Beste Canon Objektive

 

Canon Objektiv – Test 2017

 

 

Wenn Sie sich ein neues Objektiv für Ihre Canon Spiegelreflexkamera kaufen möchten, haben Sie die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Herstellern und Ausstattungsmerkmalen. Getestet wurden Objektive unterschiedlicher Hersteller und Brennweiten, damit Sie ein breites Spektrum empfehlenswerter Modelle zur Auswahl haben, dessen Anschaffung sich lohnt. So finden Sie in unserer Top-5-Liste der besten Canon Objektive des Jahres 2017 sowohl Hochleistungsmodelle für anspruchsvolle Fotografen, als auch Einsteigermodelle, falls Sie ein günstiges Canon Objektiv zur Steigerung der Flexibilität beim Fotografieren suchen. Es spielt dabei natürlich keine Rolle, ob Sie ein Objektiv für die Canon EOS 750d oder die 1D suchen, denn sie sind alle mit dem gleichen Canon Objektivbajonett ausgestattet.

 

 

Tamron AF 70-300mm A17E

 

Als bestes Canon Objektiv für Hobbyfotografen und alle, die auf der Suche nach einem digitalen Allround-Tele- und Makroobjektiv sind, setzte sich das Modell von Tamron durch. Insbesondere da es ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis in Verbindung mit einer guten Abbildungsqualität und Funktionalität bietet.

Es handelt sich dabei um ein kompaktes Hochleistungs-Telezoomobjektiv mit zusätzlicher Makro 1:2 Funktion, mit der sich Objekte mit einer Größe von 5×7 Zentimeter formatfüllend abbilden lassen. Möglich wird dies durch den Makro Switchover im Brennweitenbereich zwischen 180 und 300mm, durch den sich die Naheinstellungsgrenze auf 0,95 Meter setzen lässt. Die optischen Eigenschaften überzeugten im Test auf ganzer Linie, insbesondere wenn man den sehr günstigen Preis für das Objektiv berücksichtigt. Natürlich verfügt es ebenfalls über einen Schalter für Auto- oder manuellen Fokus, ein Bildstabilisator ist hier jedoch nicht mit an Bord, wäre aber auch etwas zu viel des Guten bei diesem Preisgefüge. Insbesondere im Telebereich konnte es durch seine Brennweite bis 300 Millimeter satt punkten und sorgte für jede Menge Spaß. Die maximale Öffnung liegt bei f/4 und die minimale Brennweite bei 70 Millimetern. Dadurch eignet es sich insbesondere als Ergänzungsobjektiv für alle, die bereits ein Standard Canon Objektiv 18 55 mm Millimeter gekauft haben, oder es im Set mit der Kamera erworben haben.

Einsteiger werden mit dem Objektiv garantiert große Freude haben. Profis wird auffallen, dass es auch ein paar Schwächen hat, so zeigen sich über alle Brennweiten und insbesondere im Telebereich chromatische Aberrationen und es neigt etwas stärker zu Lens-Flares als Top-Modelle. Auch nimmt die Abbildungsleistung ab etwa 200 Millimetern spürbar zu und der Autofokus ist im Vergleich zu teuren Modellen etwas lauter. Dennoch, hier wird auf sehr hohem Niveau gemeckert und die genannten Schwächen spielen für die meisten Hobbyfotografen kaum eine Rolle. Daher ist das Tamron AF 70-300 insgesamt absolut und nicht nur für Einsteiger empfehlenswert.

 

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Sigma 17-50 mm 583101

 

Das Zoomobjektiv von Sigma ist ein hochwertiges und professionelles Allroundmodell für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Die Naheinstellungsgrenze liegt bei 28 Zentimetern und es sind ein Bildstabilisator (OS – Optical Stabilizer) sowie ein Ultraschallmotor (HSM – Sonic Motor) verbaut, der besonders flott und relativ leise arbeitet. Die maximale Öffnung des Zoomobjektivs liegt bei 2,8 und die Abbildungsleistung ist insgesamt sehr gut.

Preislich liegt das Modell im oberen Bereich, bietet aber auf der anderen Seite eine sehr gute Verarbeitung und umfangreiche Ausstattung. Leider ist der Autofokus im Vergleich zu anderen Objektiven relativ laut, was insbesondere beim Filmen sehr nachteilig ist, sodass es zum Aufnehmen von Videos nur bedingt gut geeignet ist. Im Test war der Autofokus selbst bei externem Mikrofon durchaus noch hörbar. Außerdem haben sich bei einigen Modellen – beispielsweise bei der M3 und M5 Kompatibilitätsprobleme gezeigt. Dies machte sich insofern bemerkbar, als dass sich die Kamera bei aktiviertem Bildstabilisator nach dem Ausschalten für einige Minuten nicht mehr anschalten ließ. Prüfen Sie daher vor dem Kauf unbedingt die Kompatibilität mit Ihrer Kamera.

Zur Fotografie kann das Canon Objektiv mit 50mm maximaler Fokallänge insgesamt dennoch uneingeschränkt empfohlen werden, da die Abbildungsleistung und Verarbeitung auf ganzer Linie überzeugen.

 

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Canon EF 100 mm

 

Wer hochwertige und professionelle Makroaufnahmen machen möchte, kommt um ein spezielles Makro-Objektiv nicht herum. Das USM Macro-Objektiv mit Bildstabilisator von Canon verfügt über eine fixe Brennweite von 100 Millimetern, ist mit einem Schalter zur Begrenzung des Einstellbereichs ausgestattet und ist mit einer Acht-Lamellen-Irisblende ausgestattet, die insbesondere für Bilder mit einer starken Hintergrundunschärfe ideal ist.

Es hat eine maximale Öffnung von 2,8, wiegt stolze 630 Gramm und bietet eine Bildqualität die keine Wünsche offen lässt. Es gehört zur professionellen L-Serie von Canon und hat dementsprechend auch einen sehr stolzen Preis. Der Bildstabilisator arbeitet hervorragend und erkennt auch Schwenk- oder Verschiebungsbewegungen zuverlässig und kompensiert diese. Dies ist für Aufnahmen aus kurzer Entfernung ideal und auch wichtig. Der Autofokus ist extrem leise und schnell und natürlich können Sie die Schärfe auch manuell verstellen. Unterm Strich überzeugt das Modell auf ganzer Linie, denn hinsichtlich Abbildungsqualität und dem Schießen von Fotos mit beeindruckender Hintergrundunschärfe. Der Preis ist jedoch für die meisten Hobbyfotografen so hoch dass das Objektiv nicht in Frage kommen wird. Wer aber bereit ist, einen hohen Betrag für ein erstklassiges Canon Makro-Objektiv zu investieren, der wir nicht enttäuscht werden.

 

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Canon EF-S 55-250mm

 

Das günstige 55 – 250 Millimeter Objektiv von Canon eignet sich ideal als Ergänzung zum Standardobjektiv mit 18 – 55 mm, das viele im Set mit der Kamera erworben haben. Das Telezoom-Objektiv ist preisgünstig aber dennoch leistungsstark und daher insbesondere für Hobbyfotografen und Einsteiger interessant.  Dank optischem Bildstabilisator können bis zu vier Mal längere Verschlusszeiten bei freihändigem Fotografieren erreicht werden und er funktioniert auch bei schwachem Licht sehr zuverlässig und gut.

Die maximale Öffnung liegt bei 5,6, womit sich auch lichtschwache Aufnahmen bei hohen ISO-Werten realisieren lassen. Allerdings nimmt das Bildrauschen dann stark zu, sodass für Lowlight-Aufnahmen Objektive mit einer größeren Blende empfehlenswert sind. Die Abbildungsleistung konnte die Tester insgesamt auf ganzer Linie überzeugen, insbesondere wenn man den günstigen Preis bedenkt. Zwar zeigt das Objektiv chromatische Aberrationen, also Farbsäume, aber sie sind relativ schwach und lassen sich mit einer guten Bildbearbeitung recht einfach entfernen.

Der Autofokus ist im Vergleich zum Kit-Objektiv, für das das EF-S 55-250 eine ideale Ergänzung darstellt, deutlich leiser, arbeitet aber relativ langsam. Wer mit Verlaufsfiltern arbeitet, sollte aber unbedingt beachten, dass das Frontelement beim Fokussieren rotiert. Dies erschwert die Arbeit mit Verlaufsfiltern enorm. Wer auf der Suche nach einem soliden und günstigen Objektiv mit einer insgesamt guten Abbildungsleistung ist, wird vom Canon-Modell aber trotz der kleineren Schwächen nicht enttäuscht sein.

 

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Walimex Pro 85mm

 

Bei dem Objektiv von Walimex handelt es sich um ein hervorragendes Portraitobjektiv, kann aber natürlich auch für Landschaftsaufnahmen oder sonstige detailreiche Aufnahmen verwendet werden.

Die Lichtstärke von 1:1,4 ist hervorragend, sodass auch bei schwachen Lichtverhältnissen noch detailreiche und scharfe Fotos möglich sind. Die Abbildungsqualität kann dank der sehr hochwertigen asphärischen Glaslinsen auf ganzer Linie überzeugen. Dank der hohen Lichtstärke lassen sich zudem Motive vor unscharfem Hintergrund hervorragend freistellen und dank Innenfokussierung und einer Naheinstellungsgrenze von einem Meter bleiben kaum Wünsche offen.

Das größte Problem an dem Objektiv ist sicherlich die Tatsache, dass es keinen Autofokus bietet, was insbesondere bei dynamischen Aufnahmen sehr schwierig ist. Es ist daher eher auf Stativarbeiten ausgelegt, andernfalls ist die Handhabung zu umständlich und problematisch. Auch ist aus dem gleichen Grund kein Bildstabilisator vorhanden. Wer dies aber nicht benötigt, und ein hochwertiges und leistungsstarkes Portraitobjektiv sucht, der wird mit dem Walimex Pro 85mm dennoch fündig. Für Spontanaufnahmen oder Videos ist es jedoch nicht zu empfehlen. Allerdings ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aufgrund dieser fehlenden Ausstattung sowie der – wenn auch nur schwach – auftretenden Aberrationen nicht ideal. Also Spezialobjektiv für seinen Einsatzbereich ist es jedoch sehr empfehlenswert.

 

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