Beste Kompaktkameras

 

Kompaktkamera – Test 2017

 

 

Kompaktkamera Kaufberater

 

Das unübersichtliche Angebot und die Vielfalt an kompakten Digitalkameras macht es für einen Laien extrem schwierig, sich zu entscheiden. Daher lautet die Empfehlung, sich im Vorhinein mit den kritischen Aspekten und Produktfeatures auseinanderzusetzen, damit Sie die für sich beste Kompaktkamera finden können. Denn ein bestes Modell für alle Anforderungen gibt es schlichtweg nicht. Wägen Sie daher zwischen Bildqualität, Bedienbarkeit und kompakter Bauweise sowie zusätzlichen Funktionen ab, um Ihr bevorzugtes Modell zu finden.

Im Test der besten Kompaktkameras im Jahr 2017 finden Sie verschiedene Testsieger in unterschiedlichen Preislagen, was Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen kann.

 

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Bildqualität

 

Wenn es um die Bildqualität geht, denken die meisten Nutzer sicherlich an die Megapixel-Anzahl, also die Sensor-Auflösung. Hier gab es in den vergangenen Jahren einen Megapixel-Wahn, der zu immer höheren Auflösungen führte. Diese Tatsache führte aber im Endergebnis zu immer verwascheneren Resultaten, insbesondere bei den Kompaktmodellen. Wenn man sich vor Augen führt, dass ein entwickeltes bzw. ausgedrucktes Foto mit einer Größe und 40×50 cm aus maximal 12 Megapixeln besteht und selbst ein 4K-Fernseher nur maximal 8 Megapixel darstellen kann, dann wird einem bewusst, wie irrelevant es eigentlich ist, ob die neue Kompaktkampera mit 15 oder 25 Megapixeln auflöst, denn beim späteren Druck oder bei der Betrachtung am Bildschirm wird ohnehin herunterskaliert. Lediglich, wenn Sie später Bildausschnitte benötigen oder zur Bildbearbeitung auf Pixelebene zoomen müssen, werden Sie von einer hohen Auflösung profitieren – allerdings können Sie hier keine hervorragenden Resultate erwarten, da die Bilder im Vergleich zu digitalen Spiegelreflex- oder Systemkameras scharfgezeichnet und gleichzeitig geglättet werden. Dies führt zu verwaschenen Effekten bei der Betrachtung auf Pixelebene. Daher ist bei intensiver Verwendung im semi-professionellen bzw. professionellen Bereich ohnehin die Verwendung einer DSLR bzw. guten Systemkamera zu empfehlen.

Sinnvolle Aspekte für den privaten Einsatz – was die Kamera auch deutlich von den meisten Smartphonekameras unterscheidet – sind ein guter optischer Zoom sowie ein Bildstabilisator für Foto- und Videoaufnahmen, der das Wackeln oder Zittern der Hände ausgleichen kann.

Im Preisvergleich werden Sie feststellen, dass Kompaktkameras mit einem guten optischen Zoom häufig teurer sind als solche Modelle, die über einen geringeren optischen Zoomfaktor verfügen. Dies hängt überwiegend mit dem verwendeten Objektiv zusammen. Eine gute Kompaktkamera sollte mindestens über einen 3-fachen, besser einen 6-fachen optischen Zoom verfügen. Ultra-Zoom-Kameras bieten teilweise 30-fachen optischen Zoom. Allerdings wird mit zunehmendem optischen Zoom auch die Kamera entsprechend größer, sodass für unterwegs ein kleineres Modell sicherlich praktischer ist. Verzichten Sie im Zweifel auf einen höheren Zoom zugunsten der Kompaktheit. Insbesondere wenn Sie eine günstige Kompaktkamera kaufen möchten, sollten Sie sich nicht von Digital-Zoom-Angaben blenden lassen. Dieser Wert sagt in Prinzip nichts aus, denn hier macht die Software der Kamera nichts anderes wie Sie selbst am PC, wenn Sie in das Bild hineinzoomen.

Achten Sie beim Kauf ebenfalls darauf, dass sich die ISO-Werte regulieren lassen, denn einige Modelle regeln den ISO-Wert vollautomatisch. Je höher die Signalverstärkung der Lichtempfindlichkeit ist, desto rauschanfälliger wird das Bild. Wenn Sie dies nicht steuern können, werden Sie das ein oder andere Bild bei schwachem Licht sicherlich nicht verwenden können, obwohl Sie manuell vielleicht hätten ausgleichen können. Außerdem macht bei Kompaktkameras ein ISO-Wert über 800 bei einer durchschnittlichen Kompaktkamera kaum Sinn, da bei hohen Werten das Bildrauschen viel zu stark wird. Einige High-End-Kompaktkameras bieten noch etwas mehr, sind aber im Vergleich deutlich teurer.

 

 

Vergleichstabelle

 

Image Produktname Bester Preis Sterne Kundenbewertungen bei Amazon Erhältlich bei
Sony DSC-RX100 Cyber-shot Digitalkamera (20 Megapixel, 3,6-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) €349.01 Hier klicken Hier klicken Empfohlener Shop
Panasonic LUMIX DMC-TZ61EG-K Travellerzoom Kamera (18,1 Megapixel, LEICA DC Weitwinkel-Objektiv €370.49 Hier klicken Hier klicken Empfohlener Shop
Nikon Coolpix S7000 Digitalkamera (16 Megapixel, 20-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Hier klicken Hier klicken Hier klicken Empfohlener Shop
Canon PowerShot G9 X Kompaktkamera (20,2 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, WLAN, €389 Hier klicken Hier klicken Empfohlener Shop
Sony DSC-HX90 Kompaktkamera (7,5 cm (3 Zoll) Display, 30x opt. Zoom, 60x €329.99 Hier klicken Hier klicken Empfohlener Shop

 

 

Handhabung und Steuerung

 

Ein Hauptvorteil der Kompaktkamera ist – richtig: die kompakte Bauweise. Achten Sie aber darauf, dass insbesondere bei sehr kleinen Modellen die Bedienung und Handhabung noch entsprechend komfortabel ist. Je kleiner das Modell ist, desto kleiner ist auch der Bildschirm – gegebenenfalls auch die Touch-Bedienfläche – und die Knöpfe und Regler wandern enger zusammen. Insbesondere wenn Sie sehr große Hände haben, kann dies zu einer sehr erschwerten Bedienung führen.

Grundsätzlich arbeiten immer mehr Hersteller mit Touch-Displays, die die Bedienung enorm erleichtert haben und zusätzliche Funktionen intuitiv und übersichtlich in den Menüs bereithalten. Allerdings macht die Touch-Steuerung auch nur dann Sinn, wenn die Menüführung entsprechend sinnvoll und einfach ist. Einige Hersteller sind hier deutlich besser als andere, weshalb sich diesbezüglich ein Blick auf Bewertungen anderer Käufer lohnt. Denn eine schlechte Menüführung wird in den Kundenrezensionen in der Regel recht heftig abgestraft.

Ein Pluspunkt bei der Bedienung ist auch eine einfache Übertragung der Fotos auf PC, Smartphone oder Laptop. Hier helfen Features wie Bluetooth, WLAN oder ein USB-Kabel. Im Vergleich zur Entnahme der Karte und dem Einlegen in einen Kartenleser sind diese Übertragungsvarianten deutlich schneller und praktischer.

Generell gilt es, bei der Menge an möglichen Einstellungen zwischen hohem Bedienkomfort (Automatik-Funktionen) und manuellen Einstellungsmöglichkeiten abzuwägen. Je mehr Sie selbst justieren können, desto umständlicher kann es werden, ein gutes Foto zu schießen. Auf der anderen Seite können Sie mit mehr Funktionalität und Individualität unter’m Strich die besseren Resultate erzielen, müssen sich aber intensiver mit der Materie beschäftigen. Wenn Sie einfach nur Schnappschüsse machen wollen, so unkompliziert wie möglich, dann lohnt es sich für Sie, eine günstige Kompaktkamera zu kaufen, die über Basisfunktionen und einen guten Bildsensor verfügt.

 

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Zusatzausstattungen und –Funktionen

 

Neben den Kerneigenschaften der Kamera bieten die Hersteller eine Vielzahl von Funktionen und Eigenschaften an, die für Sie mehr oder weniger relevant sein können. Hier sollten Sie sich schlichtweg daran orientieren, wofür Sie die Kamera später nutzen möchten. Denn eine unendliche Vielfalt an Funktionen wird Ihnen wenig nützen, wenn Sie später ohnehin nur mit der Automatikfunktion Schnappschüsse machen – im Gegenteil: Es macht die Kamera teurer und umständlicher in der Handhabung, ohne dass Sie einen zusätzlichen Nutzen davon haben.

Achten Sie daher vor dem Kauf auf die Funktionalitäten und wägen Sie ab, was Sie wirklich benötigen und was nicht. Einige Kriterien, auf die sich ein Blick lohnt, sind: Wasserdichte, Art der Speicherkarte, Akku-Ladezeit und –Laufzeit, Blitzschuh für externen Blitz, Makro-Aufnahmemöglichkeiten (Nahaufnahme), Langzeitbelichtungen (Astrofotografie, Nachtaufnahmen, etc.), schwenkbares Display für Aufnahmen aus unterschiedlichen Positionen und Winkeln, Weißabgleich je nach Aufnahmeort, manueller Fokus für Videoaufnahmen oder gezielte Fokussierung einzelner Bildbereiche, Serienaufnahmen (Bilder pro Sekunde), Auflösung und Anzahl der Bilder pro Sekunde bei Videoaufnahmen, Filtergewinde zum eventuellen Anbringen von Lichtfiltern, Stativgewinde zur Nutzung von Stativen, Verbindungsmöglichkeiten (WLAN, HDMI, USB, Bluetooth, etc.)

 

 

Kompaktkamera Testsieger – Top 5

 

 

Moderne Kompaktkameras sind praktisch, günstiger als ihre Spiegelreflex-Konkurrenz und können zudem mit einer teilweise beeindruckenden Bildqualität sowie guten optischen- und digitalen Zoomfunktionen aufwarten. Wer eine hochwertige Kompaktkamera mit Sucher kaufen möchte, hat allerdings immer weniger Auswahl, da die meisten der besten Kompaktkameras im Jahr 2017 mittlerweile auf dieses Feature verzichten, da die Live-Ansicht auf den immer besser werdenden Displays die Funktion teilweise überflüssig macht.

 

 

Sony DSC-RX100 Cyber-shot 

 

1-sony-dsc-rx100Wer sich mit Digitalkameras und der Technik, die in ihnen steckt etwas befasst, wird schnell merken, dass bei der Kompaktkamera ein großer Sensor dazu beiträgt, die Bildqualität enorm zu verbessern und Rauschen zu reduzieren. Die DSC-RX100 von Sony hat einen 1 Zoll großen Exmor CMOS 1.0 Sensor verbaut, der mit 20,2 Megapixeln auflöst und  für eine hervorragende Bildqualität sorgt. Filmaufnahmen werden in Full HD aufgezeichnet. Insgesamt überzeugte der Testsieger durch eine Reihe von Features, die dem Modell jede Menge Testsiege beschert haben, da die Konkurrenz hier teilweise deutlich hinterherhinkt. Dank 6-fach optischem Zoom, dem F1,8 Zeiss-Objektiv und dem sehr guten Sensor lassen sich hochwertige und lebendige Fotos mit guten Unschärfe-Effekten und geringem Rauschen erzeugen, die bereits mit DLSR-Kameras mithalten können.

Die Verarbeitung des Gerätes ist dank des Aluminium-Gehäuses ebenfalls sehr gut und vor allem robust. So macht es der Kamera auch nichts aus, wenn Sie mal eben schnell in der Jackentasche oder Handtasche verstaut wird. Auch den einen oder anderen Sturz konnte das Modell im Test problemlos überstehen. Als beste Kompaktkamera hat das Modell von Sony allerdings auch einen recht stolzen Preis, sodass sich die Anschaffung sicherlich nicht für jeden lohnt, der nur zwischendurch oder im Urlaub mal ein paar Bilder schießen möchte. Wer aber Wert auf eine sehr gute Bildqualität und Auflösung legt, der wird kaum umhinkommen, das Gerät von Sony in die engere Auswahl zu nehmen.

Trotz aller Technik  ist die Kamera mit 10,16 x 5,81 x 3,59 cm sehr kompakt gebaut und findet leicht in jeder Tasche Platz. Der gut funktionierende Bildstabilisator gepaart mit jeder Menge Einstellungsmöglichkeiten und einem sehr hellen Display, das auch bei Sonneneinstrahlung noch sehr gut erkennbar ist, runden das Gesamtpaket ab und machen die DSC-RX100 von Sony zur besten Kompaktkamera im Test.

Als Testsieger unter den besten Kompaktkameras im Jahr 2017 machte das Modell von Sony eine insgesamt sehr gute Figur. Im Prinzip offenbart sie kaum Schwächen, wenn man vom etwas höheren Preis absieht. Über die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile können Sie schnell und einfach abwägen, ob das Modell für Sie in Frage kommt.  

 

Vorteile:

Bildqualität: Wenn Sie Wert auf eine sehr gute Bildqualität legen, ist die RX100 eine sehr gute Wahl. Dank F1,8 Objektiv von Zeiss in Verbindung mit dem 6-fachen Zoom und dem sehr guten 1 Zoll großen CMOS-Sensor können Sie Fotos in hervorragender Qualität und mit einer sehr guten Farbdarstellung schießen.

Gehäuse: Das Gehäuse ist aus Aluminium und dadurch sehr robust. Auch den einen oder anderen Sturz konnte das Gerät schadlos überstehen. Zudem ist die Kamera sehr kompakt designt, sodass sie in jeder Tasche problemlos Platz findet.

Funktionalität und Bedienung: Dank Bildstabilisator, vielen manuellen Einstellungsmöglichkeiten und dem sehr hellen und guten Display punktet das Modell insbesondere auch bei der Bedienung.

 

Nachteile:

Preisgefüge: Preislich liegt die gute Kompaktkamera im oberen Mittelfeld, wodurch sie sicherlich nicht für jeden in Frage kommt, denn für einfache Schnappschüsse ist sie aufgrund des großen Funktionsumfanges etwas überdimensioniert.

 

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Panasonic LUMIX DMC-TZ61EG-K 

 

2-panasonic-lumix-dmc-tz61eg-kDie preislich im Mittelfeld angesiedelte digitale Kompaktkamera von Panasonic überzeugte die Tester vor allem durch den erstaunlichen 30-fach optischen Zoom, der mit dem 24mm Weitwinkel-Objektiv von Leica möglich ist. Das Gerät verfügt über einen Bildstabilisator, kann Videos in sehr guter Qualität in Full-HD Auflösung bei 50 fps aufzeichnen und löst Fotos mit einer Auflösung von 18,1 Megapixeln.

Die Bedienung der Kamera ist sehr komfortabel und die Verarbeitung überzeugte auf ganzer Linie. Das Fotografieren macht großen Spaß und dank der vielen zusätzlichen Features wie dem Hybrid I.O.S. + Bildstabilisator, der integrierte Sucher (Live View Finder) der schnelle Objekte mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde und 200.000 Bildpunkten einfängt oder auch der einfachen Wi-Fi-Verbindung ist die Kamera wirklich vollgepackt mit Technik, die aber gut bedienbar und funktional bleibt.

Der große Kritikpunkt an dem Modell ist jedoch der für die hohe Auflösung und den 30-fachen Zoom viel zu kleine Bildsensor. Die Kamera produziert auch bei relativ geringen ISO-Werten starke Artefakte und Bildrauschen, sodass sie hinsichtlich Bildqualität hinter den meisten etwas teureren Modellen deutlich zurückfällt. Aber – und das ist der große Knackpunkt – wenn Sie die Kamera als kompakte Spaßkamera nutzen möchten, vielleicht Bilder für Online-Plattformen zur Betrachtung auf dem Tablet oder Laptop schießen möchten, ist die Bildqualität dennoch ausreichend und die gute Farbechtheit konnte überzeugen. Wenn Sie aber höhere Ansprüche an die Bildqualität stellen und sich mit Fotografie ernsthaft beschäftigen, wird Ihnen die Qualität der Bilder wahrscheinlich nicht ausreichen. Aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses und der hervorragenden Ausstattung und Alltagstauglichkeit war der Großteil der Tester von dem Modell dennoch überzeugt.

Die Erfahrung mit der Kompaktkamera von Panasonic hat gezeigt, dass sie in jeder Hinsicht einen guten Mittelweg darstellt. Dies gilt sowohl preislich, als auch hinsichtlich des Funktionsumfanges und der Verarbeitung. Ob das Modell für Sie in Frage kommt, können Sie anhand der Gegenüberstellung der Vorteile und Nachteile schnell abwägen.

 

Vorteile:

Optischer Zoom: Dank 30-fachem optischen Zoom können Sie selbst sehr weit entfernte Objekte nah heranholen. Das sehr gute Weitwinkelobjektiv von Leica macht’s möglich.

Funktionsumfang: Dank optischem Bildstabilisator in Verbindung mit einer guten Auflösung von 18,1 Megapixeln sowie Full HD-Kompatibilität mit 50 Bildern pro Sekunden sowie WLAN-Kompatibilität ergibt sich ein insgesamt guter Funktionsumfang

Preis-Leistungsverhältnis: Dank des Preises im mittleren Bereich und der guten Konnektivität in Verbindung mit einer guten Bildqualität bei ausgeleuchteten Objekten ergibt sich ein unterm Strich gutes Preis-Leistungsverhältnis für die universell einsetzbare Kamera

 

Nachteile:

Bildsensor: Zwar schießt das Modell unter Normalbedingungen gute Fotos, allerdings ist der optische Zoom im Verhältnis zum Bildsensor überdimensioniert. Artefakte und Rauschen nehmen sowohl bei hohem Zoom als auch bei niedrigen ISO-Werten stark zu

 

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Nikon Coolpix S7000 

 

3-nikon-coolpix-s7000Die günstige Kompaktkamera von Nikon ist nur 10 x 2,7 x 6 cm groß und 159 g leicht. Sie arbeitet mit 16 Megapixeln und bietet einen 20-fach optischen Zoom sowie einen Bildstabilisator, der gut funktioniert. Der CMOS-BSI Sensor verrichtet gute Arbeit und insbesondere im Außenbereich erreichen die Bilder eine sehr gute Qualität. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder im Innenraum lässt die Qualität allerdings dramatisch nach, da der Sensor ein recht hohes Bildrauschen produziert. Die Tonqualität bei der Aufnahme von Full HD Videos ist nur durchschnittlich, die Bildqualität kann sich aber durchaus sehen lassen.

Dank integrierter Wi-Fi und NFC Unterstützung können Bilder schnell und einfach an mobile Endgeräte übertragen werden. Zudem verfügt das gut verarbeitete Gerät über einige sinnvolle Features zur Videobearbeitung wie beispielsweise das herausschneiden von Szenen oder Zeitrafferaufnahmen. Dies fügt sind insofern gut in das Gesamtkonzept der Kamera ein, als dass Sie sich an Gelegenheitsfotografen richtet und mit einer guten Videofunktion sowie passablen Aufnahmen und einem sehr starken optischen Zoom punkten kann. Wer höchste Ansprüche an die Bildqualität stellt, der sollte aber auf ein Modell mit größerem und besserem Sensor zurückgreifen. Allerdings sind entsprechende Modelle deutlich teurer. Für Einsteiger bietet di e Nikon ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Wie im Testbericht bereits erwähnt, handelt es sich bei dem Modell von Nikon um eine verhältnismäßig günstige Kompaktkamera, wenn man den guten Funktionsumfang berücksichtigt. Allerdings müssen Sie aufgrund des günstigen Preises auch ein paar Schwächen in Kauf nehmen. Welche das sind, können Sie der Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen entnehmen:

 

Vorteile:

Preis: Preislich liegt die Kamera von Nikon im unteren Mittelfeld und bietet eine insgesamt gute Ausstattung. Daher ist sie insbesondere als Schnappschuss-Kamera oder als Zweitkamera, die Sie immer bei sich tragen, gut geeignet.

Funktionsumfang: Das Modell bietet neben einem 20-fachen optischen Zoom, Bildstabilisator, eine mit 16 Megapixeln gute Auflösung sowie der Möglichkeit, Bilder schnell per WLAN oder NFC zu übertragen, eine insgesamt gute technische Ausstattung. Auch die Bedienung, das gute Display und die verschiedenen Bearbeitungsfunktionen innerhalb des Gerätes runden das Ausstattungspaket gut ab.

 

Nachteile:

Bildsensor: Die guten Aufnahmen bei Tageslicht werden schnell schlechter, sobald der Zoom stark zunimmt beziehungsweise die Helligkeit stark abnimmt. Auch für die Full HD-Videoaufnahmen ist der Sensor etwas zu unterdimensioniert, sodass Bildrauschen und Artefakte entstehen können.

Mikrofon: Das interne Mikrofon ist nur Mittelmaß, sodass der Klang bei Videos nicht optimal ist.

 

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Canon PowerShot G9 X 

 

4-canon-powershot-g9-xDas Modell von Canon verzichtet auf Power-Zoom Funktionen und setzt auf einen 3-fach optischen Zoom sowie einen 1 Zoll großen, hervorragend arbeitenden 20,2 Megapixel CMOS-Sensor, gepaart mit einem DIGIC 6-Bildprozessor, einem guten Bildstabilisator und einem lichtstarken 1:2,0-Objektiv.

Das Ergebnis sind sehr klare Bilder mit geringem Rauschen und einer guten Farbwidergabe. Dank des 2,7 Zoll großen Touchscreens sind Funktionen und Einstellungen schnell verfügbar. Videos nimmt die Powershot G9 X in Full-HD-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde auf.

Per NFC und WLAN können Bilder schnell und einfach an mobile Geräte übertragen werden. Dank der Features, der guten Verarbeitung und guten Bedienbarkeit ist die Kamera für alle empfehlenswert, die Wert auf eine sehr gute Bildqualität legen.

Aufgrund des sehr hohen Preises ist die Kamera aber sicherlich nicht für jeden Hobbyfotografen zu empfehlen. Während des Testzeitraums war das Modell teilweise deutlich reduziert, was es für Einsteiger und Gelegenheitsfotografen wiederum interessanter macht.

Das Modell von Canon konnte im Test insbesondere durch die sehr gute Bildqualität überzeugen. Sie ermöglicht klare Fotos und sehr gute Videoaufnahmen und bietet eigentlich alles, was eine gute Kompaktkamera ausmacht. Im Folgenden erhalten Sie eine kurze Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile:

 

Vorteile:

Bildqualität: Dank dem großen Sensor in Verbindung mit dem sehr guten und lichtstarken Zoom-Objektiv schießt das Modell von Canon auch bei niedrigen ISO-Werten gute und rauscharme Fotos. Auch die Qualität der Videos kann sich sehen lassen.

Funktionsumfang: WLAN und NFC ist ebenso an Bord wie ein guter Bildstabilisator sowie ein hochwertiges Touchscreen, das für eine intuitive Bedienung sorgt.

Verarbeitung: Das Gehäuse ist robust und widerstandsfähig und dank des kompakten Designs findet das Gerät in nahezu jeder Tasche problemlos Platz.

 

Nachteile:

Preislage: Preislich bewegt sich die Kamera auf einem recht hohen Niveau, sodass sie als Zweitkamera oder Spaß-Kamera für viele zu teuer ist. Wer aber Wert auf hochwertige Fotos legt und ein entsprechendes Budget für ein solches Gerät übrig hat, den erhält dennoch ein Modell mit einem insgesamt guten Preis-Leistungsverhältnis

 

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Sony DSC-HX90 

 

5-sony-dsc-hx90Eigentlich bietet die DSC-HX90 von Sony alles, was Sie von einer guten Digitalkamera erwarten können. Sie ist mit 10,2 x 3,6 x 5,8 cm bei einem Gewicht von 218 Gramm sehr kompakt gebaut, hat es im Inneren aber in sich. Der  gute Exmor R Sensor löst mit 18,2 Megapixeln auf und das F1:3,5 – 6,4 Weitwinkelobjektiv von Carl Zeiss hat eine Brennweite von 24 – 720 Millimeter, was einen 30-fachen optischen Zoom ermöglicht. Außerdem ist ein einfahrbarer OLED-Sucher verbaut, sodass Sie das Motiv immer gut im Blick haben können. Der BIONZ X Bildprozessor wandelt die Daten des CMOS-Sensors in hochauflösende Bilder um und reduziert das Rauschen deutlich. Das Ergebnis sind Bilder in sehr guter Qualität mit lebensechten Farben.

Zudem ist ein neigbares Display verbaut, sodass Sie aus verschiedenen Winkeln fotografieren können. Auch WLAN und NFC sind integriert, was die Datenübertragung schnell und einfach macht. Der 5-Achsen Bildstabilisator sorgt zudem für verwacklungsfreie Fotos und Full-HD-Videos, sodass Sie auch bei Bewegung die Motive scharf und klar einfachen können. Leider wurde der Gesamteindruck der sonst hervorragenden Kamera durch eine etwas filigrane und empfindliche Objektivkonstruktion getrübt. Zudem produzierte der Sensor bei einigen Testern Unschärfen am Bildrand, sodass das sonst sehr gute Modell eine Abwertung hinnehmen musste, denn dies hätte aufgrund des stolzen Preises verhindert werden sollen.

Das kompakte und hochwertig verarbeitete Modell mit Sucher von Sony überzeugte die Tester auf ganzer Linie und leistet sich nur sehr wenige Schwächen. Preislich bewegt sie sich im oberen Mittelfeld. Ob sich en Kauf für Sie lohnt können Sie anhand der Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile schnell abwägen.

 

Vorteile:

Sucher: Im Gegensatz zu den meisten anderen Modellen hat Sony der DSC-HX90 einen einfahrbaren Sucher verpasst.

Bildqualität: Dank der hohen Auflösung, dem guten Bildprozessor und CMOS-Sensor in Verbindung mit dem lichtstarken Zeiss-Weitwinkelobjektiv schießt die Kamera sehr gute Fotos in lebensechten Farben.

Funktionsumfang: Die Kamera kann drahtlos über WLAN oder NFC mit anderen Geräten kommunizieren und ein 5-achsiger Bildstabilisator sorgt für wackel- und ruckelfreie Fotos und Videos.

 

Nachteile:

Objektiv: Der 20-fache optische Zoom ist im Verhältnis zur Objektivkonstruktion und –stabilität etwas überdimensioniert, denn das Objektiv sitzt recht locker und etwas wacklig. Einen Sturz übersteht es nicht.

Leichte Randunschärfe: Je nach Motiv, Zoomeinstellung und Lichtverhältnissen kann es durch das Weitwinkelobjektiv am Rand zu leichten Unschärfeeffekten kommen

 

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