Beste Grafiktabletts

Letztes Update: 22.01.19

 

Grafiktablett-Test 2019

 

 

Wenn Sie auf der Suche nach dem besten Grafiktablet sind, sollten Sie vor dem Kauf einige Dinge beachten, denn die Auswahl ist sehr groß. So sollten Sie zunächst überlegen, wie Sie das Tablet genau einsetzen möchten und sich erst dann mit Größe, Funktionalität und der Preislage befassen. Dies alles macht es recht aufwändig, das beste Modell zu finden. Falls Ihnen die Zeit für umfangreiche Recherchen fehlt und Sie lieber eine schnelle aber dennoch gute Kaufentscheidung treffen möchten, sind Sie hier richtig, denn den Großteil der Arbeit haben wir bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das PTH-651-DEIT von Wacom uneingeschränkt empfehlen, denn es ist sowohl für Recht- als auch Linkshänder ideal, bietet Multitouch-Funktionalität und ist mit einem hervorragenden Stift mit Neigungssensor und 2.048 Druckpunkten ausgestattet. Alternativ ist auch das CTL-490DW-S von Wacom sehr empfehlenswert, denn das Tablet ist kompakt gebaut, ist für Rechts- und Linkshänder geeignet und bietet Multitouch.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberater Grafiktablett

 

An der Top-5 der besten Grafiktabletts im Jahr 2019 wird deutlich, wie groß die Unterschiede im Preisvergleich zwischen den Geräten ausfallen. Dies liegt nicht nur an der Verarbeitung der Geräte, sondern auch und insbesondere am Funktionsumfang und den Fähigkeiten der Tabletts und des Zubehörs. Wenn Sie ein Grafiktablett kaufen möchten, sollten Sie daher vorher genau festlegen, wozu Sie das Gerät verwenden möchten. Dies ist vor der Auswahl der richtigen Größe und Funktionsausstattung unbedingt notwendig.

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Ihr persönlicher Bedarf

 

Je nachdem, wofür Sie das Gerät verwenden möchten, haben die verschiedenen Hersteller entsprechende Geräte im Angebot, die Ihren Bedarf erfüllen. Wenn Sie lediglich ein einfaches Tablett zum Unterzeichnen von Dokumenten benötigen, reicht es völlig aus, sich ein günstiges Grafiktablett zu kaufen. Je höher die Anforderungen an Genauigkeit, Funktionsumfang und Zubehör jedoch sind, desto preisintensiver wird das Gerät am Ende werden.

Allerdings sollten Sie auch im Hobbybereich – zumindest wenn Sie das Gerät zum Zeichnen und Malen verwenden wollen – auch bereits genau auf die Funktionen und Eigenschaften achten, denn sonst wird Ihnen die Freude am digitalen Zeichnen unter Umständen schnell vergehen.

Wenn Sie das Tablett als Mausersatz nutzen wollen, um den Desktop-PC ähnlich komfortabel bedienen zu können wie ein Tablet, dann haben Sie andere Anforderungen an das Gerät als jemand, der es für künstlerische Zwecke nutzt. Hier sollten Sie insbesondere auf Multi-Touch Funktionalität und eine ausrechende Größe sowie die Kompatibilität zu Ihrem PC achten. Denn nicht jeder Rechner schafft es gleich gut, die größeren Mengen an Daten, die bei der Fingersteuerung anfallen, zu verarbeiten. Wenn Sie Ihren PC durch die Nutzung verlangsamen, werden Sie ebenfalls keinen Spaß am Gerät haben.

Falls Sie mit dem Tablett gänzlich die Maus ersetzen möchten, achten Sie unbedingt auf eine entsprechend hohe Auflösung und eine gute Verarbeitung des Stiftes. Denn letztendlich arbeiten Sie dann überwiegend mit dem Stift. Übliche Mausfunktionen wie Rechts- und Linksklick müssen schnell und einfach verfügbar sein und auch das Scrollen sollte sehr leicht über die Touchfläche funktionieren. Nicht alle Tabletts bieten das. Wenn Sie die Maus komplett ersetzen möchten lautet die Empfehlung daher, sich genau mit dem Funktionsumfang des Stiftes auseinanderzusetzen. Hat man sich dann einmal dran gewöhnt, geht die Arbeit häufig deutlich schneller und komfortabler von der Hand, da sie intuitiver ist und zudem der Stift für Links- und Rechtshänder gleichermaßen komfortabel genutzt werden kann.

 

 

Größe und Funktionen

 

Ein Grafikdesigner benötigt im Vergleich zum einfachen Hobby-Anwender deutlich höherwertigere Geräte. So gibt es speziell für Grafiker auch Grafiktabletts mit Bildschirm, die nach dem Prinzip eines Tabletts nur mit deutlich sensibleren Touch-Sensoren arbeiten. Die handelsüblichen Tablets, wozu auch das beste Grafiktablett im Test gehört, kommen in Formaten zwischen Din A6 bis Din A3 daher. Je einfacher die Anwendungsbereiche sind, desto kleiner kann auch die Fläche des Tabletts sein.

Für kleine Unterschriften und die Bedienung des PCs kommen Sie mit einem A6-Format bzw. A5-Format bereits gut zurecht. Zumal das gleichzeitig bedeutet, dass die Hand kürzere Wege zurücklegen muss, um den Cursor einmal über den Monitor zu bewegen. Je kürzer die Handbewegungen aber sind, desto ungenauer wird die Linienführung bei Zeichnungen. Daher sollten mit zunehmender Genauigkeit, mit der Sie arbeiten möchten oder müssen auch entsprechend die Fläche des Grafiktabletts zunehmen. Allerdings spielt hier auch die Auflösung eine große Rolle. Diese wird bei Tabletts nicht in dpi bemessen, sondern in lpi (lines per inch – Linien pro Zoll). Je größer der Wert ist, desto enger liegen die Druckpunkte beieinander, desto genauer können Sie arbeiten. Ein gängiger und auch guter Wert für einfache Anwendungsbereiche sind 2.540 lpi. Dies entspricht 1.000 Linien pro Zentimeter und ist im Haus- und Hobbygebrauch völlig ausreichend.

Hinsichtlich der Funktionen ist es ratsam, ein Gerät mit einigen frei belegbaren Zusatztasten zu kaufen, da diese sehr hilfreiche Funktionen schnell verfügbar machen. Wenn Sie mit dem Stift zeichnen möchten, achten Sie auch unbedingt auf eine möglichst gute Drucksensitivität. Je höher die Anzahl an Druckpunkten ist, desto feiner kann zwischen Linienstärken unterschieden werden. Für künstlerische Gestaltung empfiehlt es sich ebenfalls, auf einen Neigungssensor zu achten, da der Stift dann zusätzlich beispielsweise Pinselführungen umsetzen kann.

Auch die Software – insbesondere die Treiber – sollten kompatibel zu Ihren Anwendungsgebieten sein. Als bestes Grafiktablett für Grafikdesigner sollte beispielsweise nur eines in Frage kommen, was auf jedem Betriebssystem mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen sofort kompatibel ist.

 

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Budget

 

Für ein professionelles Grafiktablett werden schnell 250 bis 700 Euro fällig. Je umfangreicher die Funktionen sein sollen und je größer das Gerät sein soll, desto teurer wird es. Für den einfachen Gebrauch zum Erstellen von handschriftlichen Notizen, Briefen oder Unterschriften können Sie aber auch bereits mit einem sehr günstigen Gerät komfortabel und einfach gute Resultate erzielen, da auch diese bereits mit einer ausreichenden Auflösung arbeiten.

Einfache Geräte sind bereits um die 30 Euro zu haben und können als Mausersatz bereits gute Dienste leisten. Selbst mehr als 1.000 Druckempfindlichkeitsstufen sind bei den günstigen kleinen Modellen nicht unüblich, sodass sie für den Büroalltag absolut tauglich sind und gute Ergebnisse liefern. Allerdings müssen Sie dann Abstriche bei der Verarbeitung, der Haptik insgesamt und dem generellen Schreibgefühl machen. Hochwertige Geräte erlauben ein Arbeiten wie auf dem Zeichenblock und bieten zudem eine bessere Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen und Softwareprodukten.

 

 

Grafiktablett Testsieger – Top 5

 

 

Für kreative Tätigkeiten am PC ist ein Grafiktablett kaum noch wegzudenken. Es wird von digital Artists, Designern und kreativen Köpfen bei digitalen Arbeiten gleichermaßen genutzt. Mittlerweile sind werden die Geräte immer erschwinglicher, sodass Sie auch zuhause und im Hobbybereich immer häufiger zum Einsatz kommen. Die beliebtesten Geräte wurden im Test unter die Lupe genommen sodass Sie aus dem besten Grafiktabletts im Jahr 2019 Ihren persönlichen Favoriten spielend leicht herausfinden können. Denn neben Auflösung spielen auch die Sensoren des Stiftes eine wichtige Rolle bei der Entscheidung zum für Sie persönlich besten Grafiktablett.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Wacom PTH-651-DEIT

 

Wacom PTH-651Als Testsieger konnte sich das PTH-651-DEIT von Wacom gegenüber der Konkurrenz behaupten. Das Tablett überzeugt durch eine Vielzahl an Sensoren und Einstellungsmöglichkeiten sowie eine sehr präzise und hochauflösende Abtastrate.

Das Gerät ist sowohl für Links- als auch Rechtshänder ausgelegt und es lässt sich in beiden Fällen gleichermaßen gut verwenden. Per Express-Key-Einrichtung sind Zusatzfunktionen schnell verfügbar, sodass Rotieren, Verschieben oder zoomen in Verbindung mit der gut ansprechenden Multitouch-Funktionalität kein Problem darstellen und sehr einfach und intuitiv funktionieren.

Der größte Vorteil des Gerätes liegt sicherlich im Stift. Dieser ist mit 2.048 Druckempfindlichkeitsstufen sowie einem Neigungssensor ausgestattet. Damit können Sie jegliche Zeichentechniken und kreativen Aspekte voll auskosten und bei natürlich anmutender Bedienung fantastische Effekte erzielen.

Zusätzlich konnte die Auswahl verschiedener Größen überzeugen, sodass Sie das Tablett kaufen können, dessen Größe am ehesten und besten zu Ihrem Bedarf passt und sich perfekt am Arbeits- oder Hobbyplatz auf dem Schreibtisch einfügt. Das Tablett kann zudem kabellos verwendet werden, sodass auch Personen, die gerne auf dem Schoß oder in ungewöhnlicheren Positionen arbeiten mit dem Modell richtig liegen. Das größte Problem des Gerätes liegt in den Treibern. Im Test konnten zwar mit allen Adobe-Programmen wie After Effects, Illustrator, Photoshop oder inDesign perfekte Ergebnisse und eine sofortige Erkennung und Nutzung erzielt werden, jedoch traf dies nicht auf jede Software zu. Andere Programme und Apps hatten mit den Treibern teilweise Probleme, sodass beispielsweise bei kabelloser Nutzung einige Programme verschiedene Sensoren nicht erkannten oder das Tablett nicht richtig funktionierte.

Wenn Sie aber ohnehin mit Adobe-Produkten arbeiten, stellt dies kein Problem dar. Insgesamt überzeugte das Tablett auf ganzer Linie und wenn Sie ernsthaft mit einem solchen Gerät arbeiten möchten, werden Sie um das Modell von Wacom kaum herum kommen, auch wenn es deutlich teurer ist als einfache Einstiegsgeräte.

 

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Wacom CTL-490DW-S

 

1.Wacom CTL-490DW-SDas Intuis Draw von Wacom richtet sich an Einsteiger und an diejenigen, die mit wenig Platz auskommen müssen. Durch die kompakte Bauweise büßt es zwar auch an Funktionalität ein, jedoch arbeitet das Gerät dennoch sehr präzise und gut.

Das Gerät kann von Links- und Rechtshändern gleichermaßen gut und intuitiv bedient werden. Über die beiden Expresskeys in Verbindung mit Multi-Touch-Funktionalität sind zusätzliche Funktionen wie kopieren, einfügen, rotieren oder Zoomen schnell zur Hand, ohne dass Sie zusätzlich zu Maus oder Tastatur greifen müssen. Der batterielose Stift verfügt über Druckempfindlichkeitssensoren, obgleich diese über deutlich weniger Stufen verfügen wie die teureren Modelle von Wacom.

Per Wireless Kit kann das Modell zusätzlich zum kabellosen Betrieb aufgerüstet werden, standardmäßig ist dies jedoch nicht vorgesehen. Mit Mac und PC lässt sich das Tablett schnell und einfach verbinden und installieren. Das Gefühl beim Zeichnen ist durch die etwas raue Oberfläche nicht ganz so gut wie bei teureren Modellen, sodass die Fläche recht schnell verkratzt, was aber der Funktionalität nicht weiter schadet.

Insbesondere für Einsteiger eignet sich das Modell sehr gut, da man schnell ein Gefühl für die Bedienung bekommt und sich sehr gute Ergebnisse mit dem Gerät erzielen lassen. Sie müssen sich aber darüber im Klaren sein, dass Sie auf einen Neigungssensor verzichten und den Kompromiss einer kleineren Zeichenfläche akzeptieren müssen.

 

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Ugee M1000L

 

M1000L Ugee 10x6Das 10×6 Zoll große Tablett von Ugee konnte durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis überzeugen, denn es verfügt mit 4000 LPI (Lines per Inch) über eine hohe Auflösung sowie einer mit 200 RPS guten Abtastrate. Zudem kann der Sensor im Stift zwischen 2.048 Druckstärken unterscheiden, was durchaus mit Top-Modellen mithalten kann. Die 24 Shortkeys unterstützen bei der Arbeit und erlauben das Belegen mit gängigen Funktionen sodass Sie während der Arbeit nicht zu Maus oder Tastatur greifen müssen. Der Stift ist mit zwei zusätzlichen Tasten ausgestattet die als Kompensation zum fehlenden Neigungssensor genutzt werden können.

Hin und wieder gab es im Test – abhängig von Betriebssystem und Version – kleinere Treiberprobleme, die sich in der Regel aber schnell beheben ließen. Wenn alles funktioniert, lässt sich mit dem Gerät hervorragend arbeiten und die Funktionen sind in den Programmen die die entsprechenden Sensoren unterstützen sofort verfügbar und nutzbar. Insbesondere in Kombination mit Adobe-Software gab es keinerlei Probleme.

Auch unter Linux lässt sich das Tablett gut verwenden, was nicht bei allen Geräten der Fall ist. Als Einstiegsgerät lohnt es sich definitiv, das Ugee zu kaufen, insbesondere wenn Sie nach einer Alternative zu den teureren Modellen von Wacom suchen. Zwar verzichten Sie auf Funktionen wie Neigungserkennung des Stiftes, jedoch erhalten Sie mit dem M1000L ein sehr gut funktionierendes und leistungsstarkes Tablett zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

 

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Memteq

 

Easy Provider® USB Writing Drawing Graphics BoardDas günstige Grafiktablett von Memteq ist hinsichtlich der Zeichenfläche mit 4×2,3 Inch zwar recht knapp bemessen und eignet sich dadurch sicherlich nicht für alle Arbeiten, konnte aber mit einer guten Verarbeitung und Bedienbarkeit dennoch überzeugen.

Insbesondere aufgrund der kabellosen Bedienung lässt sich das Gerät sehr komfortabel nutzen, wenn Sie beispielsweise gerne auf dem Schoß oder auf der Couch arbeiten und zeichnen. Mit einer Auflösung von 4000 LPI bei einer Abtastrate von 200 RPS (Revolutions per second) kann das Modell durchaus mit der deutlich teureren Konkurrenz mithalten und auch die 1.024 Druckempfindlichkeitsstufen des Stiftes reichen für die meisten Anwendungsbereiche – insbesondere im Hobbybereich – aus. Linuxnutzer sollten das Modell jedoch nicht kaufen, denn es ist lediglich mit MAC und Windows kompatibel. Achten Sie darauf, dass Sie Batterien für den Stift direkt mitkaufen. Diese werden nämlich benötigt, liegen aber nicht bei.

 

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Wacom Cintiq 13HD

 

1.Wacom Cintiq 13HDDie ultimative Lösung für professionelles Arbeiten erhalten Sie mit einem Grafiktablett mit Display. Hier konnte das WacomCintiq 13HD auf ganzer Linie überzeugen. Das Modell ist sowohl mit- als auch ohne Touch-Funktion (für einfaches zoomen, verschieben etc.) erhältlich. Dadurch dass das Modell inklusive Touch auch mal schnell den Preis eines Gaming-PCs erreicht, ist es für den Privatgebrauch schlichtweg zu teuer. Dennoch ist es aufgrund der hervorragenden Verarbeitung, der FullHD Auflösung des Displays und der sehr guten Bedienbarkeit das nun-plus-Ultra im Grafiktablett-Bereich mit Display.

Neben 4 Expresskeys des Tabletts verfügt der Stift über 2.048 Drucksensorstufen sowie einen Neigungssensor und zwei belegbare Tasten. Die Haptik des Stiftes sowie das Gefühl beim Führen sind gleichermaßen hervorragend. Auch der Blickwinkel ist mit knapp 180 Grad sehr ordentlich. Schwächen offenbaren sich lediglich bei der geringen Anzahl an Tasten und fehlendem Touch-Bedienfeld bei der Version ohne Touch. Durch den Abstand vom Zeichenobjekt (bedingt durch das Glas) fühlt es sich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig an, da das Gehirn einem einen Streich spielt. Grundsätzlich gibt es aber kein besseres Grafiktablett am Markt, wenn Sie ernsthafte Ambitionen verfolgen oder für Ihr Hobby etwas mehr investieren möchten.

 

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