Beste Snowboards

Letztes Update: 24.07.21

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Snowboard Test 2021

 

Snowboard Kaufberatung

 

Wenn Sie als Einsteiger ein Snowboard kaufen möchten, fühlen Sie sich vielleicht wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg, denn das Angebot ist riesig und es wimmelt nur so von Fachbegriffen, die man nicht zuzuordnen weiß. Unsere Empfehlung lautet daher, sich vor einem Preisvergleich etwas intensiver mit dem Thema zu befassen und nicht einfach ein beliebiges günstiges Snowboard zu kaufen. Worauf Sie achten sollten, welches Modell für Einsteiger als bestes Snowboard in Frage kommt und wie es sich mit Kanten, Bindungen & Co. verhält, erfahren Sie hier. Abschließend können Sie unserer Bestenliste zudem eine Übersicht über die besten Snowboards 2021 entnehmen.

Die richtige Größe und Breite

Um die richtige Größe für Ihr Snowboard zu finden, müssen Sie sich nach Ihrem Gewicht und nach Ihrer Körpergröße richten. Für die ideale Brettlänge können Sie sich an folgender Faustformel orientieren:

Mindestlänge des Snowboards = Länge von der Fußsohle bis zum Schlüsselbein

Wenn Sie blutiger Anfänger sind, ist es allerdings durchaus auch empfehlenswert, ein etwas kleineres Snowboard zu nehmen, denn dies erleichtert die ersten Kurvenfahrten (Turns) deutlich. Wenn Sie hingegen ein Board suchen, mit dem Sie möglichst hohe Geschwindigkeiten oder lange Turns durchführen können, dann ist eher ein etwas längeres Modell empfehlenswert.

Neben Ihrer Körpergröße spielt zudem auch das Gewicht eine große Rolle. Je schwerer Sie sind, desto härter muss das Board sein und je größer Ihre Schuhgröße, desto eher sollten Sie zu einem sogenannten Wide-Snowboard, also einem extra breiten Modell greifen. Sind die Schuhe zu breit für das Brett, kann es passieren, dass die Zehenspitzen während der Kurvenfahrt im Schnee hängen. Dies gilt es, zu vermeiden. Bereits ab Schuhgröße 44 ist es empfehlenswert, sich auch nach Wide-Boards umzuschauen bzw. genau auf die Breite des Snowboards zu achten.

 

Arten von Snowboards

Zunächst sollte man wissen, welche Art von Snowboard man überhaupt haben möchte. Das ist allerdings nicht ganz so leicht herauszufinden, denn bei Snowboards kann man nicht nur nach Fahrstil unterscheiden, auf den das Board zugeschnitten ist, sondern sollte auch auf die Kanten und die Flexibilität achten. Was genau das bedeutet, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Nach Fahrstil:

Am sinnvollsten ist es, das Snowboard nach dem eigenen Fahrstil auszusuchen. Welche Arten man hier unterscheidet, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

* All Mountain: Hierbei handelt es sich um eine Variante, die für alle Arten von Terrains geeignet ist. Insbesondere Einsteiger kommen hiermit gut zurecht, so dass man eine steile Lernkurve hat. In der Regel sind sie direktional aufgebaut, was bedeutet, dass die Bindungen entweder genau zentral angebracht sind oder leicht versetzt (Setback in eine Richtung).

* Freestyle: Bei Freestyle Boards ist die Bindung in der Regel mittig positioniert, so dass die Vorderseite (Nose) des Boards ebenso weit vom Fuß entfernt liegt, wie das hintere Teil (Tail). Im Vergleich zu anderen Boards ist das Rückwärtsfahren (Switchfahren genannt) damit recht einfach und da die meisten Freestyle-Boards recht hart sind, bieten sie mehr Kontrolle in Half-Pipes. In der Regel werden Freestyle-Boards in einer kürzeren Variante gewählt als üblich, was die Kontrolle wiederum etwas erhöht.

* Freeride: Freeride-Boards sind üblicherweise etwas länger und haben einen direktionalen Aufbau (directional shape). Das bedeutet, dass die Füße nicht parallel auf dem Board stehen und der Abstand der Bindungen unterscheidet sich, sie sind also von der Mitte versetzt (directional). Auch die Winkel der Bindungen unterscheiden sich, damit das hintere Bein etwas entlastet wird. So lässt sich der Tail besser in den Schnee drücken. Für blutige Anfänger sind sie nicht so gut geeignet.

* Jib: Unter einem Jib-Board versteht man ein Modell für fortgeschrittene Fahrer. Sie sind weich, kurz und häufig mit speziellen Kanten ausgestattet, die das Railfahren erleichtern. Einsteiger sollten keinesfalls zu einem Jib-Snowboard greifen.

Snowboard Kanten-Arten:

Es lohnt beim Snowboard-Kauf auch ein Blick auf die Kante des Boards, denn hier gibt es Unterschiede. Als effektive Kante wird die Kante bezeichnet, die bei einer Drehung bzw. Kurve (Turn) im Schnee aufliegt. Ist die effektive Kante sehr kurz, macht dies das Board sehr wendig. Bei höheren Geschwindigkeiten ist es dann aber schwer zu kontrollieren. Je größer die effektive Kantenlänge ist, desto besser ist das Snowboard in Kurven beherrschbar und damit auch für Einsteiger besser geeignet. Allerdings hat dies auch den Nachteil, dass man mehr Kraft aufwenden muss, um das Board zu drehen.

* Snowboard Flex: Unter dem Begriff Flex versteht man die Härte bzw. Flexibilität des Bretts. Während Freestyle- und Jib-Boards eher etwas weicher sind, werden Allmountain- und Freeride-Bretter üblicherweise eher hart gefahren, denn hier ist die Kraftübertragung auf die Kante sehr direkt. Für Einsteiger sind etwas weichere Bretter meist etwas besser zu kontrollieren, allerdings spielt auch das Körpergewicht eine Rolle. Je höher das Gewicht, desto härter sollte das Board sein. Im Zusammenhang mit der Flexibilität spricht man auch von Torsion, die die Steifheit bezüglich der seitlichen Verwindung beschreibt.

Camber und Bindung

Wenn Sie sich für eine Art von Snowboard entschieden haben, haben Sie es eigentlich fast schon geschafft. Abschließend sollten Sie sich auch mit dem Camber-Profil und der für Sie besten Bindung befassen.

Snowboard Camber:

* Camber: Unter dem Begriff Camber versteht man die Auflagefläche bzw. die Kontaktpunkte des Boards mit dem Schnee. Bei einem Camber Board liegen sie jeweils zwischen der Bindung und der Nose bzw. Tail. Im kompletten mittleren Bereich liegt es also nicht auf, da es konkarv ist.

* Flat / Zero Camber: Unter einem Zero Camber Board versteht man ein Modell, das komplett flach auf dem Schnee aufliegt. Lediglich Nose und Tail stehen ab. Dadurch verteilt sich das gesamte Körpergewicht besser auf dem Brett und die effektive Kante hat ständig Kontakt mit dem Untergrund.

* Rocket Camber: Bei einem Rocket Camber Vorad liegt genau der Bereich zwischen den Bindungen auf dem Boden auf. Direkt hinter der Bindung ist das Brett bereits so gewölbt, dass es absteht. Dadurch sehen diese Boards leicht bananenförmig aus. Insbesondere im Tiefschnee hat diese Form Vorteile.

* Camber-Rocker-Combo: Diese Kombination aus beiden Arten hat mehrere Auflageflächen. So liegen nicht nur die Bereiche zwischen Bindung und Nose bzw. Tail auf, sondern auch ein zentraler Bereich. Das Board ist also gewellt.

Bindungsarten:

Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Bindungsgröße zu den Snowboardstiefeln wählen. Ist sie für die Boots zu klein, bringt Ihnen auch die beste Bindung nichts. Man unterscheidet in der Regel zwischen der klassischen Zwei-Strap-Bindung, One-Strap-Bindungen sowie Speed-Entry-Systeme, in die man besonders leicht hineinschlüpfen kann. Hierzu gehören beispielsweise Heckeinsteiger.

Welche Art von Bindung man bevorzugt, ist letztendlich Geschmackssache. Wichtiger ist die Frage nach der Festigkeit, denn auch hier gibt es eher weichere sowie härtere Bindungen. In der Regel wählt man weichere Bindungen für Jibber und Freestyler, härtere Bindungen hingegen eher für Freerider und All Mountain Boards, denn sie erlauben eine direktere Kraftübertragung und damit mehr Kontrolle auch bei höheren Geschwindigkeiten. Für Einsteiger gibt es auch mittelfeste Bindungen, die eine gute Mischung aus Flexibilität und Kontrolle bieten.

 

Snowboard – Testsieger Top 5

 

Wenn Sie ein Snowboard kaufen möchten, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Im Test haben wir uns verschiedene Modelle genauer angeschaut und die besten Snowboards des Jahres 2021 für Sie zusammengefasst. So können Sie schneller und einfacher abwägen, welches Modell für Sie als bestes Snowboard in Frage kommt.

 

 

Airtracks Refractions Game Wide

 

Als Testsieger konnte sich ein günstiges Snowboard im Komplettpaket durchsetzen. Nicht, weil es das objektiv betrachtet beste Board ist, sondern weil das Preis-Leistungs-Verhältnis bei dem Freeride Snowboard Komplettset von Airtracks einfach sehr gut ist. Es beinhaltet neben dem Board auch die Bindung und passende Schuhe, für die Sie die Größe auswählen können. Beim Board selbst haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Längen zwischen 1,55 bis 1,71 m, sodass Sie sich für die Variante entscheiden können, die am besten zu Ihnen passt. Die Bindungslöcher sind bei dem Modell bereits vorgebohrt, sodass es besonders einsteigerfreundlich ist.

Die extra breite Form ist insbesondere für größere Fahrer mit längeren Füßen ideal, denn es lässt sich ein stabiler und breiter Stand umsetzen, wobei Zehen- und Fersenüberhang vermieden werden. Es ist als Allround- bzw. Mountain und Freestyle-Snowboard konzipiert, was es entsprechend universell einsetzbar macht. Die 2-Strap Bindung ist insgesamt sehr ordentlich und besteht aus hochwertigem Kunststoff. Sie lässt sich problemlos an jeden Boot anpassen und kann ohne Werkzeug individuell eingestellt werden. Auch der Boot selbst, der im Lieferumfang enthalten ist, kann sich im Verhältnis zum Gesamtpreis absolut sehen lassen. Die Materialien sind ordentlich, er lässt sich dank Klettverschluss auch mit Handschuhen gut nachziehen und die Anpassungsmöglichkeiten sind gut. Druckstellen gab es im Test keine. Sie sind besonders leicht und gut verstärkt. Mit einem hochwertigen Snowboard-Schuh können Sie hinsichtlich Verarbeitung und Langlebigkeit aber nicht mithalten.

Unterm Strich überzeugt das Komplettset durch seinen absolut fairen Preis als Einsteigerset auf ganzer Linie. Dank Biax-Fiberglas, Air-Light Holzkern und Extrudiertem Belag mit Wachs-Finish ist das Directional Board selbst absolut ausreichend für die meisten Einsatzbereiche – zumindest, wenn Sie kein ambitionierter Snowboarder mit sehr hohen Ansprüchen sind.  

 

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Nitro Prime Wide‘18 

 

Das Snowboard von Nitro überzeugte im Test durch eine hervorragende Verarbeitung in Verbindung mit einem sehr fairen Preis. Es handelt sich hier um das blanke Board ohne Bindung, das in Verschiedenen Größen erhältlich ist. Es bietet als breite Version ein sehr gutes Fahrgefühl und eine gute Kontrolle, was insbesondere für ambitionierte Snowboardfahrer hilfreich ist, um sich weiterentwickeln zu können.

Es handelt sich um ein Board im directional Shape, das für verschiedene Arten von Fahrern auf unterschiedlichem Lernstand sehr gut geeignet ist. Die Flat-Out Rocker sorgen dafür, dass der eine oder andere Fehler auch mal verziehen wird. Dank PowerCore ist das Board sehr robust und langlebig und hält auch größeren Beanspruchungen sehr gut stand. Unterm Strich können Sie mit dem Board sehr gut manövrieren, ohne Gefahr zu laufen, sich zu schnell zu verkanten. Damit ist es insbesondere auch für Einsteiger sehr empfehlenswert.

Als All Terrain Board ist es zudem auf verschiedenen Untergründen und Terrains einsetzbar. Selbst als Halfpipe-Board ist es durchaus gut geeignet. Wenn Sie ein verhältnismäßig günstiges Snowboard suchen aber dennoch hohe Ansprüche haben und schnell Fortschritte machen möchten, können wir das Modell uneingeschränkt empfehlen.

 

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Burton Ripcord 10704104000 

 

Als hochwertiges Board für anspruchsvolle Fahrer macht das Snowboard von Burton ebenfalls eine sehr gute Figur. Es ist in verschiedenen Designs und Größen erhältlich und bietet eine sehr gelungene Kombination aus hochwertiger Verarbeitung und fairem Preis.

Bei der Vorspannung handelt es sich um Flat Top mit Easy Bevel und die Form ist im directional Shape gehalten (5mm Tail). Dank Biax Fiberglas ist das Board sehr robust und langlebig, was auch am FSC-zertifizierten Fly 900G Kern liegt, der dem Board eine gute Flexibilität bei gleichzeitig hoher Stabilität verleiht. Die Base ist komplett extrudiert, was das Fahrgefühl zusätzlich verbessert, sodass das Board auch für ambitionierte Fahrer sehr gut geeignet ist. Die Designauswahl ist – typisch für Burton – sehr gelungen und da es sich um ein breites Board handelt, ist es auch für Schuhgrößen von 44 und mehr sehr gut geeignet, ohne dass ein Überhang entsteht.

Fehler verzeiht das Board dank des Designs sehr gut, sodass insbesondere auch Einsteiger mit ihm sehr gut zurechtkommen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut. Auch hier wird das Board ohne Bindung geliefert, sodass Sie diese zusätzlich noch kaufen müssen, sofern Sie noch keine besitzen.

 

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K2 Wide Catch-Free 

 

Das Snowboard von K2 überzeugt durch seine universelle Einsetzbarkeit dank des vielseitigen Shapes. Es ist insbesondere für aufstrebende und erprobte Snowboarder konzipiert, die am Berg ihre Limits austesten möchten. Es ist sehr langlebig, im directional Shape designt und überzeugt durch eine sehr hochwertige Biax Base in Verbindung mit der 2000er Extrudierung.

Der Rocker ist hier sehr klein gehalten, was in Verbindung mit den angehobenen Kontaktpunkten dafür sorgt, dass Sie aus dem Schnee heraus ideal Turns einleiten können, bevor die Kante greift. Die Seitenwangen des Boards verlaufen im Bereich der Lauffläche und gehen fließend in Nose und Tail über, was für ein sehr geringes Rotationsgewicht sorgt. Dadurch lassen sich Turns besser einleiten und die Langlebigkeit wird zusätzlich unterstützt. Im Inneren kommt ein W1 Kern zum Einsatz, der aus nur einer Holzsorte gefertigt ist.

Dies erhöht die Stabilität und sorgt zugleich für eine hohe Flexibilität. Das Board kommt ohne Bindung und liegt preislich bereits im gehobenen Mittelfeld, sodass es sicherlich nicht für jeden Einsteiger in Frage kommt. Ambitionierte Fahrer kommen hier aber voll auf ihre Kosten und finden mit dem K2 Wide Catch-Free ein sehr empfehlenswertes Board zum fairen Preis.

 

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Burton Riglet Board 090 2021

 

Wer auf der Suche nach einem Kinder Snowboard ist, mit dem auch schon die Kleinsten an das Stehen auf dem Board gewöhnt werden können, der sollte sich das Modell von Burton auf jeden Fall anschauen. Es verfügt über eine Flat Top SPannung mit Easy Bevel und ist im Twin Shape gehalten. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und auf dem Board lassen sich die Basics des Snowboardens sowohl auf Schnee aber auch auf der Wiese, auf dem Teppich oder auf anderen weichen Untergründen hervorragend erlernen.

Sobald die Kleinen sicher stehen und laufen können, kann das Board bereits eingesetzt werden. Damit bringen Sie die Lernerfahrung nach Hause und sind zum Lernen nicht auf Schnee angewiesen. Im Test funktionierte das hervorragend und der Lerneffekt war sehr groß. Dank der eingebauten Riglet Rolle in Verbindung mit der kantenlosen Konstruktion werden Fehler gut verziehen und die griffigen EVA-Pads sind so konstruiert, dass die Kids hier schnell aufspringen und ihre Fähigkeiten frei ausprobieren können.

Allerdings: Das ist der große Vorteil an dem Modell – lassen sich auch Bindungen montieren, sodass es nach dem Übungszeitraum auch als erstes Snowboard für kleine Kinder absolut gut geeignet ist. Zwar liegt es preislich ein gutes Stück über dem Niveau einfacher Snowboards für Kinder, der Mehrpreis lohnt sich aber, denn die Verarbeitung ist gut und der Lerneffekt ist hoch.

 

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