Blitzkredit trotz schlechter Bonität: So bekommt man ihn!

Letztes Update: 24.06.24

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Ausgaben, die mit unerwartet hohen Rechnungen, wichtigen Anschaffungen oder unvorhergesehenen Autoreparaturen verbunden sind, sprengen oftmals die Haushaltskasse. An dieser Stelle sorgen Blitzkredite für schnelle Liquidität und bieten ein hohes Maß an Flexibilität bei der Überbrückung finanzieller Engpässe. Allerdings ist die Aufnahme von Krediten – außer beim Vorhandensein eines regelmäßigen Einkommens – an straffe Anforderungen im Hinblick auf die Bonität geknüpft. Wie eine erfolgreiche Beantragung trotz schlechter Bonität funktioniert und wie sich ein Blitzkredit von anderen Darlehensformen unterscheidet, zeigt der folgende Ratgeber.

 

Was ist ein Blitzkredit trotz schlechter Bonität?

Wenn Sie einen klassischen Blitzkredit trotz schlechter Bonität erhalten möchten, müssen Sie sich auf Darlehen im drei- bis vierstelligen Bereich fokussieren. Hier hat auch ein Kreditnehmer mit durchwachsenen Bonitätsverhältnissen gute Chancen, einen Kredit zu erhalten. 

Grundsätzlich dient die Bonität zur Einschätzung der Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers bzw. der Ausfallwahrscheinlichkeit des Darlehens. Die Bonität setzt sich aus den Daten von Wirtschaftsauskunfteien wie der Schufa und dem daraus resultierenden Score-Wert zusammen, der Aufschluss über das bisherige Zahlungsverhalten liefert. Abgesehen von den geringen Anforderungen in Bezug auf die Kreditwürdigkeit grenzt sich der Blitzkredit durch eine kurze Auszahlungsdauer von herkömmlichen Darlehensvarianten ab. Nach Einreichung des unterzeichneten Kreditvertrags und der geforderten Unterlagen erfolgt die Auszahlung in der Regel binnen 24 Stunden. Je nach Kreditinstitut lässt sich die Auszahlung durch die Vereinbarung einer Sofortauszahlung auf bis zu einer Stunde verkürzen.

 

Bekommt man einen Blitzkredit trotz schlechter Bonität überhaupt?

In Deutschland sind Bankinstitute und Sparkassen gemäß des Kreditwesengesetzes (KWG) verpflichtet, die Bonität ihrer Kunden vor der Vergabe von kreditorischen Leistungen zu prüfen. Eine Kooperation mit der Schufa Holding AG sowie die Abfrage der Schufa-Akte des Kreditnehmers ist von dieser Verpflichtung ausgenommen. Im Hinblick auf die verpflichtende Bonitätsprüfung existiert für deren Durchführung kein einheitliches Konzept. Demnach obliegt es der jeweiligen Bank, wie stark die Bonitätsmerkmale ins Gewicht fallen. 

Eine Kreditzusage trotz schlechter Bonität lässt sich am besten mit einer Bürgschaft oder mit einem zweiten Kreditnehmer realisieren. Diese Möglichkeiten gleichen das Risiko für Zahlungsausfälle aus. Auch Privatkredite, bei denen die Geldvergabe durch private Investoren erfolgt, stellen eine vielversprechende Lösung dar. Kredite dieser Art sind im Gegensatz zu klassischen Bankkrediten oftmals an geringere Bonitätsanforderungen gebunden. 

Alternativ ist auch eine Kreditanfrage bei ausländischen Banken häufig mit höheren Zusage-Wahrscheinlichkeiten verbunden. Ausländische Kreditinstitute haben keinen Zugriff auf deutsche Auskunfteien und stellen andere Faktoren wie Einkommensnachweise für die Bonitätsbeurteilung in den Vordergrund. Allerdings ist es wichtig, bei Auslandskrediten vorab auf die Seriosität des Anbieters zu achten.

 

Die wichtigsten Voraussetzungen für den Blitzkredit trotz mangelhafter Bonität

Die Bonität ist ein entscheidender Faktor bei der Vergabe eines Darlehens. Mit einer guten Kreditwürdigkeit ist für die Bank sichergestellt, dass der Kreditnehmer in der Lage ist, die Raten zuzüglich Zinsen in der vereinbarten Laufzeit zu tilgen. Um einen Kredit trotz schlechter Bonitätsverhältnisse aufzunehmen, müssen Antragsteller bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

 

Persönliche Voraussetzungen für den Blitzkredit

Die aktuelle Grundvoraussetzung, um Kreditgeschäfte abschließen zu können, ist die Volljährigkeit. Erst ab dem 18. Lebensjahr gelten Bürger in Deutschland als voll geschäftsfähig.

Ein dauerhafter Hauptwohnsitz in Deutschland ist eine weitere Voraussetzung bei der Vergabe von Krediten in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei geht es Bankinstituten neben der Geltendmachung von Haftungsansprüchen um die Vorbeugung von Wirtschaftskriminalität.

Vorab müssen Antragsteller ihre personenbezogenen Daten auf dem Antragsformular angeben. Hierzu zählen Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort und Staatsangehörigkeit.

Unabhängig davon, ob es sich um einen freien Ratenkredit oder ein zweckgebundenes Darlehen handelt, ist der Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen für Banken unverzichtbar. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Rückzahlung der geliehenen Geldmittel möglich ist. Dabei ist die Kreditvergabe oftmals an ein Mindesteinkommen zwischen 500 € bis 1.000 € und mehr geknüpft. Primär richtet sich die Höhe des Mindesteinkommens nach der Kreditsumme. Besonders im Fall einer mangelhaften Bonität steht das Einkommen als Liquiditätssicherheit im Vordergrund.

Schlussendlich ist für die Zahlungsabwicklung der Kreditsumme ein Girokonto einer deutschen Bank erforderlich.

Diese Unterlagen werden benötigt

Zu den geforderten Unterlagen zählen Einkommensnachweise in Form von Lohn- und Gehaltsabrechnungen oder Rentenbescheide in Verbindung mit dem unterschriebenen Antragsformular.

Höhere Anforderungen stellen Kreditgeber an Freiberufler und Selbstständige. Aufgrund der schwankenden Einkünfte ist die Vorlage von betriebswirtschaftlichen Auswertungen, Bilanzen und Einkommenssteuerbescheiden der letzten zwei Jahre oder einer Gewinn- und Verlustrechnung erforderlich.

Zur Identitätsbestätigung führt der Kreditgeber auf Grundlage des Geldwäschegesetzes (GwG) eine Überprüfung der persönlichen Daten im Rahmen eines Online-Legitimationsverfahrens durch. Der Datenabgleich setzt einen gültigen Personalausweis oder Reisepass voraus. Hierfür ist ein internetfähiges Endgerät mit einer stabilen Verbindung und einer hochauflösenden Kamera inklusive Mikrofon notwendig. Alternativ besteht die Möglichkeit, den Legitimationsprozess über das klassische Postident-Verfahren abzuschließen. Jedoch nimmt diese Variante einen weiteren Werktag in Anspruch. Insbesondere bei Verbrauchern mit dringendem Geldbedarf ist es ratsam, die Legitimation online durchzuführen.

 

Ab wann hat man eine schlechte Bonität?

Eine schlechte Bonität kann auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein. Beispielsweise wirkt sich ein Ungleichgewicht zwischen den monatlichen Einnahmen und Ausgaben negativ auf die Kreditwürdigkeit aus. Auch eine hohe Anzahl an offenen Rechnungen sowie eine schlechte Zahlungsmoral oder nicht gezahlte Raten beeinflussen den persönlichen Bonitätsindex ins Negative. 

Darüber hinaus verschlechtern häufige Dispo-Überziehungen sowie mehrere Kreditanfragen innerhalb kurzer Zeit die Bonitätseinstufung. Diese negativen sowie positive Merkmale speichern Auskunfteien wie die Schufa in einer digitalen Bonitätsakte und bewerten die Einträge mit einem Score-Wert. Der Schufa-Score ist ein Zahlenwert zwischen 0 und 100, bei dem 100 das beste Einschätzungsniveau mit dem geringsten Ausfallrisiko darstellt. Eine schlechte Bonität beginnt absteigend bei einem Wert von 90, was einem erhöhten Risiko von Zahlungsausfällen entspricht und bei der Kreditvergabe zu höheren Zinsen oder zum Ablehnen führt.

 

Wie kann man die Bonität verbessern?

Grundlegend lässt sich die Bonität durch das Vermeiden von Zahlungsrückständen verbessern. Die zeitnahe Tilgung von Rechnungen und offenen Forderungen sorgt für eine positive Bonitätsbewertung. Ebenfalls gilt es, Überziehungen des Girokontos sowie die Aufnahme von unnötigen Konsumkrediten zu vermeiden. 

Auch eine geringe Anzahl an Girokonten lässt den Bonitätsscore steigen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, vor der Kreditaufnahme eine Schufa-Auskunft zu beantragen. Oftmals beinhaltet die Schufa-Akte falsche oder veraltete Einträge, die zu einem verfälschten Score führen. Durch die Löschung dieser Einträge verbessert sich der Schufa-Score, was gleichzeitig die Chancen für eine Finanzierungszusage erhöht. Dabei gilt es zu beachten, dass die Löschung von Falscheinträgen mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.

 

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