ausgangsimpedanz von 1 Ω empfindliche in-Ear-Monitor-Kopfhörer ebenso antreiben kann wie 600 Ω starke Studio-Kopfhörer. Der Rauschabstand ist mit 130 dB bei 32-Bit und 384 kHz DAC sehr ordentlich und dank 32-Bit Multi-Bit-Modulator mit Oversampling und Mismatch-Shaping werden Verzerrungen gut ausgeglichen. Durch die aufwändige Hardware misst das Modell 11,1 x 7 cm und ist damit nicht mehr ganz so kompakt. Außerdem ist die Verarbeitung des Gehäuses sehr hochwertig gestaltet, was sich ebenfalls auf den Preis niederschlägt, denn im Vergleich zu einfachen Einstiegsmodellen ist die externe Soundkarte recht preisintensiv.

Wer allerdings eine Allround-Lösung sucht, die eine Vielzahl von verschiedenen Audioquellen einfach und effektiv verbessern kann, kommen Sie hier voll auf Ihre Kosten. Allerdings müssen Sie leider mit schlechten Treibern und einer etwas ungünstigen Lage der Anschlüsse leben. Beispielsweise ist ein Kopfhöreranschluss nur vorne vorhanden, was zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch beim Anschließen in Anspruch nimmt. Zudem ist kein physischer Knopf zum Umschalten zwischen Lautsprecher und Kopfhörer vorhanden.

 

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Asus Essence STX II

 

Die Soundkarte von Asus ist sehr preisintensiv, überzeugt auf der anderen Seite aber auch durch eine hervorragende Performance sowie eine sehr guten 7.1 Mehrkanal-Platine. Die Klangqualität ist insgesamt sehr gut und dank Signal-Rausch-Abstand von 124 dB (SNR), einem Eingangssignal-Rausch-Verhältnis von 118 dB sowie einer guten Verstärkerleistung für Kopfhörer bis 600 Ohm in Verbindung mit den hochwertigen WIMA-Kondensatoren, einer stabilen Stromversorgung und einem sehr geringen Taktzittern ist die Soundkarte universell einsetzbar und liefert gute Resultate in allen Einsatzbereichen. Sie fungiert ebenso als Digital-Analog-Wandler (DAC).

Der Lieferumfang kann sich ebenfalls sehen lassen, denn ein 3,5 mm Klinke zu Cinch Kabel liegt ebenso bei wie ein 6,3 zu 3,5mm Adapter, ein S/PDIF Adapter sowie ein Operationsverstärker-Amp Swap Kit inklusive drei austauschbaren Operationsverstärkern, sodass sich verschiedene Kombinationen und Klangfarben realisieren lassen, um den Klang optimal an den persönlichen Geschmack anpassen zu können.

Leider kommt es mit der Soundkarte unter Windows 10 immer wieder zu Treiberproblemen, wenn gleichzeitig Kopfhörer und Boxen verwendet werden, sodass man zwischen den verschiedenen Quellen unter Windows umschalten muss. Dies führt mitunter zu Freezes und Abstürzen, was eigentlich nicht sein sollte und zu einem deutlichen Abzug führte. Zudem ist das Wechseln recht umständlich und die Software ist ebenfalls durchaus verbesserungswürdig.  

 

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