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Beste Kajaks

Letztes Update: 26.06.19

 

Kajak – Test 2019

 

 

Das beste Kajak zu finden, kann zu einer echten Herausforderung werden, denn die Auswahl ist sehr groß und die Qualitätsunterschiede sind gewaltig. Wir empfehlen, sich zunächst mit den verschiedenen Arten von Kajaks zu befassen, bevor Sie sich intensiver mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Modelle, dem Preis, der Verarbeitung und der Ausstattung auseinandersetzen. Dies macht die Suche jedoch sehr zeitaufwändig. Falls Ihnen die Zeit dafür fehlt und Sie lieber eine schnelle aber dennoch gute Kaufentscheidung treffen möchten, können wir Ihnen weiterhelfen, denn die Recherchearbeit haben wir bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Explorer K2 von Intex sehr empfehlen, denn es ist günstig, solide verarbeitet, bietet eine hohe Traglast und wird bereits inklusive Paddeln und Pumpe geliefert. Alternativ ist auch das Explorer Reef 240 von Sevylor sehr empfehlenswert, denn das Modell ist als Ein- oder Zweisitzer nutzbar, überzeugt durch eine hochwertige Verarbeitung und eine sehr gute Stabilität bei geringem Gewicht.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kajaks Kaufberatung

 

Das Angebot an Kajaks ist sehr groß und die Preisunterschiede zwischen den Modellen sind noch größer. Daher ist es wichtig, sich vor einem Preisvergleich einen Überblick über die verschiedenen Arten von Kajaks zu verschaffen, denn eine klare Empfehlung für ein bestimmtes Modell gibt es nicht, da es auf Ihre Anforderungen ankommt. Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, können Sie unserer abschließenden Bestenliste noch eine Übersicht über die besten Kajaks des Jahres 2019 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben. Hier sei aber angemerkt, dass es sich dabei ausschließlich um Hobby- und Anfänger-Kajaks handelt.

 

 

Arten von Kajaks

 

Welche Arten von Kajaks bzw. Kanus es gibt, haben wir im Folgenden für Sie kurz zusammengefasst.

 

Festrumpf-Kajak:

Hierbei handelt es sich um Hardcover-Kanus, die aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden können. Sie bestehen entweder aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) oder auch aus Kevlar, Aluminium, Polyethylen. Je nach Material ist das Kajak leicht oder schwer und hat verschiedene Steifigkeiten, je nach Anforderungsbereich. Einsteiger-Modelle liegen meist zwischen 30 und 40 Kilogramm, was den Transport mitunter sehr aufwändig macht.

 

Faltboot:

Ein Faltkajak ist komplett zerlegbar und kann dadurch einfacher transportiert werden. Die Außenhaut ist flexibel und das Innengerüst kann zerlegt werden. Meist besteht die Außenhaut aus PVC, TPU, Hypalon oder einem Textilgewebe bzw. einem Verbundstoff. Das Gerüst kann aus Holz, Kunststoff oder Aluminium bestehen. Ein gutes Faltkanu ist robust und langlebig und dennoch mobil gut nutzbar, da es platzsparend gelagert werden kann. Der Montageaufwand kann aber recht hoch sein, sodass es für Einsteiger mitunter sehr umständlich ist, das Boot fahrtauglich zu machen und wieder zusammen zu legen. Die Gleiteigenschaften sind dafür aber häufig fast so gut wie beim Festrumpf-Kanu und deutlich besser als beim Luftkajak.

 

Luftboot:

Luftboote sind – wie Schlauchboote ebenfalls – einfach mit einer Pumpe aufzupumpen. Dadurch lassen sie sich kompakt zusammenlegen und einlagern und sie sind zudem sehr leicht. Einfache Modelle sind bereits sehr günstig zu haben und bei Bedarf kann ein solches Boot sogar problemlos im Rucksack transportiert werden. Auf- und Abbau sind schnell und auch für Fahrten mit Kindern sind solche Modelle sehr gut geeignet, denn durch den hohen Auftrieb ist das Risiko zu kentern sehr gering.

 

 

Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten

 

Festrumpf-Kajaks lassen sich am besten Manövrieren und sie reagieren stärker auf die jeweiligen Paddeltechniken. Sie sind zudem häufig geräumiger und auch stabiler als die anderen Arten von Kajaks. Durch die Bauweise und die hohe Stabilität liegen sie zudem besser im Wasser und sind im Vergleich zu den anderen Varianten deutlich schneller. Aufgebaut werden müssen sie ebenfalls nicht. Der größte Nachteil ist allerdings das hohe Eigengewicht. Dies macht den Transport aufwändig. Zudem können sie nicht zusammengefaltet oder platzsparend verstaut werden, sodass Sie Lagerfläche für das Kanu benötigen.

Faltboote sind praktisch, da sie sich gut transportieren lassen. Das Einlagern ist ebenfalls unkompliziert. Gleichzeitig sind die Laufeigenschaften sehr gut und liegen zwischen Luft- und Festrumpf-Boot, mit Tendenz nach oben. Je nach Aufbau und Material kann ein Faltkajak sehr leicht sein und lässt sich zudem meist selbst gut warten und reparieren, sofern erforderlich. Sie können sogar ÖPNV konform verwendet werden und verfügen zudem über einen ausgeformten Rumpf. Die größten Nachteile sind neben den langen Auf- und Abbauzeiten sowie mitunter sehr komplexer Montage auch das Gestänge im Inneren, das viele stört. Außerdem ist das Gestänge mitunter schwer zu reparieren, falls es einen Defekt erleidet. Mit spitzen Gegenständen kann die Außenhaut zudem schnell einen Schaden davontragen. Zudem ist es die wartungsintensivste Variante, da beispielsweise Steckverbindungen häufiger gefettet werden müssen.

Luftboote sind sehr einfach zu transportieren, lassen sich sehr schnell auf- und abbauen und verfügen über einen sehr guten Auftrieb. Es gibt sie als kleine Einsteiger-Modelle aber auch als semi-professionelle Luftkajaks für den anspruchsvolleren Bedarf. Der betrieb ist sehr sicher, da das Kentern nicht so schnell vorkommen kann. Es federt recht gut ab und hat einen sehr geringen Tiefgang, was in flachen Gewässern ein Vorteil ist. Außerdem können auch Kinder gut mitfahren und auch im ÖPNV können Luftkajaks verwendet werden. Kleinere Schäden lassen sich gut reparieren. Negativ ist jedoch das empfindliche Gewebe. Außerdem sind Luftkajaks sehr langsam und träge sowie anfälliger gegen Wind. Der Innenraum ist zudem meist recht klein und es muss immer auch eine Pumpe mitgeführt werden. Ernsthafte Beschädigungen lassen sich nur sehr aufwändig reparieren und auch die Anzahl an erhältlichen Rumpf-Formen ist hier sehr eingeschränkt.

 

 

Preislage, Begrifflichkeit und Anforderungen

 

Im Prinzip ist ein Kajak im deutschen Sprachgebrauch auch gleichzeitig ein Kanu. Kanu ist lediglich der Überbegriff, denn es fallen auch Canadier darunter, die mit nur einem Paddel und gegebenenfalls auch im Stehen oder Knien gefahren werden können, wohingegen man in einem Kajak immer sitzt und mit Doppelpaddel rudert.

Im Preisvergleich gibt es zwischen verschiedenen Herstellern und Varianten teilweise enorme Unterschiede. So ist ein günstiges Kajak zum Aufblasen für den Hobbybereich bereits für wenige Euro zu haben, während hochwertige Kajaks für den professionellen Bereich auch mehrere Tausend Euro kosten können. Entsprechend spielt Ihr Budget eine große Rolle, wenn Sie herausfinden wollen, welches Modell für Sie als bestes Kajak in Frage kommt. Hierbei sollte man allerdings auch nicht vergessen, dass Sie als Einsteiger von der hohen Fertigungsqualität eines Profi-Kajaks kaum profitieren können. Es lohnt sich daher nicht, als Einsteiger sehr viel Geld in ein Profimodell zu investieren. Orientieren Sie sich daher an den Hobby- und Einsteiger-Kajaks.

Wenn Sie das Sportgerät häufig transportieren müssen oder einen weiteren Weg zum Wasser zurücklegen müssen, ist eine kompakte Bauweise und ein einfaches Aufklappen oder Aufblasen von sehr hoher Bedeutung. Denn ein Festrumpf-Kajak über weite Strecken zu transportieren ist enorm aufwändig. Große Modelle können Sie häufig beispielsweise mit dem Helikopter an entlegene Flüsse oder Seen transportieren. Dies ist für den Hobbyeinsatz natürlich alles andere als optimal.

 

 

Kajak Testsieger – Top 5

 

 

Egal ob im Urlaub oder am heimischen Gewässer, Kajaks sind vielseitig einsetzbar. Das Sit on Top Kajak ist die gängigste Ausführung, wie man sie auch von den Olympischen Spielen kennt. Die meisten Modelle am Markt tragen eine oder zwei Personen. Am beliebtesten sind Kajaks, die ähnlich wie Schlauchboote aus PVC gefertigt sind, da sie am meisten Flexibilität bieten. Wir haben für Sie im Test eine Vielzahl der beliebten Fortbewegungsmittel unter die Lupe genommen und stellen Ihnen im Folgenden die fünf besten Kajaks des Jahres 2019 vor.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Intex Explorer K2

 

Als Testsieger und somit bestes Kajak hat sich das Modell Explorer K2 von Intex durchgesetzt. Es konnte mit einer guten Verarbeitung und einer Traglast von bis zu 160 kg punkten, so dass es problemlos von zwei Erwachsenen genutzt werden kann.

Gefertigt ist es aus PVC und so kommt es mit allem Zubehör auf ein Gewicht von 17 kg, wodurch es mühelos von zwei Personen ans Wasser getragen werden kann. Mit der mitgelieferten Doppelhubpumpe ist es in wenigen Minuten aufgeblasen und einsatzbereit. Die Flosse, die für mehr Stabilität sorgt, wird einfach an der Unterseite eingeschoben. Sollten Sie das Produkt an salzigen Gewässern einsetzen ist es ratsam, es nach jeder Benutzung mit klarem Leitungswasser abzuwaschen, da das aggressive Salz sonst eventuell Schäden an den Nähten oder dem Material anrichten kann.

Insgesamt bietet das Kajak viel Stauraum für zusätzliches Equipment wie Lebensmittel oder Getränke, falls sie eine längere Tour planen. Die mitgelieferte Pumpe ist zwar sehr einfach verarbeitet und nicht sehr robust, reicht aber für die gelegentliche Nutzung allemal aus. Sollten Sie sie sehr häufig nutzen wollen, kann es gegebenenfalls Sinn machen, hier ein hochwertigeres Modell nachzukaufen. Sollten Sie für den Abenteuerurlaub zu zweit noch ein solides und zuverlässiges Kajak suchen, sollten Sie das Modell von Intex auf jeden Fall in die engere Auswahl nehmen.

 

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Sevylor Explorer Reef 240

 

Das Explorer Reef 240 von Sevylor kann sowohl als Einsitzer, als auch als Zweisitzer bezogen werden. Es hat sich als perfekter Begleiter für Tauch- und Schnorchelurlaube herausgestellt und glänzte im Test durch eine durchweg hochwertige Verarbeitung. Die Konstruktion besteht aus zwei einzeln belüftbaren PVC-Seitenkammern und einem ebenfalls getrennt belüfteten PVC-Luftboden.

Die Außenhülle ist aus Nylon gefertigt und der Boden besteht aus gewebeverstärktem Material, was sich als sehr robust herausgestellt hat. Ebenso sorgt eine Finne für eine erhöhte Stabilität im Wasser. Neben einem verstellbaren Sitz bietet das Kajak sowohl eine Fußstütze, beidseitig vorhandene Paddelhalter sowie eine Tragetasche für den bequemen Transport auf Reisen.

Es ist TÜV-Geprüft, wiegt insgesamt 7 Kilogramm und hat mit den Maßen 240 x 88 cm eine Tragfähigkeit von 115 kg. Im vorderen Bereich bietet es reichlich Stauraum, um Flossen, Taucherbrille oder andere Utensilien zu verstauen. Preislich liegt das Explorer Reef 240 im mittleren bis oberen Preissegment, was angesichts der guten Verarbeitung und Ausstattung aber auch gerechtfertigt ist. Lediglich die Ventile, um die Luft aus dem Boot abzulassen, erwiesen sich im Test als unpraktisch, da es sehr lange dauert, bis man das Boot wieder verstauen kann. Insgesamt ist es aber ein sehr gutes Kajak für Hobbytaucher oder Menschen, die gerne auf dem Wasser unterwegs sind.

 

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Intex Challenger K1

 

Das Challenger K1 der Firma Intex ist ein sehr günstiges Kajaks zum Aufblasen. Mit einer Größe von 274 x 76 x 33 cm und einer Traglast von bis zu 100 kg bietet es ausreichend viel Platz und Stabilität, um einen durchschnittlichen Erwachsenen gut und sicher zu tragen.

Die aufblasbare Rückenlehne lässt sich mit viel oder wenig Luft füllen und somit an die Bedürfnisse des Einzelnen sehr gut anpassen. Das langgezogene und stromlinienförmige Design ermöglicht ein einfaches und kraftreduziertes Rudern, so dass Sie auch längere Fahrten mit diesem Modell unternehmen können, ohne zu schnell zu ermüden. Im Set enthalten sind, wie bei fast allen Modellen, eine Doppelhubpumpe, sowie eine Tragetasche zum Verstauen oder Transportieren des Kajaks.

Preislich ist es im unteren Bereich angesiedelt und ist somit insbesondere als Einstiegsmodell sehr gut geeignet. Einige Tester bemängelten, dass die Schweißnähte an manchen Stellen zu anfällig seien und oftmals einreißen, im Test erwiesen sie sich aber insgesamt als ausreichend solide für die meisten Situationen. Bei sehr häufigem Auf- und Abbau zeigten sich im Laufe der Zeit jedoch Schwachstellen. Nach Reparatur mit Flüssig-PVC-Kleber konnte dies allerdings stets recht gut behoben werden. Insgesamt handelt es sich um ein sehr günstiges Kajak, das bei sorgfältiger Wartung viel Spaß verspricht.

 

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Bestway WaveEdge 65054

 

Das WaveEdge 65054 von Bestway vereint zwei beliebte Gerätschaften. Es ist entweder als Stand Up Surfboard oder als Kajak verwendbar. Der abnehmbare Sitz mit Rückenlehne lässt sich einfach an- und abmontieren, so dass Sie das Modell schnell vom Kajak in die Stand Up Variante umbauen können.

Die maximale Belastbarkeit liegt bei 100 kg und bietet somit einem Erwachsenen mühelos Platz. Im Lieferumfang enthalten ist ein 210 cm langes Doppelpaddel zum surfen oder Kajakfahren sowie eine Doppelhubkolben-Pumpe mit Druckanzeige. Des Weiteren wird es in einer stabilen Tragetasche geliefert und beinhaltet ebenso ein Reparaturset, um kleinere Reparaturen direkt vor Ort erledigen zu können.

Zwei eingearbeitete Seitenfinne, sowie eine abnehmbare Mittelflosse sorgen für eine erhöhte Stabilität, so dass Sie auch bei schnelleren Fahrten jeden Paddelschlag sicher ausführen können. Das Modell der Firma Bestway wiegt etwa 14 kg, wodurch es auch möglich ist, es als einzelne Person ans Wasser zu tragen. Einige Tester monierten, dass trotz der Finnen und Flosse, die Stabilität, insbesondere in der Stand Up Konfiguration, zu gering sei. In Anbetracht des günstigen Preises ist die Verarbeitung und damit auch die Stabilität insgesamt aber angemessen. Unterm Strich bietet das Modell ein gutes Preis- Leistungsverhältnis, so dass es gerade für den Sommerurlaub am See und Einsteiger eine gute Wahl ist.

 

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Sevylor Tahiti Plus

 

Das Tahiti Plus der Firma Sevylor ist ein ideales Familienboot, welches durch eine enorme Traglast von 200 kg im Test überzeugen konnte. Zwei Erwachsene und ein Kind trägt es mühelos und bietet zusätzlich noch jede Menge Platz, um Verpflegung oder anderes Equipment auf das Wasser mitzunehmen.

Zwei aufblasbare PVC-Seitenkammern und der PVC-Boden mit Steg-Konstruktion sorgen für eine sehr hohe Stabilität und Strapazierfähigkeit des Modells. Die aufblasbare Sitze bieten einen erhöhten Komfort, was bei den Testern durchweg für Begeisterung sorgte. Tragegriffe an Bug und Heck ermöglichen ein einfaches Tragen. Mit den Maßen 363 x 99 cm ist es eines der größten Kajaks am Markt, was natürlich auf kleineren Flüssen störend sein kann, da es hierdurch auch an Wendigkeit verliert.

Im Lieferumfang ist neben dem Boot und Paddel ebenso ein komfortabler Tragesack dabei, der als Rucksack umgeschnallt werden kann. Sollten Sie eine längere Strecke zurücklegen müssen, um ans Wasser zu gelangen, können Sie so Ihren Rücken schonen. Preislich liegt das Tahiti Plus im oberen Preissegment, was allerdings für die Größe und Belastbarkeit unterm Strich gerechtfertigt ist.

 

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