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▷ Fenstersauger Testsieger – Bestenliste

Beste Fenstersauger

Letztes Update: 18.11.19

 

Fenstersauger – Test 2019

 

 

Den besten Fenstersauger zu finden ist schwieriger als man zunächst meinen könnte, denn das Angebot ist sehr groß, sodass Sie sich vor dem Kauf neben den verschiedenen Arten von Fenstersaugern insbesondere auch mit der Akkuleistung und den wichtigsten Kriterien wie Tankvolumen, Ausstattung, Lautstärke oder auch der Funktionalität und Handhabung befassen. Dies macht die Suche nach dem idealen Modell jedoch sehr aufwändig. Falls Ihnen die Zeit dafür fehlt und Sie lieber einfach nur schnell den besten Fenstersauger finden möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben den Rechercheaufwand bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell WV 50 Plus von Kärcher sehr empfehlen, denn der Fenstersauger überzeugt durch eine sehr gute Verarbeitung in Verbindung mit guten Ergebnissen zu einem fairen Preis. Alternativ ist auch der 51003 Dry & Clean von Leifheit sehr empfehlenswert, denn das Modell ist relativ günstig, überzeugt durch gute Resultate, eine lange Akkulaufzeit und einen Teleskopstiel.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Fenstersauger Kaufberatung

 

Das Angebot an Fenstersaugern ist sehr groß. Entsprechend lautet unsere Empfehlung, sich vor einem Preisvergleich – bzw. bevor einfach ein günstiger Fenstersauger ins Haus kommt – mit den verschiedenen Arten, der Akkulaufzeit und den wichtigsten Kaufkriterien zu befassen. So finden Sie schneller heraus, welches Modell als bester Fenstersauger für Ihre Zwecke in Frage kommt und können eine bessere Entscheidung treffen. Abschließend können Sie unserer Bestenliste noch eine Zusammenfassung der besten Fenstersauger des Jahres 2019 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.  

 

 

Arten von Fenstersaugern

 

Man kann bei Fenstersaugern zwischen zwei Haupt-Bauarten unterscheiden, die wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen möchten.

 

Fenster-Saugroboter:

Ein Saugroboter für das Fenster wie beispielsweise der Kobold von Vorwerk übernimmt alle Arbeiten rund um das Fensterputzen. Vom Befeuchten über das Reinigen bis hin zum Abziehen. Hier haben Sie keinerlei Arbeit mehr mit dem Putzen. Entsprechend handelt es sich um 3-in-1 Fenstersauger, die alle drei Aufgaben selbstständig übernehmen. Im Vergleich zu manuell zu bedienenden Fenstersaugern sind sie jedoch um ein Vielfaches teurer und lohnen sich in der Regel nur, wenn Sie größere Flächen zu reinigen haben, da das Abnehmen und Aufsetzen immer etwas aufwändiger ist. Über Rahmen hinweg können die Roboter nicht fahren.

 

Akku-Fenstersauger:

Im Vergleich zu Saugrobotern können die klassischen Fenstersauger die Arbeit des Putzens selbst nicht übernehmen. Sie dienen lediglich dazu, die Fenster streifenfrei zu bekommen und vom Wasser zu befreien. Putzen müssen Sie noch selbst. Der Fenstersauger wird dabei einfach über das feuchte Fenster gezogen, so wie Sie es auch mit einem klassischen Abzieher machen würden. Das überschüssige Wasser fließt aber nicht mehr nach unten, sondern wird direkt aufgesaugt. Dies erleichtert die Arbeit erheblich.

 

 

Akkuleistung und Laufzeit

 

Zwar gibt es auch Fenster-Saugroboter, die per Kabel mit Strom versorgt werden, die meisten Fenstersauger arbeiten jedoch mit einem Akku. Bei vielen Modellen ist dieser Akku nicht auswechselbar! Dies sollten Sie unbedingt beachten. Denn entsprechend kann er auch nicht getauscht werden und Sie müssen eine Zwangspause einlegen, wenn er leer ist. Je höher die Kapazität und Laufzeit, desto besser also. Allerdings muss ein guter Mittelweg gefunden werden, denn mit zunehmender Kapazität erhöht sich auch das Gewicht.

Meist ist die Laufzeit des Gerätes in Minuten angegeben, jedoch wird die Herstellerangabe nicht immer erreicht. Im Test hielt das schwächste Modell nur knapp 20 Minuten durch, wohingegen das Modell mit dem stärksten Akku knapp 45 Minuten durchhielt, also über doppelt so lange.

Wenn Sie nur wenige Fenster zu reinigen haben, werden Sie allerdings selbst mit einer Laufzeit von 20 Minuten durchaus zurechtkommen können, denn es ist hier schließlich die reine Laufzeit gemeint. Für ein einzelnes durchschnittlich großes Fenster benötigen Sie in der Regel nicht mehr als ein bis zwei Minuten. Danach kann das Gerät erstmal wieder ausgeschaltet werden, bevor Sie das nächste Fenster absaugen möchten. Dennoch lohnt ein Blick auf die Laufzeit des Akkus und in diesem Zusammenhang auch auf die Ladezeit, die zur vollen Akkuladung benötigt wird.

Ausstattungsmerkmale

 

Tankvolumen:

Werfen Sie unbedingt auch einen Blick auf das Volumen des Tanks. Je kleiner der Tank ist, desto häufiger müssen Sie die Arbeit unterbrechen und den Tank entleeren. Insbesondere wenn dies nicht mit einem schnellen Handgriff möglich ist, wird dieser Umstand schnell als störend empfunden werden, wenn das Fassungsvermögen sehr klein ist. Bei den meisten Modellen liegt es zwischen 25 und 150 ml, wobei 25 ml sehr knapp bemessen sind. 75 oder besser 100 ml sollten es schon sein.

 

Resultate:

Natürlich sollten die Ergebnisse tadellos sein. Ein Fenstersauger erfüllt seinen Zweck nicht, wenn er am Ende Streifen hinterlässt. Unterm Strich schnitt der Großteil der getesteten Geräte hier allerdings sehr gut ab und alle Markengeräte konnten diesbezüglich überzeugen. Allerdings gab es mitunter kleine Unterschiede, denn Schlieren können je nach Beschaffenheit des Abziehers und je nach Saugleistung durchaus entstehen.

 

Teleskopverlängerung:

Wenn Sie in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus viele sehr hohe und große Fenster zu reinigen haben, sollten Sie eventuell darauf Wert legen, dass Sie den Fenstersauger per zusätzlichem Griff oder Teleskopauszug verlängern können. Die gängigen Marken wie Leifheit, Kärcher, Vileda oder auch Hoover bieten alle diese Möglichkeit, allerdings optional. Eine Verlängerung ist selten im Lieferumfang enthalten.

 

Geräuschpegel:

Achten Sie auch auf die Lautstärke des Gerätes. Dies mag zwar auf den ersten Blick zweitrangig sein, je länger Sie allerdings mit dem Sauger arbeiten, desto eher wird Sie ein dauerhaftes lautes Geräusch stören. Die Unterschiede in der Geräuschentwicklung sind teilweise recht groß, sie kann aber stets der Gerätebeschreibung entnommen werden und wird hier in dB angegeben.

 

Handhabung:

Zu einer guten Handhabung des Fenstersaugers gehören nicht nur ein guter Handgriff, ein geringes Gewicht und gute Resultate, sondern auch weitere Faktoren. So sollte das Entleeren des Schmutzwasserbehälters möglichst unkompliziert sein und die Arbeitsbreite sollte ideal zu Ihren Fenstern passen. So können Sie mit einem zu breiten Abzieher kleine Fenster nicht reinigen, mit einem zu schmalen Abzieher benötigen Sie jedoch deutlich mehr Zeit für große Fenster. Die meisten Modelle arbeiten mit einer Absaugdüse, die eine Breite von 27 bis 28 cm hat.

 

 

Fenstersauger Testsieger – Top 5

 

 

Wenn Sie einen neuen Fenstersauger kaufen möchten, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Vorweg sei an dieser Stelle erwähnt, dass sich bei den klassischen Modellen die großen Hersteller Vileda, Kärcher und Leifheit ein Kopf an Kopf Rennen um den besten Sauger liefern und die verschiedenen Modelle jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Im Test haben wir die beliebtesten Sauger für Fenster unter die Lupe genommen und die Testsieger in unserer Top-5-Liste der besten Fenstersauger des Jahres 2019 zusammengefasst.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Kärcher WV 50 Plus

 

Als bester Fenstersauger setzte sich der WV 50 Plus von Kärcher durch. Das Preislich im Mittelfeld angesiedelte Modell überzeugte durch eine hohe Verarbeitungsqualität sowie gute und vor allem streifenfreie Reinigungs- beziehungsweise Saug-Ergebnisse an den Scheiben.

Mit einer Akkuladung lassen sich im Schnitt etwa 20 Fenster reinigen (20 Minuten Laufzeit), was sicherlich kein Spitzenwert ist, für die meisten aber völlig ausreichte. Auch andere glatte Oberflächen wie Spiegel, Fliesen oder Duschkabinen lassen sich mit dem System natürlich ebenfalls problemlos reinigen. Im Lieferumfang sind neben dem Kärcher Fenstersauger noch eine Sprühflasche mit integriertem Fensterwischer aus Mikrofaser sowie ein Reinigungskonzentrat enthalten. Insbesondere die Sprühflasche begeisterte die Tester, denn dadurch können Sie sich das nachfeuchten des Mikrofaserwischers sparen und ihn direkt aus der Flasche von innen besprühen und feucht halten.

Unterm Strich konnte das Gerät mit der 28 cm breiten Absaugdüse auf ganzer Linie überzeugen und lediglich der Umstand, dass sich der Akku bei dem Modell nicht tauschen lässt, sorgte bei manchem Tester für Unmut, denn irgendwann gibt auch ein Lithium-Ionen Akku mal den Geist auf.

 

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Kärcher WV 5 Premium 

 

Beim WV 5 Premium handelt es sich um einen Fenstersauger mit austauschbarem Akku, was ihm eine besonders lange Lebensdauer verleiht und gibt Ihnen zudem die Möglichkeit, unterbrechungsfrei zu arbeiten. Die Akkuleistung ist insgesamt mit einer Laufzeit von 35 Minuten sehr gut, was im Schnitt 35 Fenstern entspricht. Die Saugleistung ist unterm Strich sehr gut und die Ergebnisse waren im Test stets streifenfrei. Besonders auch die Randreinigung der 28cm breiten Düse konnte überzeugen, zumal im Lieferumfang noch eine 17 cm breite Düse für kleinere Fenster enthalten ist. Auch der manuell regelbare Abstandshalter erfüllt seinen Zweck, denn durch ihn lassen sich auch andere glatte Oberflächen wie Fliesen sehr gut reinigen.

Zusätzlich zum Sauger selbst sind im Lieferumfang noch eine sehr praktische Sprühflasche mit integriertem Mikrofasertuch sowie eine Probeflasche mit Fensterkonzentrat enthalten, das im Test für sehr gute Ergebnisse sorgte.

Lediglich die lange Akku-Ladezeit von über drei Stunden sowie der relativ hohe Preis trübten den Gesamteindruck des ansonsten hervorragenden Gerätes etwas.

 

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Leifheit 51003 Dry&Clean

 

Der Fenstersauger von Leifheit liegt preislich im unteren Mittelfeld und überzeugt dadurch durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er ist in verschiedenen Sets inklusive Stiel und Einwascher, mit verschieden breiten Saugdüsen oder auch als einfache Variante erhältlich, bei der nur das Gerät enthalten ist. Insbesondere wenn Sie einen Fenstersauger mit Stiel suchen, ist ein Leifheit Fenstersauger Set sehr empfehlenswert. Der Stiel hat eine Länge von 43 cm und lässt sich einfach einstecken, sodass Sie auch höher gelegene Fenster wie beispielsweise im Wintergarten sehr gut erreichen können.

Die Reinigungsergebnisse waren im Test durchweg gut und meist streifenfrei, lediglich der Einwascher aus Mikrofaser schnitt im Vergleich zur Konkurrenz etwas schlechter ab. Der Lithium Ionen Akku hat eine Laufzeit von bis zu 35 Minuten, was ein sehr guter Wert ist und für etwa 35 Fenster ausreicht. Die Gummilippe der Düse lässt sich bei Leifheit bei Bedarf sehr einfach tauschen, der Akku kann allerdings nicht entnommen oder getauscht werden.

Etwas ärgerlich kann im Alltag die kleine Gummilippe zum Entleeren des Wassertanks sein, denn diese lässt sich mitunter mit nassen Händen nur sehr schwer öffnen. Auch hat sich gezeigt, dass es etwas häufiger notwendig ist, mit einem Tuch nachzureiben als bei den Modellen von Kärcher, um die Fenster vollkommen streifenfrei zu bekommen. Dies ist mitunter etwas mehr vom verwendeten Reinigungsmittel abhängig.

 

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Vileda Windomatic  150568

 

Der Vileda Fenstersauger präsentierte sich im Test als insgesamt guter, zuverlässiger und vor allem günstiger Fenstersauger. Damit stellt er eine gute Alternative zur Konkurrenz dar, denn hier überzeugt vor allem die Akkuleistung des Lithium-Ionen Akkus, der bis zu 40 Minuten durchhält, was im Schnitt für etwa 40 Fenster ausreicht. Er ist als Einzelgerät oder im Set mit wahlweise praktischem Spray-Einwascher wie man ihn von Kärcher kennt oder zusätzlicher schmaler Saugdüse für kleinere Fenster erhältlich. Außerdem gibt es das Gerät mittlerweile zusätzlich mit einer zweiten Saugstufe für mehr Leistung. Dies ist insbesondere für das Absaugen von etwas unebeneren Oberflächen wie Fliesen sehr hilfreich.

Der Kopf des Saugers ist flexibel, was die Handhabung angenehm macht und auch die Reinigungsergebnisse konnten unterm Strich überzeugen. Das Entnehmen und Leeren des Tanks ist ebenfalls komfortabel gelöst. Die größten Nachteile sind sicherlich, dass einerseits der Akku nicht getauscht werden kann und andererseits keine Option besteht, den Sauger an einem Stiel zu befestigen. Dadurch bleiben hohe Fenster vom Boden aus unerreichbar.

Im Vergleich zur Konkurrenz ist die Verarbeitung nicht ganz so solide, was die Lebensdauer negativ beeinflussen kann, wenn das Gerät häufig zum Einsatz kommt und auch das Nachreiben der Fenster ist gefühlt etwas häufiger, wenn man es komplett streifenfrei bekommen möchte. Wer aber auf der Suche nach einem günstigen Fenstersauger ist, der gute Ergebnisse liefert und zudem durch einen guten Akku überzeugen kann, der wird hier fündig.

 

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Ecovacs Robotics Winbot 950

 

Als bester Fenstersauger Roboter konnte sich das leise laufende Modell von Ecovacs durchsetzen. Zwar ist das Gerät alles andere als perfekt, arbeitete aber im Vergleich zur direkten Konkurrenz im Bereich der Glasreinigungsroboter durchaus gut. Es handelt sich um einen kabelgebundenen Glasreinigungs-Roboter, der selbstständig wischt und abzieht. Zwar ist es kein Sauger im eigentlichen Sinne, denn er saugt nicht nur das Schmutzwasser ab, sondern reinigt die Scheibe. Dennoch haben wir solche Geräte im Test mit betrachtet, denn das Angebot an Glasreinigungsrobotern ist derzeit noch sehr überschaubar. Akkubetrieb ist bei dem Gerät nicht möglich, das Kabel ist allerdings sehr lang, sodass dies in der Regel kein Problem darstellen sollte.

Wie alle Fenster-Roboter lohnt sich der Einsatz des Modells eigentlich nur bei sehr großen Fenstern oder bestimmten Anforderungen, denn natürlich kann der Roboter über Rahmen nicht hinausfahren und muss immer wieder neu angesetzt werden. Besonders positiv fiel bei dem Gerät die Tatsache auf, dass er auch im Falle eines Stromausfalls dank Backup-Batterie an der Scheibe haften bleibt und nicht herunterfällt. Dank Fernbedienung können schwer erreichbare Stellen zuverlässig manuell angefahren werden. Das automatische Putzen klappte dank des Smart Drive Systems aber ebenfalls recht gut.

Die Schmutzerkennung funktionierte im Test nicht so gut wie versprochen und auch die Gesamt-Reinigungsergebnisse sind im Vergleich zur manuellen Reinigung oder der Verwendung eines Fenstersaugers deutlich schlechter. Dennoch kann sich die Anschaffung unterm Strich lohnen, wenn Sie beispielsweise gesundheitlich keine Fenster putzen können oder sehr viele große Fenster in Ihrer Wohnung bzw. Ihrem Haus dauerhaft sauber halten möchten, sie aber nicht ständig selbst reinigen möchten und bei denen Sie auch mal mit nicht ganz perfekten Resultaten zufrieden sind.

 

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