Beste Laser-Thermometer

Letztes Update: 17.10.17

 

Laser-Thermometer – Test 2017

 

 

Ein Infrarot-Thermometer oder auch Laser-Thermometer kann für vielerlei verschiedene Aufgaben eingesetzt werden. Das beste Laser-Thermometer unter der großen Auswahl an unterschiedlichen Modellen herauszufinden kann daher ein langwieriges Unterfangen sein. Im Test wurden die beliebtesten Modelle für unterschiedliche Verwendungszwecke und mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen unter die Lupe genommen und zur Top-5-Liste der besten Laser-Thermometer im Jahr 2017 zusammengefasst. So finden Sie unabhängig davon ob Sie ein günstiges Laser-Thermometer oder einen Thermodetektor oder Energiespar-Detektor kaufen möchten, ein empfehlenswertes Modell für den Hausgebrauch. Beachten Sie jedoch, dass keines der Modelle für die Ermittlung von Körpertemperaturen, also als Fieberthermometer verwendet werden sollte. Dafür sind die Messbereiche und Schwankungen zu groß.

 

 

Etekcity Lasergrip 1080

 

Als Testsieger konnte sich der Pyrometer von Etekcity durchsetzen, denn er bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie einen breiten Messbereich von -50 bis +550 °C. Das kompakt gebaute Modell in Pistolenform misst nur 18,6 x 4 x 10 cm bei einem Gewicht von rund 150 Gramm. Dadurch ist es sehr flexibel einsetzbar und misst mit einer Abweichung von maximal 2% verhältnismäßig genau.

Die Bedienung ist sehr einfach und das Einsatzspektrum ist aufgrund des großen Messbereiches sehr groß. So können Sie das Modell sowohl beim Grillen, Backen, Kochen oder Gefrieren verwenden, als auch zur Kontrolle von Motoren, Wasserleitungen oder auch elektrischen Anschlüssen, Lampen, Klimaanlagen oder auch in der Aquaristik. Die LED-Anzeige ist beleuchtet und gut lesbar und dank der Reaktionszeit von 500 ms sehen Sie das Messergebnis unmittelbar auf dem Display. Die Anzeige kann wahlweise in Celsius oder Fahrenheit erfolgen.

Zum Betrieb benötigt das Messgerät lediglich eine 12Volt Blockbatterie, die im Lieferumfang bereits enthalten ist. Insgesamt überzeugt das Modell auf der ganzen Linie und bietet im Verhältnis zum Preis eine sehr gute Leistung bei nur geringer Abweichung. Einziger Nachteil bei dem Gerät ist, dass Sie ihn nicht zur Messung von sehr kleinen Flächen verwenden können. Hier wird häufig die Raumtemperatur gemessen, statt des kleinen Gegenstandes. Auch sollten Sie bedenken, dass der Emissionsgrad fix ist, also nicht an verschiedene Oberflächen angepasst werden kann.

 

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Colemeter CX52-GMDE

 

Das Thermometer von Colemeter bietet einen großen Messbereich von -50°C bis +380°C, was für die übliche Nutzung in Verbindung mit Nahrungsmitteln oder auch im KFZ- oder Heimwerkerbereich völlig ausreicht. Besonders durch den sehr günstigen Preis lohnt sich die Anschaffung, denn das Preis-Leistungsverhältnis ist insgesamt sehr gut. Das Gerät verfügt über eine kleine LED-Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung, lässt sich sehr einfach bedienen und bietet dank des integrierten Datenspeichers zusätzlich die Möglichkeit, Min- und Max-Werte anzeigen zu lassen, sowie einzelne Messwerte auf Hold zu setzen. Der Messabstand sollte zwischen 15cm und einem Meter betragen und dank der Reaktionszeit von etwa 0,8 Sekunden können Sie die entsprechenden Messresultate schnell auf dem Display ablesen. Die Bedienung des 15 x 10 x 4,5 Zentimeter großen Gerätes ist sehr einfach und die zum Betrieb benötigte 9V-Blockbatterie ist im Lieferumfang bereits enthalten.

Bedenkt man den sehr günstigen Preis und die Tatsache, dass es für den privaten Einsatz Zuhause gedacht ist, muss man dem Gerät ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bescheinigen. Zwar sind die Messungen nicht 100%ig exakt und in etwas größerem Abstand oder bei kalten Umgebungstemperaturen werden die Messungen mitunter recht ungenau, dennoch ist es im Heimbereich uneingeschränkt nutzbar und liefert plausible und schnelle Ergebnisse zur schnellen Überprüfung von Oberflächentemperaturen. Bedenken Sie, dass sich der Emissionsgrad nicht verändern lässt, sodass es je nach Oberfläche zu falschen Ergebnissen kommen kann.

 

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KKmoon 

 

Das Modell von KKMoon ist in unterschiedlichen Ausführungen mit verschiedenen Temperaturbereichen erhältlich. Die kleinste und sehr günstige Variante kann Temperaturen im Bereich von -50°C bis 380°C ermitteln, während die „teuerste“ Variante sogar einen Bereich von -50°C bis 900°C abdeckt.

Dank des integrierten Datenspeichers können Sie bis zu 12 Messdaten abspeichern und auslesen und haben ebenfalls die Möglichkeit, Durchschnittswerte sowie Min-Max-Werte oder Temperaturunterschiede in Grad Celsius anzeigen zu lassen. Insbesondere das Modell mit einem Messbereich bis 900°C konnte die Tester überzeugen, denn es ist universell für verschiedenste Bereiche einsetzbar. So können Sie neben Lebensmitteln auch Kochflächen, elektrische Anschlüsse, Motoren, Asphalt im Straßenbau oder auch Heizungs- und Klimaanlagen beziehungsweise heiße Kohle exakt vermessen. Auch Wassertemperaturen werden exakt und gut ermittelt.

Die Abweichung bei der Genauigkeit beträgt etwa 1,5% beziehungsweise maximal 1,5°C, was in Anbetracht der kompakten Bauweise und des günstigen Preises sehr wenig ist. Das Gerät misst 17,5 x 10 x 5 Zentimeter bei einem Gewicht von rund 180 Gramm und wird mit einer 9V-Blockbatterie betrieben, die im Lieferumfang jedoch nicht enthalten ist. Der Emissionsgrad ist auf 95% voreingestellt, lässt sich aber anpassen, sodass Sie für verschiedene Überflächenarten andere Werte wählen können. Die Auswahl ist aber rudimentär, dennoch hilfreich und für den Hausgebrauch ausreichend.

Leider hat sich bei Vergleichsmessungen mit anderen IR-Lasermessern gezeigt, dass die Messergebnisse teilweise deutlich vom Realwert abwichen. Dem ließ sich zwar durch Anpassung der EMS-Werte etwas entgegenwirken, dies überfordert aber bereits den Kenntnisstand der meisten Anwender. Nachteilig wirkte sich zudem aus, dass keine deutsche Anleitung beiliegt.

 

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Bosch DIY PTD 1

 

Im Gegensatz zur punktuellen Messung mit einem Laser-Thermometer lassen sich mit dem Thermodetektor von Bosch berührungslos komplette Klima von Räumlichkeiten und Bereichen ermitteln. So können Sie innerhalb von Sekunden kritische Faktoren wie Wärmebrücken, Oberflächentemperaturen, Temperaturunterschiede sowie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ermitteln. Diese Werte geben Ihnen zuverlässig Aufschluss über die Gegebenheiten vor Ort, sodass Sie effektiv entgegenwirken können und entsprechende Stellen – beispielsweise zur Reduzierung der Schimmelgefahr – bearbeiten können.

Über die LED-Anzeige erhalten Sie schnelle Auskunft über die Messergebnisse und ein Warnsignal bei hohem Energieverlust oder der Gefahr von Schimmelbildung. Die Messgenauigkeit ist mit einer Toleranz von rund 2% (+/- 1°C bei Temperaturen) sehr gut und dank des maximalen Messabstandes von 5 Metern können Sie auch Bereiche in und um Ihr Haus vermessen, die weiter von Ihnen entfernt sind. Zur Messung wird ein Laserkreis mit zwölf Punkten verwendet, sodass Sie über den Abstand eine genaue Eingrenzung des zu vermessenden Bereichs vornehmen können. Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv und die Ergebnisse sind sehr zuverlässig und gut. Im Lieferumfang sind die benötigten Batterien sowie eine Aufbewahrungstasche enthalten.

Sie sollten Allerdings bedenken, dass das Gerät nicht unbedingt dafür ausgelegt ist, verschiedene Oberflächentemperaturen von Lebensmitteln, technischen Geräten etc. zu ermitteln, sondern eher für den Gebäudeeinsatz konzipiert ist. Zwar ist der Messbereich mit -20°C bis 200°C verhältnismäßig hoch und auch ausreichend zur Verwendung an Heizungsrohren etc. und es ist auch eine Funktion zur reinen punktuellen Temperaturmessung vorhanden, dafür reicht aber auch ein einfacheres Gerät. Insbesondre auch aufgrund der Tatsache, dass die Einstellungsmöglichkeiten zum Emissionsgrad sehr sporadisch und ungenau sind, ist es für die Ermittlung der Oberflächentemperatur zu teuer und zu ungenau im Verhältnis zum Preis. Ein Ärgernis war für viele Tester zudem die übertrieben sperrige und schwer zu entfernende Verpackung.

 

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Black + Decker B/DTLD100 

 

Bei dem 9 x 5 x 18,5 cm großen Energiespar-Detektor von Black+Decker handelt es sich um ein Messgerät zur Erkennung von Isolierungsschwachstellen. Dazu kann ein Temperatur-Toleranzbereich zwischen 0,5 und 5,5°C eingestellt werden, bei dem das Gerät Alarm schlägt, wenn es eine entsprechende Toleranzabweichung im Messbereich feststellt.

Das LCD-Display ist gut lesbar und beleuchtet und mithilfe des LED-Signallichtes können Sie genau erkennen, welchen Bereich Sie gerade vermessen. Zusätzlich wird über die Veränderung der Farbe des LED-Lichtes angezeigt, ob der gemessene Bereich innerhalb oder außerhalb des Toleranzbereiches liegt. Insgesamt funktionierte im Test das Aufspüren von Kälte- und Wärmebrücken sehr zuverlässig und gut und kann in Temperaturbereichen zwischen -30° bis +150°C vorgenommen werden.

Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv, allerdings müssen Sie bedenken, dass das Gerät lediglich auf das Erkennen von Temperaturunterschieden ausgelegt ist und nicht dafür konzipiert wurde, exakte Oberflächentemperaturen punktuell zu ermitteln. Für diesen Einsatzbereich ist es daher niht geeignet. Wenn Sie aber auch der Suche nach einem günstigen Modell zur Erkennung von Wärme- und Kältebrücken sind, kann das Gerät von Black+Decker uneingeschränkt empfohlen werden.

 

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