Mac vs. PC: Ein Vergleich der Fähigkeiten im Bezug auf Gaming

Letztes Update: 16.06.24

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Unter Zockern ist die Auswahl des Mediums, auf dem gespielt werden soll, seit jeher ein großer Streitpunkt. Besonders die Frage nach Computer oder Konsole spaltet traditionellerweise die Fronten. Aber auch innerhalb der Computer-Fraktion gibt es mittlerweile Klärungsbedarf. Dabei geht es um die Frage: Mac oder PC?

Zur Beantwortung dieser Frage kommt es natürlich unter anderem darauf an, was überhaupt gespielt werden soll. Für einfache Angelegenheiten, wie ein Browser-Game, ein Retro-Spiel in einem Emulator oder in einem 10 Euro Gratis-Casino online im Browser um Echtgeld zu spielen, braucht es keine anspruchsvollen Voraussetzungen. Bei anderen Spielen sieht das aber anders aus. Wir sind dem auf den Grund gegangen.

 

Mac

Der Mac ist sozusagen das Vorzeige-Modell der Computer, die von Apple hergestellt werden. Genau genommen müsste man an dieser Stelle aber noch einmal genauer festlegen, ob für den Vergleich das MacBook, also die Laptop-Variante, oder aber der Desktop-Computer herangezogen werden. Wir haben uns für ersteres entschieden, da sie wesentlich weiter verbreitet ist.

Design

Eine der großen Stärken von Apple-Produkten ist seit jeher das einfache und elegante Design. Die Geräte sind ein wahrer Hingucker. Das ist auch beim MacBook nicht anders. Der cleane und schnittige Look wird von vielen Nutzern sehr geschätzt. Gleiches gilt auch für das Betriebssystem an sich. Mac OS erlaubt eine sehr intuitive Bedienung. Seit jeher ist das Design ein Punkt, der die effektivsten Marketing-Strategien von Apple im Internet prägt. Für das Gaming ist das allerdings zweitrangig, sodass eine der größten Stärken von Apple hier nicht zum Tragen kommt.

Gaming

Schauen wir uns einmal an, wie es um die Vor- und Nachteile des MacBooks für das Gaming aussieht. 

Vorteile: Aktuelle MacBooks zeichnen sich mit ihrem M1-Chip durch eine starke Leistung aus. Für die verfügbaren Spiele bedeutet das also, dass normalerweise keine Lags oder Freezes zustande kommen sollten.

Ebenso bieten MacBooks eine lange Akkulaufzeit. Es kann also lange gespielt werden, ehe das Netzteil angeschlossen werden muss. 

Nachteile: In Bezug auf das Gaming ist das MacBook nicht in allen Bereichen gut aufgestellt. Unter anderem zeigt sich das schon an der Tatsache, dass viele Spiele einfach gar nicht erst über das Apple-System gespielt werden können. Das ist schon einmal ein großer Minuspunkt, der vielen Spielern sauer aufstößt. Insbesondere, da die technischen Möglichkeiten für ein sehr gutes Gaming-Erlebnis eigentlich gegeben wären. Auch der hohe Preis ist sicherlich ein Nachteil. Wer gezielt auf einen Computer zum Gaming aus ist, der findet für das gleiche Geld sicherlich geeignetere Alternativen.

Produktivität

MacBooks sind eigentlich nicht wirklich für das Gaming gedacht. Eher handelt es sich um Notebooks für produktives Arbeiten. Die starke Prozessorleistung wird beispielsweise häufig von Grafikdesignern genutzt. 

PC

Bisweilen haben sich die klassischen Windows-Gaming-PCs und -Laptops etabliert. Es gibt nämlich große Vorteile, die für Gamer entscheidend sind. Aber auch Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen. 

Vorteile: Der größte Vorteil von Windows-PCs ist die viel größere Spielauswahl. Eigentlich jedes Computerspiel, welches auf den Markt kommt, kann über Windows gespielt werden. Auch ältere Spiele können problemlos gestartet werden. Windows ist das mit Abstand am weitesten verbreitete Betriebssystem für Computer. Die Spieleplattform Steam bietet allein über 20.000 Titel. Zum Vergleich: Bei Apple liegt die Gesamtzahl nur bei etwa 7.000.

Außerdem können Windows-Computer modular zusammengestellt werden. Daher hat der Spieler also die Möglichkeit, den PC ganz nach den eigenen Ansprüchen auszurüsten.

Nachteile: Sich einen PC selbst zusammenzustellen bietet viele Vorteile und verspricht am Ende ein ideales und individualisiertes Gaming-Erlebnis. Auf der anderen Seite stehen dann aber auch recht hohe Anschaffungskosten. Insbesondere eine moderne CPU und eine High-End-Grafikkarte (GPU) fallen hier ins Gewicht. Eine gute Grafikkarte ist für die modernsten Spiele unerlässlich. Außerdem ist es umso wichtiger, das nötige Wissen mitzubringen, um die einzelnen Teile miteinander zum Funktionieren zu bringen.

Mitunter ist das Windows-Betriebssystem zudem etwas komplizierter zu bedienen, als es bei Mac OS der Fall ist. Wer sich ein wenig mit dem System auskennt, oder generell technikaffin ist, wird sich da aber schnell zurechtfinden.

 

Fazit

Wenn man einen Gaming-Vergleich zwischen Mac und PC zieht, dann gibt es einen klaren Gewinner. Zwar lassen sich auch auf dem Mac problemlos Videospiele spielen, doch es gibt auch einige Nachteile. Besonders das Ungleichgewicht an verfügbaren Spielen spricht sehr für die herkömmlichen PCs. Insbesondere die Möglichkeit, den PC nach den eigenen Anforderungen und vor allem dem eigenen Budget auszustatten, ist sehr praktisch. So können alle Spiele ruckelfrei gespielt werden.

Schaut man sich einmal die preisliche Komponente an, dann hat ein MacBook einen festen Preis. Ein selbst zusammengestellter Computer variiert hier natürlich. Das bedeutet also, dass es möglich ist, einen günstigeren, aber schwächeren PC zusammenzustellen. Auf der anderen Seite ist die Preisspanne aber auch nach oben hin offen. Wer also viel Geld in die Hand zu nehmen bereit ist, wird ein weit leistungsstärkeres System als einen Mac aufbauen können. Insbesondere in Sachen Grafik und Performance wird sich das bei sehr aufwändigen Spielen bemerkbar machen. Für Besitzer eines Macs, die nur ab und zu spielen möchten, wird ein Mac häufig aber auch ausreichen.

 

 

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