Beste Diascanner

Letztes Update: 22.04.19

 

Diascanner – Test 2019

 

 

Wenn Sie den besten Diascanner für Ihre Zwecke suchen, um beispielsweise den beliebten Diaabend an Weihnachten zukünftig einfach in digitaler Form am Flachbildfernseher zu veranstalten, sollten Sie vor dem Kauf einige Dinge beachten. So empfehlen wir, sich kurz mit der Funktionsweise solcher Scanner zu befassen und sich dann für eine Art von Diascanner zu entscheiden, bevor Sie die wichtigsten Eigenschaften vergleichen. Dies macht die Recherche sehr aufwändig. Falls Ihnen die Zeit dafür fehlt und Sie lieber eine schnelle aber dennoch gute Kaufentscheidung treffen möchten, sind Sie hier richtig, denn die Recherchearbeit haben wir bereits erledigt. So können wir Ihnen den CanoScan 9000F Mark II von Canon uneingeschränkt empfehlen, denn das Gerät bietet eine hohe Scanauflösung, es können auch Negative gescannt werden und es ist günstig. Auch der ProScan 10T von Reflecta erwies sich im Test als sehr gutes Gerät, denn es arbeitet mit einer sehr hohen Auflösung, scannt Dias und Negative und entfernt automatisch Schmutz und Kratzer.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Diascanner Kaufberatung

 

Im Vergleich zu einem klassischen Scanner handelt es sich bei einem Diascanner um ein sehr spezielles Gerät, das für einen bestimmten Zweck entwickelt ist. Da das Angebot dennoch recht umfangreich ist, lautet unsere Empfehlung, sich vor einem Preisvergleich mit der Funktionsweise, den verschiedenen Arten und den wichtigsten Kriterien zu befassen. So können Sie besser abwägen, ob für Ihre Zwecke en günstiger Diascanner ausreicht oder ob es ein Profi-Diascanner sein muss. Abschließend können Sie unserer Top-Liste noch eine Übersicht über die besten Diascanner des Jahres 2019 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Funktionsweise und Zweck eines Diascanners

 

Mit einem Diascanner können Sie Diapositive digitalisieren. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, Ihre alte Diasammlung ins digitale Zeitalter zu überführen. Mit einem klassischen Scanner ist das so nicht möglich, denn beim Scannen eines Dias ist es wichtig, dass das komplette Dia von Licht durchströmt wird. Zwar wäre es mit geöffneter Klappe theoretisch auch auf einem Flachbettscanner möglich, die Resultate sind aber nicht ansatzweise so gut wie mit einem Diascanner.

Neben Diapositiven lassen sich mit den meisten Geräten auch Negativfilme scannen, denn das Verfahren ist hierbei das gleiche. Auch hier muss der Film von Licht durchflutet werden, um ein gutes Scanergebnis zu bekommen. Dementsprechend sind die meisten Diascanner nicht nur für Dias zu gebrauchen, sondern zum Digitalisieren von Kleinbildfilmen und Dias gleichermaßen geeignet. Hierzu wird lediglich die entsprechende Halterung getauscht. Den meisten Geräten liegen daher Halterungen für Dias und Negativfilme bei. Komplett universell für analoge Fotos einsetzbar sind Geräte, die zusätzlich noch über einen Einzugsscanner für Papierfotos verfügen. Damit können Sie dann Ihre komplette Fotosammlung – unabhängig vom Format – vollständig digitalisieren.

Der Scanvorgang selbst ist beim Diascanner nicht komplizierter als bei einem klassischen Flachbettscanner. Die Dias werden eingelegt, es wird die Scan-Taste gedrückt oder per Software der Scanvorgang gestartet und das war’s. Die Bilder werden dann üblicherweise als JPG, TIFF oder RAW-Datei abgelegt. Manche Modelle verwandeln gescannte Negative zudem automatisch in ein Positiv.

 

 

Arten von Diascannern

 

Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Arten von Diascannern. Die Unterscheidung wird dabei nach Einsatzbereich bzw. auch Größe vorgenommen.

So ist ein mobiler Diascanner ein kompaktes Gerät, das über einen Aufnahmeschacht verfügt und mit meist eher rudimentären Funktionen ausgestattet ist. Nicht alle Modelle beherrschen das Scannen von Negativen. Viele günstige Diascanner im Einstiegsbereich sind lediglich zum Scannen von Dias geeignet und bieten auch keine so großen Magazine für viele Dias. Entsprechend dauert das Scannen hier etwas länger. Große Mengen an Dias lassen sich hier nur mühsam digitalisieren. Das Einschieben in das Gerät erfolgt bei Einstiegsmodellen zudem meist manuell und nicht automatisch. Im Vergleich zu höherwertigen großen Diascannern ist die Scanqualität zudem auf einem niedrigeren Niveau und häufig ist kein oder nur ein sehr kleines Vorschau-Display vorhanden. Ein großer Vorteil mobiler Geräte ist häufig, dass sie nicht unbedingt an einen PC angeschlossen werden müssen, sondern Dias beispielsweise direkt auf eine SD-Karte und eine externe Festplatte speichern oder per HDMI ausgeben können.

Mittelklasse Diascanner hingegen verfügen bereits über ein gutes Vorschau-Display, erweiterte Funktionen und bieten höhere Scanauflösungen von bis zu 7.200 dpi. Allerdings schlagen sie auch preislich bereits mit mehreren hundert Euro zu Buche, sodass sich die Anschaffung sicherlich nicht für jeden lohnt. In der Regel ist ein Schlitten für Negativstreifen vorhanden und häufig sorgt ein integrierter Infrarotkanal dafür, dass Kratzer und Staub erkannt und digital entfernt werden können. Je nach Modell geschieht das automatisch.

Professionelle Diascanner sind im Vergleich zu den anderen beiden Varianten sehr viel teurer und größer. Auf den ersten Blick ähneln viele Modelle klassischen Diaprojektoren, denn hier lassen sich komplette Diamagazine einlegen und scannen. Häufig ist die Scanauflösung etwas niedriger als bei Mittelklasse-Geräten (3.500 bis 5.000 dpi), aber durch den leistungsstarken CMOS-Sensor ist die Scanqualität dennoch deutlich besser. Die Scanner werden direkt an den PC angeschlossen und es ist bereits eine erweiterte Staub- und Kratzer-Entfernung integriert. Je nach Modell  lassen sich auch Rundmagazine oder LKM-, Paximat- sowie CS- und Universal-Magazine einlegen. Üblicherweise gibt es zudem eine gute Bildvorschau auf einem großen Display. Der Scanvorgang dauert mitunter aber recht lang und es können meist keine Negativfilme gescannt werden!

Wichtige Kaufkriterien

 

Als bester Diascanner kommt nur ein Modell in Frage, das Ihren Anforderungen gerecht wird. Je nachdem, wie hoch Ihre Anforderungen sind, müssen Sie gegebenenfalls zu einem teureren Profigerät oder einem guten Mittelklasse-Scanner greifen. Die wichtigsten Kriterien, von denen diese Entscheidung abhängt, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Wichtig ist natürlich die Auflösung, denn sie bestimmt maßgeblich die Bildqualität mit. Allerdings sollten Sie auch unbedingt darauf achten, ob ein hochwertiger CMOS-Sensor oder ein einfacherer CCD-Sensor verbaut ist. Auch ein Blick auf die Verarbeitung lohnt sich, denn ein langlebiges Gerät, das auch in vielen Jahren noch verwendet werden kann, sollte entsprechend hochwertig verarbeitet sein.

Des Weiteren sollten Sie darauf achten, mit welchen Bildträgern bzw. Medien das Gerät kompatibel ist. Wenn Sie auch Negativfilme oder bestimmte Diamagazine einlegen und scannen möchten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Gerät dies auch unterstützt. Außerdem sollten Sie die Anschlüsse beachten, die das Gerät bietet. Während einige Modelle nur über einen USB-Anschluss verfügen, können Sie bei anderen Modellen auch Dias direkt auf eine SD-Karte speichern oder können per HDMI ein Vorschaubild auf einem großen Bildschirm anzeigen lassen. In diesem Zusammenhang kann es auch lohnen, auf die Bildkorrekturmaßnahmen zu achten, die das Gerät bietet. Diese reichen von überhaupt keinen über Kratzer- und Staubentfernung bis hin zur automatischen Korrektur des Dynamikumfangs und erweiterter Schmutz- und Staub- sowie Farbkorrektur.

Zu guter Letzt lohnt auch ein Blick auf die Softwareseite, denn auch dies macht beim Preis einen Unterschied. Bei einfachen Modellen liegt teilweise keine oder nur eine sehr einfache Software bei. Hochwertige Modelle sind hingegen häufig mit einer sehr guten Scansoftware wie beispielsweise Silverfast ausgestattet.

 

 

Diascanner Testsieger – Top 5

 

 

Wer mit analogen Kameras fotografiert und die Aufnahmen dennoch digitalisieren möchte oder aber die alte Foto- und Diasammlung in die moderne digitale Bildersammlung integrieren möchte, der braucht einen guten Diascanner. Allerdings gibt es bei den Geräten gewaltige Unterschiede in Preis, Funktionsumfang und auch bei den Ergebnissen. So kommt für einen Profi ein völlig anderes Gerät in Frage als für den Hobby-Fotografen. Um den Überblick zu behalten und Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, wurden im Test die beliebtesten Geräte unterschiedlicher Preisklassen unter die Lupe genommen. Die Testsieger können Sie der Top-5-Liste der besten Diascanner des Jahres 2019 entnehmen.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Canon CanoScan 9000F Mark II

 

Als bester Diascanner für den Heimgebrauch setzte sich der CanoScan 9000F Mark II von Canon durch. Das 48 x 11,2 x 27,2 Zentimeter große und rund 4,5 Kilogramm schwere Gerät konnte durch sein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis überzeugen und bietet Hobby-Fotografen oder allen, die klassische Bilder und Dias ohne sehr große Anforderungen digitalisieren möchten alles was sie brauchen.

Die maximale Scanauflösung liegt bei 9.600 x 9.600 DPI für Durchsichtvorlagen wie Dias und Negative sowie 4.800 x 4.800 für Aufsichtvorlagen. Mit einer Scangeschwindigkeit  zwischen 1,2 ms/Zeile bei 300 dpi und 12,1 ms/Zeile bei 4.800 dpi müssen Sie zwar etwas länger auf die Ergebnisse warten als bei einem Profi-Gerät, dennoch ist die Geschwindigkeit für die meisten Privatanwender ausreichend gewesen, insbesondere wenn Ihnen etwas niedrigere Auflösungen ausreichen. Für ein A4 großes Foto benötigen Sie beispielsweise nur etwa 7 Sekunden bei 300 dpi.

Neben dem Gerät selbst sind im Lieferumfang noch die notwendigen Anschlusskabel, ein Filmhalter für KB-Filmstreifen, ein Halter für Dias, ein Filmhalter für 120er Rollofilm sowie Treiber enthalten. Leider ist die enthaltene Software sehr umständlich, sodass Sie hier gegebenenfalls eine andere Software nach Wahl nachkaufen sollten. Ansonsten ist das Gerät aber durchweg solide und empfehlenswert, insbesondere da es unterm Strich ein günstiger Diascanner ist, der aber dennoch überzeugen konnte.

Der Testsieger unter den besten Diascannern 2019 konnte im Test auf ganzer Linie überzeugen. Welche Vor- und Nachteile sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

Vorteile
Preis-Leistung:

Durch die gute Ausstattung und den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Qualität:

Die Scanqualität ist dank der hohen Auflösung von 9.600 x 9.600 dpi für Durchsichtvorlagen sehr ordentlich. Auch Aufsichtvorlagen lassen sich mit 4.800 x 4.800 dpi mir ordentlicher Auflösung digitalisieren.

Lieferumfang:

Der Lieferumfang ist insgesamt ordentlich, denn alle Kabel, Filmhalter für Filmstreifen sowie Diahalter und Filmhalter für Rollofilm liegen bereits bei.

Nachteile
Scangeschwindigkeit:

Das Gerät arbeitet im Vergleich zu Profi-Diascannern bei hohen Auflösungen deutlich langsamer.

Software:

Die Software ist recht umständlich und gewöhnungsbedürftig.

Zu Amazon

 

 

 

 

Reflecta 65450 ProScan 10T

 

Das Modell von Reflecta ist preislich im Mittelfeld angesiedelt und ist ein reiner Dia- und Negativscanner.

Er konnte insbesondere durch seine sehr gute Auflösung von bis zu 10.000 dpi bei 48 Bit Farbtiefe und einem Dichteumfang von 3,9 Dmax überzeugen. Der 3-Zeilen LED-Sensor arbeitet mit weißen sowie Infrarot LEDs, was zu insgesamt sehr guten Scanergebnissen führt. Sie können mit dem Gerät sowohl 5×5 Dias als auch 35mm Negativstreifen scannen und dank Magic Touch Technologie lassen sich Staub und Kratzer recht gut von den Bildern entfernen.

Ein weiterer Vorteil des Modells ist sicherlich die kompakte Bauweise von nur 27,5 x 16,7 x 8 Zentimetern bei einem Gewicht von unter einem Kilogramm, denn dadurch passt er problemlos auf jeden Schreibtisch. Im Test hat sich zwar gezeigt, dass die angegebene Auflösung von 10.000 dpi nicht wirklich erreicht wird, sondern hier eher bei rund 4.500 dpi Schluss ist, was den Qualitätszuwachs betrifft, dennoch ist das Preis-Leistungsverhältnis unterm Strich noch gut, sodass sich die Anschaffung für ambitionierte Privatanwender auf jeden Fall lohnt.

Der ProScan 10T ist ein guter Diascanner, der uneingeschränkt empfehlenswert ist, auch wenn er die eine oder andere kleine Schwäche offenbart. Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals für Sie zusammengefasst.

Vorteile
Preis-Leistung:

Durch die faire Preislage im Verhältnis zur guten Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut.

Bildqualität:

Die Auflösung ist sehr ordentlich und durch die Farbtiefe von 48 Bit ergibt sich insgesamt eine sehr gute Bildqualität für die gescannten Dias.

Bildoptimierung:

Dank Magic Touch werden Kratzer und Staub sehr gut von den Scans entfernt.

Bauweise:

Das Gerät ist kompakt und handlich gebaut.

Nachteile
Auflösung:

Die Auflösung liegt zwar bei 10.000 dpi, allerdings nimmt ab etwa 4.500 dpi die Qualität nicht mehr merklich zu.

Preis:

Für ein Gerät, das für Privatanwender konzipiert ist, ist es bereits recht preisintensiv.

Kaufen bei Amazon.de (€459)

 

 

 

 

Rollei DF-S 190 SE

 

Die DF-S Serie von Rollei richtet sich insbesondere an genügsame Privatanwender, die ohne großen Aufwand schnell Dias einscannen und digitalisieren möchten. Sie haben dabei die Auswahl zwischen vier verschiedenen Modellen, die jeweils unterschiedlich groß sind und mit verschiedenen Auflösungen arbeiten. Als das Modell mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis konnte sich der DF-S 190 SE durchsetzen, der mit einer Auflösung von 9 Megapixeln arbeitet  und über ein 2,4‘‘ großes Display verfügt, um eine Vorschau des Scanergebnisses anzuzeigen. Der 9-Megapixel-Sensor arbeitet mit 3.600 dpi (interpoliert) und es lassen sich bis zu 20 Dias pro Minute mit dem Gerät scannen. Am Gerät selbst befindet sich eine USB 2.0 Schnittstelle, sowie ein Kartenslot für SD-, SDHC- und MMC-Karten mit einer Kapazität von bis zu 16 Gigabyte. Dadurch können Sie unabhängig vom PC arbeiten und das Gerät hervorragend auch mobil einsetzen.

Bei der Scanmethode handelt es sich um Singlepass-Scan, es können also nicht mehrfache Scanvorgänge durchgeführt werden, um die Qualität der Scans zu erhöhen. Auch Farbnegative können mit dem Modell dank des mitgelieferten Schlittens gescannt werden, ebenso wie gerahmte und ungerahmte Dias. Mittels AV-Kabel können die Scanergebnisse auch gleich auf dem Fernseher angezeigt werden, sodass sich das Gerät auch für Diaabende einsetzen lässt. Wer allerdings etwas höher Ansprüche an die Qualität der gescannten Bilder stellt, der wird mit dem Gerät nicht zufrieden sein, denn im Vergleich zu höherwertigen Modellen sind die Ergebnisse deutlich verwaschener und meist wirken auch die Farben dunkler und der Kontrast ist schlechter. Wer aber schnell und unkompliziert Dias digitalisieren möchte und Abstriche bei der Bildqualität machen kann, für den lohnt sich die Anschaffung aufgrund des extrem günstigen Preises dennoch.

Die Erfahrung mit dem Diascanner von Rollei war insgesamt sehr positiv. Die Vor- und Nachteile, die sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals übersichtlich für Sie zusammengefasst.

Vorteile
Preis:

Preislich ist das Modell im Einstiegsbereich angesiedelt und im Vergleich zu höherwertigen Modellen entsprechend günstig.

Modellauswahl:

Es stehen vier verschiedene Modelle zur Auswahl.

AV-Übertragung:

Das Gerät kann direkt an einen Projektor oder Fernseher angeschlossen werden, um Dias zu betrachten.

Kartenslot:

Auch ohne PC können Sie Dias digitalisieren, denn das Gerät kann direkt auf SD-Karte speichern.

Nachteile
Auflösung:

Die Auflösung ist auf maximal 3.600 dpi begrenzt.

Singlepass:

Sie können nur Singlepass-Scans durchführen, worunter die Bildqualität leidet.

Farbwiedergabe:

Farben werden nicht immer naturgetreu wiedergegeben.

Kaufen bei Amazon.de (€98.99)

 

 

 

 

Nikon Super CoolScan 5000 ED

 

Viele Profis schwören bei der Digitalisierung von Dias und Negativen auf den COOLSCAN 5000 ED von Nikon und das auch nicht ohne Grund. Der Diascanner von Nikon arbeitet auf einem extrem hohen Niveau was die Qualität der Ergebnisse angeht. Dank Multisampling lassen sich sehr gute Bildqualitäten erreichen, auch wenn die angegebenen 4.500 dpi nicht ganz erreicht werden. Effektiv schafft das Modell 3.900 dpi, was aber völlig ausreicht, denn bei einer solchen Auflösung wird bereits das Korn des Negativs aufgelöst, sodass Sie einzelne Farbpigmente erkennen können. Entscheidend ist die extrem gute Qualität und Detailtreue der Scanergebnisse. Der Dynamikumfang liegt bei 16-bit und dank Slide-Feeder und Filmrollenadapter lassen sich auch Negative und komplette Filme hervorragend einlesen und einscannen.

Im Lieferumfang sind neben dem Gerät natürlich auch passende Adapter für Dias enthalten, die Sie ebenfalls verwenden können, um Negative einzuspannen. Preislich liegt der Nikon SUPER COOLSCAN 5000 ED leider auf einem sehr hohen Niveau und ist damit eigentlich nur für Profis geeignet beziehungsweise ambitionierte Fotografen, die das Maximum herausholen möchten. Leider leider wurde die Produktion des Modells eingestellt, sodass sich nur noch gebrauchte Geräte am Markt finden. Wenn Sie noch ein gebrauchtes Gerät erhaschen können und bereit sind, einen hohen Preis in ein hervorragendes Gerät zu investieren, können Sie hier bedenkenlos zuschlagen.

Sollten Sie noch unschlüssig sein, ob sich die Anschaffung des Modells für Sie lohnt, hilft Ihnen die folgende Zusammenfassung der Stärken und Schwächen sicher weiter.

Vorteile
Qualität:

Die Bildqualität der eingescannten Objekte ist hervorragend.

Multisampling:

Dank des hervorragenden Multisampling werden sehr gute Bildqualitäten erreicht.

Detailtreue:

Alle Feinheiten und Details werden hervorragend eingefangen und die Farbtreue ist hoch. Bei Negativen reicht die Auflösung bis auf das einzelne Korn.

Lieferumfang:

Der Lieferumfang ist insgesamt sehr gut, denn ein Adapter für Dieas und Negative liegt bereits bei.

Nachteile
Preis:

Das Profigerät liegt preislich bereits auf einem hohen Niveau und kommt keineswegs für jeden in Frage.

Auflösung:

Die maximale Auflösung liegt bei knapp 4.000 dpi, was im Verhältnis zur Preislage sicherlich nicht ideal ist.

Auslaufmodell:

Das Gerät wird heute nicht mehr hergestellt und ist daher neu kaum mehr zu finden.

Zu Amazon

 

 

 

 

Reflecta DigitDia 6000

 

Falls Sie einmalig eine Sammlung von Dias digitalisieren möchten und Wert auf eine höchstmögliche Qualität legen, könnte das Mietmodell von Scanexperte für Sie interessant sein. Im Test konnte die wöchentliche Miete des Reflecta DigiDia 6000 die Tester begeistern. Dank Magazin können Dias im Akkord digitalisiert werden und das Modell arbeitet mit einer Auflösung von bis zu 5.000 dpi. Die Scandauer ist mit einer Geschwindigkeit von 3 Minuten pro Dia bei mittlerer, beziehungsweise 9 Minuten pro Dia bei höchster Auflösung noch gut und die Ergebnisse konnten auf ganzer Linie überzeugen. Auch die Staubentfernung lieferte gute Resultate, sodass Sie in den Genuss absolut professionelle Resultate mit einem hervorragenden Gerät kommen können, ohne dieses für den einmaligen Einsatz kaufen zu müssen.

Dank des automatischen Einscannens eines ganzen Magazins von bis zu 100 Dias (Bei maximaler Auflösung beträgt die Dauer 15 Stunden) können Sie das Gerät problemlos über Nacht laufen lassen.

Da es sich um ein Profigerät handelt, liefert es zwar gute Ergebnisse, ist aber auch entsprechend teuer und lohnt sich nur für Profis. Für eine einmalige Digitalisierung einer Sammlung aber kaum. Daher konnte das Miet-Modell im Test durchaus überzeugen und lohnt sich, auch wenn Sie das Gerät nach einer Woche wieder abgeben müssen. In den meisten Fällen ist eine Woche völlig ausreichend, es sei denn, Sie verfügen über eine sehr große Sammlung.

Wenn Sie noch unsicher sind, ob eine Mietvariante für Sie infrage kommt, kann Ihnen die folgende Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen sicher weiterhelfen.

Vorteile
Miete:

Insbesondere wer nur einmalig eine Diasammlung digitalisieren möchte, profitiert von der Mietvariante.

Bildqualität:

Die Bildqualität der Scans ist hervorragend und es lassen sich komplette Dia-Magazine mit bis zu 5.000 dpi scannen.

Automatisches Scannen:

Es können komplette Magazine automatisch in einem Durchgang gescannt werden.

Staubentfernung:

Die Staubentfernung arbeitet zuverlässig und sehr effektiv.

Nachteile
Scandauer:

Bei höchster Auflösung dauern die Scans sehr lange. Ein komplettes Magazin mit 100 Dias dauert rund 15 Stunden.

Kaufpreis:

Der Kaufpreis ist extrem hoch, sodass sich die Anschaffung nur für Profis lohnt.

Zu Amazon

 

 

 

 

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