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Beste Mainboards

Letztes Update: 26.06.19

 

Motherboard – Test 2019

 

 

Das beste Mainboard für den eigenen PC zu finden, ist eine Herausforderung für sich. Zwar ist der Einfluss auf die Performance nicht so groß wie der von CPU, GPU, RAM oder Festplatte, dennoch sollten Sie beim Kauf auf einige Dinge achten, denn nicht nur der Sockel muss zur CPU passen, sondern auch Chipsatz, Ausstattung und die Bauform sollten beachtet werden. Falls es Ihnen zu zeitaufwändig ist, eine Vielzahl von Motherboards zu vergleichen, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Z270 Gaming Pro Carbon von MSI als 1151er Board sehr empfehlen, denn es ist sehr gut ausgestattet, bietet eine gute Performance und überzeugt durch gute Zusatzfeatures. Alternativ ist das H81M-DGS von ASRock als 1150er Board ebenfalls sehr empfehlenswert, denn es ist solide ausgestattet, günstig und bietet eine gute Performance.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Motherboard Kaufberater

 

Das Mainboard – auch Motherboard oder Hauptplatine genannt – ist die zentrale Schalteinheit eines jeden PCs, Laptops, Tablets oder auch Smartphones. In diesem Test haben wir uns allerdings auf Motherboards für Desktop-PCs beschränkt, denn diese lassen sich am einfachsten ersetzen und das Angebot ist hier sehr groß. Um entscheiden zu können, welches Modell als bestes Mainboard für Ihre Zwecke in Frage kommt, müssen Sie sich vor einem Preisvergleich unbedingt mit den wichtigsten Kriterien wie Sockel, Chipsatz und Ausstattung befassen. Denn die Frage, ob ein hochwertiges Gaming Mainboard oder eher ein günstiges Mainboard für Ihre Zwecke ausreicht, können Sie erst beantworten, wenn Sie alle Spezifikationen Ihres Prozessors und Towers kennen. Um Ihnen die Entscheidungsfindung zusätzlich zu erleichtern, haben wir im Test die beliebtesten Modelle unter die Lupe genommen und die besten Mainboards des Jahres 2019 in unserer abschließenden Bestenliste für Sie zusammengestellt. Diese Liste können Sie als Empfehlung für verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Sockeln verstehen.

Sockel und BIOS

 

Bei kompakten Computern wie Tablets, Laptops oder auch Smartphones gibt es in der Regel nur ein einziges passendes Mainboard. Im Vergleich dazu haben Sie bei Desktop-Mainboards die Wahl zwischen verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Prozessoren. Für welche Prozessoren ein Board geeignet ist, lässt sich anhand des Sockels bestimmten. Das wichtigste Kriterium vor allen anderen ist daher die Frage nach dem Sockel. Denn wenn das Board nicht zum Prozessor passt, denn Sie verbauen möchten, nützt Ihnen das beste Motherboard nur wenig bis überhaupt nichts. Zusätzlich zum passenden Sockel müssen Sie auch darauf achten, dass das Board Ihren Prozessor softwareseitig unterstützt. Zu Komplikationen kann es beispielsweise kommen, wenn Sie eine CPU der neuesten Generation nutzen möchten und diesen mit einem eher alten Mainboard kombinieren möchten. Hier kann es notwendig sein, ein BIOS-Update des Mainboards durchzuführen, was für einen Laien eine durchaus große Hürde darstellen kann. Das BIOS ist im Prinzip die Firmware bzw. das Betriebssystem des Mainboards.

Grundsätzlich bedeutet ein passender Sockel, dass sich eine CPU auf einem Mainboard installieren lässt. Gängige Sockelvarianten sind beispielsweise der Mainstream-Sockel von Intel (1151) oder der AMD-Mainstream-Sockel (AM4). Daneben gibt es auch weitere Sockel wie den etwas älteren Intel-Sockel 1150 oder den AM3+, der ebenfalls für AMD-Prozessoren geeignet ist. Auch der 1150er Sockel unterstützt bereits i7 Prozessoren (bis zum 3770 Sandy Bridge) sowie i5 Prozessoren (bis zum i5-3570), ist aber mit der neueren Generation nicht mehr kompatibel. High-End-Sockel für Hochleistungsprozessoren der neuesten Generation können beispielsweise der 2066 von Intel oder der TR4 von AMD sein.

 

 

Chipsatz und Ausstattung

 

Auch auf den Chipsatz des Boards sollte man achten, denn er sorgt letztendlich für die Kommunikation zwischen den einzelnen Systemkomponenten. Alle Ein- und Ausgangssignale des Prozessors, der Grafikkarte und des Arbeitsspeichers. All diese Kommunikation läuft über die Northbridge des Mainboard-Chips. Je schneller dieser ist, desto teurer ist am Ende auch das Mainboard, denn nicht selten ist – insbesondere bei High-End-Komponenten – die Northbridge der Flaschenhals wenn es um die Performance des Boards geht. Als Laie ist es zwar schwierig, die Chipsätze direkt miteinander zu vergleichen, allerdings dienen die Preislagen der Mainboards der namhaften Hersteller als guter Indikator was den Chipsatz angeht. Denn ein Board mit ähnlichen Merkmalen und gleichem Sockel kann durch einen schnelleren Chip deutlich teurer sein.

Achten Sie beim Kauf auch auf die Ausstattungsmerkmale und sonstige Anschlüsse. Dies beginnt bei den PCI-Slots und deren Geschwindigkeit für die Grafikkarte, geht über die RAM-Slots und die SATA-Anschlüsse bis hin zur Anzahl und Art der USB-Stecker und sonstigen Anschlussmöglichkeiten. Ist ein Board zum Übertakten ausgelegt, bietet es zudem umfangreichere Möglichkeiten, Taktraten und Multiplikatoren selbst einzustellen. Achten Sie darauf, dass Sie all Ihre Geräte anschließen können und vergleichen Sie die maximalen Geschwindigkeiten und Taktraten – insbesondere beim Arbeitsspeicher, denn ein schneller RAM-Riegel nützt wenig, wenn das Board die Taktrate des Speichers nicht unterstützt, sodass er heruntergetaktet werden muss.. Wenn Sie zwei Grafikkarten gemeinsam nutzen möchten, sollten zudem zwei PCI-Express-Steckplätze vorhanden sein.

Zusätzlich lohnt auch ein Blick auf die Netzwerk- und Verbindungsmöglichkeiten. Hier gibt es Boards mit LAN, WLAN oder Bluetooth-Verbindungsmöglichkeiten. Unterm Strich macht ein Vergleich der Ausstattung im Rahmen des Preisvergleichs auf jeden Fall absolut Sinn.

Größe bzw. Baumform

 

Die Bauform der Boards unterscheidet sich von Modell zu Modell. Die Größen und die Positionen der Bohrlöcher sind dabei genormt. Im Bereich der Desktop-Mainboards ist die gängigste Bauform ATX. Das Board ist hier etwas größer als ein A4-Blatt. Wenn ein Gehäuse ATX unterstützt, wird in der Regel auch die kleinere Variante – Mini ATX – unterstützt. Umgekehrt gilt das jedoch nicht. Noch kleiner sind Micro-ATX Boards, die für den Zusammenbau besonders kompakter Computer verwendet werden. Hier müssen Sie aber bereits deutliche Abstriche bei der Anzahl an Steckplätzen machen. Außerdem sind sehr kleine Boards im direkten Vergleich etwas teurer. Achten Sie daher immer darauf, welche maximale Größe Ihr Tower unterstützt.

Des Weiteren gibt es noch etwas seltenere Bauformen wie BTX oder Micro-BTX sowie FlexATX. Schauen Sie daher vor dem Kauf in der Anleitung Ihres Gehäuses nach, ob das gewünschte Board auch passt. Im Zweifel sollten Sie selbst nachmessen. Achten Sie in diesem Zusammenhang immer auch auf die Position der Grafikkarte und die maximale Länge der Grafikkarte im Gehäuse. Moderne Grafikkarten sind häufig sehr groß und lang, sodass sie nicht in jedem Gehäuse Platz finden. Bei sehr kleinen Boards können sich zudem CPU-Kühler und Grafikkarte in die Quere kommen.

 

 

Motherboard Testsieger – Top 5

 

 

Wenn Sie ein neues Motherboard kaufen möchten, werden Sie schnell feststellen, dass die Auswahl sehr groß und das Angebot vielfältig ist. Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir die beliebtesten Mainboards unterschiedlicher Klassifikation und mit verschiedenen Sockeln unter die Lupe genommen und die Testsieger zur Top-5-Liste der besten Mainboards des Jahres 2019 zusammengefasst.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

MSI Z270 Gaming Pro Carbon (LGA 1151)

 

Als bestes Mainboard konnte sich das Gaming Mainboard von MSI durchsetzen. Das ATX-Board mit LGA 1151 Sockel überzeugt nicht nur durch eine hochwertige Verarbeitung, sondern auch seine exzellente Ausstattung. Mit 10 USB 3.1 (zwei Gen2 und acht Gen1) Ports, einem USB-C-Port sowie aller gängigen Schnittstellen für DDR4-Arbeitsspeicher, HDMI und zweimal DVI können Sie alle Anzeigegeräte problemlos anschließen.

Auch an die Bedürfnisse von Tunern ist gedacht, so lassen sich mit dem Mystic Light Anschluss RGB-Leuchtstreifen an das Gaming-Motherboard anschließen und diese per App konfigurieren. Mit Audio Boost 4, Gaming LAN mit Lan Protect sowie Guard Pro, Multi-GPU-kompatibilität über Steel Armor PCI-Express Slots (NVidia SLI wird natürlich unterstützt) sowie diversen Ingame-Tools werden die Bedürfnisse aller Gamer perfekt gestillt. Zusätzlich unterstützt das MSI Mainboard über VR Boost das Eintauchen in virtuelle Welten, denn der separate Chip verbessert das Signal am VR-optimierten USB-Anschluss, wodurch das VR-Headset besser angesteuert werden kann. Für M.2 SSD-Festplatten ist auf dem Board ein zusätzliches Kühlpack installiert, um die starke Hitzeentwicklung zu reduzieren.

Softwareseitig wird über MSI Gaming Tools das Spielerlebnis ebenfalls verbessert und beschleunigt, sodass unterm Strich keine Wünsche offen bleiben. Aufgrund des hohen Preises lohnt sich das Mainboard zwar nicht für einen Büro- oder Multimedia-PC, wer aber auf der Suche nach dem besten Gaming Mainboard ist, das über hervorragend abgestimmte Komponenten nochmals mehr aus den Spielen herausholen kann, der wird beim Z270 fündig.

 

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ASRock H81M-DGS (LGA 1150)

 

Falls Sie ein günstiges Mainboard mit LGA 1150 Sockel in micro-ATX Form suchen, das für Office-PCs und Universal-PCs sehr gut geeignet ist, dann kann das H81M-DGS von ASRock uneingeschränkt empfohlen werden.

Das Board unterstützt alle Intel-Prozessoren der 4. Generation, DDR3-DualChannel RAM und hat einen PCI-Express 2.0 16x und einen 1x Slot sowie einen 5.1 Kanal HD-Audio Chip, 2 SATA3, 2 SATA2, 2 USB 3.1 Gen1 und 8 USB 2.0 Anschlüsse (davon 4 vorne und 4 hinten). Auch A-Tuning, XFast 555 und Easy Driver Installation werden unterstützt, sodass sich das Board für eine breite Palette an PCs für den alltäglichen Gebrauch eignet.

Die Ausstattung ist im Verhältnis zum Preis sehr gut, auch wenn Gamer hier sicherlich nicht auf ihre Kosten kommen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt, die Verarbeitung ist solide und auch die Benchmark-Werte konnten durchaus überzeugen, denn im Vergleich zu High-End Mainboards verliert man deutlich weniger Leistung als man vielleicht vermuten könnte. Nicht gut bedient sind alle, die einen Raid oder einen Gaming-PC einrichten möchten. Allen anderen kann das Board aber als günstige Alternative zu teuren Boards sehr empfohlen werden.

 

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One Aufrüstkit 67016 (AM3)

 

Wenn Sie ein Mainboard kaufen möchten, aber keinen Aufwand mit dem Tausch des Prozessors und dem Arbeitsspeicher haben möchten, könnte ein Mainboard Bundle für Sie interessant sein. Das Mainboard-Set von One konnte im Test besonders für Office und Allround-PCs überzeugen, denn Sie können zwischen verschiedenen Varianten und Zusammenstellungen wählen. Jedes Set beinhaltet dabei ein Gigabyte Mainboard und je nach Variante unterschiedlich großen DDR3-Arbeitsspeicher und einen AMD-Prozessor inklusive KAlpenfön CPU-Kühler wie beispielsweise den FX-4300 mit 4x 3,8 GHz. Bei Bedarf können Sie zudem ein Komplettset inklusive AMD-Grafikkarte oder ein Set ohne Grafikkarte kaufen.

Der Vorteil des Sets ist sicherlich, dass alle Teile bereits vormontiert sind, Sie müssen das Motherboard inklusive der Komponenten also nur noch in Ihr Gehäuse einbauen und ans Netzteil anschließen. Je nach Set muss dann noch die Grafikkarte eingesteckt werden und es kann sofort losgehen. Beim Mainboard handelt es sich um ein Gigabyte GA-78LMT-USB3 mit 4 DDR3-Steckplätzen, je einem PCI-Express Slot 16 bzw. 1x und drei USB 3.0 sowie 4 USB 2.0 Steckplätzen. Außerdem bietet das Board einen 7.1 Audio-Chip und PS/2 Anschlüsse. Intern sind weitere 2 USB 3.0 sowie 4 USB 2.0 Anschlüsse vorhanden sowie 6x SATA mit 3Gb pro Sekunde. Damit handelt es sich um ein solides Mainboard mit AM3+ Sockel, das für alle Heim- und Office-Bereiche absolut ausreicht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich gut, wenn man bedenkt, dass das Motherboard alleine mit rund mit etwa 50 – 60 Euro zu Buche schlägt. Allerdings ist das Komplettset für einen Gaming-PC oder für alle, die aufwändige Software nutzen möchten, zu schwach, denn insbesondere sehr prozessorlastige Anwendungen wie das Rendern von 3D-inhalten oder Videobearbeitung führt schnell zum Überhitzen. Wer aber ein solides Office-Set für einfache Anwendungen sucht, der kommt hier durchaus auf seine Kosten.

 

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Gigabyte 970-Gaming (AM3+)

 

Das Gaming-Motherboard von Gigabyte ist mit einem AM3+ Sockel ausgestattet, der für AMD-Prozessoren ausgelegt ist. Wenn Sie einen Gaming-PC zusammenstellen möchten, der einen Prozessor von AMD nutzt, ist eine solche Hauptplatine daher Pflicht und das 970 von Gigabyte verrichtete im Test sehr gute Dienste.

Das mit AMD 970 Chip ausgestattete ATX-Board bietet 4 DDR3 Steckplätze für maximal 32 GB Arbeitsspeicher, der natürlich auch im Dual Channel Modus betrieben werden kann. Dank schnellem USB 3.1 Support (Typ C) sowie PCI-Express (Gen 2) und SATA Interface für M.2 SSD-Festplatten ist das Board insbesondere für alle geeignet, die einen AMD-Gaming PC zusammenstellen möchten und Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen. Crossfire für den Parallelbetrieb von zwei PCI-Express-Grafikkarten von AMD wird ebenfalls unterstützt und auch der Realtek ALC1150 Audiochip kann durchaus überzeugen. Lediglich beim lauten Musik hören kann es durch elektromagnetische Aufladung dazu kommen, dass ein leichtes Rauschen entsteht, sodass hier gegebenenfalls nachgerüstet werden muss. Auch wird das WLAN-Signal bei Verwendung eines Sticks dadurch erheblich gestört. Preislich liegt das Mainboard im mittleren Bereich, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich gut ist. Wer mit den kleinen Schwächen leben kann erhält dementsprechend ein solides und leistungsstarkes Board zum fairen Preis.

 

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Asus Z170 Pro Gaming (LGA 1151)

 

Das Asus Mainboard ist als ATX, ATX mit RGB-Beleuchtung und Mini ITX erhältlich, sodass Sie die Variante entsprechend Ihrem bedarf auswählen können. Preislich liegt das LGA1151 Gaming-Mainboard für Intel-Prozessoren im oberen Mittelfeld, die Ausstattung kann allerdings überzeugen.

So sorgt die GameFirst III Technologie für stabile und schnelle LAN-Verbindungen, die USB 3.1-Anschlüsse bieten eine sehr gute Performance für externe Datenträger und dank M.2-Schnittstelle können auch SSD-Platten sehr schnell angesteuert werden. Durch die Möglichkeit, den DDR4-Speicher zu übertakten, ergibt sich zusätzliches Potenzial bei der Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers und auch die Intel-Prozessoren der 6. Generation lassen sich mit dem Board komfortabel um bis zu 400 MHz übertakten. Dank der TurboV Processing Unit ist dies auch für Laien recht einfach möglich.

Nachteilig wirkte sich im Test allerdings aus, dass das Board relativ langsam bootet und es hier und dort zu Treiberproblemen mit dem USB 3.1-Port kam. Auch die RAM-Kompatibilitätsliste ist nicht sehr vorteilhaft, denn die dort aufgelisteten RAM-Bausteine sind mitunter nur schwer zu bekommen, wodurch man quasi gezwungen ist, nicht offiziell getesteten Ram zu nutzen. Bei diesem funktionieren allerdings mitunter die Automatikeinstellungen im Bios bei Übertaktung nicht ordnungsgemäß.

 

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