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Bestes Getriebeöl 75W90

Letztes Update: 19.08.19

 

Welche sind die besten Getriebeöle 75W90 im Jahr 2019?

 

 

Wenn Sie das passende Getriebeöl für Ihr Fahrzeug kaufen möchten, müssen Sie natürlich darauf achten, dass Viskosität und API-Klasse zu Ihrem Fahrzeug passen. Im Folgenden geben wir Ihnen daher nochmals einen Überblick über die verschiedenen API-Klassen und die Eignung. Natürlich sollten Sie auch sicher sein, dass Sie Getriebeöl nicht mit Motoröl verwechseln, aber das versteht sich von selbst. Im Test haben wir die besten Getriebeöle 75W90 unter die Lupe genommen. Wenn Sie also wissen, dass ein 75W90 Motoröl zu Ihrem Fahrzeug passt, finden Sie in unserer Bestenliste die passende Übersicht empfehlenswerter Modelle. Dabei hat sich gezeigt, dass sowohl ein teures als auch ein günstiges Getriebeöl 75W90 für Ihr Getriebe in Frage kommen kann. Da wir uns hier auf Privatanwendungen spezialisieren, haben wir die API-Klassen GL-1 bis GL-3 im Test außen vor gelassen und uns lediglich GL-4 und GL-5 Getriebeöle angeschaut.

Verwechslungsgefahr: Getriebe- und Motoröl

 

Nach wie vor wird beim Kauf ein Getriebeöl häufig mit einem Motoröl verwechselt. Achten Sie also darauf, dass Sie die beiden Öle voneinander trennen und unterscheiden können, welches Öl für welchen Zweck zum Einsatz kommt, denn sowohl Getriebe- als auch Motoröl kommen bei PKWs und anderen motorisierten Fahrzeugen zum Einsatz.

Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass Sie ein Getriebeöl im Gegensatz zum Motoröl typischerweise nicht selbst wechseln müssen, es sei denn, Sie haben am Getriebe gearbeitet und müssen das Öl aus diesem Grund erneuern. Bei Getriebeöl handelt es sich um ein Spezialöl, das als Schmierstoff für das Getriebe und auch den Achsantrieb verwendet wird. Da es nicht so hohen Temperaturen ausgesetzt ist wie ein Motoröl, ist die Zusammensetzung eine gänzlich andere. Auch die Viskosität unterscheidet sich zwischen Motoröl und Getriebeöl deutlich, denn es ist deutlich dünnflüssiger und verbleibt – wenn keine besonderen Vorkommnisse auftreten – ein Leben lang im Fahrzeug.

Motoröl muss getauscht werden, da es im Laufe der Zeit aufgrund der Verbrennungsvorgänge verschmutzt. Dies ist beim Getriebeöl nicht der Fall, denn hier gibt es keinen so großen Verschleiß. Sollten Sie irrtümlich Getriebeöl anstelle von Motoröl verwendet haben oder auch umgekehrt, kann dies sehr gefährlich werden und Ihr Fahrzeug dauerhaft beschädigen. In einem solchen Fall sollten Sie daher unbedingt einen Fachmann aufsuchen.

 

 

Arten von Getriebeölen nach API-Klassen

 

Bevor Sie ein 75W90 Getriebeöl kaufen, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass das Öl zu Ihrem Anwendungsbereich passt. Auch die API-Klasse (Belastbarkeit) muss stimmen. Im Folgenden erhalten Sie daher nochmals einen Überblick über die API-Klassen, damit Sie das richtige Öl für Ihren Zweck schnell herausfinden können.

 

API GL-1:

Öl für leichte Anwendungen ohne Additive. Geeignet für Kegelradverzahnungen oder Schneckengetriebe sowie nicht synchronisierte Schaltgetriebe in LKWs oder Landwirtschaftsmaschinen.

 

API GL-2:

Öl für gemäßigte Anwendungen mit Additiven, die den Verschleiß mindern. Geeignet für höher belastete Schneckengetriebe und das Schmieren von Traktor- und Agrargetrieben.

 

API GL-3:

Öl für gemäßigte Anwendungen mit mehr Additiven (2,7%) als GL-2 Öle. Geeignet für Kegelradantriebe und LKW-Getriebe.

 

API GL-4:

Öl für mittelschwere Belastung mit bis zu 4% Additiven. Geeignet für alle Haupt- und Nebengetriebe aller Fahrzeugarten sowie Kegelrad- und Hypoidgetriebe mit kleinem Achsversatz. Mindeststandard in Europa für synchronisierte Schaltgetriebe. Wird häufig in den USA bei Bussen, Trucks und Traktoren eingesetzt.

 

API-GL-5:

Öl für raue Bedingungen mit bis zu 6,5% Additiven. Geeignet für Hypoidgetriebe mit großem Achsversatz und als Universalöl für alle Differentialgetriebe außer Ganschaltungsgetrieben. Auf Herstellerspezifikationen achten! Auch für Sperrdifferentiale nutzbar, sofern die Bestimmungen erfüllt werden (wird mit dem Zusatz + oder LS angegeben).

Früher gab es auch die GL-6 Klassifikation, die aber heute nicht mehr verwendet wird, da GL-5 bereits die höchsten Anforderungen erfüllt und damit GL-6 überflüssig geworden ist.

 

 

75W90 Getriebeöl bei Schaltgetrieben

 

Um den Verschleiß beim Schaltgetriebe zu reduzieren, müssen sie synchronfreundlich und widerstandsfähig gegen Flächenpressung und hoher Beanspruchung sein. Das Getriebeöl muss daher sehr gut ausbalanciert sein, denn zu viele Additive reduzieren das Synchronitätsverhalten des Getriebeöls. API GL-4 Öle bieten ein ausgewogenes Verhältnis an Additiven, die für Schaltgetriebe optimiert sind. Achten Sie aber darauf, dass für Ihren Einsatzbereich kein GL-5-Getriebeöl vorgeschrieben ist, denn sonst kann es zu einem erhöhten Verschleiß kommen.

Auch der umgekehrte Fall, GL-5-Getriebeöl zu verwenden, wenn GL-3 oder 4 vorgeschrieben ist kann dazu führen, dass der Synchronring abrutscht und der Schaltvorgang unmöglich wird. Eine höhere API-Klasse ist also nicht immer besser, sondern es sollte stets auf die Spezifikationen geachtet werden. Gleiches gilt für die Viskosität.

Bei einem 75W90 Getriebeöl handelt es sich unabhängig von der API-Klasse um ein Öl mit einer stabilen Viskosität. Es ist auch bei niedrigen Temperaturen dünnflüssig und kann daher auch ideal im Winter verwendet werden. Im Gegensatz zu 75W80 Ölen ist es deutlich temperaturbeständiger und auch bei hohen Temperaturen ändert sich die Substanz nur geringfügig. Nachteilig ist, dass bis zum Erreichen der Idealtemperatur die Schaltvorgänge mitunter etwas schwerfälliger sein können.

 

 

Empfohlene Produkte

 

 

Liqui Moly 1414 GL-5

 

Als Testsieger konnte sich das GL-5 Getriebeöl von Liqui Moly durchsetzen. Es handelt sich dabei um ein vollsynthetisches Getriebeöl, das für ein sehr exaktes Reibverhalten sorgt und eine sehr gute Beständigkeit bietet.

Auch unter erschwerten Bedingungen und bei größeren Temperaturschwankungen bleibt eine einwandfreie Funktionalität stets gewährleistet. Die Schmiersicherheit ist hoch und der Verschleißschutz hervorragend, sodass sowohl schnelles Schalten als auch eine hohe Laufruhe ermöglicht werden.

Sie können das Öl von Liqui Moly sowohl in der 0,5 als auch der 1 Liter Flasche kaufen und es dank GL 5 Standard auch für hoch belastete Schalt- und Nebengetriebe verwenden. Insbesondere auch für moderne Transaxle-Systeme und Achsantriebe ohne Sperrdifferential ist es sehr gut geeignet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, sodass sich das Öl am Ende verdient als Testsieger durchsetzen konnte.

 

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Castrol Syntrans Transaxle GL-4

 

Bei dem Öl von Castrol handelt es sich um ein Schaltgetriebeöl, das beispielsweise auch gemäß VW 501 50 zugelassen ist. Es wird insbesondere für Transaxles, Schaltgetriebe und Verteilergetriebe sowie Achsantriebe verwendet. Es trägt zu einem niedrigen Kraftstoffverbrauch bei und senkt gleichzeitig auch die Abgasemission.

Das GL-4+ Öl deckt auch die Viskositätsklassen SAE 80, SAE 90 und SAE 80W-90 ab. Der Verschleißschutz ist hoch, es ist sehr temperaturbeständig und auch nach dem Kaltstart sollte kein Schaltkratzen auftreten. Die Getriebegeräusche werden effektiv gedämpft und die Lebensdauer des Öls ist ebenfalls sehr gut.

Preislich liegt das Öl im oberen Mittelfeld, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht perfekt ist, aber aufgrund der guten Eigenschaften und der hochwertigen Qualität ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut.

 

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Redline 57904 GL-5 

 

Bei dem vollsynthetischen GL-5+ Getriebeöl von Redline handelt es sich um ein sehr beliebtes Getriebeöl mit sehr guten Eigenschaften aber auch einem deutlich höheren Preis.

Das Öl ist speziell für die Verwendung in Differentialen entwickelt worden und enthält Additive, die die Reibung deutlich verringern. Sperrdifferentiale hingegen benötigen in der Regel keine Reibwertverringerung. Für Schalt- und Transaxialgetriebe ist das Öl nicht geeignet, da die extreme Gleitfähigkeit die Synchronringe beschädigen kann.

Der Viskositätsindex ist mit 115 P.P. sehr hoch, was die Lebensdauer von Getrieben und Differentialen deutlich verlängern kann. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Öl für Ihren Anwendungsbereich geeignet ist. Grundsätzlich kann es sowohl bei PKWs als auch kleinen Trucks und Rennautos verwendet werden und bietet hier eine hervorragende Performance. Als Universal-Getriebeöl eignet es sich aber keinesfalls.

 

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