Beste Saftpressen

Letztes Update: 24.04.19

 

Saftpresse – Test 2019

 

 

Wenn Sie die beste Saftpresse für Ihren Bedarf suchen, sollten Sie sich vor einem Preisvergleich mit einigen Dingen befassen, denn die Modelle unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Aufbau, Ergiebigkeit, Bedienung, Materialzusammensetzung oder auch der Reinigung voneinander. Wollen Sie alle Faktoren berücksichtigen, wird die Suche schnell zu einem langwierigen Recherche-Marathon. Hier kommen wir ins Spiel, denn wir haben den Rechercheaufwand bereits für Sie erledigt, damit Sie schnell und unkompliziert eine gute Kaufentscheidung treffen können, wenn Sie sich für eine Bauart entschieden haben. So können wir Ihnen beispielsweise die Hebelpresse Nummer I2560 von Lumaland uneingeschränkt empfehlen, denn sie ist sehr standfest, hochwertig verarbeitet, ergiebig und zudem leicht zu reinigen. Als Alternative könnte auch die  günstige elektrische Saftpresse Multiquick 3 MPZ9 von Braun für Sie in Frage kommen, denn sie bietet eine gute Ausbeute bei einfacher Handhabung und einem guten Fassungsvermögen bei gleichzeitig einfacher Reinigung.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Saftpressen Kaufberatung

 

Es mag trivial klingen, die beste Saftpresse am Markt zu finden. Durch das große Angebot und die verschiedenen Arten von Saftpressen ist die Entscheidungsfindung aber nicht so einfach, wie man meinen könnte. Unsere Empfehlung lautet daher, nicht einfach die nächstbeste günstige Saftpresse zu kaufen, sondern sich vorab zu überlegen, welche Bauart Sie bevorzugen und so eine Vorauswahl zu treffen. Abschließend finden Sie vielleicht auch in unserer Zusammenstellung der besten Saftpressen des Jahres 2019 das ideale Modell für Sie.

Arten von Saftpressen

 

Bei Saftpressen unterscheidet man grundsätzlich zwischen elektrischen und mechanischen Modellen. Während die einen mit Strom betrieben werden, müssen Sie bei einem mechanischen Modell Muskelkraft aufwenden. Da elektrische Saftpressen in der Regel mit einem Kegel ausgestattet sind, auf dem die Früchte ausgepresst werden, unterscheiden sich mechanische Modelle hinsichtlich ihrer Bauweise deutlich stärker. Daher möchten wir Ihnen im Folgenden kurz die gängigsten Arten von Saftpressen vorstellen.

 

Klassische Kegel-Saftpresse:

Hierbei wird die Frucht über dem mit Löchern durchzogenen Kegel gedreht und dadurch ausgepresst. Über die Drehbewegung lässt sich die Frucht bis auf die Schale sehr gut auspressen, allerdings ist diese Methode mit einem recht hohen Kraftaufwand verbunden und daher für große Saftmengen nicht so gut geeignet.

 

Zangenpressen:

Bei dieser Bauart, die häufig bei Zitronenpressen zum Einsatz kommt, wird eine Fruchthälfte mit der Schnittfläche nach unten auf eine Erhebung gelegt und von oben ein zweites Teil auf die Frucht gedrückt. Dadurch kehrt sich die Schale von innen nach außen und die gesamte Frucht wird ausgequetscht. Die Bedienung ist dabei ähnlich wie bei einer großen Zange. Diese Methode ist sehr schnell und ergiebig und der Kraftaufwand ist je nach Länge der Griffe mit entsprechender Hebelwirkung recht gering.

 

Hebelpressen:

Große Zitruspressen, die mit einem Hebelmechanismus ausgestattet sind, funktionieren vom Prinzip her ähnlich wie Zangenpressen, allerdings ist die Hebelwirkung deutlich größer und die Geräte selbst sind als Standgeräte konzipiert. Dadurch ist der Kraftaufwand minimal und das Auspressen geht sehr schnell und ist zudem sehr ergiebig. Da die Modelle entsprechend standfest sein müssen, damit die Methode gut funktioniert, sind sie deutlich teurer.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass es auch zahlreiche Zwischenformen gibt. So gibt es beispielsweise auch halbelektrische Saftpressen, die Muskelkraft erfordern, den Vorgang aber durch eine automatische Drehbewegung des Kegels erleichtern. Vollautomatische Saftpressen sind im Vergleich zu halbautomatischen Modellen deutlich teurer.

 

 

Vor- und Nachteile der Auspress-Arten

 

Im Vergleich zur klassischen Saftpresse haben Hebel- und Zangenpressen den großen Nachteil, dass auch immer Öle und Stoffe mit in den Saft gelangen, die in der Schale enthalten sind. Dies ist insbesondere bei Früchten problematisch, die behandelt wurden. Daher sind die klassischen Kegelpressen dahingehend am besten. Als mechanische Variante sind sie aber auch gleichzeitig am anstrengendsten. Eine elektrische Saftpresse, die mit dieser Auspresstechnik arbeitet ist daher nicht nur besonders komfortabel in der Handhabung, sondern der ausgepresste Saft bleibt auch frei von Stoffen der Schale.

Etwas weniger Stoffe aus der Schale kommen bei Hebelpressen in den Saft. Ganz verhindern lässt es sich aber nicht. Zudem haben natürlich alle mechanischen Saftpressen den Nachteil, dass der Arm auf Dauer ermüdet. Dies kann aber durchaus auch für halbautomaische Saftpressen gelten. Einfache elektrisch angetriebene Modelle, die den Auspressvorgang erleichtern, sind mitunter bereits sehr günstig zu haben und meist deutlich günstiger, als beispielsweise eine Hebel-Saftpresse, die aus gegossenem Metall besteht. Hier sollten Sie zudem darauf achten, dass das Auspresssieb aus Edelstahl gefertigt ist. Dies macht nicht nur die Reinigung einfacher, sondern verhindert auch den Kontakt der Früchte mit Aluminium, denn meist bestehen die Gestelle dieser Pressen aus Aluguss.

Der größte Nachteil der Zangenpressen ist sicherlich, dass sie über keinen eigenen Auffangbehälter verfügen. Da es hierbei aber recht spritzig zugehen kann, müssen Sie einen entsprechend großen Behälter zum Auffangen des Saftes verwenden.

Weitere Kaufkriterien

 

Des Weiteren sollten Sie neben der Bauart auch auf weitere Kriterien achten. Insbesondere die Einfachheit der Reinigung sei an dieser Stelle erwähnt, denn hier unterscheiden sich die Modelle teilweise deutlich voneinander. So gehören Pressen aus Aluminium keinesfalls in den Geschirrspüler. Gleiches gilt aber auch für Modelle, bei denen recht einfacher Kunststoff mit verarbeitet ist. Lediglich Edelstahlkomponenten und hochwertige Kunststoffteile, die explizit für eine Reinigung im Geschirrspüler zugelassen sind, sollten auch hier gereinigt werden.

Wenn Fruchtfleisch am Material festgetrocknet ist, kann eine Reinigung per Hand durchaus mühsam sein. Eine spülmaschinenfeste Presse kommt hier sehr gelegen. Generell lohnt ein Blick auf die Verarbeitungsqualität, denn sehr günstige Saftpressen sind häufig auch einfacher verarbeitet. Da mitunter großer Druck ausgeübt wird, spielt die Materialbeschaffenheit aber durchaus eine Rolle. Dies gilt nicht nur für einfache Kegelpressen, sondern durchaus auch für Hebelpressen, bei denen die Krafteinwirkung nochmals deutlich größer ist. Ein einfaches Gestell aus gegossenem Aluminium kann bei  großer Krafteinwirkung beispielsweise durchaus zerbrechen. Gleiches gilt für ein einfaches Kunststoffgehäuse, auf dem sich eine Kegelpresse befindet.

Achten Sie sowohl bei elektrischen Saftpressen als auch bei manuellen Modellen stets auf das Fassungsvermögen, sofern ein Auffangbehälter vorhanden ist. Zudem spielt sicherlich auch die Größe eine Rolle. Denn eine große Hebelpresse lässt sich nicht mehr so eben in der Schublade verstauen. Ebenso verhält es sich mit elektrischen Standgeräten.

 

 

Saftpresse Testsieger – Top 5

 

 

Das Angebot an Saftpressen ist riesig und unübersichtlich. Wenn Sie die beste Saftpresse für Ihren Bedarf finden möchten, sollten Sie sich zunächst für eine Bauart entscheiden. Im Test wurden die beliebtesten Varianten unter die Lupe genommen und nach Preis-Leistungsverhältnis, Bedienbarkeit und Verarbeitung zur Top5-Liste der besten Saftpressen im Jahr 2019 zusammengefasst. Unabhängig davon, ob Sie eine elektrische oder mechanische Saftpresse suchen, finden Sie in der Bestenliste jeweils ein Modell, das empfehlenswert ist und sich zu kaufen lohnt.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Lumaland l2560

 

Als Testsieger konnte sich die Hebel-Zitruspresse von Lumaland durchsetzen. Sie überzeugte durch eine robuste Bauweise, eine hohe Saftausbeute und ein insgesamt gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Die Presse wiegt stolze 6,5 Kilogramm und hat dadurch eine sehr hohe Standfestigkeit, was der Hebelmechanik sehr entgegenkommt. Im Vergleich zu einfachen Modellen, die wackliger stehen, können Sie so deutlich mehr Kraft aufwenden und die Früchte noch besser und effizienter auspressen. Das Modell ist aus Gusseisen gefertigt und dank der kleinen Gummifüße unter der Ständerplatte steht das Modell zusätzlich sehr sicher und rutschfest. Die Hebelwirkung ist sehr gut, was zu einer deutlich höheren Saftausbeute führt als es bei herkömmlichen Pressen der Fall ist. Allerdings sollten Sie die Früchte stets gut abwaschen, da beim Pressen auf diese Weise immer auch Bestandteile wie ätherische Öle aus der Schale in den Saft gelangen. Dies ist bei gut gewaschenen oder biologisch angebauten Früchten aber kein Problem.

Trichter und Presskegel sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt, wodurch sie sehr einfach im Geschirrspüler gereinigt werden können. Dies erspart Zeit und sorgt zudem dafür, dass an den beiden am meisten beanspruchten Komponenten der Presse kein Rost entstehen kann.

Abgesehen vom relativ hohen Preis gibt es an dem Modell von Lumaland nichts auszusetzen. Die Investition lohnt sich allerdings nur, wenn Sie das Gerät auch entsprechend häufig verwenden.

 

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Braun Multiquick 3 MPZ9

 

Die Saftpresse von Braun überzeugte die Tester durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie eine gute Saftausbeute. Da die Saftpresse elektrisch arbeitet, ist der Kraftaufwand sehr gering und dank des 20 Watt starken Motors lassen sich Zitrusfrüchte durch die Drehbewegung des Kegels gut auspressen.

Die Bedienung ist sehr einfach, da der Motor den Kegel bei Druck automatisch antreibt. Wenn Sie mehrmals drücken, wird die Drehrichtung zufällig verändert, was zu einer besseren Saftausbeute führt. Per Drehung am Auffangbehälter können Sie bequem den gewünschten Fruchtfleischanteil einstellen. Der Behälter hat ein Fassungsvermögen von einem Liter und lässt sich bequem abnehmen, reinigen und wieder aufsetzen.

Wenn Sie eine elektrische Saftpresse kaufen möchten, lohnt sich die Anschaffung des Modells von Braun auf jeden Fall, da sowohl Anwendung als auch Reinigung sehr komfortabel und einfach sind. Die Einzelteile (außer der Motor) sind komplett spülmaschienenfest und trotz dessen, dass die Komponenten aus Kunststoff gefertigt sind, konnten sie durch eine hohe Stabilität und Langlebigkeit überzeugen.

 

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Intey NY-K01

 

Die Zitronenpresse von Intey überzeugte im Test durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine einfache Handhabung. Da die Saftpresse manuell bedient wird, muss zum Pressen zwar etwas Kraft aufgewandt werden, aufgrund der 21 Zentimeter langen Griffe und der Damit verbundenen guten Hebelwirkung hält sich dies jedoch in Grenzen.

Die Presse ist mit einer Zink-Legierung überzogen und dadurch natürlich lebensmittelecht sowie robust und langlebig. Besonders vorteilhaft ist zudem, dass die Saftpresse im Geschirrspüler gereinigt werden kann, ohne dass sie Schaden davonträgt. Da alle Komponenten gut ineinandergreifen spritzen die Zitrushälften nur minimal, wodurch nur wenig Saft neben die Presse tropft. Ganz tropffrei geht es allerdings nicht vonstatten. Außerdem sollten Sie stets daran denken, dass Sie die Früchte vor dem Pressen gut abwaschen, da durch das Zerquetschen auch Inhaltsstoffe aus der Schale mit in den Saft gelangen.

Der Durchmesser des Kegels liegt bei rund 7 Zentimetern. Dadurch ist das Auspressen auf kleinere Orangen, Limetten und Zitronen begrenzt. Große Früchte wie Pampelmusen oder große Orangen lassen sich mit dem Modell nicht auspressen.

 

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Russell Hobbs 22760-56

 

Bei dem hochwertigen Modell von Russell Hobbs handelt es sich um ein vollautomatisches Gerät. Da die Saftpresse elektrisch arbeitet, benötigen Sie kaum Kraft, um die Fruchthälften auszupressen. Vorteilhaft wirkt sich zudem aus, dass keinerlei Inhaltsstoffe aus der Schale in den Saft gelangen können. Der Kegel im oberen Bereich des Gerätes dreht in zwei Richtungen, was für eine verbesserte Saftausbeute sorgt und er rotiert automatisch, wenn von oben her Druck ausgeübt wird.

Im Lieferumfang sind zwei Presskegel (einer für Limetten- und Zitronensaft, sowie einen für Orangen- und Grapefruitsaft) sowie ein Presskegel-Deckel enthalten und ein Saftfänger. Besonders gut gefiel den Testern an dem Modell – neben der Tatsache, dass die Saftpresse Edelstahl als Verkleidung verwendet – dass sie angenehm hoch gebaut ist, wodurch Sie unter den Saftauslauf bequem ein Glas oder einen Becher stellen können und den Saft dadurch nicht umschütten müssen. Die maximale Stellhöhe für das Glas beträgt 13 Zentimeter.

Insgesamt ist das Modell sehr gut verarbeitet, allerdings tragen die Füße nicht zur Standfestigkeit bei, so kann da Gerät auf glatten Flächen leicht verrutschen. Einige Tester, die das Vorgängermodell bereits nutzten, waren zudem von der Tatsache enttäuscht, dass Russell Hobbs die Zentrifugalfunktion der Saftpresse entfernt hat, der Preis aber annähernd gleich blieb.

Trotz der Schwächen bietet das Modell auch viele Vorteile, lässt sich leicht reinigen und sorgt dank des 60 Watt starken Motors für eine insgesamt gute Ausbeute bei einfacher Handhabung.

 

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Börner ZK72032 

 

Wenn Sie es vorziehen, dass die Saftpresse manuell bedient wird, sollten Sie ebenfalls einen Blick auf das ausgefallene und recht günstige Modell von Börner werfen. Es ist nicht nur preislich interessant, sondern auch in vielen Farbvarianten erhältlich und ermöglicht ein tropffreies Auspressen von Zitrusfrüchten bis zu einem Durchmesser von etwa neun Zentimetern. Da es komplett verschlossen werden kann, können Sie den Presskegel auch entfernen und es gleichzeitig als Shaker verwenden.

Die Reinigung kann bei maximal 50 Grad im Geschirrspüler erfolgen, bei hohen Temperaturen laufen Sie jedoch Gefahr, dass sich der Kunststoff verzieht und die Elemente nicht mehr perfekt ineinander passen. Insgesamt ist die Handhabung einfach und unkompliziert, allerdings benötigen Sie im Vergleich zu den anderen Methoden etwas mehr Kraft und sollten zudem kleine sehr kleinen Hände haben, da es für eine optimale Saftausbeute unverzichtbar ist, dass Sie beide Hälften gut und fest greifen können.

Der Hersteller suggeriert, dass die günstige Saftpresse auch Äpfel oder sogar Gemüse wie Karotten auspressen kann. Dies konnte im Test jedoch nicht bestätigt werden, hierfür fehlt schlichtweg die Kraft. Zitrusfrüchte aller Art: ja – Gemüse oder harte Früchte: nein.

 

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