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ᐅ Astschere Testsieger - Bestenliste

Beste Astscheren

Letztes Update: 07.12.19

 

Astschere -Test 2019

 

 

Es mag einfach und unkompliziert klingen, die beste Astschere zu finden. Wenn man sich ein wenig mit dem Thema befasst stellt man aber schnell fest, dass es eine ganze Reihe von Kriterien gibt, die man neben dem Preis beim Kauf beachten sollte. So gibt es nicht nur unterschiedliche Arten von Astscheren für verschiedene Einsatzbereiche, sondern sie unterscheiden sich auch Qualitativ und hinsichtlich ihrer Ausstattung stark voneinander. Falls Ihnen die Zeit für umfangreiche Recherchen fehlt, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben den aufwändigen Teil der Arbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen die Teleskop-Astschere Garden Pro von Siena uneingeschränkt empfehlen, denn sie ist nicht nur günstig, sondern überzeugt auch durch eine sehr solide Verarbeitung in Verbindung mit einer guten Hebelwirkung und einer beschichteten Klinge. Alternativ ist auch das hochwertige Modell Power Cut R5 900 T von WOLF-Garten sehr empfehlenswert, denn die Schere ist solide verarbeitet, bietet einen Teleskopgriff und überzeugt durch eine sehr gute Hebelwirkung und beschichtete Klingen.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Astschere Kaufberater

 

Eine Astschere ist ein unverzichtbares Werkzeug für jeden, der im Garten arbeitet und Pflanzen zurückschneidet. Bevor Sie aber einfach die nächstbeste günstige Astschere kaufen, sollten Sie sich mit den verschiedenen Arten von Astscheren vertraut machen und dann einen Preisvergleich zwischen den in Frage kommenden Modellen durchführen. Einen guten Überblick und eine Hilfe bei der Kaufentscheidung bietet hier die Top-5-Liste der besten Astscheren im Jahr 2019. Wägen Sie die Eigenschaften der einzelnen Modelle sorgfältig ab und überlegen Sie, welches Modell für Ihre Anforderungen als beste Astschere in Frage kommen kann. Denn die Unterschiede hinsichtlich Handhabung, Schnittleistung und Kraftaufwand sind teilweise erheblich.

 

Arten von Astscheren

 

Das Angebot an verschiedenen Modellen ist nahezu unendlich, sodass es kaum möglich ist, alle Angebote miteinander zu vergleichen. Sinnvoll ist es daher, sich im Vorhinein für eine Art von Astschere zu entscheiden. Fast alle Modelle unterscheiden sich dann nochmal hinsichtlich ihrer Schnitttechnik voneinander. So können Sie zwischen der Amboss-Technik wählen, die insbesondere Anfängern beim Erreichen eines sauberen und geraden Schnittes hilft, oder Modellen mit zwei Schneiden (Bypass-Scheren), die nach dem Prinzip von Haushaltsscheren funktionieren. Hier benötigen Sie zwar weniger Kraft, müssen aber stets darauf achten, dass Sie im korrekten Winkel schneiden, was insbesondere bei Arbeiten über Kopf oder an schwer erreichbaren Stellen oft nicht oder kaum möglich ist.

Bezüglich des Grundaufbaus – unabhängig von der Schneide – unterscheidet man zwischen vier Arten:

 

Kleine (kompakte) Gartenschere

Hierbei handelt es sich um handliche Scheren, die zum Schneiden kleinerer Triebe oder Äste sehr gut geeignet ist. Die Scheren werden mit einer Hand bedient, sodass Sie effektiver arbeiten können. Dadurch ist natürlicherweise die Hebelwirkung begrenzt, sodass die maximale Dicke schneidbarer Äste überwiegend von der Schärfe der Klinge abhängig ist. Einige Modelle arbeiten mit dem Ratschen-Prinzip, sodass Sie dickere Äste Schritt für Schritt durchtrennen können. So können Sie auch mit einem kleineren Modell dickere Äste durchtrennen

 

Große Astscheren

Je häufiger Sie dickere Äste schneiden möchten, desto eher lautet die Empfehlung, zu einem großen Modell zu greifen, das mit beiden Händen bedient wird. Die Hebelwirkung ermöglicht das Durchtrennen von deutlich dickeren Ästen. Auch hier haben Sie die Wahl zwischen Bypass- und Amboss-Schnitttechnik.

 

Teleskop-Astscheren

Hierbei handelt es sich um große Astscheren, die beidhändig bedient werden und zusätzlich über zwei Teleskopauszüge in den Griffen verfügen. Dadurch kann im Vergleich zu Scheren mit festen Griffen eine deutlich höhere Hebelwirkung erzielt werden und das Durchtrennen dickerer Äste wird erleichtert. Bedenken Sie allerdings, dass insbesondere bei günstigen Teleskop-Astscheren der Auszug selbst immer eine Schwachstelle darstellt. Sowohl hinsichtlich der Materialstärke (Knickgefahr) als auch hinsichtlich der Mechanik. Wenn der Feststellungsmechanismus nicht mehr funktioniert, rutschen die Auszüge aus dem Griff heraus.

 

Elektrische Astscheren

Einige Hersteller bieten auch akkubetriebene elektrische Astscheren an, die selbstständig die Schneiden zusammenführen. Mithilfe dieser Methode können Sie auch mit kleineren Astscheren dickere Äste ohne Kraftaufwand durchtrennen. Im Test hat sich jedoch gezeigt, dass günstige Modelle nicht empfehlenswert sind. Brauchbare Akku-Astscheren hingegen sind oft so teuer, dass sie sich für den privaten Einsatz kaum lohnen, sondern eher im professionellen Bereich genutzt werden.

 

 

Qualitätsmerkmale

 

Während des Testes hat sich bestätigen können, dass sehr günstige Astscheren häufig von minderwertiger Materialqualität geprägt sind. Daher konnten sie in den Tests nicht überzeugen und teilweise auch die Langzeittests gar nicht erst überstehen. Dennoch konnten auch einige günstige Modelle überzeugen. Zu erkennen, bei welchem Modell es sich um eine minderwertige Qualität handelt, ist auf den ersten Blick nicht möglich. Hier hilft es, sich Bewertungen von anderen Käufern anzuschauen, die die Schere bereits getestet haben. Denn in der Regel zeigt sich erst in der Praxis, wie gut das Modell funktioniert und wie gut die Schnittleistung und Kraftübertragung tatsächlich sind.

Ein wichtiges Kriterium sind hochwertige Scherenmesser, die lange scharf bleiben und nachgeschärft werden können, sowie hochwertig verarbeitete Griffe. Denn auch der Griff hat einen entscheidenden Einfluss auf die Effektivität der Baumschere. Insbesondere bei Modellen mit Teleskopauszug muss das Material so dick sein, dass es den hohen Belastungen durch die enorme Hebelwirkung standhalten kann. Hier versagen minderwertige Varianten regelmäßig, da die Materialstärke schlichtweg viel zu dünn ist und die Griffe wegknicken. Machen Sie sich klar, dass die Griffe ebenso beansprucht werden, die wie Klingen selbst, da die komplette Kraft auf die Griffe ausgeübt wird. Daher ist es meist der Alu- oder Kunststoffgriff, der als erstes bricht und nicht die Klingen.

Achten Sie beim Kauf unbedingt auch darauf, dass Sie sich nicht bei der Arbeit mit der Schere die Finger zwischen den Griffen einklemmen können. Auch durch verbogene Griffe kann sich ein solches Sicherheitsrisiko ergeben. Hier gilt das Gleiche wie für die Materialqualität im Allgemeinen: wirklich erkennen können Sie es vorher kaum, sodass sich auch hinsichtlich dieses Sicherheitsaspektes ein Blick auf die Kundenbewertungen anderer Käufer lohnt. Wenn Sie sich unschlüssig sind, können Sie sich im Zweifel an bekannte Marken oder die Kaufempfehlungen aus der Top-5-Liste halten.

 

Preis und Ausstattungsmerkmale

 

Je nach Beschaffenheit und Funktionsweise der Schneideköpfe in Verbindung mit der Länge der Griffe ergibt sich eine maximale Holzdicke, die mit dem Modell noch ohne enormen Kraftaufwand durchtrennt werden kann. Hier sollten Sie sich an Ihrem Bedarf im Garten orientieren und ein entsprechendes Modell kaufen, das allen Ihren Anforderungen gewachsen ist.

Ob Sie eine Schere mit Teleskop- oder festen Griffen kaufen möchten, beziehungsweise eine kleine Gartenschere, bleibt natürlich Ihnen überlassen und richtet sich ebenfalls nach Ihren Anforderungen. Alle diese Kriterien sowie das verwendete Material haben aber einen großen Einfluss auf den Preis, sodass sich keine pauschale Aussage darüber treffen lässt, wann es sich um eine günstige Astschere handelt und wann das Modell als „überteuert“ bezeichnet werden kann.

Im Test hat sich gezeigt, dass Modelle mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis in der Regel zwischen etwa 30 bis 50 Euro liegen. Darüber hinaus ist der Mehrwert, den Sie erhalten, nur noch gering, sodass sich im privaten Bereich die Investition in eine sehr teure Astschere nur selten lohnt.

Vorsicht ist bei sehr günstigen Modellen geboten, da Sie von außen den Anschein erwecken können, qualitativ hochwertig verarbeitet zu sein, aber minderwertige oder zu dünne Materialien verwendet werden, sodass sie sich erst später im Alltagsgebrauch als Fehlkauf entpuppt. Dann ist es in der Regel für eine Rückgabe zu spät, wenn sie bereits intensiv genutzt wurde.

 

 

Astschere Testsieger – Top 5

 

 

Wer Zuhause einen Garten sein Eigen nennt, der weiß um die Problematik des alljährlichen Ast schneidens. Eine gute Astschere ist hier Gold wert. Jedoch gibt es massive Preis- und auch Qualitätsunterschiede. So ist eine Astschere mit Teleskop zwar Pflicht, doch meist ist genau hier die Tücke im Detail versteckt. Ist die Verarbeitung unsauber, ist der Teleskopauszug eine Schwachstelle.

Elektrische Astscheren sind ebenfalls eine Alternative, wenn Sie nicht stundenlang Kraft aufbringen möchten und viel zu schneiden haben. (Bei Winzern ist dies z.B. sehr beliebt). Die beste elektrische Astschere hat es ebenfalls auf Platz 5 der besten Astscheren in 2019 geschafft, jedoch hat das Modell einen sehr stolzen Preis, sodass es für Hobbyanwendungen eher selten zum Einsatz kommt.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Siena Garden Pro

 

1.Siena GardenAls Testsieger der besten Astscheren ist das Modell Garden Pro von Siena hervorgegangen. Die sehr günstige Astschere – die günstigste innerhalb der Top 5 – konnte im Test durch eine gute Verarbeitung überzeugen, eine sehr gute Hebelwirkung und der Stiel ist fünffach teleskopierbar.

Trotz des sehr günstigen Preises hat die Astschere von Siena problemlos alle Tests bestanden und auch nach langer Anwendung zeigte sich kaum Materialverschleiß. Im Rahmen normaler Arbeiten ließ sich die Astschere auch nicht verbiegen, sodass Sie mit der Garden Pro ein wirklich alltagstaugliches Werkzeug erhalten, das Sie bei der Gartenarbeit sehr gut unterstützen kann.

Die Astschere hat eine Länge von 61 bis 101 cm, besitzt eine antihaftbeschichtete Klinge und einen Softgrip-Griff.

Als einzig negativer Punkt ist aufgefallen, dass die Schere sehr schwere Aufgaben und dicke Äste etwas schlechter schneidet als die Konkurrenz, die aber teilweise auch deutlich teurer ist.

Die Siena Garden Pro ist hier ein sehr guter Kompromiss zwischen günstigem Preis und guter Verarbeitung.

Der Testsieger unter den besten Astscheren des Jahres 2019 konnte im Test also insbesondere durch das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Welche Vor- und Nachteile aus dem Testbericht hervorgehen, können Sie der nachfolgenden Gegenüberstellung nochmals in übersichtlicher Form entnehmen.

Vorteile
Preis-Leistung:

Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei dem Modell von Siena ist unterm Strich sehr gut.

Verarbeitung:

Das Modell ist insgesamt solide verarbeitet und kommt mit den meisten Aufgaben, die im heimischen Garten anstehen, gut zurecht.

Teleskop-Astschere:

Da es sich um eine Teleskopschere handelt, können Sie den Griff (5-fach) ausziehen und die Hebelwirkung verbessern.

Hebelwirkung:

Die Kraftübertragung ist dank des ausziehbaren Griffs sehr gut.

Klinge:

Die Klinge ist antihaftbeschichtet und gleitet dadurch sehr gut durch das Holz.

Nachteile
Nicht für dicke Äste:

Wenn Sie etwas dickere Äste mit einigen Zentimetern Durchmesser schneiden möchten, sollten Sie sich gegebenenfalls für ein hochwertigeres Modell entscheiden.

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Wolf-Garten R5 900 T

 

2.WOLF-GartenDie teuerste nicht elektrische Astschere im Test war die R5 900 T von WOLF-Garten. Sie konnte auf ganzer Linie überzeugen und hat alle Arbeiten spielend erledigen können, ohne jegliche Probleme zu verursachen.

Die besondere Schneidkopftechnologie konnte hier besonders überzeugen, denn durch die Bauweise erreichte die Astschere im Test eine bessere Kraftübertragung, so dass sich das Modell von WOLF am besten eignete, auch dickere Äste mühelos abzutrennen. Die Teleskopverstellung reicht von 65 bis 90 cm und auch hier sind die Klingen antihaftbeschichtet.

Außerdem erhalten Sie bei der R5 900 T einen 10-jährige Garantie auf die Haltbarkeit des Materials. Die Griffe der Schere sind ebenfalls ergonomischer gestaltet als beim Testsieger, sodass die Astschere insgesamt auf jeden Fall einen Kauf wert ist. Durch den deutlich höheren Preis konnte sie sich im Vergleich zum Modell von Siena jedoch nur auf Platz 2 setzen, denn für einfache Arbeiten reicht der Testsieger ebenfalls völlig aus. Wer die Astschere jedoch mehr beansprucht und sehr häufig nutzt, der ist sicherlich mit dem Kauf des Modells von WOLF-Garten besser beraten.

Ob sich die Anschaffung der Gartenschere von WOLF-Garten für Sie lohnt, können Sie anhand der nachfolgenden Zusammenfassung der Stärken und Schwächen nochmals in Ruhe abwägen.

Vorteile
Verarbeitung:

Die Astschere ist sehr gut verarbeitet und bietet eine lange Lebensdauer.

Hebelwirkung:

Die Hebelwirkung ist dank Teleskopstiel und ergonomisch geformter Griffe sehr gut und es lassen sich auch etwas dickere Äste sehr gut durchtrennen.

Teleskopfunktion:

Der Stiel lässt sich ausziehen, sodass Sie die Länge variabel zwischen 60 und 90 cm einstellen können.

Klingen:

Die Klingen sind antihaftbeschichtet, was das Durchtrennen deutlich erleichtert.

Griffe:

Die Griffe sind ergonomisch geformt, sodass die Schere sehr gut in der Hand liegt.

Nachteile
Preis:

Das Modell ist im Vergleich zu anderen Astscheren im Test etwas teurer gewesen, zumindest was die unverbindliche Preisempfehlung betrifft. Dadurch ist sie für einfache alltägliche Arbeiten eventuell etwas zu teuer.

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Gardena Comfort 760A

 

3.Gardena AstschereDie Astschere von Gardena liegt preislich auf dem gleichen Niveau wie die Power Cut von WOLF-Garten. Im Vergleich zum Testsieger konnte auch das Modell von Gardena bei dickeren Ästen bis 42 mm Durchmesser etwas bessere Schneideeigenschaften aufweisen und die Klinge insgesamt ist hochwertiger verarbeitet als beim Modell von Siena.

Im Vergleich zur Power Cut R5 900 T schlug sich die Comfort 760A jedoch etwas schlechter, nicht zuletzt deshalb, weil Gardena auf einen Teleskopauszug bei dieser Astschere verzichtet hat.

Mit 76 cm Länge besitzt die 760A jedoch ein gutes Mittelmaß aus Kompaktheit und guter Hebelwirkung, sodass im normalen Arbeitsablauf absolut keine Probleme entstehen. Durch die Vermeidung einer zusätzlichen potenzielle Materialschwachstelle, verspricht die Schere von Gardena eine sehr lange Haltbarkeit ohne Einbugen in der Funktionalität zu entwickeln.

Dennoch hat der fehlende Teleskopauszug im Test zu einer kleinen Abwertung geführt, sodass sich die 760A im Mittelfeld ansiedeln konnte. Wer jedoch Wert auf gute Materialqualität legt und nicht unbedingt eine Astschere mit Teleskop benötigt, dem kann zum Kauf des Modells von Gardena geraten werden.

Sollten Sie noch unschlüssig sein, ob es sich für Sie lohnt, die Schere von Gardena zu kaufen, kann Ihnen die folgende Zusammenfassung der Stärken und Schwächen sicherlich bei Ihrer Kaufentscheidung helfen.

Vorteile
Verarbeitung:

Das Modell ist unterm Strich solide und gut verarbeitet und bietet eine entsprechend lange Lebensdauer.

Hebelwirkung:

Durch die gute Hebelwirkung, obwohl der Teleskopauszug fehlt, lassen sich auch dickere Äste zwischen 4 und 4,5 cm gut durchtrennen.

Klinge:

Die Klinge ist sehr hochwertig und gut verarbeitet, was entscheidend mit dazu beiträgt, dass sich auch dickere Äste gut durchtrennen lassen.

Griffe:

Die Griffe sorgen für einen guten Halt und unterstützen die Handhabung zusätzlich.

Nachteile
Preis:

Preislich ist die Schere etwas höher angesiedelt als einfachere Modelle, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis für einfache Arbeiten im Garten etwas schwächer ausfällt.

Kein Teleskopauszug:

Gardena verzichtet bei diesem Modell auf eine Verlängerungsmöglichkeit der Griffe. Dadurch ist der Hebel begrenzt.

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Fiskars Powergear 2

 

4.Fiskars BypassDie Astschere Powergear 2 von Fiskars konnte hinsichtlich Materialqualität und Verarbeitung sehr überzeugen. Auch die sehr hohe Schnittpräzision war überdurchschnittlich gut und durch die hakenförmige Klinge zeigte die Astschere von Fiskars im Test einen sehr guten Halt im Rahmen üblicher Arbeiten.

Preislich liegt die Powergear 2 im Mittelfeld, etwas unterhalb der Gardena Comfort 760A. Im Vergleich zu dieser konnten mit dem Modell von Fiskars aber nur Äste bis zu einem Durchmesser von 35 mm effizient geschnitten werden. Darüber hinaus erwies sich die Form der Klingen als nachteilhaft. Außerdem verfügt auch die Powergear 2 über keinen Teleskopauszug und ist mit nur 57cm Länge etwas zu kurz geraten, um eine ausreichende Hebelwirkung aufbauen zu können. Insofern macht die Begrenzung auf 35mm Astdicke wieder Sinn. Insgesamt ist die Astschere aber sehr gut verarbeitet und durch die geringe Größe eben auch sehr kompakt. Wer ein solch kompaktes Modell sucht und auf einen Teleskopauszug verzichten kann, der ist mit dem Kauf sicherlich gut beraten.

Die Erfahrung mit der Astschere von Fiskars war unterm Strich sehr positiv, wenn man von den kleinen Schwächen absieht. Welche Vorteile und Nachteile das Modell bietet, können Sie in der folgenden Zusammenfassung nochmals in übersichtlicher Form nachlesen.

Vorteile
Verarbeitung:

Die Astschere von Fiskars ist sehr gut verarbeitet und bietet eine sehr lange Haltbarkeit.

Kompaktheit:

Da die Schere nur eine Gesamtlänge von 57 cm hat, lässt sie sich sehr gut transportieren und hat insbesondere auch bei Arbeiten auf Leitern oder unter erschwerten Bedingungen ihre Vorzüge.

Halt im Holz:

Durch die Hakenform der Klinge bietet das Modell einen guten Halt im Holz. Gleichzeitig ist die maximal mögliche Astdicke aber begrenzt.

Nachteile
Keine Teleskopfunktion:

Die Griffe sind nicht herausziehbar, was die Hebelwirkung begrenzt.

Nicht gut für dicke Äste geeignet:

Bei etwa 3,5 cm ist hier Schluss. Dickere Äste erfordern sehr viel Kraftaufwand und dafür ist das Modell aufgrund der hakenförmigen Klinge auch nicht ausgelegt.

Länge:

Mit einer Gesamtlänge von nur 57 cm ist das Modell zwar kompakt, die Hebelwirkung ist aber nicht sehr gut.

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Makita 4604DW

 

5.Makita 4604DWEine günstige Astschere ist das Modell – oder das Gerät muss man schon sagen – von Makita sicher nicht. Es ist die einzige Akkubetriebene Astschere, die im Test wirklich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Allerdings ist sie für Hobbyanwender tatsächlich kaum erschwinglich und sie wird eher im professionellen Bereich eingesetzt, wie im Wein- und Obstanbau oder der Forstwirtschaft.

Hier lässt sie dann mit den 24-Volt Akkus die Muskeln spielen. Eine Akkuladung reicht für bis zu 6.000 Schnitte. Hinsichtlich Funktionalität bietet die Akku Astschere von Makita alles was man für professionelle Anwendungen braucht. Die Schneidemesser öffnen sofort beim Loslassen des Einschalters und die 4604DW benötigt nur 0,4 Sekunden pro Schnitt. Außerdem ist eine Sicherheitseinschaltsperre verbaut, sodass ein versehentliches auslösen verhindert wird.

Der Akku der Astschere wird als Gürtel umgeschnallt, denn mit 3,8 Kilogramm ist die Astschere sicherlich kein Leichtgewicht. Die Schere an sich liegt aber hervorragend in der Hand und das Abtrennen der Äste wird zum reinsten Vergnügen. Ein solch professionelles und schnelles Arbeiten ist beinahe nur mit einer Akku Astschere überhaupt zu erreichen, denn hier bleibt ganz sicher der Muskelkater und der Krampf aus. Außerdem ist die Schere so konstruiert, dass sie wie eine kleine Handschere in der Hand liegt, aber dennoch noch Äste bis 30mm problemlos schneidet, also fast an die Dicke der großen Teleskop Astscheren rankommt. Spitze! Wer professionell arbeiten möchte, der wird schnell erkennen, dass die 4604DW ihr Geld absolut wert ist.

Unterm Strich handelt es sich um eine elektrisch betriebene, sehr gute Astschere. Falls Sie noch unschlüssig sind, ob sich die teure Investition für Sie lohnt, kann Ihnen die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile, die das Gerät vereint, sicherlich bei Ihrer Kaufentscheidung helfen.

Vorteile
Akkubetrieben:

Die Schere wird per Akku betrieben, der eine sehr gute Kraftübertragung bietet. Damit wird das Schneiden zum Kinderspiel.

Professioneller Einsatz:

Insbesondere im professionellen Bereich wie dem Wein- oder Obstanbau ist das Modell ein sehr guter Helfer.

Ausstattung:

Das Gerät ist sehr gut ausgestattet, denn die Bedienung ist einfach und unkompliziert, ein Schnitt dauert nur 0,4 Sekunden und der Akku hält bis zu 6.000 Schnitte lang, je nach Anforderungen.

Ergonomie:

Die Schere liegt hervorragend in der Hand, was die Bedienung einfach und komfortabel macht.

Leistung:

Die Leistung ist ausreichend hoch, um auch Äste mit einem Durchmesser von bis zu 3 cm ohne Kraftaufwand durchtrennen zu können.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung von Griff, Gehäuse und Klingen ist hervorragend. Das Modell ist durch und durch auf Langlebigkeit ausgelegt.

Nachteile
Preis:

Die elektrische Gartenschere von Makita ist sehr preisintensiv. Für den einfachen Hobbyeinsatz ist sie damit hoffnungslos überteuert.

Akku muss umgeschnallt werden:

Durch das hohe Gesamtgewicht von 3,8 Kilogramm inklusive Akku, muss dieser separat umgeschnallt werden.

Nicht für dicke Äste geeignet:

Äste mit einem Durchmesser von mehr als 3 cm lassen sich mit dem Gerät nicht durchtrennen.

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