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Beste Kindermikroskope

Letztes Update: 16.06.19

 

Kindermikroskop – Test 2019

 

 

Es kann zu einer echten Herausforderung werden, das beste Kindermikroskop zu finden, denn die Auswahl ist sehr groß. Bevor Sie sich mit Kriterien wie mögliche Präparate und Vergrößerungs- sowie Abbildungsleistung befassen, sollten Sie sich für eine Art von Teleskop entscheiden. Wollen Sie alle Kriterien berücksichtigen, kann die Suche nach dem idealen Modell sehr zeitaufwändig werden. Falls Ihnen die Zeit dafür jedoch fehlt und Sie lieber einfach nur schnell ein gutes Kindermikroskop finden möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn den Rechercheaufwand haben wir bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Biolux DE 8855001 von Bresser sehr empfehlen, denn das Mikroskop überzeugt durch eine hohe Vergrößerungsleistung und eine USB-Kamera in Verbindung mit einer guten Ausstattung und Verarbeitung. Alternativ ist auch das Junior 88-52000 von Bresser sehr empfehlenswert, denn es überzeugt durch eine solide Verarbeitung in Verbindung mit einem einfachen Handling.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Mikroskope für Kinder Kaufberatung

 

Wenn Sie ein Mikroskop für Kinder suchen, ist das Wichtigste, dass es altersgemäß gebaut ist. Kleinere Kinder benötigen beispielsweise weniger Ausstattungsmerkmale bzw. Funktionen, dafür aber eine einfachere Bedienung und idealerweise ein Mikroskop, das auch mal einen Sturz übersteht. Um unter dem großen Angebot herauszufinden, welches Modell als bestes Kindermikroskop in Frage kommt, sollten Sie sich vor einem Preisvergleich – bzw. bevor Sie einfach ein günstiges Kindermikroskop kaufen – etwas intensiver mit den verschiedenen Bauarten, der Vergrößerungsleistung und der Art von Präparaten befassen, die Ihr Kind betrachten möchte. Um Ihnen die Entscheidung zusätzlich zu erleichtern, haben wir Ihnen zum Abschluss die besten Kindermikroskope des Jahres 2019 für verschiedene Altersklassen zusammengefasst.

 

 

Arten von Kindermikroskopen

 

Es gibt verschiedene Bauarten von Lichtmikroskopen. Sie unterscheiden sich in ihrer Grundfunktion und hiernach richtet sich, wie und vor allen Dingen auch welche Präparate betrachtet werden können. Daher sollten Sie die verschiedenen Arten kennen und bereits vorher überlegen, welche Bauart für Sie in Frage kommt.

 

Durchlichtmikroskop:

Dies ist das typische Mikroskop, das die meisten kennen. Sehr dünne Objekte oder Flüssigkeiten werden auf ein Trägerglas (Objektträger) aufgebracht, wo sie von unten durchleuchtet werden. Es gibt auch Modelle, die zusätzlich eine Beleuchtung von oben ermöglichen und als Auflichtmikroskop (siehe weiter unter) genutzt werden können. Für kleinere Kinder kann das Aufbringen von Flüssigkeiten oder sehr dünnen Objekte auf die Glasscheiben etwas zu schwierig sein. Viele Hersteller liefern allerdings bei Mikroskopen für Kinder bereits verschiedene Objekte mit.

 

Auflichtmikroskop:

Im Vergleich zum Durchlichtmikroskop werden die Präparate hier nicht von unten angestrahlt und durchleuchtet, sondern es gibt ein Licht von oben, das auf das Präparat strahlt. Dadurch müssen die Präparate nicht hauchdünn sein und es können auch lichtundurchlässige Gegenstände wie beispielsweise Spielsachen, Steine oder Münzen betrachtet werden.

 

Stereomikroskop:

Ein Stereomikroskop wird häufig mit einem Binokular-Mikroskop verwechselt. Allerdings verfügt ein Binokular-Mikroskop über zwei Okulare, während man beim Stereomikroskop direkt durch zwei Okulare hindurchschauen kann, sodass sich ein dreidimensionales Abbild ergibt. Dies macht zudem das Betrachten für Kinder einfacher, da kein Auge zugekniffen werden muss. Die meisten Stereomikroskope sind Auflichtmikroskope. Im Vergleich zum klassischen Mikroskop wird hier in der Regel mit deutlich geringeren Vergrößerungen gearbeitet.

 

Andere Mikroskop-Arten:

Neben den oben genannten Modellen gibt es beispielsweise auch digitale Mikroskope, die direkt an einen Laptop angeschlossen werden. Meist kann man durch sie nicht durchschauen, sondern nur das Bild auf den Monitor übertragen. Es gibt für verschiedene Mikroskope allerdings auch ergänzend digitale Okulare, die statt des klassischen Okulars eingesetzt werden können. Natürlich gibt es auch eine Vielzahl von weiteren Mikroskopen, die allerdings eher für den professionellen Bedarf geeignet sind. Dazu gehören beispielsweise Elektronenmikroskope oder Neutronenmikroskope und so weiter. Für Kinder sind sie aber keinesfalls geeignet und zudem sehr teuer.

 

 

Bevorzugte Präparate

 

Überlegen Sie sich vor dem Kauf, welche Arten von Präparaten Ihr Kind am ehesten betrachten wollen wird. Durchlichtmikroskope sind beispielsweise für alle Bereiche der Biologie und Medizin der Standard. Mit Ihnen lassen sich Blutproben, alle Arten von Flüssigkeiten oder auch Hautschuppen, Haare und so weiter genau betrachten. Auch Pflanzenteile kann man mit diesen Mikroskopen sehr gut betrachten. Außerdem lassen sich viele Modelle auch als kleine Auflichtmikroskope verwenden, wenn die Präparate zusätzlich von oben angestrahlt werden können.

Reine Auflichtmikroskope hingegen bieten in der Regel keine so große Vergrößerung und sind auf größere Objekte begrenzt. Es gibt hier keinen Objektträger, sodass beispielsweise ein Stein direkt unter das Okular gelegt werden kann. Die Handhabung ist dadurch entsprechend unkomplizierter. Zur Betrachtung von durchleuchteten Präparaten sind sie allerdings schlechter geeignet. Ideal sind sie beispielsweise für Gesteine, Münzen, Metalle oder dickere Pflanzenteile. Hier ist es gegebenenfalls sinnvoll, ein Stereomikroskop zu verwenden, denn insbesondere bei geringeren Vergrößerungen ist es ein sehr schöner Effekt, wenn die Objekte dreidimensional betrachtet werden können. Dies macht die Handhabung einfacher.

 

 

Welche Vergrößerung ist für Kinder am besten?

 

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Außerdem müssen Sie bedenken, dass viele Hersteller gerne mit hohen Vergrößerungen werben, die in der Praxis aber kaum nutzbar sind. Für Kinder reicht in der Regel in den meisten Fällen eine maximale Vergrößerungsleistung vom Faktor 100. Zwar erhalten Sie mit einem Okular mit 100-facher Vergrößerung bei gleichzeitiger Nutzung eines Objektivs mit 10-facher Vergrößerung bereits den Faktor 1.000, wirklich erreichbar ist dies aber nur mit sehr lichtstarken Profimodellen. Bei einem Kindermikroskop werden Sie beim Faktor 1.000 kaum mehr etwas erkennen können.

Die meisten klassischen Mikroskope bieten drei verschiedene Objektive (unteres Teil) und ein festes Okular (oberes Teil). Dies ist für Kinder völlig ausreichend, denn der Wechsel zwischen Objektiv einerseits und Okular andererseits ergibt zwar viele Kombinationsmöglichkeiten, überfordert die Kinder aber schnell. Daher empfehlen wir, ein Modell zu kaufen, bei dem das Okular eine feste Vergrößerung zwischen zwei und 10-fach hat und das Kind zwischen drei verschiedenen Objektiv-Vergrößerungen wählen kann. Dies wird meistens durch einfaches Drehen der Objektivscheibe erreicht. Gängig sind hier. Geräte, die ohne Wechselobjektiv auskommen sind in der Regel nur für sehr kleine Kinder wirklich empfehlenswert, denn die ideale Vergrößerungsleistung hängt stark vom jeweiligen Präparat ab.

 

 

Kindermikroskop Testsieger – Top 5

 

 

Wenn Sie ein Mikroskop für Ihre Kinder suchen, stehen Sie vor einer sehr großen Auswahl unterschiedlicher Modelle und Ausführungen für verschiedene Altersklassen. Im Test haben wir eine Vielzahl von Mikroskopen für Kinder im wahrsten Sinne unter die Lupe genommen, und die besten Kindermikroskope des Jahres 2019 in unterer Bestenliste zusammengefasst. So erhalten Sie einen Überblick und ein empfehlenswertes Modell für unterschiedliche Anforderungen und das für Sie perfekte Modell schneller finden.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Bresser Biolux DE 8855001

 

Als Testsieger und damit bestes Kindermikroskop konnte sich das Biolux-Set durchsetzen, das unterm Strich durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen konnte.

Die Vergrößerungsleistung des Modells liegt zwischen 40- und 1.024-facher Vergrößerung (durch Pull-Out Barlow-Linse), wobei realistisch keine 1000-fache Vergrößerung erreicht werden kann, da zu wenig Licht ins Okular dringt. Die Ausstattung ist insgesamt sehr gut, denn neben dem Teleskop und der bereits erwähnten Barlow-Vergrößerungslinse sind auch eine USB-Kamera, zwei Okulare (WF10x, WF16x), drei Objektive (4x, 10x, 40x) sowie verschiedene Objektträger, Deckgläser sowie eine Pipette, Einschlussmittel, Batterien und ein Garnelen-Zuchtset enthalten. Kleine Entdecker können damit nicht nur sofort loslegen, sondern bereits jede Menge entdecken, ohne erst Präparate suchen zu müssen.

Leider ist die mitgelieferte USB-Kamera mit neuen Betriebssystemen nicht mehr kompatibel, sodass sie für die meisten Anwender nutzlos war. Es fehlt hier an passenden Treibern. Wer möchte, dass sein Kindermikroskop USB-tauglich ist, der sollte daher unbedingt zu einem anderen Modell greifen.

Die Objektträger werden von unten durchleuchtet, eine Möglichkeit der Beleuchtung von unten gibt es bei dem Modell nicht. Leider ist auch die Einstellung und Justierung des Modells recht kompliziert, sodass sich das Modell zwar als Kindermikroskop ab 8 Jahre eignet, ohne einen Erwachsenen von den Kindern dann aber nicht zu bedienen ist.   

Wer aber auf der Suche nach einem hochwertig verarbeiteten und gut ausgestatteten Mikroskop ist, mit dem gute Beobachtungen möglich sind, der kann hier trotz der Schwächen bedenkenlos zugreifen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich trotz des höheren Preises noch gut.

 

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Bresser Junior 88-52000

 

Das Stereomikroskop von Bresser konnte im Test auf ganzer Linie überzeugen, da es sich um ein solide verarbeitetes und gutes, gleichzeitig aber auch günstiges Kindermikroskop handelt.

Es handelt sich um ein Auflichtmikroskop, was sich ideal für die Beobachtung von alltäglichen Gegenständen wie Steine, Münzen, Pflanzen und so weiter eignet. Die Bedienung ist sehr einfach, sodass es Kinder ab einem Alter von etwa 8 Jahren auch problemlos selbst bedienen können. Grundsätzlich kann es durch die natürliche Betrachtung der Objekte mit beiden Augen aber auch schon als Kindermikroskop ab 6 Jahren genutzt werden. Als Durchlichtmikroskop kann es nicht verwendet werden, was die Nutzbarkeit hier etwas einschränkt.

Im Lieferumfang sind zwei Okulare (WF 10x), sowie zwei Stereoobjektive (2x) und einige Steinpräparate zu ersten Beobachtungen enthalten. Insbesondere für Kinder, die es reizt, Dinge aus der Natur zu beobachten, ohne zu aufwändig präparieren zu müssen, ist das Modell von Bresser daher sehr empfehlenswert. Zwar ist der Großteil aus Kunststoff, die Verarbeitung überzeugt aber insgesamt dennoch, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut ist.

 

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Bresser Lcd-Mikroskop

 

Wenn Sie ein Mikroskop für Kinder kaufen möchten, bei dem sich die Aufnahmen direkt an den Laptop übertragen lassen, dann ist das LCD-Modell von Bresser das richtige für Sie.

Es hat keine Okulare, sondern verfügt über ein integriertes 3,5‘‘ LCD-Display, auf dem die Präparate sofort gut sichtbar sind. Außerdem können Sie bei Bedarf direkt auf eine SD-Karte gespeichert werden, die sich in das Display einlegen lässt. Alternativ können Sie die Bilder auch per USB an ein externes Gerät übertragen beziehungsweise auch darstellen lassen. Interessant ist zudem, dass sowohl Videos, als auch Bilder aufgezeichnet werden können.

Mit dem Modell lassen sich optische Vergrößerungen bis etwa 500-fach erreichen, wobei in der Praxis je nach Präparat bereits bei deutlich geringerer Vergrößerung die Abbildungsqualität ausgereizt ist. Das Mikroskop kann sowohl als Durchlicht, als auch Auflicht-Modell verwendet werden, sodass es universell einsetzbar ist. Durch die einfache Beobachtungsmöglichkeit über den Monitor ist es besonders auch interessant, wenn mehrere Kinder gleichzeitig einen Blick auf die Präparate werfen möchten.

Der Lieferumfang ist ebenfalls sehr gut, denn es sich drei Objektive (4/10/40-fach), sowie Farbfilter, Dauerpräparate sowie Objektträger mit Konservierungsmöglichkeiten, Garneleneier zur Züchtung und weiteres Zubehör enthalten. Insgesamt ist das Modell für Kinder sehr interessant, auch wenn die Verarbeitung nicht ideal ist, da viel Kunststoff zum Einsatz kommt. Preislich liegt es zudem im oberen Bereich, sodass es sicherlich nicht für jeden interessant ist.

 

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Clementoni 69804 Experimentierkasten 

 

Bei dem Kindermikroskop Set von Clementoni handelt es sich um ein komplettes Entdecker Set bestehend aus verschiedenen Forschungskästen, Präparaten und einem einfachen Mikroskop.

Es ist für Grundschulkinder entwickelt, die selbstständig verschiedene Bereiche der Natur entdecken möchten und es eignet sich ideal als Geschenk oder um einfach nur herauszufinden, ob Ihr Kind an der Mikroskopie überhaupt Spaß hat. Leider ist die Verarbeitung sehr einfach, es ist sehr lichtschwach und es lassen sich viele Präparate nur unzureichend gut erkennen. Dennoch hatten die Kinder im Test durchweg Spaß mit dem Set, denn es umfasst verschiedenste Komponenten, sodass sich auf jeden Fall viele Nachmittage damit verbringen lassen.

Als ernstzunehmendes Teleskop für den häufigen Einsatz sollten Sie das Modell aber nicht verstehen. Vielmehr als Komplettset, dem ein sehr günstiges Kindermikroskop beiliegt, mit dem sich erste Schritte auf diesem Gebiet machen lassen. Dafür ist es sinnvoll und interessant, allerdings muss man auch dazu sagen, dass für die meisten Kinder im Alter von 7 oder 8 das Mikroskop bereits nicht mehr so interessant war.

 

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Pfiffikus von Kuenen 42414

 

Wenn Sie auf der Suche nach einem einfachen Mini-Mikroskop sind, dass Ihre Kleinen mit in die Natur auf Wanderungen oder Expeditionen nehmen können, um direkt vor Ort die Objekte zu betrachten, dann ist das sehr günstige Mini-Mikroskop von Pfiffikus sicherlich interessant für Sie.

Es beinhaltet bereits drei LR44 Batterien, ist sehr einfach in der Anwendung und beinhaltet bereits Objektträger, sodass  es gleich losgehen kann. Natürlich dürfen Sie hinsichtlich der Abbildungsleistung und Vergrößerung keine zu hohen Ansprüche stellen. Es kann auf die Objekte gezoomt werden, es lässt sich auch von Kindern leicht bedienen und ist nicht nur sehr klein, sondern auch handlich und leicht, sodass kleine Entdeckerkinder es problemlos in der Jackentasche verstauen können.

Die Verarbeitung ist simpel, ebenso wie der Aufbau. Dennoch hatten im Test alle Kinder zwischen 5 und 8 Jahren durchaus Spaß mit dem sehr günstigen Modell. Letztendlich ist es das ideale Outdoor-Teleskop, denn der Schaden, falls es mal verloren oder kaputt geht, hält sich sehr in Grenzen.

 

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