5 beste Hundefutter im Test 2022

Letztes Update: 01.07.22

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Hundefutter – Vergleich & Kaufberater

 

 

Wenn Sie auf der Suche nach dem besten Hundefutter für Ihren Vierbeiner sind, müssen Sie einige Dinge beim Kauf beachten. Dies macht die Suche nach dem besten Hundefutter mitunter sehr aufwändig, denn neben den verschiedenen Arten von Futter, die Sie kennen sollten, müssen Sie sich auch mit der Frage befassen, ob Sie Nass- oder Trockenfutter verwenden möchten und sollten zudem verstehen, auf welche Inhaltsstoffe Sie achten müssen, um ein gutes Futter zu erkennen. Falls Ihnen dies alles zu aufwändig ist und Sie lieber eine schnelle aber dennoch gute Kaufentscheidung treffen wollen, sind Sie hier richtig, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Futter mit Wild Duck Ente und Kartoffel von Wolfsblut uneingeschränkt empfehlen, denn das Premiumfutter überzeugt durch hochwertige Inhaltsstoffe und den Verzicht auf Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe oder Farbstoffe. Alternativ ist auch das Sensi Plus Ente und Reis Futter von Josera sehr empfehlenswert, denn es ist durch die hochwertigen Inhaltsstoffe und die gute Verträglichkeit besonders für empfindliche Hunde gut geeignet.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Hundefutter Kaufberatung

 

Wenn Sie herausfinden möchten, welches Futter für Ihren Vierbeiner als bestes Hundefutter in Frage kommt, sollten Sie sich zunächst mit den verschiedenen Futterarten befassen und grundsätzlich überlegen, ob Sie Nass- oder Trockenfutter kaufen wollen. Außerdem geben wir Ihnen einige Hinweise mit auf den Weg, worauf Sie beim Kauf von Hundefutter achten sollten. Ob für Ihre Zwecke letztendlich ein hochwertiges Hundefutter in Frage kommt oder ein günstiges Hundefutter ausreicht, hängt natürlich vom Tier, Ihrem Budget und Ihren Anforderungen ab. Abschließend können Sie unserer Bestenliste eine Empfehlung entnehmen, welche Produkte sich im Vergleich als die besten Hundefutter des Jahres 2022 durchsetzen konnten.

Welche Arten von Hundefutter gibt es?

Bevor Sie einen Preisvergleich durchführen, sollten Sie sich für eine Futterart entscheiden. Im Vergleich zu anderen Tierfutter-Sorten wie Katzenfutter gibt es hier eine deutlich größere Auswahl an speziellen Futtersorten, sodass die Entscheidungsfindung mitunter sehr schwierig sein kann. Im Folgenden geben wir Ihnen daher einen Kurzüberblick über das Angebot.

 

Welpenfutter:

 Welpen benötigen andere Inhaltsstoffe als ältere Hunde, die deutlich weniger agil sind. Immunsystem, Knochen, Fell und Muskeln müssen erst noch aufgebaut werden, weshalb bei Welpen das Futter auch speziell für sie geeignet sein sollte. Die Nährstoffzufuhr ist hier sehr wichtig.

 

Futter für ausgewachsene Hunde:

Im Futter für ausgewachsene Tiere kann auf bestimmte Mineralstoffe oder Vitamine, die im Welpenfutter enthalten sein sollten, weitestgehend verzichtet werden. Dafür spielen Öle, Proteine und Mineralstoffe eine größere Rolle. Je älter das Tier ist, desto träger wird auch Stoffwechsel, was bei der Ernährung berücksichtigt werden sollte.

 

Neben der Unterscheidung nach Alter sollten Sie auch verschiedene Spezialfutter kennen und gegebenenfalls in Erwägung ziehen.

 

Bio-Hundefutter:

Wer Wert darauf legt, dass die Inhaltsstoffe weitestgehend ohne die Zugabe von Spritzmitteln oder gentechnisch veränderte Dinge auskommen, der kann auf den Zusatz „Bio“ achten. Biofutter ist im Vergleich zum normalen Futter aber häufig deutlich teurer.

 

Natur-Hundefutter:

Beim Naturhundefutter kommen nur Inhaltsstoffe zum Einsatz, die qualitativ hochwertig und nachhaltig sind. So wird beispielsweise nur Fleisch von Tieren aus artgerechter Haltung verwendet oder Gemüse, das aus Quellen stammt, bei denen auf Gentechnik verzichtet wird. Naturfutter ist daher auch entsprechend teurer, ähnlich wie Biofutter.

 

BARF-Futter:

Wer diese besondere Form der Hundefütterung anwendet, der kann auch spezielles BARF-Futter kaufen. BARF steht dabei für „biologisch artgerechte Fütterung“ und geht in Richtung der natürlichen Ernährung von Wölfen. Das entsprechende Futter ist meist allerdings recht teuer.

 

Veganes / vegetarisches Futter:

Es gibt auch vegetarisches oder veganes Hundefutter, wobei wir dies nicht unbedingt empfehlen, denn es kann sehr häufig zu Unverträglichkeiten und Problemen kommen. Ein Hund ist schlichtweg ein Fleischfresser und man sollte sich auch entsprechend daran halten, auch wenn man selbst Fleisch gegenüber abgeneigt ist. Der Verdauungsapparat von Hunden funktioniert schlichtweg anders als beim Menschen.

 

Sonstiges Spezialfutter für Hunde:

Neben den oben genannten Futtersorten gibt es auch besonders zusammengesetzte Futtersorten. Beispielsweise für besonders sensible Hunde mit Allergien oder Futter für besonders aktive Hunde bzw. auch Seniorenfutter sowie spezielle Sorten für bestimmte Hunderassen. In der Regel ist ein Spezialfutter aber nicht notwendig, wenn Ihr Tier gesund ist und keinen besonderen Anlass dafür gibt, ein spezielles und damit auch teureres Futter zu verwenden.

 

Nassfutter und Trockenfutter

Bei industriell gefertigtem Hundefutter haben Sie grundsätzlich die Wahl zwischen Nassfutter und Trockenfutter. Der Hauptunterschied liegt dabei im Wasseranteil. Im Trockenfutter ist kaum noch Wasser enthalten, sodass es sich auch geöffnet sehr lange hält. Es kann problemlos über mehrere Jahre hinweg gelagert und verwendet werden. Da die Tiere das Trockenfutter länger und besser kaufen müssen, wirkt sich dies positiv auf das Gebiss des Hundes aus.

Ein großer Nachteil von Trockenfutter ergibt sich allerdings bei Hunden, die generell wenig trinken. Hier kann das Füttern mit Trockenfutter eine Dehydrierung zusätzlich begünstigen. Achten Sie daher stets darauf, dass das Tier ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird, wenn Sie Trockenfutter verfüttern. Ein weiterer Vorteil von Nassfutter gegenüber Trockenfutter ist die Tatsache, dass es den Hunden in der Regel deutlich besser schmeckt. Es gibt sogar Hunde, die Trockenfutter nur dann fressen, wenn es der Hunger sprichwörtlich „rein treibt“. Nassfutter hingegen wird in der Regel immer angenommen. Die Haltbarkeit ist im geöffneten Zustand allerdings nur kurz. Es kann durchaus auch Sinn machen, zwischen Nass- und Trockenfutter zu variieren oder Trockenfutter als eine Art von Belohnung zu nutzen.

 

Woran kann man gutes Hundefutter erkennen?

Auf den ersten Blick ist es oft nicht einfach, ein gutes Hundefutter von einem schlechten Futter zu unterscheiden. Daher wird häufig der Preis als Kriterium verwendet, was aber nicht immer zu richtigen Entscheidungen führt. Wichtig ist grundsätzlich eine ausgewogene und gesunde Ernährung des Hundes. Wichtig ist daher bei der Zusammensetzung des Futters, dass auch entsprechend nährstoffreiche Inhaltsstoffe enthalten sind.

Hauptbestandteil der meisten Hundefutter ist Fleisch. Hierin sind wichtige Aminosäuren und Proteine enthalten, die der Hund benötigt. Im Trockenfutter sind häufig nur etwa 65% Fleisch enthalten. Bessere Fleischqualität wird meist auffällig mit dem Hinweis auf „Rind“ oder „Lamm“ beworben. Getreide sollte generell nicht zu viel enthalten sein. Achtung: Viele Hersteller teilen die Getreide-Angaben daher auf und geben Prozentwerte für Mais, Maisstärke, Mais-Futtermehl etc. an. Auch Bäckereierzeugnisse werden häufig zur Sättigung und als „Füllmittel“ bei günstigen Futtern beigemischt. Wichtige Nährstoffe, die in einem Hundefutter in ausreichender Menge enthalten sein sollten, sind die Folgenden:

Rohprotein sollte zu mindestens 18% im Futter enthalten sein. Besser sind 20 oder sogar 24%. Hierzu gehören Vitamine, Eiweißquellen, freie Aminosäuren oder auch Peptide und Alkaloide. Auch Rohfett sollte im Futter unbedingt enthalten sein. Hier reicht aber ein Anteil zwischen etwa 8 und 12%. Hierzu können Wachse und Öle aus tierischer oder pflanzlicher Herkunft gehören. Sehr häufig ist im Hundefutter auch Rohasche enthalten. Das ist auch der Grund, warum der eine oder andere Hund auch mal ein Stück Grillkohle genüsslich verspeist. Der Hund versorgt sich darüber mit Mineralien und Spurenelementen. Ein Anteil von 4 bis 8% reicht hier aber völlig aus. Zu den übrigen Bestandteilen mit unter 5% gehören beispielsweise Ballaststoffe in Form von Rohfasern. Diese fördern die Verdauung. Wenn diese dem Hund fehlen, beißen Sie buchstäblich auch gerne mal ins Gras, denn auch das Kauen von Gras fördert die Verdauung beim Hund. Sind unter 4% Rohfasern im Futter enthalten, kann es zu Verstopfungen kommen.

 

5 beste Hundefutter (Test) 2022

 

Wenn Sie ein neues, gutes Hundefutter kaufen möchten, werden Sie feststellen, dass die Auswahl sehr groß ist und es schwer fällt, eine objektive Entscheidung zu treffen, welches Futter am besten für Ihren Vierbeiner geeignet ist. Neben unbekannteren Marken wie Acana oder Hills, die dennoch sehr gute Hundefutter herstellen, gibt es auch die bekannten Marken, die ebenfalls sehr gute und empfehlenswerte Futtervarianten anbieten. Im Test haben wir uns auf die beliebtesten Varianten konzentriert und diese genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis können Sie unserer Top-5-Liste der besten Hundefutter des Jahres 2022 entnehmen. Allerdings sei an dieser Stelle vorweggenommen, dass sich alle Testsieger qualitativ zwar hinsichtlich der Inhaltsstoffe unterscheiden, das Preis-Leistungs-Verhältnis aber bei allen sehr gut ist. Auch sei noch erwähnt, dass auch Produkte wie Rinti oder die oben genannten Acana oder Hills Hundefutter durchaus einen Platz unter den Top-5 verdient hätten, aber entweder aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses oder eingeschränkter Nutzbarkeit, weil es sich um Diätfutter handelt, einen kleinen Abzug in der Gesamtwertung erfuhren.

 

1. Wolfsblut Wild Duck Adult

 

Als bestes Premium Low Fat Hundefutter konnte sich das Premiumfutter von Wolfsblut durchsetzen. Es ist im 0,5 l Sack, im 2 l Sack oder im 15 l Sack erhältlich und ist im Vergleich zu dem meisten anderen Premium-Futter sehr teuer. Allerdings lohnt sich der Mehrpreis, wenn Sie Wert auf qualitativ sehr hochwertiges Futter legen, denn es beinhaltet neben frischen Kartoffeln und frischem Entenfleisch auch Kartoffelprotein, Entenfett, Hühnerleber, Leinsamen, Kräuter und weitere hochwertige Zutaten wie Obst und Gemüse sowie Taurin, Vitamine und Mineralien.

Die Zusammensetzung ist insgesamt sehr hochwertig und speziell für die Ernährung mit wenig Fett und wenigen Proteinen konzipiert worden. Insbesondere Hunde, die mit anderen Futtermitteln und Sorten Probleme haben, haben auf das Futter von Wolfsblut hervorragend reagiert, denn alle Inhaltsstoffe sind leicht verwertbar und auch für allergische Hunde ideal geeignet. Mit 21% Protein und 9% Fett ist das Futter hervorragend ausgewogen und kann dadurch das Herz-Kreislaufsystem des Hundes sehr gut stärken.

Auf chemische Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Geschmacksstoffe wurde bewusst verzichtet und auch Weizen, Vitamin K3, Soja oder Mais kommt im Futter nicht vor. Unterm Strich kann das Futter qualitativ auf ganzer Linie überzeugen, hat allerdings durch die frischen Zutaten einen entsprechend hohen Preis, sodass es sicherlich nicht für jeden in Frage kommt und auch nicht unbedingt notwendig ist, wenn Sie einen gesunden Hund haben, der sich ausgewogen ernährt.

Der Testsieger unter den besten Hundefutter 2022 konnte im Test auf ganzer Linie überzeugen. Welche Stärken und Schwächen sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

Vorteile
Zusammensetzung:

Das Futter besteht aus sehr hochwertigen Komponenten wie frischem Fleisch, Kartoffel und hochwertige Zusatzstoffe.

Wenig Fett und Protein:

Das Futter kommt mit nur sehr wenig Fett und wenigen Proteinen aus.

Verträglichkeit:

Die Hunde haben das Futter insgesamt sehr gut vertragen.

Keine Chemie:

Auf chemische Inhaltsstoffe wie Farbstoffe wird gänzlich verzichtet.

Nachteile
Preis:

Das Futter ist recht preisintensiv und wird daher nicht für jeden in Frage kommen.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

 

 

2. Josera SensiPlus Hundefutter Super Premium

 

Beim Sensi Plus von Josera handelt es sich um ein sehr hochwertiges und empfehlenswertes Futter für empfindliche Hunde. Es ist im 1,5 kg, 4 kg oder 15 kg Sack erhältlich und liegt preislich im Mittelfeld.

Das Futter ist sehr schonend für den Magen, hochverdaulich und bietet sehr viel Biotin, was für eine gesunde Haut und ein gesundes Fell des Tieres sehr gut ist. Im Test haben es nahezu alle Hunde problemlos angenommen, sodass es wohl auch geschmacklich überzeugen konnte. Es werden bei der Herstellung keine glutenhaltigen Inhaltsstoffe verwendet und dank der Rezeptur mit Entenfleisch hat das Futter einen mittleren Fettgehalt, sodass es für normal aktive Hunde ideal geeignet ist.

Als Fleisch wird getrocknetes Geflügelprotein verwendet, das sich zu 12,8% aus Geflügel und zu 15% aus Ente zusammensetzt. Weiterhin werden Vollkornmais, Reis, Rübenfaser, Geflügelfett und –protein sowie Mineralstoffe beigemischt. Dadurch ist die Zusammensetzung auch für empfindliche Hunde gut geeignet und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut.

Die Erfahrung mit dem Hundefutter von Josera war durchweg positiv, sodass wir es uneingeschränkt empfehlen können. Welche Vor- und Nachteile es hat, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

Vorteile
Zusammensetzung:

Das Futter ist sehr hochwertig, kommt mit wenig Fett aus und beinhaltet sehr gute Komponenten.

Empfindliche Hunde:

Insbesondere für empfindliche Hunde ist das Futter gut geeignet.

Verträglichkeit:

Die Verträglichkeit ist insgesamt sehr gut und es wirkt sich positiv auf Haut und Fell aus.

Glutenfrei:

Auf glutenhaltige Inhaltsstoffe wird gänzlich verzichtet.

Preis-Leistung:

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch die gute Zusammensetzung in Verbindung mit dem moderaten Preis sehr gut.

Nachteile
Preis:

Preislich ist das Futter im oberen Mittelfeld angesiedelt und kommt daher sicherlich nicht für jeden in Frage.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

 

 

3. Bosch HPC Adult mit Lamm & Reis

 

Wenn Sie ein relativ günstiges Hundefutter suchen, dass dennoch qualitativ überzeugen kann und ausgewogen zusammengesetzt ist (21,5% Protein, 10,5% Fett), könnte das Adult von Bosch für Hunde ab dem 12. Monat für Sie das richtige sein.

Es ist komplett ohne Weizen gefertigt, wirkt sich positiv auf die Darmflora aus und ist zudem magenschonend und sehr leicht verdaulich. Sie können es im 3 oder 15 Kilo-Sack kaufen und eignet sich auch für ernährungssensible Hunde. Es besteht aus Geflügelfleischmehr, 16% Reis, Gerste, Hirse, Mais, Tierfett und Lammfleischmehl (4%). Zusätzlich sind auch Fischmehl, Erbsen, Fischöl, Proteinhydrolysat sowie Hefe beigemischt, sodass es sich auch auf Haut und Fell positiv auswirkt.

Unterm Strich überzeugt das Futter von Bosch durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es kann hinsichtlich Inhaltsstoffen, Akzeptanz und Verträglichkeit durchaus mit teurerem Futter mithalten. Im Test hat sich allerdings gezeigt, dass einige Hunde es nicht akzeptierten, was unterm Strich zu einem kleinen Abzug führte.

Sollten Sie noch unsicher sein, ob sich die Anschaffung des Futters für Sie lohnt, kann Ihnen die nachfolgende Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile sicher weiterhelfen.

Vorteile
Preis:

Preislich ist das Futter auf einem günstigen Niveau angesetzt.

Ausgewogenheit:

Trotz des günstigen Preises ist die Zusammensetzung sehr ausgewogen, denn mit 10,5% ist recht wenig Fett enthalten und der Proteinanteil liegt bei 21,5%

Weizenfrei:

Es kommt ohne Weizen aus und ist daher sehr gut verdaulich.

Sensible Hunde:

Auch für sensible Hunde ist das Futter gut geeignet.

Nachteile
Akzeptanz:

Die Akzeptanz war im Test nicht ideal, sodass es von einigen Tieren nicht angenommen wird.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

 

 

4. Royal Canin Mini Adult

 

Das Futter für ausgewachsene Hunde von Royal Canin liegt preislich im oberen Bereich und ist in den Größen 2, 4, und 8 Kilogramm erhältlich und für kleinere Hunde bis zu 10 Kilogramm ausgelegt.

Die Inhaltsstoffe sind so gewählt, dass das Futter sowohl für die Zähne als auch für das Fell sehr gut ist und gleichzeitig sehr gut von den Hunden angenommen wird. Durch zugesetzte Natriumphosphate wird das Kalzium im Speichel gebunden, sodass es nicht mehr für die Zahnsteinbildung zur Verfügung steht. Vitamine und Aminosäuren verbessern die Barrierefunktion der Haut und zugesetztes Biotin, Fischöl, Linolsäure und Zink sorgen für ein glänzendes Fell und eine reduzierte Schuppenbildung.

Das Futter selbst enthält getrocknetes Fleisch vom Rind und Schwein sowie Tierfett und Geflügelproteine. Hauptbestandteil sind Mais und Maisfuttermehl. Außerdem kommen noch tierisches Eiweiß, Rübentrockenschnitzel, Hefen, Sojaöl, Fischöl und weitere Mineralstoffe zum Einsatz. Durch die vielen verschiedenen zugesetzten Mineralstoffe und Vitamine konnte eine positive Auswirkung auf Haut, Fell und die Zähne bestätigt werden, sodass es unterm Strich sehr empfehlenswert ist, obwohl keine frischen Zutaten enthalten sind. Analytisch setzt sich das Futter aus 27% Proteinen, 16% Fett und 5,3% Rohasche zusammen. Rohfasern sind 1,3% enthalten und EPA/DHA 2,5g/kg.

Wenn Sie ein solides und gutes Futter für kleine Hunde suchen, kann das Produkt von Royal Canin insgesamt sehr empfohlen werden.

Das Mini Adult ist unterm Strich zwar kein günstiges, aber ein sehr gutes Hundefutter. Ob sich der Kauf für Sie bzw. Ihren Vierbeiner lohnt, können Sie anhand der folgenden Gegenüberstellung nochmals in Ruhe abwägen.

Vorteile
Zusammensetzung:

Das Futter ist mit sehr hochwertigen Inhaltsstoffen ausgestattet und wirkt sich positiv auf Zähne, Haut und Fell aus.

Weizenfrei:

Weizen ist im Futter nicht enthalten.

Verträglichkeit:

Die Verträglichkeit ist dank der guten Öle und Komponenten sehr gut.

Empfindliche Hunde:

Insbesondere für empfindliche Hunde ist das Futter sehr empfehlenswert.

Nachteile
Nur für kleine Hunde:

Es ist speziell für Hunde bis zu einem Gewicht von etwa 8 kg entwickelt.

Preis:

Durch den hohen Preis kommt das hochwertige Futter sicherlich nicht für jeden in Frage.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

 

5. Happy Dog NaturCroq Lamm & Reis

 

Das Futter für erwachsene Hunde von Happy Dog ist preislich im unteren Mittelfeld angesiedelt und bietet dadurch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch die gute Zusammensetzung und ausgewogene Zutaten ist es auch für sensible Hunde durchaus gut geeignet.

Es handelt sich um eine hochverdauliche Vollnahrung, die Proteine von Geflügel, Lamm und Seefisch enthält. Außerdem kommt das Futter komplett ohne Soja sowie Farb- und Konservierungsstoffe aus und besteht zu 22% aus Rohprotein und zu 8% aus Rohfett sowie 3% Rohfaser, 7,5% Rohasche und 49,5% Kohlenhydraten. Da sehr viele Mineralstoffe und Vitamine beigemischt werden, wirkt es sich sehr positiv auf das Hautbild aus. Allerdings haben im Test hin und wieder Hunde ein etwas stumpferes Fell bekommen, was zu einer Abwertung führte. Meist war jedoch das Gegenteil der Fall und es konnte sogar eine Verbesserung der Fellstruktur erreicht werden.

Die einzelnen Bestandteile des Futters sind Geflügelfleischmehl, Vollkornweizen, Vollkornmais, Maismehl, Vollkorngerste, Lammfleischmehl, Fischmehl, Geflügelfett, Rinderfett und weitere Zutaten wie Sonnenblumenöl, Hefe, Rapsöl, Kresse und Kräuter. Dadurch ist es insgesamt sehr verträglich, wurde im Test gut akzeptiert und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche Stärken und Schwächen das Futter bietet, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Vorteile
Preis-Leistung:

Durch den Preis im unteren Mittelfeld in Verbindung mit einer guten Zusammensetzung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Ausgewogenheit:

Durch die ausgewogenen Inhaltsstoffe mit 8% Rohfett, 22% Rohprotein und 49,5% Kohlehydraten ist es sehr gut verdaulich und wirkt sich dank der Mineralstoffe und Vitamine positiv auf das Hautbild aus.

Akzeptanz:

Die Hunde haben das Futter im Test im Allgemeinen sehr gut angenommen.

Nachteile
Fell:

Das Fell wurde im Rahmen der Fütterung bei einigen Tieren deutlich stumpfer.

Siehe Preis bei Amazon.de

 

 

 

 

Meistgestellte Fragen zu Hundefutter

 

Wenn Sie Hundefutter selbst herstellen möchten oder weitere Frage zur Eignung von speziellen Futter für Ihren Vierbeiner haben, hilft Ihnen unser FAQ-Bereich mit den Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Hundefutter vielleicht weiter.

 

Hundefutter selbst herstellen: Welche Mineralien sollte ich zugeben?

Wenn Sie Hundefutter selbst herstellen, gibt es verschiedene fertige Mineralien-Mixe, die Sie verwenden können. Grundsätzlich können folgende Mineralien zugegeben werden, um die Gesundheit zu verbessern und die Ernährung mit dem selbst hergestellten Hundefutter ausgewogener zu machen:

Kalzium, Kupfer, Mangan, Chrom, Eisen, Natrium, Magnesium, Phosphor, Zink, Kalium, Jod und Selen.

Die Zugabe kann auch in natürlicher Form erfolgen und nur fehlende Mineralien können über Nahrungsergänzungsmittel zugegeben werden. Wenn Sie ausgewogenes Hundefutter mit unterschiedlichen Zutaten selbst zubereiten, können Sie auch gänzlich auf die Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln verzichten.

 

Was essen Hunde außer Hundefutter?

Wenn Sie ein Alleinfutter füttern – unabhängig davon, ob es sich um Trocken- oder Nassfutter handelt – müssen Sie nichts weiter zufüttern. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Lebensmitteln, die Hunde problemlos auch zusätzlich noch fressen können. Achten Sie aber auf Lactose-Intoleranzen oder Unverträglichkeiten gegenüber Fleischsorten wie Rindfleisch oder Getreide. Insbesondere gekochte Kartoffeln in kleinen Mengen sowie Reis und Nudeln können grundsätzlich bedenkenlos mit im Napf landen. Auch Beeren, Gurken, Äpfel oder Möhren lassen sich gut als Leckerli zweckentfremden. Gekochtes Fleisch ist sehr gut verträglich und auch gekochtes Ei oder Käse werden von vielen Hunden sehr gut angenommen.

Beachten Sie aber, dass viele Lebensmittel giftig für Hunde sind. Dazu gehören beispielsweise Avocados, Rosinen, Zwiebeln, Schokolade, Tomaten, Koffein oder auch rohe Hülsenfrüchte und Pilze.

 

Ab wann sollte Senior-Hundefutter gefüttert werden?

Hundefutter für Senioren wird gefüttert, wenn das Tier nicht mehr so aktiv ist wie im mittleren Erwachsenenalter. Die Verdauung verlangsamt sich, die Muskelmasse wird abgebaut und das gewohnte Futter kann zu unverträglichkeiten führen. Dann ist es Zeit, auf ein Seniorenfutter umzustellen. Bei kleinen Hunderassen ist dies etwa nach 10 bis 12 Jahren der Fall. Mittlere Hunde können bereits ab 8 oder 9 Jahren Seniorenfutter fressen und bei großen Hunden kann es schon ab einem Alter von 7 bis 8 Jahren empfehlenswert sein.

 

Wie lange sollte ich Junior-Hundefutter füttern?

Wenn die Hunde aus dem  Welpenalter heraus sind und keine Muttermilch mehr trinken, kann mit dem Umstieg auf Welpen- und Juniorfutter begonnen werden. Bereits ab der fünften Woche beginnen viele Welpen, Nassfutter oder eingeweichtes Trockenfutter vom Napf der Mutter zu klauen. Durch den hohen Energiebedarf während des Wachstums sollte Welpen hochwertiges Futter erhalten, das auf ihre Rasse abgestimmt ist. Insbesondere bei großen Rassen müssen Sie darauf achten, dass nicht zu viel Eiweiß verfüttert wird. Kleine Rassen sollten mit etwa 12 Monaten auf normales Futter umgewöhnt werden. Bei mittelgroßen Rassen sollten Sie mit Adult-Hundefutter etwa ab einem Alter von einem Jahr beginnen. Da große Hunderassen langsamer wachsen, sollten sie bis zu einem Alter von etwa 18 Monaten ein gutes Welpen- bzw. Junioren-Futter erhalten.

 

Warum sollte man getreidefreies Hundefutter kaufen?

Es ist nicht für jeden Hund erforderlich, getreidefreies Hundefutter zu kaufen. Getreide sättigt und ist günstig, so dass es insbesondere in günstigem Futter häufig zugesetzt ist. Getreide kann jedoch schädlich für das Tier sein, wenn es eine Glutenintoleranz oder Allergien hat. Außerdem kann Getreide zur Ausbildung von Allergien beim Hund beitragen. Getreidefreies Hundefutter wird häufig auch im Rahmen einer Ausschlussdiät von Tierärzten empfohlen, wenn das Tier mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat oder das Fell stumpfer wird bzw. Die Haut schuppt. Im Allgemeinen ist Hundefutter ohne Weizen, Gerste, Hafer und anderen Getreidesorten für Hunde verträglicher als getreidehaltiges Futter.

 

Wieviel Protein im Hundefutter ist gut?

Grundsätzlich können verschiedene Proteinquellen im Hundefutter zum Einsatz kommen. Gängig sind tierische Quellen wie Fleisch vom Rind, Lamm, Kaninchen, Schwein, Pferd oder Geflügel. Aber auch tierische Nebenerzeugnisse werden häufig als Proteinquelle genutzt. Idealerweise sollte im Nassfutter nicht weniger als 5%, im Idealfall zwischen 8% und 10% Rohprotein enthalten sein. Durch den höheren Feuchtigkeitsgehalt ergibt sich daraus ein idealer Rohprotein-Gehalt für Trockenfutter in Höhe von etwa 20 bis 25%, um anteilig auf den gleichen Proteinwert im Hundefutter zu kommen.

 

 

 

Bibliographie

1) 20 healthy homemade dog food recipes

2) Drfoxmag.com – Best salmon based dog food

3) zooplus.de

4) Hundefutter – Wikipedia

5) vet-concept.com

 

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4 KOMMENTARE

Remané

March 27, 2021 at 10:12 am

Mein Hund ist jetzt 6 Jahre alt, er kam mit hochgradiger Allergien auf die (vom Züchter) Welt. Ein Jahr habe ich gebraucht bis ich raus gefunden habe auf war er alles reagiert, das schlimmste und das haben alle Futter ist Hühnerfett, Mais, Reis usw.! Er bekommt seit er 1,5 Jahre ist von Belcando Ocean, es war das einzige Futter das er Vertragen hat und immer noch Verträgt, weil es nicht mit Hühnerfett angereicht wurde. Das Futter Wolfblut hat die selbe Probleme und war das am schlimmsten von allen Füttern, die ich ausprobiert habe.

Ich hoffe Belcando bleibt bei der Rezeptur, da auch mein anderer Hund im Moment Kohlenhydrat frei fressen muss und das einzige Futter ist das damit nicht belastet ist!

Antworten
Meuser Rainer

November 3, 2021 at 1:13 pm

ich füttere seit Jahren unseren beiden Hunden das Futter von E5, einer meiner Hunde,verträgt es im Moment garnicht mehr, hat überall Pusteln .
welches Futter würde man mir empfehlen.

Antworten
Carsten

November 16, 2021 at 3:01 pm

Hallo Rainer,
das ist leider so pauschal nicht zu beantworten, da jeder Hund unterschiedliche Bedürfnisse hat und gegebenenfalls auf verschiedenes Futter unterschiedlich anspricht. Generell empfehlen wir, bei empfindlichen Hunden, die einen empfindlichen Magen-Darmtrakt haben, leicht verdauliche Inhaltsstoffe zu füttern. Probieren Sie verschiedene Sensitiv-Futter aus, beobachten Sie das Fell und die Haut eine Woche lang und wechseln Sie, falls keine Besserung eintritt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mit der Suche nach dem richtigen Futter für sehr empfindliche Hunde leicht viele Wochen ins Land gehen können. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Antworten
Carsten

March 29, 2021 at 5:44 am

Hallo Remané,
vielen Dank für diese Informationen! Hoffentlich helfen sie dem ein oder anderen Leser bzw. der einen oder anderen Leserin weiter. Schön, dass du dein persönlich bestes Futter für den Hund gefunden hast! Viele Grüße und bleibt alle gesund!

Antworten
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