Beste MIDI Controller

 

MIDI Controller – Test 2017

 

 

Für moderne Heimstudios ist der MIDI ein essentielles Stück Equipment. Jeder Hobby-Musiker kennt es: Eine Klaviermelodie hier, ein Beat da und alles muss irgendwie sinnvoll koordiniert und kombiniert werden. Der MIDI Controller als physisches Interface ermöglicht es, Sounds oder Funktionen von Geräten zu kontrollieren, die mit MIDI arbeiten. Dazu gehören DAW, VST-Plugins oder auch andere Synthesizer. Welches Modell für Sie als bester MIDI Controller in Frage kommt, hängt dabei natürlich stark vom Budget, den Geräten die Sie verbinden möchten und dem bevorzugten Aufbau ab. Da das Angebot am Markt so umfangreich ist, haben wir im Test die beliebtesten Modelle unter die Lupe genommen und die Testsieger zur Top-5-Liste der besten MIDI Controller des Jahres 2017 zusammengefasst. So finden Sie ein empfehlenswertes Modell, unabhängig davon, ob für Ihre Zwecke eher ein günstiger MIDI Controller oder ein hochwertiges komplexes Gerät in Frage kommt.

 

 

AKAI Professional Midimix

 

Der hervorragende MIDI Mixer von AKAI Pro erlaubt die Steuerung nahezu jeder DAW und bietet acht individuelle Line Fader sowie einen Master Fader. Über die 24 Drehregler (drei pro Kanal) sind individuelle Einstellungsmöglichkeiten und Anpassungen möglich, die kaum Wünsche offen lassen. 1:1 Mapping mit Ableton Live ist natürlich ebenso möglich.

Die acht verschiedenen Knöpfe, die in zwei Bänke aufgeteilt sind, bieten Stumm-, Solo- und Aufnahme-Funktionen für jeden Kanal und dank Totalsync-Funktionsknöpfen können alle Mixer-Einstellungen mit nur einem Tastendruck an die DAW gesendet werden. Ableton Live ist im Lieferumfang bereits enthalten, sodass Sie gleich loslegen können und keinerlei zusätzliche Software benötigen.

Besonders vorteilhaft sind auch die kompakten Abmessungen von 20,1 x 23,8 x 3 Zentimeter, denn dadurch lässt sich der Mixer problemlos transportieren und ist ideal für den mobilen Einsatz geeignet. Berücksichtigt man die hohe Funktionalität, ergibt sich ein insgesamt sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sodass sich die Anschaffung für Hobbymusiker und Fortgeschrittene gleichermaßen lohnt.

 

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Novation AMS-Launchpad Ableton S-MK2

 

Dieser Grid-MIDI-Controller ist ein toller Reisebegleiter und ideal, wenn man nur wenig Raum zur Verfügung hat. Er wurde insbesondere für Ableton Live designt, aber auf die Lite-Version reicht bereits aus, um Clips zu triggern oder ihn sogar als Mixer zu verwenden.

Das Modell konnte insbesondere als kompakter Grid-Controller überzeugen, der gleichzeitig als Mixer verwendet werden kann. Zwar liegt er preislich auf einem hohen Niveau, überzeugt aber durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Die 64 RGB-Pads leuchten in der gleichen Farbe wie die Clips in Ableton Live, sodass jederzeit gut sichtbar ist, was gerade geladen ist beziehungsweise welche Aufnahmen laufen.

Mit dem Grid lassen sich Loops starten und stoppen, Spuren scharfschalten oder auch Pegel, Panoramen und Sends verändern. Dadurch hat man jederzeit alles unter Kontrolle und hat zudem die Möglichkeit, auch mehrere Launchpads oder andere Launch-Produkte für eine noch größere Vielfalt miteinander zu kombinieren. So lässt sich ein umfangreiches Controller-Setup aufbauen, um eine perfekte Steuerung von Ableton Live aufzubauen. Bedenken Sie aber, dass es einer Menge Übung bedarf, bis der richtige Umgang erlernt ist. Für Kinder oder Einsteiger ist das Modell daher nur bedingt empfehlenswert, da insbesondere am Anfang die Frustgrenze recht schnell erreicht ist.

 

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AKAI Professional LPD8

 

Das LPD8 gibt es sowohl als kabelgebundene als auch Wireless-Variante. Es handelt sich um einen USB-Midi Controller für fast jede Audiosoftware, der ideal für Unterwegs geeignet ist, da er problemlos in einer Laptoptasche oder einem Rucksack Platz findet. Neben den acht anschlagsdynamischen Drum Pads zum Senden von Notendaten (mit Hintergrundbeleuchtung) sind außerdem acht Q-Link Regler zur Steuerung der Softwareparameter verbaut und dank Plug-and-Play USB-Anschluss ist eine treiberlose Inbetriebnahme an Mac und PC problemlos möglich.

Dank der vier programmierbaren Speicherbänke ist ein internes Speichern auf dem Gerät möglich. Insbesondere die Tatsache, dass die Stromversorgung rein über USBV gewährleistet wird, konnte die Tester überzeugen. In Verbindung mit einem mobilen Endgerät und einer entsprechenden Software wie Garage Band oder Ähnliches lassen sich auch sehr unkompliziert aufgenommene WAVE- oder MP3-Dateien triggern. Je nach Spielvorliebe hat sich im Test leider gezeigt, dass die Pads für viele nicht empfindlich genug sind. Abhilfe kann man sich schaffen, indem man die Dicke der Pads mit einigen Klebestreifen von unten erhöht. Dies ist zwar umständlich aber zielführend. Insgesamt überzeugt das Modell dennoch durch die kompakte Bauweise, den guten Funktionsumfang und das insgesamt gute Preis-Leistungsverhältnis.

 

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KORG nanoKONTROL2

 

Bei dem Modell von KORG handelt es sich um einen DJ Controller mit 8 Kanälen, die sich über 8 Fader und Drehregler steuern lassen. Dementsprechend ist es kein klassischer MIDI Controller, sondern ein Allzweck-Hilfsmittel für verschiedenste Einsatzbereiche. So lassen sich Softwarelösungen aller Art mit den Reglern und Fadern steuern und man ist nicht nur auf den MIDI-Bereich beschränkt. Dennoch ist das Gerät von KONG auch für das Einspielen von MIDI-Sequenzen sehr gut geeignet und insbesondere dank der kompakten Bauweise erhielt das Modell ein sehr gutes Feedback.

Wenn Sie das Gerät als DAW Controller nutzen möchten, erhalten Sie unterm Strich eine gute Funktionalität zum günstigen Preis.

Einzig die Tatsache, dass die Faderkappen recht leicht verloren gehen können, sorgte für ein wenig Unmut bei dem ansonsten sehr empfehlenswerten Modell. Wer einen recht günstigen Controller kaufen möchte und keine enormen Anforderungen hat, kommt somit voll auf seine Kosten.

 

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AKAI Professional LPK25

 

Der Controller von AKAI ist mit 1-Wege oder alternativ 2-Wege Lautsprechern erhältlich und bietet 25 anschlagsdynamische Minitasten im Klavier-Stil. Das Gerät ist mit nahezu jeder Audiosoftware kompatibel und bietet zudem vier programmierbare Speicherbänke.

Der Funktionsumfang ist insgesamt sehr gut, so kommen zu den Anschlagstasten noch ein Arpeggiator, ein Sustain Button sowie Octave Up und Down und Tap-Tempo-Tasten hinzu. Dank Plug-und-Play kann das Gerät per USB am Mac oder PC problemlos angeschlossen werden, ohne dass Sie Treibersoftware installieren müssen.

Dank kompakter Maße findet das Gerät beim mobilen Einsatz problemlos in jeder Laptoptasche Platz und ein separates Stromkabel ist ebenfalls nicht notwendig, sodass es sich auch zur mobilen Verwendung ideal eignet. Mithilfe des dedizierten Software Editors für Mac und PC kreieren, laden und verwalten Sie Ihre Presets und üben sehr feine Kontrolle über die virtuellen Instrumente und Effekte Ihrer DAW aus. Leider ist das Bespielen der relativ kleinen Tasten insbesondere für Menschen mit großen Händen sehr umständlich. Auch die Anschlagsdynamik ist nicht ideal, denn die Tasten müssen stets komplett heruntergedrückt werden. Dennoch bietet das Modell eine insgesamt gute Verarbeitung und Funktionalität und konnte insbesondere durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen, denn der Preis ist sehr günstig.

 

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