Beste Dörrautomaten

Letztes Update: 16.10.17

 

Dörrautomat – Test 2017

 

 

Dörrautomat Kaufberater

 

Mit einem Dörrautomat können Sie von Gemüse und Obst über Pilze und Gewürze bis hin zu Kräutern sehr viele verschiedene Lebensmittel trocknen, haltbar machen oder in einen gesunden Snack verwandeln. Das Angebot an Modellen ist sehr groß und eine klare Empfehlung für ein Modell, das sich als bester Dörrautomat für alle Zwecke eignet, gibt es nicht. Vielmehr sollten Sie sich selbst mit den wichtigsten Kriterien auseinandersetzen, bevor Sie einfach ein Modell kaufen, das als günstiger Dörrautomat im Preisvergleich gut abgeschnitten hat. Befassen Sie sich vor dem Kauf mit den verschiedenen Bauarten, den unterschiedlichen Größen und auch den Ausstattungsmerkmalen sowie Eigenschaften. Nur dann können Sie unter den besten Dörrautomaten 2017 zuverlässig das beste Gerät für Ihre Zwecke finden.

 

Arten von Dörrautomaten

 

Zwar unterscheiden sich alle Geräte hinsichtlich Design, Form, Größe und Merkmalen voneinander, sie lassen sich jedoch in zwei Hauptkategorien einteilen, die im Folgenden kurz zusammenfassend erläutert werden. Es ist empfehlenswert, sich vor dem Kauf auf eine der beiden Bauarten festzulegen.

Einschubsystem: Dörrautomaten mit Einschubsystem sind rechteckig gebaut und verfügen über einzelne Gitter, auf denen die Lebensmittel verteilt werden. Das Prinzip ähnelt dabei dem Aufbau eines Backofens. Besonders vorteilhaft ist, dass Sie nicht auf die Reihenfolge achten müssen, da Sie jederzeit einzelne Gitter aus dem Gerät herausnehmen oder neu bestücken können. So ist es sehr einfach, gleichzeitig verschiedene Nahrungsmittel mit unterschiedlich langen Dörrzeiten zu trocknen. Im Vergleich zum Automaten mit Stapelsystem ist beim Einschub dank der luftdurchlässigen Gitterbauweise die Wärmeverteilung deutlich besser. Dadurch ergibt sich eine insgesamt deutlich gleichmäßigere Trocknung. Meist ist auch die Reinigung recht einfach, da die Einschübe einfach im Geschirrspüler gereinigt werden können. Gute Geräte mit Einschubsystem sind üblicherweise teurer als einfache Modelle mit Stapelbauweise.

Stapelsystem: Bei dieser Variante handelt es sich meist um runde Modelle, bei denen die unterschiedlichen Etagen bzw. Gitter übereinander gestapelt werden und auf einer Basisstation stehen. Technisch bedingt führt dies dazu, dass die Wärmeverteilung und Zirkulation nach oben hin abnimmt. Im Test hat sich daher gezeigt, dass es sinnvoll ist, die verschiedenen Ebenen während des Dörrvorgangs hin und wieder umzuschichten, damit eine gleichmäßige Trocknung erreicht werden kann.

Vorteilhaft ist jedoch, dass die Systeme erweiterbar sind und sich dadurch hinsichtlich Größe flexibel anpassen lassen, sofern der jeweilige Hersteller Ersatz-Aufsätze anbietet. Im laufenden Betrieb lässt sich allerdings kein Gitter einfach so herausnehmen daher müssen Sie von vorn herein die richtige Reihenfolge einhalten, wenn Sie Lebensmittel mit unterschiedlichen Trocknungszeiten gleichzeitig zubereiten möchten.

 

 

Größe und Temperaturbereich

 

Die Größe ist ein entscheidendes Kriterium. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wieviel Platz Sie brauchen werden, ist es unter Umständen empfehlenswert, sich für ein erweiterbares System zu entscheiden.

Bezüglich der Größe müssen Sie zwei Dinge berücksichtigen: Zum einen den Platz, den Sie zum Trocknen der Lebensmittel benötigen und zum anderen auch den Stauraum, den das Gerät einnimmt, wenn Sie es nicht verwenden. Die optimale Größe des Gerätes ist daher sowohl hinsichtlich Größe des Modells an sich, als auch vorhandenem Volumen im Inneren an Ihren Bedarf und Ihre Anforderungen angepasst. Sie sollten jedoch darauf achten, dass Sie die benötigte Dörrfläche nicht unterschätzen, denn häufig benötigen Sie deutlich mehr Platz, als Sie anfänglich vermutet hätten.

Für einen Singlehaushalt sollten Sie bereits ein Gerät verwenden, das über vier Dörrgitter verfügt. Je mehr Personen Sie sind und je häufiger Sie es verwenden möchten, desto größer sollte entsprechend auch die Fläche sein. Für eine 4-köpfige Familie können bereits problemlos 10 bis 20 Dörrgitter mit Lebensmitteln gefüllt werden. Sollten Sie das Gerät aber bei Nicht-Verwendung im Kühlschrank aufbewahren wollen, ist die maximale Größe natürlich dahingehend stark eingeschränkt.

Der Temperaturbereich eines Dörrautomaten sollte möglichst groß sein, denn verschiedene Lebensmittel haben unterschiedliche Anforderungen. Optimal ist ein Temperaturbereich zwischen 30 bis 80 Grad Celsius. Insbesondere Einstiegsgeräte verfügen aber häufig nur über wenige Temperaturstufen oder sogar nur über einen Ein- und Ausschalter. Gerade bei Stapelsystemen entstehen dann unterschiedliche Temperaturzonen, da es nach oben hin deutlich kühler wird. Hier lohnt es sich, die Temperaturen der einzelnen Bereiche mit einem Digitalthermometer zu messen, damit Sie bestmögliche Ergebnisse erzielen können. Je hochwertiger das Gerät ist, desto individueller lässt sich in der Regel die Temperatur einstellen. Schauen Sie sich vor dem Kauf verschiedene Rezepte an, damit Sie wissen, welchen Temperaturbereich Sie für die von Ihnen vorzugsweise zubereiteten Lebensmittel benötigen.

 

Preis und zusätzliche Ausstattungsmerkmale

 

Die Preisspanne zwischen Einstiegs- und Profigeräten ist enorm. Häufig ist ein sehr hochwertiges professionelles Dörrgerät zehn Mal so teuer wie ein günstiges Einstiegsgerät. Es lohnt sich daher, sich vorher ein grobes Budget zu setzen und sich dann innerhalb dieses Preisbereiches das optimale Gerät zu kaufen. Im Test hat sich gezeigt, dass empfehlenswerte Einstiegsgeräte für den Hausgebrauch bereits ab etwa 40 Euro beginnen.

Wenn Sie die Preise vergleichen, sollten Sie ebenfalls auf die verschiedenen Ausstattungsmerkmale achten. Die Geräte unterscheiden sich neben dem Umfang an Einstellungsmöglichkeiten auch teilweise recht deutlich in der Lautstärke. Ein einfaches Modell kann – aber muss nicht – sehr laut sein. Je nachdem, wie Sie das Gerät verwenden möchten, ist dies unter Umständen sehr störend. Auch hinsichtlich der Reinigung und Handhabung gibt es teilweise große Unterschiede, ebenso wie bei der Materialqualität und Verarbeitung. Diesbezüglich lohnt es sich, einen kurzen Blick auf Bewertungen von anderen Käufern zu riskieren, denn genauen Aufschluss über die Verarbeitung der Materialien erhalten Sie nicht über den Vergleich der Produktspezifikationen allein.

 

 

Dörrautomat Testsieger – Top 5

 

 

Beim Dörrprozess wird Rohkost schonend Wasser entzogen. Optimal ist hier eine Restfeuchte von rund 15 %. Industriell hergestelltes Dörrobst hat meist einen Wassergehalt von 20 – 30 %, daher muss zusätzlich chemisch konserviert werden, oft mit schädlichem Schwefel. Daher ist ein eigener Dörrautomat nicht nur praktisch, sondern man erhält auch gesündere Resultate als es bei Trockenobst aus dem Supermarkt der Fall ist. Welcher Automat aber wirklich hält, was er verspricht, können Sie aus der Liste der besten Dörrautomaten im Jahr 2017 entnehmen, die sich aus einem umfangreichen Test mit einer Menge von Geräten aus Kriterien wie Preis, Funktionsumfang und Funktionalität ergeben hat.

 

 

Severin OD 2940

 

1.Severin OD 2940Mit 250 Watt Leistung, 5 stapelbaren Etagen bzw. Aufsätzen und einem sehr günstigen Preis konnte sich der OD 2940 von Severin als Testsieger durchsetzen. Der günstige Dörrautomat überzeugte die Tester vor allem durch seine sehr einfache Handhabung und den relativ geringen Stromverbrauch überzeugen.

Zudem machte das Gerät trotz der Konstruktion komplett aus Kunststoff einen soliden und stabilen Eindruck. Für den Einsatz im Hobbybereich ist der beste Dörrautomat sehr gut geeignet, insbesondere Anfänger kamen mit dem Gerät sofort gut klar. Das liegt zum Teil auch daran, dass er den Trocknungsgrad nicht über die Temperatur regelt, sondern lediglich über die Zeit, da es nur einen An- und Ausschalter gibt. Für Fortgeschrittene ist dies sicherlich ein Nachteil, beim Einstiegsgerät kommt es der Handhabung aber zugute.

Die Reinigung geht ebenfalls sehr einfach, sodass er schnell und einfach immer wieder einsatzbereit ist. Leider ist durch die fehlende Temperatureinstellung das Dörren von Fleisch oder Gemüse auf Rohkostqualität sehr schwierig. Im Test wurde das Gerät bei Benutzung fettiger Lebensmittel wie Fleisch teilweise recht heiß und die Kunststoffgitter neigten dazu, sich zu verbiegen. Das ist sicherlich ein Nachteil für alle, die auf etwas gehobenerem Niveau Dörren möchten, aber dafür ist das Gerät an sich nicht ausgelegt. Es handelt sich um ein sehr günstiges und solides Einstiegsgerät mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis bei einfacher Handhabung und moderater Lautstärke während des Trocknungsprozesses.

Wer hier Wert auf umfangreichere Features legt oder mehr Platz zum Dörren benötigt, weil er es sehr häufig verwenden möchte, dem ist zu empfehlen, ein etwas teureres bzw. leistungsstärkeres Produkt zu kaufen. Für alle anderen ist der OD 2940 von Severin ein echter Tipp für den Einstieg in die Welt des Dörrens.

 

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ROMMELSBACHER DA 750

 

2.ROMMELSBACHER DA 750Der Dörrautomat von Rommelsbacher überzeugte die Tester vor allem durch die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten und die Erweiterbarkeit der Etagen per Zukauf auf acht.

Das Gerät lässt sich in 3 Leistungsstufen regulieren und verfügt über eine Zeitschaltuhr mit Abschaltautomatik. Im Lieferumfang befinden sich vier sehr leicht zu reinigende Etagen, die auf bis zu acht Stück erweiterbar sind. So steht es offen, wenn Sie Spaß am Dörren gefunden haben, sich mit dem Gerät zusätzlichen Platz zu verschaffen und können leicht mit dem Dörrautomat Tomaten trocknen und zugleich Gemüse, Fleisch, Pilze oder anderes Obst – der Platz gibt es her.

Im Test zeigte sich, dass die Luft im Gerät – auch mit verwendeter Erweiterung der Etagen – sogar besser verteilt wird, als beim Testsieger. Der Trocknungsprozess konnte sehr gleichmäßig durchgeführt werden. Das Gerät ist dafür allerdings auch ein gutes Stück teurer, sodass es sich nur bedingt für Einsteiger eignet. Fortgeschnittene und die viel-Dörrer unter den Testern waren aber sehr zufrieden mit dem 750 Watt starken Gerät und seinem Preis-Leistungsgefüge.

Im Test arbeitete das Gerät zudem angenehm leise und selbst bei der ersten Inbetriebnahme war keinerlei Geruch oder Ausdünstung zu bemerken, sodass keinerlei Geschmacksverfälschungen entstanden. Einziges Manko, was einige Tester beklagten ist die Tatsache, dass die angegebenen Dörrzeiten des leistungsstarken Gerätes deutlich höher waren als vom Hersteller angegeben. Dieser Effekt war teilweise mit einer 2 Stunden längeren Dörrzeit als angegeben bei gewissen Obstsorten, wie Äpfeln in Scheiben, sehr extrem ausgeprägt und führte dadurch zu einem leichten Punktabzug.

Alles in Allem konnte das Gerät aber durch seine einfache Bedienung und die gleichmäßig guten Ergebnisse absolut überzeugen.

 

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TZS First Austria FA-5126-2

 

3.Dörrgerät mit Temperaturregler 35 bis 70 Grad, 5 höhenverstellbare EtagenDas Gerät von TZS First Austria war der günstigste Dörrautomat im Test und kommt dennoch bereits werksseitig mit 5 Etagen mit 32cm Durchmesser daher und arbeitet mit zwei Temperatureinstellung (35 und 70 Grad) bei 250 Watt Leistung. Zudem überzeugte das Reinigungskonzept durch spülmaschinengeeignete Einlegeböden viele Tester, denn so ging die Reinigung sehr einfach und schnell von der Hand.

Die Tester lobten zumal bei Gerät die höhenverstellbaren Roste, wodurch verschieden große Lebensmittel ebenfalls sehr komfortabel getrocknet werden können. Leider ist die Trocknungswirkung auf den einzelnen Etagen sehr unterschiedlich, was dazu führt, dass man die Etagen regelmäßig umstapeln muss, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten. Im Test nahm nach oben hin die Temperatur von anfänglichen 70°C im unteren Bereich bis auf 35°C im oberen Bereich ab.

Dieser große Unterschied, der konstruktiostechnisch bedingt ist, führte zu einem größeren Punktabzug. Dies störte viele Tester und führte auch zu einer deutlich höheren Dörrzeit als angegeben. Dennoch ist das Gerät ein sehr gutes Einstiegs- oder Zeitgerät, mit dem sich auch größere Mengen sehr gut verarbeiten lassen und die Materialqualität des Kunststoffes kann sich immer Verhältnis zum Preis ebenfalls absolut sehen lassen.

 

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Klarstein Appleberry

 

4.Klarstein Appleberry Dörrgerät Früchte Trockner DehydratorDer Dörrautomat von Klarstein liegt ebenfalls im Einstiegspreisbereich und arbeitet mit starken 450 Watt Leistung bei 2 Temperaturstufen (35 Grad bis 70 Grad), einer Zeitschaltuhr und ist mit vier Etagen ausgestattet.

Die Tester lobten die sehr einfache Bedienung und die gute Trocknungswirkung über alle Etagen hinweg. Hier waren die Temperaturunterschiede der einzelnen Etagen deutlich geringer als bei vergleichbaren Konkurrenzmodellen im gleichen Preisbereich.

Zur deutlichen Abwertung führte bei dem Gerät lediglich die Tatsache, dass die Materialauswahl im Verhältnis zur einstellbaren Temperatur zu schwach ist.

So ergaben sich teilweise recht heftige Verformungen, wenn man sehr lange andauernde Dörrprozesse bei hoher Temperatureinstellung vornehmen wollte (12 Stunden mit 70 Grad). Da dies aber nur selten benötigt wird, konnte das Gerät trotzdem insgesamt überzeugen und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bei gleichmäßigen Dörrergebnissen.

 

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Excalibur 4526T

 

5.Excalibur TrocknerAls Testsieger unter den hochpreisigen Profigeräten konnte sich der 4526T von Excalibur druchsetzen.

Er arbeitet über ein horizontales Gebläse zum Dörren, was für stets gleichmäßige und perfekte Ergebnisse sorgt und antihaft-Papier unter die Lebensmittel gelegt werden kann.

Dadurch spart man sich eine großen Teil an Reinigungsaufwand. Insgesamt bekommt man sehr viele Lebensmittel unter und die Ergebnisse sind stets perfekt, auch wenn das Gerät auf den ersten Blick nicht so hochwertig aussieht.

Die Ergebnisse sprechen eindeutig für die Maschine.

 

 

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